Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

10.10.12 21:39 #1
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PeterSchin ist offline
Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Hallo liebe Community,

meine Frage: Kann ich das Cutler Protokoll auch wirkungsvoll durchführen, indem ich alle 6 Stunden (nicht alle 3 Stunden) 600 mg ALA einnehme?

Wenn die biologische Halbwertszeit von ALA ca. 3 Stunden beträgt und man seinen Pegel mind. auf 100-200 mg halten soll, dann habe ich bei 600 mg nach ca. 6 Stunden noch einen Pegel von ca. 150 mg. Dann nehme ich die nächste Dosis und der Spiegel schießt auf 750 mg hoch und nach weiteren 6 Stunden liegt er bei 187,5 mg usw. usf.. So nähert sich der Pegel bei Einnahme nach diesem modifizierten Protokoll genau 200 mg an und pendelt letztlich zwischen 800 mg (direkt nach der Einnahme) und 200 mg (kurz vor der nächsten Einnahme). Demnach würde ich nach meinen Überlegungen wirkungsvoll ca. 14 mg Hg (Wurzel von 200 mg ALA) entfernen.

Kann ich also aufgrund der Halbwertszeit ALA auch nur alle 6 Stunden einnehmen?

Falls nicht, was spricht dagegen, wenn es nicht an der Halbwertszeit und dem beabsichtigten Mindest-Pegel im Körper liegt?

Vielen Dank an Euch und liebe Grüße,
Peter


Geändert von PeterSchin (10.10.12 um 23:03 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
meine Frage: Kann ich das Cutler Protokoll auch wirkungsvoll durchführen, indem ich alle 6 Stunden (nicht alle 3 Stunden) 600 mg ALA einnehme?
Nein in so einem Fall nicht.

1. Es geht nicht um einen beabsichtigten mindest-Pegel sondern um einen gleichbleibenden Pegel. Um das zu tun muss man es alle 3 Stunden nehmen.

2. 600mg sind viel zu hoch. Die theoretische Maximaldosis beträgt 200mg. Das ist aber nicht die Einstiegsdosis sondern das absolute Maximum das man nach langer langsamer Steigerung erreichen würde über viele Durchgänge.

Die Einstiegsdosis ist 30-50 aber selbst diese ist für sehr empfindliche Leute viel zu hoch.

Wenn du gleich mit 600 oder 200 anfängst könntest du relativ krank werden. Viele Leute steigern die Dosis nur kaum weil sie mehr nicht vertragen.

Geändert von dmps123 (10.10.12 um 22:51 Uhr)

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Hallo Dmps123,

erstmal danke für Deine prompte Antwort!!

ad 1.) Das verstehe ich nicht. Mein Pegel ist doch konstant über 150 mg (niemals weniger). Gut einiges zerfällt bis zur nächsten Einnahme wieder, aber das tut es ja bei häufigeren Mengen (alle 3 Stunden) genauso. Könntest Du Deine Antwort bitte genauer explizieren, damit ich den Hintergrund verstehe? Danke.

ad 2.) Also ich habe schon einige Male solche Dosen ausprobiert und merke davon nichts - bin kein stämmiger Kerl, sondern eher hager. ALA gilt auch als nebenwirkungsfrei! Lt. Studien gibt es keine beobachtbaren Nebeneffekte bis zu 60 mg/kg Körpergewicht (ausgenommen, man leidet unter dem Insulin Autoimmun Syndrom)!! D.h. für eine 70 kg schwere Person sind 4 Gramm(!) (pro Tag) locker drin. Woher weißst Du, dass höhere Dosen schädlich sein sollen?

Danke und herzliche Grüße,
Peter

Geändert von PeterSchin (10.10.12 um 23:01 Uhr)

Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
[quote=PeterSchin;859465]Hallo Dmps123,

erstmal danke für Deine prompte Antwort!!

ad 1.) Das verstehe ich nicht. Mein Pegel ist doch konstant über 150 mg (niemals weniger). Gut einiges zerfällt bis zur nächsten Einnahme wieder, aber das tut es ja bei häufigeren Mengen (alle 3 Stunden) genauso. Könntest Du Deine Antwort bitte genauer explizieren, damit ich den Hintergrund verstehe? Danke.
mit konstant meine ich das du immer die selbe Menge im Blut hast (immer die gleiche Zahl wie zb. 150) nicht zb. 150, 180, 230, 250, 160 etc. Das eine Mindestmenge erreicht wird ist nicht das selbe wie konstante Menge.

ad 2.) Also ich habe schon einige Male solche Dosen ausprobiert und merke davon nichts - bin kein stämmiger Kerl, sondern eher hager. ALA gilt auch als nebenwirkungsfrei! Lt. Studien gibt es keine beobachtbaren Nebeneffekte bis zu 60 mg/kg Körpergewicht (ausgenommen, man leidet unter dem Insulin Autoimmun Syndrom)!! D.h. für eine 70 kg schwere Person sind 4 Gramm(!) (pro Tag) locker drin. Woher weißst Du, dass höhere Dosen schädlich sein sollen?
Na ja mit Studien ist das immer so eine Sache. Lt. den meisten Studien ist Amalgam ja nebenwirkungsfrei.

Ausserdem nur weil etwas negative Auswirkungen haben könnte muss das ja im einzelnen Fall nicht eintreten,

Um das genauer zu erklären. Cutler schrieb durchaus das Leute so etwas viele Monate ohne Probleme vertragen können und dann nach 1/2 jahr zb. auf einmal anhaltende Probleme bekommen und absetzen nicht unbedingt hilft.

Das ist deshalb weil sich umverteiltes Quecksilber nur langsam Stück für Stück anreichern kann bis irgendwann eine kritische Menge umverteilt wurde und die Beschwerden dann beginnen.

Das kann lange dauern und bis das passiert muss man nicht unbedingt etwas merken.

Wie gesagt das ist auch nur ein Problem für Leute die vergiftet sind und krank dadurch und es tritt nicht sofort oder immer auf.

h. für eine 70 kg schwere Person sind 4 Gramm(!) (pro Tag) locker drin. Woher weißst Du, dass höhere Dosen schädlich sein sollen?
Ja das ist ein gutes Beispiel das was in einer Studie steht nicht die Realität für die einzelne Person widerspiegeln muss.

Ich persönlich habe das nämlich probiert und würde es auf keinen Fall empfehlen. Von "locker" kann da keine Rede sein.

Allerdings gibt es Leute die das wieder vertragen jeder ist da anders.

Ich bin aber kein Einzelfall und weiss von vielen die ähnlich empfindlich reagiert haben wie ich oder noch viel empfindlicher. das waren alles chron. Amalgamvergiftete. Eine nicht so vergiftete Person sollte nicht wirklich auch auf höhere Dosen ALA reagieren.

Die Nebenwirkungen sind nicht vom harmlosen ALA sondern vom giftigen Quecksilber das mobilisiert wird.

Höhere Dosen müssen nicht zwangsläufig schädlich sein das habe ich nicht gesagt nur sind sie es in der Praxis für viele Leute und für viele andere aber nicht. Deshalb da man nie weiss wie man reagiert immer langsam beginnen und langsam herantasten. Zumindest wird das so empfohlen.

also wie gesagt maximaldosis ist 200mg. Man darf auch nicht vergessen das sich nebenwirkungen durch zu hohe Dosen langsam und über mehrere Durchgänge aufbauen können und sich öfters erst mit der Zeit bemerkbar machen. Wenn man etwas ein oder 2 mal verträgt heisst es nicht zwangsläufig das es regelmässig toleriert wird

lg

Geändert von dmps123 (10.10.12 um 23:22 Uhr)

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
ok, danke, verstehe etwas besser.

mit konstant meine ich das du immer die selbe Menge im Blut hast (immer die gleiche Zahl wie zb. 150) nicht zb. 150, 180, 230, 250, 160 etc. Das eine Mindestmenge erreicht wird ist nicht das selbe wie konstante Menge.
aber das problem hast du ja auch bei kürzeren einnahmeabständen. bei einer (biologischen) halbwertszeit wird die betreffende substanz ja immer über die zeit abgebaut. nach 3 stunden, wenn du die nächste dosis zu dir nimmst, hast du auch nur noch die hälfte im blut. also ist der pegel da auch nicht konstant. nur die schwankungen sind nicht ganz so extrem bzw. die amplitude der schwingung nicht so groß, aber durchausvorhanden. daher leuchtet mir das nicht ganz ein. d.h. bei geringeren aber häufigeren dosen, hast du geringre schwankungen (aber nicht keine!!) und der pegel nähert sich 150 mg an, wenn du z.b. 150 mg einnimmst: du nimmst 150 mg ein, dann fällt der pegel auf 75 mg, dann nimmst du die nächste dosis und der pegel steigt auf 225 mg und fällt wieder auf die hälfte davon usw. usf. du hast also genauso schwankungen und einen mindestpegel. lediglich die differenz zwischen minimum und maximum ist geringer als bei meiner selteneren dosis. aber ich habe sogar einen höheren mindestpegel als derjenige, der alle 3 stunden 150 mg einnimmt. insofern erkenne ich den gegengrund nicht und bitte um eine begründung. kapiere ich nicht.

deine ausführungen zu den möglichen nebenwirkungen indessen schon eher. was haben die leute denn für probleme nach einem halben jahr?

aber wieso sollten größere mengen mehr verschieben? größere mengen leiten doch gerade mehr aus (insbesondere wenn sie alle 3 stunden genommen werden). ich dachte auch ALA mobilisiert nicht, sondern bindet Hg, wieso sollte da also etwas bewegt werden oder sich sogar ansammeln irgendwo - wo doch das ganze gerade dazu dient, Hg auszuleiten. das erscheint mir alles irgendwie widersprüchlich.

welche effekte von hohen dosen hattest du denn und/oder andere, von denen du weißt?

lg

p.s.: ist schon lustig, wir sprechen hier über hg-ausleitung und unten läuft "aufklärende" werbung zur grippe-impfung. ohne worte...

Geändert von PeterSchin (10.10.12 um 23:49 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
aber das problem hast du ja auch bei kürzeren einnahmeabständen. bei einer (biologischen) halbwertszeit wird die betreffende substanz ja immer über die zeit abgebaut. nach 3 stunden, wenn du die nächste dosis zu dir nimmst, hast du auch nur noch die hälfte im blut. also ist der pegel da auch nicht konstant. nur die schwankungen sind nicht ganz so extrem bzw. die amplitude der schwingung nicht so groß, aber durchausvorhanden. daher leuchtet mir das nicht ganz ein. d.h. bei geringeren aber häufigeren dosen, hast du geringre schwankungen (aber nicht keine!!) und der pegel nähert sich 150 mg an, wenn du z.b. 150 mg einnimmst: du nimmst 150 mg ein, dann fällt der pegel auf 75 mg, dann nimmst du die nächste dosis und der pegel steigt auf 225 mg und fällt wieder auf die hälfte davon usw. usf. du hast also genauso schwankungen und einen mindestpegel. lediglich die differenz zwischen minimum und maximum ist geringer als bei meiner selteneren dosis. aber ich habe sogar einen höheren mindestpegel als derjenige, der alle 3 stunden 150 mg einnimmt. insofern erkenne ich den gegengrund nicht und bitte um eine begründung. kapiere ich nicht.
ja klar der Pegel ist nicht 100% konstant auch bei den regelmässigen Dosen.

Aber er soll ausreichend konstant sein das ist damit gemeint. Perfekt konstant kann man den sowieso nicht halten.

Es geht nicht darum einen Mindestpegel zu halten.

Lt. Cutler ist es so das ALA und andere Chelate nicht perfekt binden und jede starke Schwankung des Chelatbildners im Blut zu einer leichten Umverteilung führt.

Da manche Bereiche im Gehirn (bsp) sehr stark Quecksilber ansammeln und andere Teil im Körper schwach. Führt eine Mobilisation und Umverteilung immer dazu das sich mit der Zeit aus den Teilen mit einer schwachen Affinität(zb. Muskel) in Teile mit einer starken Affinität verlagert wie manchen Teilen im Gehirn.

Dadurch könnte es zb. nach längerer Zeit zu neurologischen Problemen kommen. Eine Person beschrieb MS ähnliche Symptome, brennende Haut... eine manisch-depressive Züge, eine Person kam in die Psychiatrie vorrübergehend, es könnten auch harmlosere Sachen sein wie Zustandsverschlechterung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Nebenwirkungen die ich durch zu hohe Dosen hatte:

Die Ausleitung selbst fühlt sich horrormässig an mit starken Kopfschmerzen und ist so unangenehm das man sie kaum zuende bringen kann. Also der Körper gibt einen klare Warnsignale das es zu viel ist. Nacher ist man einfach vollkommen kaputt.

Andere probleme durch zu hohe Dosen die es geben kann:

Nebennierencrash, Verschlechterung des Zustandes, starke psych. Beschwerden, Rückfälle, Erbrechen, etc.

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
ok, danke dir, dmps123! ich versteh jetzt. aber ich denke, ich werde es mal drauf ankommen lassen und ausprobieren und nehme jetzt einfach mal ne weile - vielleicht auch bis zu 75 tage am stück - 4 mal am tag, alle 6 stunden 600 mg und schaue, wie weit es mich trägt oder ich es aushalte. insgesamt sollten dann ca. 4 gramm hg gebunden werden. mehr gewicht an plomben hatte ich eh nicht. und die bestehen ja nur ca. aus 50% hg. damit sollte dann eigentlich alles draußen sein.

aber das mit der mobilisierung bei großen schwankungen leuchtet halbwegs ein. und auch deine warnungen aufgrund der genannten nebenwirkungen. aber ich will einfach nicht ewig rummachen mit dem kram daher versuch ichs mal mit der brechstang. interessanterweise waren 600 mg kapseln ALA auch günstiger als kleinere dosierungen.

habe früher ja schon mal mit chlorella und später koriander ausgeleitet. auch schon mal mit dsma und geringeren ALA dosen.
immer wenn ich ala nehme oder einige tage genommen habe fühle ich mich klarer und besser. insbesondere nachdem ich es wieder abgesetzt habe, aber immer besser als vorher. keine ahnung wieso. ok, danke dir soweit für deine auskünfte.

viele grüße,
peter

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janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Um das genauer zu erklären. Cutler schrieb durchaus das Leute so etwas viele Monate ohne Probleme vertragen können und dann nach 1/2 jahr zb. auf einmal anhaltende Probleme bekommen und absetzen nicht unbedingt hilft.
Das kann ich bestätigen. Früher, als ich anfing DMSA/ALA nach Cutler zu nehmen, habe ich hoch dosiert weil ich dachte mir kann nichts was anhaben. Schon nach nur 1. Jahr begannen dann Probleme.

Inzwischen kann ich eigentlich keine Chelatoren mehr nehmen. Ich bin so schon völlig am Ende ohne was zu nehmen. Letztens hab ich es nach langer Pause mit 25mg DMSA alle 4 Stunden versucht und habs nur 24 Stunden durchgehalten. Ich dachte ich sterbe. Also wäre doch sehr vorsichtig.
Anfangs hatte ich auch totalen Übermut.

Ich glaube inzwischen auch das mich das ausbohren lassen und die ganze Ausleitungssache kranker gemacht hat als wenn ich das Zeug drinnen gelassen und so weitergelebt hätte.

So rein vom Lebensgefühl her denke ich ständig das ich bald mein Lebensende erreiche. Mit 31 Jahren kann ich nichts mehr unternehmen. Allein schon ein Spaziergang ist enorm anstrengend. Ich schlafe bis zu 12 Stunden und könnte endlos weiterschlafen. Meinen Job hab ich damals auch geschmissen weils nimmer ging.

Aber ich bin auch ein Extrembeispiel, hatte schon als Kind enorm viele Amalgambomben und meine Mutter bei meiner Geburt so oder so. Außerdem war ich in meinem Leben auch vielen anderen Giften ausgesetzt. Also will hier keinen entmutigen. Nur solltest du vorsichtig dosieren

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
hallo janni,

danke für deinen mahnenden beitrag.

deine erfahrungen hören sich in der tat bedenkenswert an. es tut mir richtig gehend leid zu hören, wie es dir zu gehen scheint. also ich hatte ca. 4 plomben. eine großere und 3 kleinere. meine mutter hatte einige plomben und meine großmutter, soviel ich weiß auch. meine urgroßmutter ist an einer nervenkrankheit gestorben, wir vermuten, dass es bis auf sie zurückreicht, doch wir wissen es nicht - nichteinmal ob damals schon amalgam "verbaut" wurde oder ob es an etwas anderem lag. meine tante und meine mutter litten an symptomen der sog. schizophrenie und/oder auch depressionen. ich selbst habe auch psychische auffälligkeiten, aber keine psychotischen merkmale. habe das alles professionell und in der früherkennung abklären lassen nachdem das familär vor einigen jahren bekannt wurde. abgeschlagenheit kenne ich allerdings gut. dagegen habe ich inzwischen alles probiert und oft wurde ich gewarnt - auch von meiner mutter, die sich in orthomolekular richtung sehr gut auskannte und die ausbildung zur heilpraktikerin absolviert hat und daher und aus privatem interesse und motivation sehr viele alternative methoden kante. ihretwegen habe ich mir auch die füllungen ausbohren lassen, wovon ich auch nicht mehr so überzeugt bin, weil sich seit dem mein gesichts-haut-bild sehr stark verschlechtert hat. eigentlich ging es seit dem ziemlich bergab. da stimme ich dir zu. ich glaube, ich würde das heute auch nicht mehr machen. ich bin in etwa in deinem alter, habe dennoch ein doppelstudium absolviert und teilzeitgearbeitet, sehr viel sport - bis amateur-leistungssport - gemacht - alles nach entfernen der füllungen und mache dies noch. ich habe mal in einer höchst verschimmelten souterain-wohnung gelebt (weil der estricht kaputt war). dennoch konnte ich das alles danach machen. meine mutter hatte wegen des sports auch oft bedenken, dass das wieder gifte frei setzen könnte, oft wegen der ernährung etc. aber ich habe das auch wegen der "depressionen" gemacht. hat geholfen - auc weil es struktur gibt udn man auf gutes essen udn trinken achten muss, auch trainingspläne etc. das hilft alles sehr. vitamine haben geholfen, omega-3, zink, b-vitamine, wichtig: vitamin d hochdosiert wöchentlich (siehe meinen anderen beitrag), selen (in paranüssen), magnesium (aus bananen udn sonnenblumenkernen), auch genügend eiweiß (ich weiß, das hört die vegetarische fraktion nicht gerne, ist aber leider leider so - ich war selbst lange vegetarisch, vegan oder auch frutarisch), ein freundeskreis aufbauen und sinnvolle tätigkeiten suchen, die einem freude machen - die letzten punkte fallen mir noch etwas schwer - liegt aber auch am umfeld. ich bin nur wenige jahre älter als du. aber ich erzähle das, weil ich dir mut machen möchte. und bitte tu dir und mir einen gefallen und finde nochmal etwas von dem übermut, den du einst hattest. glaub nicht alle begrenzenden gedanken über deine physische gesundheit, denn am meisten hindern diese dich. ich bin im verein mit einem blinden der arbeitet, eine band hat und jede menge leistungssport macht, ich habe die dicksten leute unglaubliche sportliche leistungen erbringen sehen, die dümmsten leute wichtige posten in der wirtschaft oder wissenschaft erklimmen sehen, körperlich oder geistig eingeschränkte menschen millionen andere begeistern udn inspirieren sehen, bitte schau dich nach solchen beispielen um. du musst nicht so toll werden, aber bitte glaub nicht zu sehr an die amalgamvergiftungsgeschichte vor allem nicht, dass es dich verdammt zu deinem leben, du nichts ändern könntest. du kannst es ändern, schritt für schritt, sehr langsam, bitte gib nicht auf, bleib dran, ließ etwas über selbstcoaching und selbstmotivation, such dir beispiele im internet von leuten, die krank sind oder "behindert" und die es weit gebracht haben. du brauchst es nicht "weit bringen" (was immer das bedeutet), aber du brauchst dich udn dein leben nicht aufgeben. es klingt für mich fast so. der körper ist nicht so festgelegt, wie wir denken, der geist bestimmt viel mehr. schau nach den videos udn vorträgen des biologen bruce lipton. lerne meditieren. mach dir weniger sorgen und visualisiere das glück. ich weiß, das hört sich immer nach selbstbetrug an, ich bin oder war selbst ein großer zweifler. bitte "kaufe" die materialistisch-deterministische theorie nicht insoweit, dass sie dich begrenzt. du kannst im kopf anfangen und gleichzeitig auch konrket. gib nicht auf, ich weiß, dass du auch gesundheit udn zufriedenheit für dich (und auch andere) schaffen kannst. "wenn wir uns selbst heilen, heilen wir auch alle anderen." (n.n.)

herzliche grüße,
peter

p.s.: meine entscheidung steht, ich ziehe das mit ala jetzt so durch. habe eh schon 300 stück der 600 mg kapseln. wozu gibt es die, wenn sie so "gefährlich" sind? ich lasse es drauf ankommen. wird schon schiefgehen. ich berichte euch, ob es zum höllentripp oder zur himmelfahrt wird. und sagt dann bitte nicht, wenn es gut klappt, ja das ist nur ein einzelbeispiele, denn bisher operiert ihr auch mit einzelnen gegenbeispielen...

p.p.s.: update zu den nebeneffekten: heute morgen hatte ich schon recht guten "brainfog" über den tag ging es aber besser. gestern war er stärker auch tagsüber. heute eigentlich nicht spürbar. die letzten male als ich ala genommen habe trat das auch auf, nach 3 tagen einnahme fühlte ich mich aber jedes mal klarer und auf lange sicht eigentlich auch. insofern glaube ich, dass es etwas geholfen hat. nehme alle 6 stunden 600 mg. habe einen mindest-pegel von 200 mg in meinem körper mit spitzen von bis zu 800 mg. ziehe das jetzt mal ne weile am stück durch und schaue was passiert.
achso, ich habe diverse quecksilberalergien, das ist bestätigt. hatte plomben im mund. ich bin mir ziemilch sicher, dass ich betroffen bin. habe das aber nie testen lassen. habe mehrmals cholorella und spirulina und knoblauchkuren und korianderkuren gemacht. auch msm genommen und dmsa-kapseln und gluthation-infusionen und einige ala-kapseln. jetzt mache ich einmal länger dieses intensiv-programm. wir werden sehen. ich halte euch gerne etwas auf dem laufenden. ansonsten rate ich dazu gegen "brainfog" auch sport zu machen und dass ihr euer leben, sofern ihr es nicht schon tut auch von der ganz trivialen seite in ordnung bringt: gutes essen, körperliche bewegung, soziales etc. - lasst euch nichts blockierendes einreden - auch nicht aus der gesundheitsecke (da gibt es aufgrund des materialistisch-deterministischen weltbildes so einen bestimmten pessimismus, der grundfalsch ist) und - no excuses - zumindest nicht auf dauer! amen. lg peter

Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Hi Peter,

danke für die aufbauenden Worte

Es ist ein up and down seit 3-4 Monaten. Im Urlaub hatte ich die wohl schwerste Grippe meines Lebens. Ist nun 2 Monate her und seit dem hat sich alles verändert. Ich hab sie ausgesessen ohne Antibiotika etc. Seit dem gings nur noch abwärts. Ich verzichte nun seit 6 Wochen auf jeglichen Alkohol. Ist sicher 12 Jahre her seit ich so lange aufs trinken verzichte.

Es ist nicht so das ich Alki bin aber mit Freunden wird eben Samstags im Club getrunken. Gehörte immer dazu. Ich vertrage aktuell nicht mal mehr ein Bier. Meine Leber hatte also schon genug mit dem Alkohol zu tun, dann noch Hg auszuleiten war sicher nicht klever damals. Habe schon idiotische Sachen gemacht und könnte mich dafür schlagen. Hab sogar mal DMSA mit Vodka (Samstag Abend im Club) geschluckt weil kein Wasser da war

Mal sehen, ich kann Ärzte nicht ausstehen (fast ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht) aber so dreckig ging es mir noch nie, daher hab ich mir jetzt am Mittwoch nen Termin geben lassen.

Ich muss aber anmerken das ich seit (gefühlt) 1 Jahr nicht mehr ausgeleitet habe (bis auf die 8 x 25mg DMSA letzte Woche).

Zu deinem Vorhaben, ich merke man kann es dir nicht ausreden. Aber nimm doch wenigstens nach Cutler alle 4 Stunden ALA ein. Mit 8 Std. Abstand machst du dir sicher mehr kaputt als du dir hilfst. Nach 4 Std. lässt das ALA nach und das Hg was aufgewirbelt/gebunden wurde lagert sich irgendwo ab um dann nach weiteren 4 Std. durch erneutes ALA wieder aufgewirbelt zu werden.

Mit 300mg alle 4 Stunden habe ich auch schon ausgeleitet. Anfangs warens Peanuts. Aber anschließend musste ich immer weiter senken. Zuerst auf 150mg, dann auf 75mg und inzwischen traue ich mich nicht mehr. Muss aber sagen das mein Gesundheitszustand schon immer schlecht war. Also jeder Körper ist anders. Vielleicht ist deine Leber und deine Nieren fitter und du steckst das gut weg. Hör eben auf deinen Körper.


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