DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

27.02.13 20:31 #1
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DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

lupuscamp ist offline
Beiträge: 165
Seit: 21.08.12
Nein! (Antwort auf die Frage in der Überschrift)
Meine nicht, dass ein DMPS-Test zur Kontrolle einen möglichen Quecksilberbelastung einen Sinn hat, wenn man nie Amalgam hatte.

Selbst habe ich nur Erfahrung mit DMSA-Tests, welche leider erhöhte Werte bei Blei, Nickel, Quecksilber und Kupfer ergaben. (bei Amalgam-Plomben)

Die Beschwerden kommen vermutlich von der einseitigen Ernährung.
Wenn man genug Geld hat, kann man den Test trotzdem machen, Medizin ist ja oft ein „Ausschließungsverfahren“ - da kann man dann einen Punkt abhaken.

DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

aegian ist offline
Beiträge: 22
Seit: 22.11.12
Ich denke nicht, dass ein DMPS-Test nur bei Amalgam sinnvoll ist. Belastungsquellen gibt es leider genügend! Es besteht allgemeiner Konsens darüber, daß die Mutter über das Erstgeborene bis zu 50% der SM-Belastung entgiftet, hinzu kommen noch bis zu 10% durch die Muttermilch. Wo geht dieses Hg denn hin? Meistens ist bei den Kindern dann auch die Entgiftungsfunktion gestört und die Schwermetalle verbleiben im Körper und richten dort Schäden an. Wie gesagt kann der DMPS-Test auch falsch negativ sein und muss nicht zwangsläufig bei Hg-Belasteten positiv ausfallen. Deshalb kann eine Entgiftung trotzdem angezeigt sein.
Natürlich gibt es auch noch den Komplementärmedizinischen Weg, eine etwaige Belastung kinesiologisch bei einem guten HP oder Klingenhardt-Therapeuten austesten zu lassen.

Lieben Gruß
aegian

DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

Magg ist offline
Beiträge: 1.783
Seit: 26.06.10
Wo geht dieses Hg denn hin?
In das Gehirn oder lagert sich in anderen Organen ab. Und ich weiß nicht in wie weit DMPS gehirngängig ist. Auch die anderen Ablagerungen dürften sich nicht auf die Schnelle lösen. Der Test geht ja nur über 2 - 3 Stunden....

DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

aegian ist offline
Beiträge: 22
Seit: 22.11.12
Das denke ich mir auch! So wie ich es verstanden habe wird das Hg innerhalb langer Zeiträume immer mehr ins Gehirn und intrazellulär eingelagert.(Bitte widersprecht mir falls ich hier was verwechsle) Durch den DMPS-Test werden unmittelbar nur extrazelluläre Hg-Belastungen mobilisiert. Deshalb könnte hier auch die Crux an der ganzen Sache liegen und die Werte dürften vlt. eher zu gering ausfallen, da das meiste Hg vlt. mittlerweile in Gehirn und intrazellulär eingelagert ist.
Durch das dadurch entstehende Gefälle wird aber wieder Hg aus dem Hirn und den Zellen nach außen transportiert( Sogwirkung), dies dauert jedoch mehrere Tage oder? Also wird beim DMPS-Test indirekt auch Hg aus dem Hirn und den Zellen mobilisiert, die jedoch nicht in den Testergebnissen erscheinen. Hirn und Zellen lassen sich bekannterweise mit der Cutlermethode oder mit Koriander entgiften oder eben indirekt durch eine Verringerung der leicht erreichhbaren Körperdepots/Extrazellulären Zwischenräume.

DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

tindra ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 14.10.12
Hi Lupuscamp,


Zitat von lupuscamp Beitrag anzeigen
Die Beschwerden kommen vermutlich von der einseitigen Ernährung.
erklär mir bitte einmal, falls Du meine praktizierte Rohkost meinst, was Du daran mit einseitig meist.
Genau so schade finde ich es, wenn ihr jemand "Rohkost" mit veganer oder vegetarischer Kost in Verbindung bringt.
Über cronometer.com läßt sich jedenfalls relativ leicht - bei Rohkost besonders leicht - ein Ernährungstagebuch mit aufschlüsselung nach Mikro- und Markonährstoffen führen. Wo öfter der Balken leerer blieb, habe ich mit gezielten NEMs nachgeholfen.

Zitat von lupuscamp Beitrag anzeigen
Wenn man genug Geld hat, kann man den Test trotzdem machen, Medizin ist ja oft ein „Ausschließungsverfahren“ - da kann man dann einen Punkt abhaken.
So sehe ich das auch. Wobei zwischen 150 und 250 EUR doch ein Unterschied ist.. letzteren Betrag rief die Praxis von Dr. Lechner auf den Plan und ersteres habe ich über ein weiteres Forenmitglied erfahren.

@dmps123: Danke für Deinen Beitrag!

@derstreeck: Vielen Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen.
In das Thema KPU werde ich mich einlesen.
Mirkonährstoffmangel, insb. Vitamin D und B12 kann ich ausschließen.. da ich beide supplementiert habe und südlich der Alpen auch genügend Sonne hatte in den vergangenen Jahren. Vitamin B6 habe ich fast täglich - ohne NEMs - mehr als 600% der RDA durch Früchte aufgenommen.

@Windpferd: Auch Dir vielen Dank!
Die Produktmonographie von DMPS ist mir bekannt. Sie ist ja recht ausführlich und ich habe sie bereits fast einmal durchgelesen.
Mit Koriander, Chlorella und Bärlauch werde ich mich dann wohl auch noch einmal genauer beschäftigen.

Im Moment fühle ich mich bestätigt, einfach einmal den "Bagger" DMPS auszuprobieren, das Geld zu investieren und die möglichen Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, um im best case direkt eine positive Veränderung und sowie entsprechenden Laborbefund zu erhalten.
Im worst case vertrage ich dmps nicht und die Kohle ist futsch und ich suche nach anderen Ursachen für die Symptome oder probiere es mit DMSA(-Kapseln) und Chlorella auf die sanftere Tur.

DMPS-Test sinnvoll ohne Amalgam gehabt zu haben?

Naturkind ist offline
Beiträge: 1.286
Seit: 10.03.13
Zitat von aegian Beitrag anzeigen
... Durch den DMPS-Test werden unmittelbar nur extrazelluläre Hg-Belastungen mobilisiert ... Also wird beim DMPS-Test indirekt auch Hg aus dem Hirn und den Zellen mobilisiert, die jedoch nicht in den Testergebnissen erscheinen ...
Eigentlich sollte ein Test auf HG zweistufig ausfallen.
Im ersten Schritt über die Verwendung eines Chelatoren wie DMPS oder DMSA welcher nur extrazellulär wirkt.
Wenn das Testergebnis negativ ist dann kann eine negative Verschiebung der Toxine vom Körper ins Gehirn wohl ausgeschlossen werden, oder?
Dann wäre es sinnvoll Chelatoren wie Koriander oder Chiandro zu verwenden, um an die Depots in Gehirn und Rückenmark zu gelangen, um dann noch einmal zu messen.
Gibt es so etwas?

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