Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

10.10.12 21:39 #1
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Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Ich hab mir mal bei ebay Hartkapseln (Vegan) gekauft. Ich fülle meist Kapseln um. Hab 100mg DMSA hier, welche ich in 4 teile. Genau ist das nicht aber eben nach Auge. Auch mein ALA hat 300mg pro Kapsel. Die teilte ich früher auch immer in 3.

Der Thread macht mir Lust auch mal wieder zu Cutlern.

Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Oh, das ist ja nochmal ein richtig guter Tip, Janni. Ok, vielleicht mache ich das mal mit den Kapseln.

Machst Du das Cutlern als "lustige" Freizeitbeschäftigung? Klingt ja fast so.

Wie ist denn Dein gesundheitlicher Werdegang? Pausierst Du nur oder probierst Du was anderes aus oder wieso aktuell kein Cutlern mehr, aber dann doch vielleicht mal wieder? Oder ist das so wie eine gelegentliche Gesundheitskur für Dich?

Herzliche Grüße
Peter

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janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Ich erlebe derzeit ne gesundheitliche Achterbahnfahrt und pausiere mit dem konstanten Ausleiten fast schon 1 Jahr. Immer wieder mach ich mal ne Cutler Runde die nach 1. Tag endet.

Ich bin körperlich einfach nicht in der Lage auszuleiten. Außerdem hatte ich mal von DMSA Ödeme bekommen. Seitdem traue ich mich nicht mehr, zudem wird Bodo immer ganz böse auf mich wenn ich trotzdem weiter machen möchte Spaß beiseite, er hat mir empfohlen eine längere Pause mit Chelatoren zu machen, woran ich mich leider auch halten muss. Gelegentliche Versuche endeten meist nicht ganz so positiv.

Aber wenn ich dann immer wieder so tatkräftige und mutige Nutzer sehe möchte ich auch wieder anfangen

Ich bin/war ja auch eher der Typ der mit dem Vorschlaghammer vorgeht. Deshalb interessiert mich dein Thread hier ja auch.

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Gummiball ist offline
Beiträge: 291
Seit: 30.05.12
@PeterSchin: wenn ich deine Beiträge lese erkenne ich viele Parallelen.

Ich bin quecksilber-belastet.
Meine Mutter war quecksilber-belastet.
Ich wurde ferner durch Schimmelpilze geschädigt (und es hat sich eine Schimmelpilzallergie entwickelt).
Ich bin schlank
usw.


Quecksilber in Kombination mit Schimmelpilz-Toxinen macht uns anscheinend erst richtig krank (wenn nicht sogar totkrank).

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Hallo allerseits,

@Gummiball: Ja, ich denke auch, dass es Besseres gibt als Quecksilber und dann auch noch Schimmelpilzen ausgesetzt zu sein. Gesundheitsförderlich ist das jedenfalls nicht. Aber ich bin froh, dass ich noch lebe. Bei meiner verschimmelten Wohnung von damals ist das wirklich ein Wunder, weil der Stachybotris (Orthographie?) nur so wucherte an allen Wänden. Aber ich bin noch hier. Meine Ur-Großmutter starb an einer Nervenerkrankung evtl. schon wegen Hg. Und so zieht sich das in der Familie durch, wobei mene Großmutter sehr ungesund lebt und sehr alt und immer noch ziemlich fit ist. Meine Mutter ist indessen schon an einer Nervenerkrankung gestorben, ziemlich jung. Aber man muss halt zusehen, was man machen kann, damit es einem so gut wie möglich geht.

@Janni: Ich habe mir auch nochmal Deine ersten Beiträge hier im Thread durchgelesen. Hast Du es eigentlich schon mal mit Vitamin D probiert? Und insgesamt damit den Hormonhaushalt i.O. zu bringen, also auch Selen und etwas Sport u.ä. Ich komme drauf, weil das alles ja auch etwas nach Depris klingt, wobei natürlich die Umstände auch nicht gerade gute-Laune-förderlich sind. Das ist klar. Aber vielleicht kann es Dich etwas aufpeppeln. Gerade Sport hat mir in härtesten Zeiten sehr geholfen, auch aktiver zu sein. Vitamin D hat die schlimmsten Gedanken vertrieben (mit der Einnahme muss man aber vorsichtig und bedacht vorgehen wegen einer Hypervitaminose-D, die ist nicht ungefährlich, hierzu kann ich gerne bei Bedarf nochmal was schreiben). Ich bin kaum älter als Du Janni, wohne leider nicht in B, sonst könnten wir uns auch gerne mal treffen. Man(n) wird ja auch älter, dann muss man vielleicht nicht mehr so aktiv sein und das ist ja auch Familien- und Typabhängig. Wobei ich in unserem Alter schon viele abends unterwegs sehe. Teilweise finde ich das aber etwas albern, viel rumgepose und Selbstdarstellung und das ganze leere Geschwätz dabei. Kann ich oft auch einfach nichts mit anfangen und langweilt mich. Die wissen oftmals nur wenig vom Leben, habe ich den Eindruck. "Mit jemandem zu reden, der nicht gelitten hat, ist nur Geschwätz." (N.N.). Jedenfalls ist das nicht so schlimm. Aber im Hinblick auf Partnerin/Partner kann das u.U. etwas hinderlich sein. Naja, es geht weiter. Vielleicht hilft das alles ja auch. Ich bin mir auch bei mir nicht sicher, ob nicht erst das Herausbohren alles schlimm gemacht hat. Aber das ist alles so schwer von einander zu trennen. Quecksilber, Schimmel, negative Erfahrungen, Stress etc. pp. Ist es physisch oder auch psychisch oder beides? Ab wann resigniert man? Wieviel kann man psychisch beisteuern oder auch durch Sport und Ernährung? Wieviele Baustellen und Belastungsfaktoren kann ein Mensch ab? Vielleicht ist es besser auch einfach mal nichts zu machen, dem Körper Zeit und Ruhe zu geben, sich selbst zu regenerieren - das ist auch seelisch entlastend. Manchmal ist weniger mehr und einfach nur das Leben, so wie es ist akzeptieren und genießen, so gut es geht, vielleicht das Beste. Denn während man sich so viel um seine Gesundheit (wobei hier zu definieren wäre, was man genau damit meint und die Frage im Raum steht, ob man diesen Zustand überhaupt erreichen kann) sorgt und auf den Moment wartet, an dem sie endlich gewährleistet ist, verfliegt das Leben nur so, andere sind unterwegs, feiern, lieben, lachen, weinen, essen, trinken, tanzen, schenken etc. pp. Und man selbst ist ständig mit sich und seiner Gesundheit befasst. Eine Frage die man sich da auch stellen könnte - je nach Ausmaß freilich: Hat das nicht auch egozentrische Züge? (Habe ich mich beides schon oft gefragt) Und gibt es wichtigeres als sich selbst? Vielleicht hilft auch das einem zu heilen, indem man sich auf etwas konzentriert, das nichts mit Gesundheit zutun hat. Beim Glück (und Reichtum vielleicht) scheint es ja ähnlich zu sein. Man wird nicht glücklich, wenn man zwanghaft danach strebt und dafür sorgen will. Erst wenn man auf etwas anderes zielt beginnt es sich einzustellen. Es ist, wie wenn man auf einen blassen, kaum wahrnehmbaren Stern schaut. Schaut man ihn direkt an, sieht man ihn nicht. Beobachtet man ihn aus dem Augenwinkel, so erkennt man ihn.

In diesem Sinne, ein schönes besinnliches und heiteres Wochenende,
herzliche Grüße
Peter

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von PeterSchin
...Woche dann nochmal mit 100 mg alle 4 Stunden durchstarten
Lt. Cutler nimmt man ALA alle 3 Stunden, wenn man möchte kann man eine Ausnahme machen und es in der Nacht alle 4 Stunden nehmen um den Schlaf weniger zu stören.

Wenn du schon nach der ersten Rund das Gefühl hast das eine Dosis (in dem Fall 100mg) zu hoch ist würde ich reduzieren. Die NW bauen sich oft erst über viele Runden auf, es wird also mit jeder Runde schwieriger wenn die Dosis zu hoch ist. Wenn du eine Runde verträgst heisst es nicht das du damit 20 machen kannst. Die Dosissteigerung sollte auch nicht mehr als 50% der alten Dosis sein.

Im Idealfall würde das heissen: du fängst mit einer Dosis an die du ohne weiteres verträgst, machst das für mindestens ein paar Runden, dann steigerst du um maximal 50%, machst das wieder eine Weile so bevor du weiter steigerst, wenn Probleme auftreten wieder Dosis reduzieren.

Für den Fall das du an einer Nebennierenschwäche leidest kann eine NN Unterstützung unerlässlich sein wenn du lange, regelmässig (und aggressiv) ausleiten möchtest. Wenn man viel ausleiten möchte ist der Schlüssel zum Erfolg auch ein gutes Unterstützungprogramm das die bei der Ausleitung wichtigen Organe unterstützt.

Oral chelation needs to be done correctly with low dosages taken on schedule to avoid problems. Typically, oral chelation can take between one and five years to complete depending on how toxic you are and how well you excrete metals. Follow Andy Cutler’s protocols and build-up doses slowly. DO NOT follow the advice on the bottles of many supplements for chelation, as you can get into trouble if you use compounds incorrectly and bounce your blood levels around. Keep the dose low and go slow. Slow equals fast with chelation. Take your time. Letting your ‘ego’ force things along will only cause trouble as you begin moving the metals out faster than you can cope.
You can begin the oral chelation only if you do not have any mercury amalgams left in your mouth, but are cautioned to be aware that most people with mercury issues will have some level of adrenal and/or thyroid problems. Since chelation challenges these systems, you are encouraged to learn more about them, consult an appropriate health professional and consider safe adrenal support at the onset.

The hair test often shows adrenal and thyroid problems years before they become visible on lab tests. Ideally, some adrenal should be in place before and during chelation, because of the stress induced into the metabolism. Please do not neglect your adrenals, as this is the most common mistake in chelation, and it can save you a lot of suffering.
Adrenal Fatigue Chelation « livingnetwork.co.za

Chelation: The Andy Cutler protocol « livingnetwork.co.za

lg

Geändert von dmps123 (10.11.12 um 14:12 Uhr)

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
danke dmps für deine hinweise. allerdings ist halt nunmal nicht alles ideal und ich habe das jetzt auch so vorbereitet, d.h. entsprechende kapselgrößen vorliegen, und daher mache ich das jetzt so. klar kann man hier noch und da noch und dort noch was verbessern. das geht immer und überall. ich mache allerdings jetzt weiter wie beschrieben und berichte dann wieder. ich möchte einfach auch nicht, dass das thema in meinem leben so viel gewicht bekommt. gesundheit ist wichtig, da ein grundlegendes gut, aber ich möchte nicht, dass es zu meiner einzigen oder hauptbeschäftigung wird - zumindest nicht, solange es "nur" dabei um mich geht. ich mache das "nebenbei". schlucke diese ALAs und dann schaue ich. ich kann das natürlich auch 15 jahre lang machen und hier noch lesen und da noch diskutieren und hier noch in 2,9278-Stunden-Abständen die Kapseln nehmen und es per Stopuhr messen und dann ist es doch falsch, weil mein Körper anders metabolisiert, kann täglich Laboruntersuchungen machen und stündlich meinen Blutspiegel messen lassen, kann die Kapselgrößen genau abwiegen auf 215,78 Gramm und noch x Vitamine einnehmen, obendrein noch täglich 10 Stunden im Intenet suchen, lesen und schreiben, und mich völlig verrückt machen, während meine kostbare Lebenszeit an mir vorbei rauscht, kann sicherheitshalber in 47,94%-Schritten die Dosis steigern und in 44,34%-Schritten bei kleinsten Nebenwirkungen, die auch dem Wetterumschwung geschuldet sein können, reduzieren, ich kann alles auf Quecksilber und nicht einfach auf meine ausnahmsweise mal schlechten Schlaf reduzieren, und das Leben von mir und allen anderen geht dennoch weiter, nur merke ich es nicht, weil ich meine Gesundheit und den Umgang damit soweit optimieren will, dass ich sonst gar nichts mehr mitbekomme. Das geht freilich alles. Nur: Was habe ich davon? Insbesondere, wenn alles andere, weshalb es sich zu Leben lohnen könnte, zum erliegen kommt, weil ich mich nur noch mit der Optimierung meiner Gesundheit bzw. mit der Optimierung der Verbesserung oder Wiederherstellung meiner Gesundheit (die ich evtl. noch gar nicht genau definiert habe) befasse? Irgendwann "wache" ich auf und stelle fest, "mist, wo sind all die Jahre geblieben? - ach so, ja, mmh, da habe ich ja tabeletten genommen und ständig darüber gelesen udn versucht die optimale dosis zu finden und einzustellen habe auf jedes kleine körperzeichen gehört, mir nichts mehr erlaubt, nur noch gelesen udn geschrieben über gesundheit, krankheit und tod und gefahren und und und - mmh, und was hatte ich davon? alt werde ich dennoch. der körper verfällt auch so. aber von der schönheit der welt und des lebens habe ich wegen meiner ganzen bemühungen gar nichts mitbekommen. was hatte ich also davon? jetzt bin ich alt und gebrechlich und kann nicht mehr so. hätte ich mal lieber damals meine zeit genutzt, so gut es eben ging."

kurzum: ja ich kann in die tiefsten tiefen der optimierung der verbesserung der gesundheiteinsteigen (merke: es geht schon gar nicht mehr um die verbesserung meiner gesundheit, sondern dir geht es um die optimierung der verbesserung!), aber dazu habe ich schlicht keine lust, weil es für mich da ganz klar gefühlte grenzen gibt. ich will mit meiner zeit auch noch was anderes anstellen. und ich habe keine lust mit elektronenmikroskop und pinzette an kleinen stellschrauben rumzudrehen. ich frage mich, was soll das bringen?! ich woll schwermetalle und pilze aus dem körper bekommen. mehr nicht. da muss ich auchmal risiken in kauf nehmen. und die risiken werden nicht größer sein als die jahrelang ungehindert udn frei zirkulierenden schwermetalle in meinem körper. dieses übervorsichtige - vor allem weil es wirklich um die feinheiten geht - ist - mit verlaub - nichts für mich. es geht ja nicht um grundsätzliches, wie z.b.: vorsicht ala ist nicht gut sondern cholorella oder so. das wäre ok. sondern es geht um mg-ala mehr oder weniger. ich glaube das geht für meine verhältnisse voll am ziel vorbei. weil für mich ist hauptsache ausleiten. ob jetzt 50mg optimal sind oder 100mg und hier noch udn da noch und dies noch. das ist mir zu - entschuldigung - pedantisch im verhältnis zu meinem ziel, dass die schwermetalle einfach raus sollen. auf einen tag kopfschmerzen oder 50 mg mehr oder weniger kommt es da nicht an. ich will das thema irgendwann mal abgeschlossen wissen und mich nicht in den unendlichen feinheiten, die man durchdeklinieren, durchkonjugieren, durchdiskutieren kann, bis man steinalt ist und sowieso nichts mehr von seiner gesundheit hätte, aufhalten lassen. abgesehen glaube ich, dass diese ganze detailkrämerei auch krankmachen kann - mindestens an der seele - oder ein symptom der vergiftung ist. ich will ergebnisse sehen und das so einfach, aber auch so schnell wie möglich. denn es gilt immer noch: das leben findet jetzt - und vor allem offline statt. danke.

anmerken möchte ich noch, dass ich natürlich deine hinweise im allgemeinen wertvoll finde und sie vermutlich auch richtig sind - zumindest die letzt genannten. daher möchte ich dir auch danken. leider gehen sie in ihrer detailkrämerei an meinen bedürfnissen vorbei.

herzliche grüße
peter

Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
@ peterschin,

das(Dosissteigerung, Nebennierensunterstützung etc.) sind die Hinweise aus Cutler's Buch keine unwichtigen Details!!

eigentlich sollte man das vor Ausleiten alles gelesen haben, würde zumindest empfehlen die Links in meinem vorigen Post zu lesen, da steht schon einiges drinnen. Ausleiten ist keine einfache Sache auch wenn du dir das anscheinend so vorstellst.

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janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
@Peter,

danke für deine Antwort. Vitamin D hört sich interessant an. Werde mal darüber lesen. Mit Depris hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Bin in einem ziemlichen Tief. Habe jetzt vor einigen Tagen mit Neurapas Balance angefangen. Soll ja ein mildes Antidepressivum sein.

Mit Sport habe ich letzte Woche wieder angefangen. Auch wenn es körperlich nicht geht zwinge ich mich und geh ins Fitnessstudio.

Gruß Janni

EDIT: Habt ihr ne Empfehlung für Vitamin D? Günstig aber hochwertig? Konnte jetzt bei Amazon auf die Schnelle nichts finden. Jedenfalls hab ich mir mal die Symptome von Vitamin D Mangel durchgelesen. Da trifft wirklich alles zu.

Habe mal gelesen das Glutamin? gegen den Nebel im Kopf und die Konzentrationsschwäche helfen soll? Oder war das was anderes? Ich kann absolut nicht mehr klar denken. Dies beeinträchtigt meine Arbeit ungemein.

Geändert von janni81 (12.11.12 um 15:45 Uhr)

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
hej janni,

kennst du das buch "neue medizin der emotionen". ließ das mal. ist von einem psychoanalytiker. maches hat mir damals auch geholfen. joggen ist übrigens das beste, stimuliert das neuronale wachstum im hippocampus, dessen degeneration maßgeblich aus neurowissenschaftlicher perspektive für depressionen verantwortlich gemacht wird. joggen setzt noch viele andere hormone frei, die in den muskeln gebildet werden udn gut für das nevernsystem sind. auch das auf-und-ab ist wie springen für das gehirn und signalisiert freude. es gibt zahlreiche aspekte die joggen als beste maßnahme bei depressionen auszeichnen.
viel lesen und eine abwechslungsreiche umwelt sind auch gut. ein anderes buch war von dr. burns im junfermannverlag erschienen. fand ich nciht so gut, hat mich aber auf die spur der neurogenesis, also das bis vor einigen jahren als unmögich geltende neuronale zellwachstum gebracht. verschiedene maßnahmen helfen hier. denken, lesen, abwechslungsreiche umwelt, aufgaben, gehaltevolle soziale kontakte, soziales engagement.

ich war immer der unsportlichste in der schule. mit joggen habe ich vor jahren angefangen mit 3 mal pro woche angefangen. unter 20-30 minuten bringt nichts. allerdings war ich nicht so fit damals. daher habe ich 2x15 minuten mit 5 minuten gehpause gemacht. mit der zeit konnte ich mich völlig ohne leistungsabsichten steigern. bis ich dann 1 jahr später einen halb udn dann einen marathon gelaufen bin. einfach so für mich. zeiten waren mir egal. es wurde einfach immer mehr. das gute am laufen ist, dass man sich auch um die struktur außenherum kümmern muss. also immr schön hydriert sein, genügend und gesund essen etc. das ändert vieles. dann braucht man eine gute strecke. sieht andere menschen. lernt auch mal jemanden kenne - auch wenn man auf wettkämpfen ist - muss man ja nicht so streng sehen. oder man sieht was von der natur. die jahreszeiten. kann es draußen genießen udn muss sich zeiten zum regelmäßigen training raussuchen etc. ist alles sehr gut, verleiht abwechslung und man merkt seinen inneren schweinehund und ihn zu "überreden". ist auch eine tolle selbsterfahrung. ich habe das dann imemr weiter ausgedehnt bis ultramarathon udn triathlon. ist wirklich total toll. bin fast zu einem abenteurer geworden dadurch. wetter wird einem egal bzw. man findet es sogar auch schön wenn es warm ist oder regnet. die empfindlichkeit lässt nach und der genuss der natürlichkeit steigt. probier es aus. bleib mindestens 6 wochen dran. bis es zur gewohnheit wird.

johanniskrautextrakt habe ich auch mal genommen. bei mir juckten dann die augen immer so. habe 1,8 gramm am tag genommen. die höchstdosis. im sommer. war nicht schlimm wegen der lichtempfindlichkeit obwohl ich hell bin, kann aber bei jedem anders sein. mir hat es nicht so viel gebracht wobei es mich wenigstens damals über die zeit gerettet hat. das beste war wirklich eher das laufen. schau mal nach "brain-derived neuropathic factor" oder auch "bdnf" und wie man den erhöhen kann. das ist soviel ich weiß wirklich state-of-the art bei depressionen - auch deckt aber auch die behandlung mit ssri z.b. ab (wobei ich davon nicht viel halte, wenn man metastudien kennt).

wegen vitamin d, können wir uns auch gerne per persönlicher nachricht austauschen. da habe ich auch viele infos und kann dir helfen, dich gut einzustellen.

ich war wirklich schon oft am boden mit selbstmordgedanken (ohne konkrete umsetzungsversuche). und habe das am meisten durch sport und eigentlich im wesentlichen durch vitatmin d gut im griff und halt auf sich hören, wenn es einem in manchem zuviel wird. also auch ruhe. depris sind ein signal der ruhebedürftigkeit. ich abe mal monate lang ausgeruht nur gemacht was mich interessiert hat und dann kam der "drive" und die lust am ausgehen, was machen und alles langsam wieder. man spürt es richtig. kommt immer häufiger und man fängt auch wieder an positiv von sich zu denken. aber ich mach dann halt ein komplett programm mit ernährung, vitaminen, vitamin d und sport und ruhe und nur worauf ich lust habe. war luxus in der heutigen zeit. sollte aber normal sein für gesunde menschen. bei depris verlangt der körper nach ruhe. das hat nichts mit angeborenem stoffwechselproblem zu tun. das ist bestenfalls ein symptom davon oder eine gegenmaßnahme des körpers. depressionen schotten dich emotional ab. der körper und geist wollen seine ruhe. das kleinhirn kann auch überstrapaziert durch emotionale "traumata" (im weitesten sinne) sein. erlaube dir also alle ruhe, die du haben kannst. und schluck das vitamin d. das bringt mehr als johanniskraut. wenn du magst zum vitamin d gerne private erfahrungen und hilfe bei richtiger anwendung.

laufen macht auch einen klaren kopf. vitamin d macht dich einfach ruhiger, innerlich weicher, behaglicher. aber man darf es nicht übertreiben und msus da wirklich vorsichtig sein, weil es schnell zu einer hypervitaminose kommen kann udn damit zu einem calciumproblem. das ist dann recht gefährlich. gute bezugsquellen kann ich dir sagen (verdiene ich nciths). und auch anwendugnsempfehlungen (verschiedene "protokolle"). gerne per pn.

herzliche grüße
peter


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