Interessant: Ausleitung mit Homöopathie und Eigenblut

27.04.13 21:09 #1
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Naturkind ist offline
Beiträge: 1.291
Seit: 10.03.13
Beim Stöbern im Internet fand ich folgende sehr interessante Möglichkeit der Amalgamausleitung die ein Arzt anbietet:

Ausleitung mit Homöopathie und Eigenblut

Ich würde den Text gerne kopieren und hier zur Diskussion bereitstellen, weiß aber nicht ob das mit den Regeln des Forums und/oder Urheberrechten vereinbar ist.

Naturkind


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Oregano ist gerade online
Beiträge: 62.676
Seit: 10.01.04
Hallo naturkind,

das klingt völlig verständlich und gut. -
Nur: da bekommt man ja richtiges Quecksilber in den entsprechenden Potenzen verabreicht ! Das würde ich mir nicht antun.
Dazu kommt, daß man auch noch Eigenblut bekommt, das dann ja auch Hg enthält, wenn auch sicher nicht in hohen Dosen. Aber dennoch...

Grüsse,
Oregano
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Sepia ist offline
Beiträge: 491
Seit: 02.11.09
Ich denke, Eigenblut ist im Prinzip eine gute Sache, aber zur Ausleitung von Quecksilber nicht wirklich geeignet, oder aber nur ganz zum Schluß einer Ausleitungstherapie.

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Naturkind ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.291
Seit: 10.03.13
Danke,

ich denke dass eine homöopatische Ausleitung im Anschluss an eine "klassische" Ausleitung mit DMxx oder Koriander durchaus sinnvoll für den energetischen Bereich ist. (Dieser wird ja leider zu oft überhaupt nicht beachtet).
Wenn erst mal das "grobe" Gift raus ist, dann wirkt die Homöopathie unter Umständen besser.
Warum eigentlich soll das Homoöpatische Prinzip nur bei Quecksilber nicht funktionieren? Das finde ich total unlogisch.
Wahrscheinlich muss man nur mit sehr hohen oder höheren Potenzen arbeiten ...

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 62.676
Seit: 10.01.04
Hallo Naturkind,

ich denke dass eine homöopatische Ausleitung im Anschluss an eine "klassische" Ausleitung mit DMxx oder Koriander durchaus sinnvoll für den energetischen Bereich ist. (Dieser wird ja leider zu oft überhaupt nicht beachtet).
Ich hatte den Link so verstanden, daß die Methode Eigenblut und homöopathisches Quecksilber als einzige AUsleitmethode beschrieben wird?
Es ist doch ein Unterschied, ob zunächst eine "klassische" Ausleitung gemacht wird und dann erst in Hochpotenzen weiter gemacht wird oder ob gleich mit Eigenblut und Quecksilber gearbeitet wird.

Grüsse,
Oregano
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Sepia ist offline
Beiträge: 491
Seit: 02.11.09
Ich habe ja gesagt, ganz zum Schluß und da wird es funktionieren. Zu Beginn einer Behandlung, gerade bei hoher Quecksilberbelastung ist meiner Meinung nach die Gefahr zu groß, dass der Körper das nicht schafft und letztendlich nur eine Verschiebung stattfindet. Man muss ja bedenken, dass gerade in der Homöopathie der Körper noch in der Lage sein muss, zu auf Informationen zu reagieren und den Rest dann selbst schafft.
Bei hohen Belastungen, nicht nur mit Schwermetallen kann auch eine Autoimmunkrankheit ausgelöst werden. Das habe ich selbst schon erlebt.
Ich würde also bei der Ausleitung von Schwermetallen im Anfangsstadium eher bei "materiellen" Methoden bleiben. Dazu zählt für mich auch Chlorella, Bärlauch und Koriander und DMPS nur bei wirklich schweren Fällen. Und auch die pflanzlichen Mittel haben eine psychische Synergie. Zum Schluß, wenn wirklich das materielle Quecksilber ausgeleitet ist, kann man mit Homöopathie durchaus die energetische Seite angehen.

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Naturkind ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.291
Seit: 10.03.13
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Ich hatte den Link so verstanden, daß die Methode Eigenblut und homöopathisches Quecksilber als einzige AUsleitmethode beschrieben wird?
@ Oregano, es stimmt was Du schreibst zu dem Link, die Folgerung daraus war mein Gedanke ...

@ Sepia: Klingt plausibel ....

@ Alle: Der Autor schreibt unter anderem auch Folgendes:

Zum anderen hinterläßt auch DMPS und DMSA eine Belastung, die mit EAV nachweisbar ist. Diese Belastung ist zwar geringer als die Amalgambelastung, läßt sich aber auch schwerer wieder ausleiten - und - macht manchmal erhebliche Probleme beim Patienten.

Wer kann das interpretieren?

Naturkind

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Sepia ist offline
Beiträge: 491
Seit: 02.11.09
Es ist ja so, dass auch DMPS und DMSA chemische Verbindungen sind, die wie fast alles den Köroer belasten kann. JEdoch finde ich,man muss immer Nutzen und Risiko gegeneinander aufwägen und da würde ich wohl eher solche Stoffe einnehmen, bevor ich das Amalgam im Körper lassen würde.
Natürlich schreibt ein Autor, der mit Homöopathie arbeitet, dass seine Methode die beste ist, er will ja davon überzeugen. Im Gegenzug muss ich sagen, dass ich mich bei Schwermetallbelastungen doch eher auf Bluttest und Urintests verlassen würde und nicht auf EAV bauen würde, obwohl ich solchen Methoden nicht abgeneigt bin.
Leitet man mit DMPS oder DMSA aus und unterstützt nachher seine Entgiftungsorgane, so ist das für mich verlässlicher und ungefährlicher, als sich auf eine alleinige Ausleitung mit Homöopathie und Eigenblut aufgrund von EAV-Tests zu verlassen.
Was natürlich gegeben ist, ist, dass von DMPS und DMSA viele MEtalle gebunden werden, die einen mehr, die anderen weniger. Und diese Speicher muss ich natürlich aufbauen. Darüber kann man hier im Forum aber schon genug lesen, so dass ich es nicht weiter ausführe.

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Naturkind ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.291
Seit: 10.03.13
Für mich steht auch der effektive Nutzen der klassischen Entgiftung mit den bekannten Chelatbildnern im Vordergrund, Sepia, das sehe ich auch so.

Aber ich glaube weniger, dass der Autor mit "Belastung" die fehlenden Spurenelemente oder Metalle gemeint hat. Ich interpretiere es eher so dass DMxx selbst Spuren hinterlassen. Wahrscheinlich sind da die Überbleibsel der Schwefelverbindungen gemeint, welche dann danach selbst wieder ausgeleitet werden sollten. Aber da müsste man wohl den Autor selbst fragen ...

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Männlich Windpferd
Hallo Naturkind,

Du schreibst:

Der Autor schreibt unter anderem auch Folgendes:
Zum anderen hinterläßt auch DMPS und DMSA eine Belastung, die mit EAV nachweisbar ist. Diese Belastung ist zwar geringer als die Amalgambelastung, läßt sich aber auch schwerer wieder ausleiten - und - macht manchmal erhebliche Probleme beim Patienten.
Wer kann das interpretieren?


Ich erlaube mir, dies dahingehend zu interpretieren, daß da nichts zu interpretieren ist. EAV ist keine Methode, deren Gültigkeit auch nur im Geringsten nachgewiesen wäre. Entsprechend diffus ist ja auch obige Aussage - die "Belastung" wird nicht einmal benannt, die "erheblichen Probleme" auch nicht. Und "schwerer auszuleiten" - das wären sehr aufwendige Vergleichsstudien. Die würde ich gern mal nachlesen. Also: es handelt sich hier um substanzloses Gefasel. Bei sehr gutgläubigen Patienten mag das geschäftsfördernd sein.

(Ich lag mal im Krankenhaus neben einem sympathischen, jungen Arzt. In Rosenheim, also nicht ganz auf dem flachen Land. Ja, er mache auch EAV. Ich fragte ihn, ob er denn daran glaube. Die Antwort: "Ach, eigentlich nicht. Aber die Leute wollen sowas." Dies als Anregung zur Reflexion.)

Freilich kann man in große Schwierigkeiten kommen, wenn man "einfach" DMPS spritzt, ohne die Regeln der Kunst genau zu beachten. Da muß man sich einarbeiten. Der Organismus muß vorbereitet werden; es braucht begleitend NEMs; bei bestimmten Erkrankungen ist besondere Sorgfalt notwendig. Wenn man die Regeln mißachtet, handelt es sich nicht um NW von DMPS sondern um solche inkompetenter Anwendung.

Nebenbei: Kennt jemand von Euch auch nur eine (1!) einzige Studie (oder auch nur 1 Fallbericht), indem die Steigerung der Hg-Ausscheidung im Urin gemessen worden wäre. Das wäre gewiß nicht aufwendig. Oder fragt doch mal Euere Homöopathen danach. Ich finde es verantwortungslos, Menschen unbegründet Hoffnung zu machen, wofür sie dann auch noch bezahlen.


Nachtrag: vor langer Zeit hat Max Daunderer Homöopathika untersuchen lassen. U.a. fand er heraus, daß - wenn ich mich richtig erinnere, eine angebliche D12 faktisch eine D6 war - das ist schon ein toxikologisch relevante Konzentration. (Steht in seiner "Klinischen Toxikologie".)

Alles Liebe
Windpferd


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