Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

10.10.12 21:39 #1
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Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
hallo janni,

stimmt, man kann es mir nicht mehr ausreden. ich nehme ALA alle 6 stunden. heute sogar mal alle 4. sehe etwas fahl aus. heute aber kein brain fog. eher alles besser als sonst. die übrigen supplements nehme ich auch. alles im grünen bereich.

ich glaube nicht, dass ich so ne tolle konstitution habe. bin ein heller typ. sehr empfindlich mit medikamenten und auch den alltagsdrogen, wie koffein, nikotin, zucker, alkohol. früher habe ich auch mal sehr viel party und verrückte sachen gemacht. ich hab mal so wild gefeiert, dass die leute mich noch am abend angeschaut haben und sich lustig gemacht haben, ich sei gelb. damals hat keiner an die leber gedacht. ich glaube, da hatte ich ein akuts leber problem. naja, bleibende schäden glaube ich nicht. lebe aber seit jahren auch sehr gesund. selten alkohol - die wilde feieren sind bei mir seit vielen jahren vorbei. kein nikotin. selten koffein. andere sachen schon lange nicht mehr. zucker sehr wenig - fructose ausgenommen. viel sport. aber weil ich eben weiß, dass ich empfindlich bin und auch schon viele sachen hatte, akne, candida, depris und das alles, trete ich lieber kürzer.
vodka mit dmsa ist natürlich grenzwertig. ich hab mal antibiotika mit glühwein gemischt. eine woche später hatte ich ein quincke-ödem und urtikaria, das mit cortison behandelt werden musste. das war auch nicht sonderlich klug. kommt nie wieder vor. naja, das ist das privileg der jugend.
also nervengifte weglassen ist sicherlich ein guter plan. auf schulmedizin verzichten auch. was ist denn mit dir los, dass du zum arzt musst?
gesunde lebensweise ist das a und o. mehr kann man fast nicht machen. vitaminspeicher auffüllen. mineralien auch. gesund und genügend essen. sport treiben. schlafen. sonne. stress vermeiden. meditieren. atemtechniken lernen. auf nervengifte und medikamente verzichten. solange du so wild unterwegs bist, wird das nichts mit der gesundheit. kann ich aber verstehen, wenn es dir etwas gibt. sonst ist das sozial ja unter umständen irgendwie blöd. vielleicht gehts auch ohne alkohl. naja. wünsche dir ein schönes wochenende und falls wir uns nicht mehr lesen alles gute beim arzt.
herzliche grüße
peter

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
ok, danke dir, dmps123! ich versteh jetzt. aber ich denke, ich werde es mal drauf ankommen lassen und ausprobieren und nehme jetzt einfach mal ne weile - vielleicht auch bis zu 75 tage am stück - 4 mal am tag, alle 6 stunden 600 mg und schaue, wie weit es mich trägt oder ich es aushalte. insgesamt sollten dann ca. 4 gramm hg gebunden werden. mehr gewicht an plomben hatte ich eh nicht. und die bestehen ja nur ca. aus 50% hg. damit sollte dann eigentlich alles draußen sein.

emnach würde ich nach meinen Überlegungen wirkungsvoll ca. 14 mg Hg (Wurzel von 200 mg ALA) entfernen.
Sorry was du schreibst kann nicht stimmen.

Die Wurzel ist nicht dazu da eine absolute Menge anzugeben sondern um auf ein Verhältnis zw. den einzelnen Dosen hinzuweisen. Die ausgeschiedene Menge wird bei jeder Person je nach Belastung unterschiedlich sein.

Im mg Bereich wirst du niemals Quecksilber ausscheiden sondern eher im mcg Bereich also 1000 Mal weniger. Wie viel es genau ist kann die Wurzel nicht sagen sondern nur um wie viel Prozent theoretisch die Ausscheidung erhöht wird wenn du sie um eine bestimmte Dosis steigerst.

ALA wird auch nicht 1:1 Quecksilber binden. Umso mehr man nimmt umso weniger wird verhältnismässig ausgeschieden deshalb bringt ab einer bestimmten Menge eine Steigerung nur mehr wenig. (siehe Wurzel)

Also es ist auch sehr unwahrscheinlich dass du grammweise Quecksilber im Körper hast.

Dann würdest du hier gar nicht mehr schreiben können.

Innerhalb von ein paar Ausleitungen wirst du auch nicht alles rausbekommen.

Realistischere Zeiträume wären: 1 Jahr bei leichteren Fällen, mehrere Jahre bei schwereren Fällen.

Mit Brachialgewalt kommt man nicht weit. Ausnahme sind vielleicht Fälle mit einer tollen körperlichen Konstitution die nur leicht vergiftet sind also die die eigentlich nicht unbedingt eine Entgiftung brauchen würden.

lg

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Guten Morgen Dmps,

ja, dass mit der Wurzel und Ausscheidung hatte ich schon so vermutet. Leider gab es da nirgends genaue Angaben, wieviel Hg denn nun genau von ALA gebunden werden kann, weder in mg, mcg noch in Mol-Masse. Es müsste ja aufgrund der Summenformel von ALA und Hg bestimmbar sein, wieviel Hg ALA - zumindest potentiell - binden kann. Ehrlichgesagt finde ich es etwas sonderbar, dass hier der exakte Chemische Vorgang, wie man es in der Schule schon lernen kann, dargestellt ist. Mutet mir sehr "esoterisch" an, wenn ich das mal so sagen darf. Auch dieses ganze Wischi-waschi Gerede, dass man nichts genaues hier weiß und da und sich nur auf irgendwelche Erfahrungsberichte stützt und "ist halt bei jedem anders" usw. usf. Zumindest die Formel von ALA und wie, wo und wieviel Hg es binden kann, sollte bekannt sein. So kann man auch das exakte Verhältnis (zumindest potentiell, für den Fall dass ein ALA-Molekül auf genügend Hg-Atome trifft) genau berechnen. Das ist einfachste Chemie.

Bei der Menge Hg in meinem Körper ist es genauso. Ich hatte, wie ich oben schreibe, 4-5 Plomben, meine Mutter und Großmutter hatten auch welche. Gehe ich mal von 5 Plomben aus die lt. zahnemdizinischen Angaben maximal 1 Gramm wiegen und maximal zu 50% aus Hg bestehen. Hätte ich, im schlimmsten Fall, 2,5 Gramm Quecksilber im Körper. Schlage ich noch etwas für die Belastung durch meine Vorfahren und Umweltbelastungen auf, bin ich bei 4 Gramm - schlimmsten falls. Ob das medizinisch realistisch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber irgendwo muss ich ja mit Schätzungen anfangen und nicht alles ins Blaue rein machen. Vielleicht habe ich dann auch gar keine Belastung oder bei mir wirkt ALA gar nicht oder oder oder. Von Dir kommen leider nur größtenteils vage Aussagen und nichts Handfestes. Eigentlich nur Spekulation. Ich versuche das etwas realistischer anzugehen und wüsste nicht, was dagegen spricht. Wenn ich nach Deinen Spekulationen gehe, müsste ich schlimmstenfalls die Ausleitung mein ganzes Leben machen. Und auf der Basis solcher Spekulationen liegt für mich die Vermutung nahe, dass das nur ein Geldgeschäft für die Vertreter der Produkte und der vagen Theorien ist. Denn so kann man den Leuten alles verkaufen und immer noch größere Zeiträume für Behandlungen aufs Auge drücken. Am Ende gibt es gar keine Quecksilbervergiftung oder man kann gar nicht wirklich etwas dagegen tun. Also: Konkrete Angaben und Begründungen würde ich mir schon wünschen. Danke. Es kann ja nicht sein, dass das ganze auf so tönernen Füssen steht. Lässt Du Dir so leicht das Geld aus der Tasche ziehen mit vagen Gründen und Theorien? Da kann ja jeder daherkommen.

Auch die letzten beiden Absätze sind nur Spekulation. Wie kommst Du auf "1 Jahr", wenn Du keine genauen Angaben hast, wieviel ALA binden kann, wieviel sich in meinem Körper befindet und wieviel tatsächlich ausgeleitet wird? Ob man mit meinem Prinzip, dass sicherlich nicht an Gewalt grenzt, weit kommt, wird sich zeigen. Auch das nur Spekulation von Dir. Mir scheint es, das andere willst Du mit aller Gewalt verteidigen udn bist nicht offen für neue oder andere Herangehensweisen noch für die wohlfundierte Begründung der Deinigen. Das kommt mir ehrlichgesagt sehr sonderbar vor, als ob hier etwas beschützt werden soll, das so nicht stimmt oder es nicht gibt oder so.

Wenn ich von Deinen Aussagen ausgehe und ALA nur 1:1000 Hg bindet (was ja über die Summenformel leicht herauszufinden ist) und ich viel weniger HG im Körper habe als ich annehme (z.B. im mg-Bereich), dann gleicht sich das ja wieder genau aus (simple Mathematik). Dann bindet ALA nur mcg (statt mg, also 1000stel) und ich habe nur mg (statt Gramm, also: 1000stel) an HG im Körper. Das Verhältnis bliebe also gleich. Ich habe das mal in mein Excel eingegeben und geschaut wielange es dauert bei unterschiedlichen Mengen (mit Wurzelfunktion). Und das auch mit den Angaben von Cutler verglichen, der sagt dass man mit einer Runde ca. 1% des im Körper verbliebenen(!) Hg ausleitet. Um in einen Bereich von wenige Prozente zu kommen oder auch unter 1 Prozent dauert es schon 1-3 Jahre. Wenn ich meine Berechnungen und meine Mengen zugrunde lege reichen für die Vollständige Menge an Hg ca. 2-3 Monate. Ich halte es für Quatsch, ALA-Mengen in sich reinzuschütten, und auch dafür horrende Summen zu berappen, die das 10-fache an Hg bin können als man überhaupt aufgrund seiner Plomben und Vorgeschichte in sich haben kann (und das wohlgemerkt mit einer ALA-Menge in meiner Größenordnung). Bei geringeren Mengen dürfte man noch länger brauchen. Da freut sich natürlich der Arzt oder der Heilpraktiker und insbesondere deren Kasse am meisten.

Übringens müsste es auch über die zahlreichen DMPS und DMSA Tests ungefähr bestimmbar sein, wieviel Hg Menschen mit verschiedenen Plombenanzahlen ungefähr im Körper haben. Insbesondere über großzahlige Studien könnte man da sogar ziemlich genaue Mittelwerte bestimmen. Das wäre schon ein guter Anfang.

Herzliche Grüße,
Peter

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
ja, dass mit der Wurzel und Ausscheidung hatte ich schon so vermutet. Leider gab es da nirgends genaue Angaben, wieviel Hg denn nun genau von ALA gebunden werden kann, weder in mg, mcg noch in Mol-Masse. Es müsste ja aufgrund der Summenformel von ALA und Hg bestimmbar sein, wieviel Hg ALA - zumindest potentiell - binden kann
Das meiste ALA wird niemals das Quecksilber erreichen können. Natürlich kann 1 ALA Molekül 1 Quecksilberatom binden aber letztendlich wird nur ein kleiner Teil gebunden das sieht man daran das die Ausscheidung nur im Millionstelgrammereich ist und nicht Grammbereich. Bei DMPS oder DMSA ist es genauso.

Bei der Menge Hg in meinem Körper ist es genauso. Ich hatte, wie ich oben schreibe, 4-5 Plomben, meine Mutter und Großmutter hatten auch welche. Gehe ich mal von 5 Plomben aus die lt. zahnemdizinischen Angaben maximal 1 Gramm wiegen und maximal zu 50% aus Hg bestehen. Hätte ich, im schlimmsten Fall, 2,5 Gramm Quecksilber im Körper. Schlage ich noch etwas für die Belastung durch meine Vorfahren und Umweltbelastungen auf, bin ich bei 4 Gramm - schlimmsten falls. Ob das medizinisch realistisch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber irgendwo muss ich ja mit Schätzungen anfangen und nicht alles ins Blaue rein machen. Vielleicht habe ich dann auch gar keine Belastung oder bei mir wirkt ALA gar nicht oder oder oder. Von Dir kommen leider nur größtenteils vage Aussagen und nichts Handfestes.
Ich habe versucht dir weiterzuhelfen indnem ich dir die Erklärungen soweit ich es verstanden habe wiedergegeben habe um einen Überblick zu geben.

Ich kenne leider auch keine genaue Antwort auf alles, möglicherweise kennt sie niemand. Wenn dich das was ich geschrieben habe nicht zufriedenstellt musst du selbst auf eigene Faust weiter recherchieren. Vielleicht kriegst du dann eine genauere Antwort.

Eigentlich nur Spekulation. Ich versuche das etwas realistischer anzugehen und wüsste nicht, was dagegen spricht. Wenn ich nach Deinen Spekulationen gehe, müsste ich schlimmstenfalls die Ausleitung mein ganzes Leben machen.
Das sind in diesem Fall nicht meine Spekulationen sondern die Angaben die beim Cutler Protokoll gemacht wurden.

Mal abgesehen davon sind das auch Erfahrungswerte.

Nirgendwo kann ich erkennen das du die Ausleitung dein ganzes Leben machen musst. Es hiess im Schnitt 1-4 Jahre. (Cutler)

Daunderer spricht von 5-10 Jahren im Schnitt bis sich die Leute erholen.

Ich glaube Klinghardt spricht auch von 1-4 Jahren oder so ähnlich.

Also kein Therapeut den ich kenne denkt das man innerhalb von ein paar Monaten vollständig entgiftet sein kann.

Aber niemand zwingt dich so lange zu entgiften. Eigentlich ist es so gedacht das die Leute solange ausleiten bis sie das Gefühl haben sich erholt zu haben.

Wenn du nach 3 Monaten fit bist kannst du ja aufhören.

Die Zeitangabe ist nur zur Orientierung damit man sich Vorstellungen machen kann, Sie ist nicht in Stein gemeisselt oder muss befolgt werden.

Auch die letzten beiden Absätze sind nur Spekulation. Wie kommst Du auf "1 Jahr", wenn Du keine genauen Angaben hast, wieviel ALA binden kann, wieviel sich in meinem Körper befindet und wieviel tatsächlich ausgeleitet wird?
Ich komme nicht auf 1 Jahr. Das sollen Erfahrungswerte an Patienten sein(praktische Erafhrungen) sprich:

Wenn Vergiftete ausleiten sind die leichter Vergifteten in einem Jahr fertig die schwerer Vergifteten in 4 Jahren. Soll heissen die Leute haben das Gefühl die Vergiftungsbeschwerden reduziert zu haben und scheiden nur noch wenig Quecksilber aus.. Man hat die Erfahrung gemacht das es ungefähr so lange dauern kann.

Heisst nicht das es so sein muss.

Ob man mit meinem Prinzip, dass sicherlich nicht an Gewalt grenzt, weit kommt, wird sich zeigen. Auch das nur Spekulation von Dir. Mir scheint es, das andere willst Du mit aller Gewalt verteidigen udn bist nicht offen für neue oder andere Herangehensweisen noch für die wohlfundierte Begründung der Deinigen. Das kommt mir ehrlichgesagt sehr sonderbar vor, als ob hier etwas beschützt werden soll, das so nicht stimmt oder es nicht gibt oder so.
Nein überhaupt nicht mir ist es vollkommen egal.

Ich kenne nur niemanden der nach jahrelanger Amalgamvergiftung nach ein paar Monaten sauber war. Deshalb erscheint es mir unrealistisch.
Wenn du es so machen möchtest kein Problem. Ich habe nur versucht einen realistischen Überblick zu geben.

Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Grammweise sind nicht drinnen sonst wärst du schon tot.

Man hat grammweise im Amalgam, das meiste davon wird aber nicht frei.

hier ein Link der dazu passt:

http://www.keytoxins.com/hgbiblio-fi...mJForensic.pdf

Wie man lesen kann sind in den betroffenen Organen bei der Autopsie Konzentrationen im millionstellgramm Bereich (50mcg) je KG gefunden worden.

Selbst wenn man das jetzt auf das gesamte Körpergewicht hochrechnen würde wäre das maximal ein paar mg.

Das sich grammweise im Kiefer befinde ist glaube ich ein falsch zitiertes oder falsch interpretiertes Kommentar das möglicherweise ursprünglich vom Toxcenter stammt. Es kann sein das dieses darauf zurückgeht das beim verbrennen einer Leiche mehrere Gramm Quecksilber freiwerden können. Allerdings passiert das auch nur deswegen weil die Leichen noch Amalgam haben können das mehrere Gramm gebundes Quecksilber enthält das alles durch die Verbrennung freiwerden kann.

Die Kieferknochenwerte wurden u.a hier im Forum öfters gepostet und befinden sich alle selbst bei sehr hohen Werten ausschliesslich im millionstelgramm Bereich.

Es ist also eher unwahrscheinlich das wir mehr Quecksilber im Körper haben als im Millionstel oder Tausendstelgramm Bereich.
Von Dir kommen leider nur größtenteils vage Aussagen und nichts Handfestes. Eigentlich nur Spekulation. Ich versuche das etwas realistischer anzugehen und wüsste nicht, was dagegen spricht.
Ich finde was du geschrieben hast nicht so realistisch weil:

Du sprichst von Ausscheidungen und Körperbelastung im Grammbereich.

Du kannst dir die Ergebnisse von Mobilisationstests ansehen hier im Forum. Die Ausscheidung ist häufig um 50mcg/Liter Urin unter DMPS.

Wenn du an einem Tag 1 Gramm Quecksilber ausscheidest wären das 500.000 Microgramm / Liter Urin mit noch viel höheren Spitzen.

Ich habe noch nie gesehen das jemand so ein Ergebnis hatte. Oft kommen nur ein paar Microgramm/Liter raus. Man scheidet also Millionstelgramm aus wenn man chelatiert.

und wie du oben lesen kannst sind bei den Autopsien in den Speicherorganen Konzentrationen im Millionstelgramm Bereich gefunden worden.

Die vielen praktischen Erfahrungen der Leute die vor dir auslgelietet haben zeigen auch das nach ein paar Monaten kaum jemand entgiftet ist. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel wie schon bekannt.

lg

Geändert von dmps123 (13.10.12 um 15:23 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
hier ist vielleicht noch etwas besseres. Das ist eine Studie aus den 80ern bei der man mit Hilfe eines Computerprogramms berechnen wollte wie viel Quecksilber aus Amalgam sich im Körper anreichert.

Die Studie wurden von Amalgamgegnern gemacht, sollte also nicht zur Verharmlosung dienen.

Man schätzte das sich die gesamte Quecksilberlast im Organismus nach 10 jahren um 5mg einpendeln würde bei einer üblichen täglichen Dosis.


Estimation of mercury body burden from dental ama... [J Dent Res. 1986] - PubMed - NCBI

http://www.amnco.it/server/Estimatio...nt%20model.pdf

Jetzt kannst du schätzen. Wenn jemand bei einer DMPS Spritze 50mcg eliminieren würde (hoher Wert) würde er 100 Spritzen brauchen um 5mg auszuscheiden. Selbst bei wöchentlichen Spritzen wären das 2 Jahre.

Der Körper entgiftet natürlich auch jeden Tag von alleine einen Teil also kann man das schwer direkt vergleichen.

Geändert von dmps123 (13.10.12 um 16:31 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
was noch in der Studie gesagt wird ist das nach den Berechnungen insgesamt (nur) ca. 80 mcg Quecksilber im Gehirn zu finden wären nach 10 Jahren.

Also die gesamt Menge Quecksilber im Gehirn ist eigentlich verschwindend gering aber sie kann für einen grossen Teil der Beschwerden verantwortlich sein.

Das Gehirn steuert unser Immunsystem und unseren Hormonhaushalt und wenn unsere Gehirnzellen vergiftet sind können sie die die Arbeit nicht mehr machen.

Ein nicht mehr funktionierendes Immunsystem führt zu Infekten, Dybiosen, viell. Autoimmunerkrankungen, Krebs und wenn der Hormonhaushalt im Körper nicht mehr funktioniert, funktioniert gar nichts mehr.

Also es kann theoretisch sein das nur 100 Microgramm von dieser hochgiftigen Substanz an der falschen Stelle dein Leben und deine Gesundheit zerstören.

Man benötigt dafür gar keine Milligramm oder Gramm.

Deshalb würde ich beim Ausleiten vorsichtig und gründlich vorgehen..

Die in Impfungen enthaltene Menge Quecksilber ist übrigens 25mcg in einer Form die sich bevorzugt im Gehirn einnistet.

Geändert von dmps123 (13.10.12 um 21:17 Uhr)

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ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Der Körper entgiftet natürlich auch jeden Tag von alleine einen Teil also kann man das schwer direkt vergleichen.


Vom Amalgam mal abgesehen... man nimmt auch jeden Tag unterschiedliche Mengen an HG auf - aus Nahrung, Umwelt, zerbrochenen Fieberthermometern oder Energiesparlampen etc. ... heutzutage sicherlich mehr, als der Organismus alleine auszuscheiden in der Lage wäre.

Da man also sein Leben lang einleitet, ist von daher wohl auch eine lebenslange Ausleitung nicht verkehrt. Die Frage ist nur, ob die Ausleitung tatsächlich in so aggressiver Art und Weise geschehen sollte...

Grüße
Lukas

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Hallo DMPS, hallo Lukas,

so mit einigem Abstand und um einige Erfahrungen reicher, schreibe ich mal wieder zu Euren interessanten Beiträgen.

@Lukas: Klar, die "Auffrischung" der Belastung sollte man berücksichtigen.

@DMPS: Ok, dann gehe ich bei mir mal vom schlimmsten Fall, also den maximalen 5mg Hg im (sonstigen) Körper aus und schlage noch 1mg Hg (auch wenns vielleicht nur ein Zehntel davon sein kann) als Risikoaufschlag drauf. Also 6 mg Hg Alles in Allem in meinem Körper. Klingt auch plausibel, denn die Amalgamplomben werden sich damals nicht zu 50% verflüchtigt haben. Das wäre rein von der optischen Betrachtung der Menge schon etwas sonderbar. Wobei ich allerdings glaube, ein kleines Stück bei der Entfernung verschluckt zu haben und auch nur einen einfachen Kofferdamm ohne Sauerstoff etc. hatte (aber damals war das Thema auch noch nicht so bekannt und verbreitet und es gab kaum Internet; naja, der Zug ist abgefahren). Also vielleicht durch die Entfernung sehr stark belastet wurde. Daher würde ich eigentlich bei mir lieber von höheren Mengen ausgehen - sicherheitshalber. Bei jeder Entfernung dürfte der Körper allerdings nochmal zusätzlich belastet werden, weshalb man vielleicht besser von höheren Mengen als von 5-6 mg ausgehen sollte. Aber gut.

Angenommen, ich nehme 50 mg ALA alle 3-4 Stunden pro Tag, d.h. mindestens 300 mg ALA pro Tag. Und habe damit dauerhaft unter Berücksichtigung der Halbwertszeit von ALA zu jedem Zeitpunkt des Tages einen MINDESTpegel von 50 mg ALA im Blut. Und dieses ALA bindet WURZEL(50) mcg Hg, dann sind das 6*WURZEL(50) mcg Hg, die pro Tag gebunden und ausgeschieden werden = 42 mcg Hg/d. Das würde sich auch mit der von mir genannten Schätzung von Cuttler decken, der sagt, dass man nach seinem Protokoll pro Tag ca. 1% (verbleibendes) Hg ausleitet. Demnach hätte man ca. 4-5 mg Hg im Körper. Was ja auch den Angaben in der von Dir genannten Studie entspricht. Führt man die Entgiftung in dieser geringen Größenordnung UNUNTERBROCHEN weiter durch, hat man nach 100-150 Tagen (=3-5 Monate) komplett ausgeleitet.

Wie dem auch sei. Zu meinem Selbstversuch: Ich habe zwei Mal im Abstand von 1 Woche jeweils 3 Tage lang alle 6 Stunden 600 mg ALA eingenommen. Der erste Tag ging jedes Mal gut, am zweiten war ich jedesmal etwas matt ("brain-fog") und am dritten hatte ich beide Male so höllische Kopfschmerzen, dass ich den Versuch abgebrochen habe. Insgesamt fühlte ich mich am dritten Tag auch nicht so gut. Allerdings war die Nachwirkung sehr gut. Insgesamt hat sich mein Kopf in den darauffolgenden Tagen klarer angefühlt. Weshalb ich definitiv eine Wirkung vermute.

Nun habe ich mir 50 mg ALA bestellt und auch schon in 4 Stunden-Abständen eingenommen. Der Effekt reicht von "nicht-spürbar" bis ziemlich gut. Also ich merke kaum einen Unterschied (in negativer Hinsicht), also keine Kopfschmerzen, aber fühle mich etwas fitter und klarer. Nach zwei Tagen des Selbstversuchs mit so einer geringen Dosis, kann ich nur sagen, dass ich das so ohne Nebenwirkungen weiterführen kann, aber auch steigern werde. Ich werde noch einen Tag mit 50 mg weitermachen und dann auf 100 mg alle 4 Stunden steigern. Sollte das auch ohne Komplikationen funktionieren. Werde ich es auf 200 mg erhöhen. Mein Ziel sind 300 mg ohne Nebenwirkungen alle 4 Stunden. Mal sehen. Die 600er Kapseln habe ich immer noch. Vielleicht kann ich die ja irgendwann auch wie Smarties schlucken. Naja, eine am Tag geht, aber mehr nicht. Ich werde versuchen, das dauerhaft am Stück durchzuziehen, da ALA ja noch zahlreiche andere positive Eigenschaften neben der Ausleitung von Hg hat. Bisher kann ich also sagen, dass die geringen Dosen für mich verträglicher zu sein scheinen, obwohl ALA gemeinhin keine Nebenwirkungen besitzt. Allergien haben sich aber offenbar aufgrund der mehrmaligen hohen Dosierungen auch nicht eingestellt. Steigerungen in der Dosis sind weiterhin möglich und ja auch lt. Cuttler angeraten - bis zu 200 mg alle 4 Stunden (für Kinder?). Da es günstige 300er Kapseln gibt und ich eben diese 600er habe, werde ich versuchen, problemlos regelmäßig höhere Dosen zu schlucken. Aber es scheint tatsächlich empfehlenswert zu sein, sich von geringeren Dosen langsam an höhere heranzutasten anstatt gleich mit "Bomben" loszulegen. Allerdings möchte ich nochmal betonen, dass man auch nicht übervorsichtig zu sein braucht. Höhere Dosen bringen vielleicht nur unterproportional mehr, sind aber teilweise monetär betrachtet günstiger und leiten dennoch absolut mehr aus. Daher ist es individuell wohl am besten vorsichtig einzusteigen, erstmal einige Tage zu testen, dann aber bald zu steigern und die Dosis immer einige Tage zu halten, um zu sehen, ob sich Nebenwirkungen einstellen und falls nicht, weiter die Dosis weiter zu erhöhen bis man an seine persönlichen Grenzen kommt. So ist es für den Körper und den Geldbeutel am schonensten und zugleich leitet man am schnellsten aus. Das dürfte die effetiveste und zugleich effizienteste Methode sein. Ich werde das so weiter führen. Sollten sich keine Unregelmäßigkeiten einstellen, werde ich nicht mehr schreiben. Es sei denn es besteht weiterer Diskussionsbedarf. Wenn sich was ändert, poste ich hier wieder meine Erfahrungen oder wenn Diskusionsbedarf besteht, beteilige ich mich auch.

Herzliche Grüße
Peter

Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

Gummiball ist offline
Beiträge: 291
Seit: 30.05.12
Zitat von PeterSchin Beitrag anzeigen
Hallo liebe Community,

meine Frage: Kann ich das Cutler Protokoll auch wirkungsvoll durchführen, indem ich alle 6 Stunden (nicht alle 3 Stunden) 600 mg ALA einnehme?
Ich möchte mich an dieser Stelle einklinken. Passend zu deiner Frage zitiere ich folgende Aussage von Dr. Klinghardt:

Alphaliponsäure ist ein Goldstandard geworden in der Welt, zum Entgiften der Schwermetalle.
Die Dosis ist: 300 mg 4 x tägl. bei Erwachsenen, 100 mg 4 x täglich bei Kindern

Es ist wichtig, um das reduzierte Glutathion wieder herzustellen. Alphaliponsäure hat eine phantastische Entgiftungswirkung für die Leber, so daß wir es immer mehr in unser Standardprogramm nehmen bei Erwachsenen in der akuten Phase. Es ist wichtig, daß wir 300 mg 4 x täglich nehmen, denn wenn wir es nur 1x nehmen, führt es zu einer Verschiebung von Schwermetallen, zurück ins Gehirn, wenn man es 4x täglich nimmt, findet das nicht statt.
Quelle: Schwermetall-Ausleitung » Vortrag 2 von Dr.Klinghardt

Lt. Dr. Cutler müsste ALA auch nachts eingenommen werden. Lt. Klinghardt ist dem nicht so.

Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Hallo Gummiball,

danke für Deinen Beitrag. Das deckt sich ja dann gut mit meinem Fazit für mich selbst und dem was ich im Selbstversuch, aber auch durch die Überlegungen bzgl. Cutler oben schreibe. So sehr widersprechen sich dann Cutler und Klinghardt bzgl. ALA gar nicht. Auch in anderen Hinsichten, wie ich oben schreibe, ist ALA gut, das bestätigt auch Klinghardt. Habe ich aber wo anders kürzlich auch gelesen. R-Gluthation habe ich auch mal genommen. Das kam mir auch ganz gut vor. In Kombination mit ALA könnte das vielleicht auch gut sein. Aber ich bleibe erstmal bei meinem beschriebenen ALA-Plan und dessen Umsetzung. Die ganzen Supplements gehen ja auch gut ins Geld und der zusätzliche Effekt (Grenznutzen) durch immer mehr dürfte bei steigender Menge immer weiter nachlassen. Vitamin D hat mir sehr geholfen. Das habe ich als erstes mal aufgefüllt. Und jetzt probiere ich die ALA-Geschichte. Caprylsäure und Candiclear hats auch gebracht bzw. wird parallel zu ALA wegen vermutetem Zusammenhang zwischen Candida und Quecksilber eingenommen. Bzgl. dauerhaft erstmal Caprylsäure und Candiclear und während dieser Zeit die Versuche ALA dauerhaft zu nehmen und die optimale Dosis herauszufinden. Dann dürfte es nach einigen Monaten (Berechnungen siehe oben) schon deutlich besser sein. Durch Vitamin D, dann Candiclear und Caprylsäuer merke ich aber schon seit 4-6 Wochen eine deutliche Besserung. ALA hilft aber zusätzlich auch. Danke für den Link zum Klinghardt-Vortrag.

Herzliche Grüße
Peter


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