Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

29.05.12 01:18 #1
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JensK ist offline
Beiträge: 68
Seit: 17.02.12
Hallo Leute,

Ich hatte vor einigen Monaten für eine kurze Dauer mit DMSA / ALA nach Cutler testweise ausgeleitet (hatte Verdacht auf Schwermetallbelastung aufgrund meiner Symptome, keine richtige "Diagnose" vom Arzt) .

Ich hatte als Kind 2-3 Amalgamfüllungen, diese haben sich später von alleine gelöst und habe zur Zeit keine mehr. Deshalb wollte ich ausleiten.

Seit etwa einem Monat leide ich an schneller Muskelerschöpfung, welche ich davor (vor der Ausleitung) nicht kannte. Habe den Verdacht , dass ich durch meinen "testweise Ausleiten" etwas falsch gemacht habe und nun diese Muskelschwäche ( eher schnelle Muskelermüdung, z.B beim Zähneputzen) entstanden ist. Ich bin wirklich am Ende und weiß nicht mehr was ich machen kann. Der Neurologe konnte auch nichts feststellen.

Diese Erschöpfung habe ich wirklich nach der Einnahme von ALA und DMSA bekommen.

LG

Jens

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

toxdog ist offline
Beiträge: 1.021
Seit: 06.05.07
Ich habe beide (DMSA, ALA) schon selbst genommen und halte einen Zusammenhang mit Muskelschwäche für seehr unwahrscheinlich!

mfg Thomas

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

JensK ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 17.02.12
Kann ein chronisch entzündeter Zahn die ursache sein? Ich habe nichts darüber gefuden im Internet.. Ich weiss nicht mehr was ich machen soll :/ müssen die kosten bei einem ganzheitlichen zahnarzt selber bezahlt werden als gesetzl. versicherter?

Lg

Jens

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

Eukaryote ist offline
Gesperrt
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Seit: 08.05.12
Zitat von toxdog Beitrag anzeigen
Ich habe beide (DMSA, ALA) schon selbst genommen und halte einen Zusammenhang mit Muskelschwäche für seehr unwahrscheinlich!

Auf welcher Grundlage machst du diese Aussage? Weil bei DIR sowas nicht vorkam?

Allgemein gehören ganz allgemein "Muskelerscheinungen" sehr wohl zu den Nebenwirkungen von Quecksilber. Was genau auftritt, ist bei jedem etwas anders. Bei mir waren Hauptbeschwerden, was die Muskeln betrifft, im Verlauf der langjährigen Behandlungen mit DMPS, DMSA und ALA (Muskel-) Schmerzen und Krämpfe. Erstere vor allem während der Behandlung, letztere vor allem vor der Behandlung.
Symptome dürften sich auch teilweise deutlich unterscheiden VOR und WÄHREND einer Ausleitung, denn "liegendes" Quecksilber (in Depots) dürfte andere, meist sogar viel weniger Symptome machen, als sich "bewegendes".

Es KANN also gut sein, dass diese Probleme auf Mobilisierung zurückzuführen sind. Eine "kurzzeitige testweise Ausleitung", wie du schreibst, erscheint mir aber als nicht besonders sinnvoll. Wenn ein Arzt sich schon dazu entscheidet, so eine Behandlung zu probieren, dann gilt das gleiche wie bei Antibiotika: Bitte die GANZE Packung aufbrauchen, wenn man das schon macht. Okay, es gibt keine "Standardpackung" bei Chelatbildnern, aber "nur mal kurz" ist hier einfach nicht hilfreich. Mein Arzt hatte von Anfang an, nachdem er sich schonmal aufgrund der vorliegenden Anamnese und Laborwerte dazu entschlossen hatte, mindestens 10 Behandlungen a 2 Ampullen DMPS angesetzt (es sind inzwischen >20 geworden - bisher, aber jetzt nur noch in sehr große Abständen). Einzelmaßnahmen sind hier nicht besonders sinnvoll, EGAL wie das Ergebnis ist: wenn nichts passiert, ist man nicht schlauer, und wenn was passiert, sollte man erst recht nicht aufhören.

Auch der "ganzheitliche (Zahn)arzt" ist meist ein Kassenarzt. Lediglich WAS genau abgerechnet wird ist bedeutend. Tip: Sag dem Arzt, er soll jegliche Diagnose vermeiden, die "Schwermetall" oder "Quecksilber" enthält, und auch nicht DMSA oder DMPS aufschreiben, jedenfalls nicht unter deren Namen.

Ist der entzündete Zahn einer, der mal Amalgam hatte, oder in der Nähe davon? Ein Zahn ist nicht "einfach so" entzündet. Eine Entzündung ist ein Angriff des Körpers mit chemisch-physikalischen Massenvernichtungswaffen auf Zellebene, in der Hoffnung, dass der Feind eher stirbt als die eigenen Leute :-)
Woher weisst du, dass da eine Entzündung ist? Im Blut lassen sich entzündliche Prozesse sehr gut nachweisen, evtl. auch den oxidativen Stress bestimmen lassen (Sauerstoff bringt uns alle langsam um ). Hast du einfach "nur" Schmerzen? Wenn's im Kiefer ist, lass ein DVT machen. Nicht erst "normales" Röntgen - je weniger Strahlung, um so besser, und beim normalen Röntgen, selbst wenn es "digital" ist (= viel weniger Strahlung als bei älteren Geräten) sieht man dort im Kiefer relativ wenig. Eventuell auch ein Kiefer-MRT, da fällt die blöde Strahlenbelastung weg (siehe auch http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...mographie.html und http://www.symptome.ch/vbboard/zahnm...vt-kiefer.html)

Ich hatte Zahn- bzw. Kieferprobleme - an genau den Stellen, wo lange Amalgam lag. Im Verlaufe der DMPS Behandlung stellte sich (nicht überraschend) ein Zusammenhang heraus. Das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen, aber die Probleme wurden im Laufe der Zeit deutlich geringer, weswegen Arzt (und ich) beschlossen, erstmal weiter zu machen und abzuwarten. Zu >95% habe ich gar keine spürbaren Probleme mehr. Wenn ich nach längerer Abstinenz mal wieder DMSA nehme, spüre ich die beiden Stellen im Kiefer ("Schmerz" wäre übertrieben), aber schon bei der nächsten DMSA Dosis ist es dann schon viel weniger - ein weiterer Hinweis auf den Quecksilber-Zusammenhang. Bei mir war eine starke Entzündungsreaktion mit sehr lang (>9 Monate) anhaltender Lymphknotenschwellung (besonders die 2cm unterm Ohr, hinter dem senkrechten Unterkieferknochen) inkl. "sichtbarer Spur" schräg den Hals runter, linke Seite mehr, rechte weniger, Teil des Weges zur Besserung. Kann natürlich nihcht behaupten, Entzündung wäre generell = Heilung - wie gesagt, das sind schon "Massenvernichtungswaffen", die der Körper da einsetzt. Es sollte sich schon mal was ändern, wenn es immer das gleiche ist, wird's wohl doch Zeit für ärztliche Maßnahmen.

Übrigens - und hier kommen wir zum ursprünglichen Thema zurück - fand der Arzt, dass diese sehr lange anhaltenden Lymph-Schwellungen eher Muskelprobleme sind! Lymphbahnen haben (natürlich) auch (glatte) Muskeln, und die waren eben total verhärtet. Muss wohl, so mein Gedanke, mit dem zu tun haben, was in ihnen transportiert wurde - und da das alles im Rahmen der Chelattherapie passierte und vom Kiefer ausging, liegt der Verdacht auf Hg auch heir wieder nahe.


> (hatte Verdacht auf Schwermetallbelastung aufgrund meiner Symptome, keine richtige "Diagnose" vom Arzt)

Eine "richtige" Diagnose "Schmermetall" gibt es nur bei starker akuter Vergiftung - wenn überhaupt, viele Ärzte dürften selbst beim Erkennen der akuten Symptome überfordert sein, bzw. was man da machen kann (Behauptung, ich habe keine sichere Grundlage dafür).

Eine Diagnose, wie stark dein Körper belastet ist, gibt es erst post-mortem - du musst erst sterben. Dann können von deinem Hirn, Leber, etc. kleine Stücke abgeschnitten und deren Quecksilberihalt gemessen werden.
Dass du nach Mobilisation Probleme bekommst, KÖNNTE ein positiver Hinweis auf nennenswerte Hg-Depots sein. Sicherer würde eine diesbezügliche Aussage erst werden, wenn du längere Zeit mit DMPS und/oder DMSA (zu Anfang bitte erstmal DMPS, mit DMSA anzufangen war sowieso nicht so optimal) behandelt wirst und sich jeweils passende Ergebnisse konsistent zeigen. Dabei muss man beachten, dass die ersten paar Male nicht unbedingt was passiert, ein Ansteigen der Ausscheidungswerte erst im weiteren Verlauf so einer Behandlung ist nicht selten (war bei mir auch so, erst immer weniger, dann plötzlicher starker steiler Anstieg).

Geändert von Eukaryote (29.05.12 um 15:49 Uhr)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?
Kama
Ich hatte mehrmals Muskelschwäche ein bis zwei Tage nach DMPS, bzw. Mikronährstoffinfusion (u. a. mit Glutathion). Allerdings hielt diese meist nur einen Tag an. Dass das bei Dir so lange anhält ist seltsam. Wahrscheinlich haben sich Schwermetalle umverteilt.
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, zu einem erfahrenen Ausleitungstherapeuten zu gehen.
Guck mal hier: http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...erzte-brd.html

Grüße
Kama

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

JensK ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 17.02.12
Erst einmal vielen Dank an alle, die sich Zeit genommen haben um meine Fragen zu beantworten.

Die chronische Entzündung ist an dem Zahn, welche vor
Kurzem eine Wurzelbehndlung durchgemacht hat. Daher weiß ich, dass der Zahn bzw. die Wurzel entzündet ist. Ich hatte davor auch keine Amalgamfüllungen in dem Zahn.


Meine Muskelbeschwerden sind leider immernoch gleich geblieben, könnte ich mit der neuen Packung ALA (nach Cutler) entgiften und nach einer Besserung hoffen?

Einen erfahrenen Arzt in der Umgebung kann ich leider nicht finden, und andere arbeiten leider auch nur privat.

LG

Jens

Geändert von JensK (04.06.12 um 01:38 Uhr)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

gerold ist offline
Beiträge: 4.739
Seit: 24.10.05
Im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl sind hier im Forum schon etliche Begleiterscheinungen notiert worden, aber Muskelschwäche war nie dabei.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

JensK ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 17.02.12
Hallo gerold,

ich habe nicht mit Rizinusöl ausgeleitet sondern nur mit ALA und DMSA. Ich habe den Verdacht, dass sich bei der Ausleitung Quecksilber in meinen Muskeln angesammelt hat. Eine andere Erklärung kann ich leider nicht finden. Gibt es eine besondere Methode, bei der man Quecksilber aus den Muskeln "herausholen" kann?

Ich bin mir eigentlich sicher, dass diese Muskelschwäche nach der Einnahme von ALA / DMSA angefangen hat.
Sollte ich eventuell weiter ausleiten mit ALA ?

Ich weiss nicht mehr weiter , sogar einfache sachen wie Zähne putzen bereiten mir schon probleme. Vorher habe ich sowas nicht gehabt :(

Helft mir bitte! :(
LG

Jens

Geändert von JensK (04.06.12 um 01:55 Uhr)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.131
Seit: 08.11.10
Hallo Jens,

Ich habe den Verdacht, dass sich bei der Ausleitung Quecksilber in meinen Muskeln angesammelt hat.
Ich befürchte, du hast dich da in etwas reingesteigert. Deine Symptome können noch andere Ursachen haben und du wirst nicht weiter kommen, wenn du alles nur auf eine Quecksilberbelastung schiebst.

Bei einer Ausleitung werden auch wichtige Spurenelemte ausgeschwemmt, dazu kann man auf die Ausleitungsmittel Allergien entwickeln.

Zu einer Ausleitung gehört mehr. Vitamine und Spurenelemente müssen überwacht und supplementiert werden. Die Ernährung muss umgestellt werden. Es muss was für die Darmflora getan werden.

Alte Füllungen müssen ausgetauscht werden. Dabei muss man kontrollieren, ob man nicht auf die neuen Materialen allergisch reagiert (Unverträglichkeit von Kunststoff bei Acrylatallergie).

Dazu muss getestet und beobachtet werden, ob man auf die Ausleitungsmittel allergisch reagiert.

Zusammenfassend braucht einen erfahrenen Behandler, der die Ausleitung betreut.

Es gibt Betroffene, die sich gut informiert und auch die Zusammenhänge verstanden haben, dass sie eine Ausleitung auf eigene Faust durchführen konnten aber was du da machst, halte ich für unverantwortlich.

Du hattest 3 Füllungen und es kann sein, gibt jedoch keinen Beweiss, dass diese etwas mit deinen jetzigen Problemen zu tun haben.

Du könntest unter "Was könnte mein Problem sein" nach anderen Zusammenhängen fragen und erstmal selbst anfangen deine Ernährung zu kontrollieren, welche basisch sein sollte, ohne Milch, wenig Weissmehl, viel Gemüse ... Du findest dazu Hinweise im Forum .

Informiere dich über Intoleranzen und Vitaminmängel, welche mit deinen Problemen zu tun haben könnten.

Einen Vitaminmangel kann man nämlich testen lassen und beheben und eventuell führt dieses zu schnellen Verbesserungen deines gesundheitlichen Zustandes.

Mein erster Tipp dazu ist deinen Vitamin D Spiegel kontrollieren zu lassen. 25 (OH) Vitamin D3 wird wahrscheinlich nicht von der Kasse bezahlt. Kostet, 30 Euro, ein Mangel ist häufig und schnelle Muskelermüdung kenne ich aus eigener Erfahrung.

Daher weiß ich, dass der Zahn bzw. die Wurzel entzündet ist.
Das kann natürlich nicht so bleiben. Wegen den Nebenwirkungen von Antibiotika (zerstört die Darmflora) rate ich dazu keine Antibiotikabehandlung zu versuchen, sondern mir den Zahn gleich ziehen zu lassen. Ich habe nämlich die Erfahrung machen müssen, dass Antibiotika den Verlust des Zahnes nur hinauszögert aber nicht verhindern kann.

Grüsse
derstreeck

Geändert von derstreeck (04.06.12 um 12:44 Uhr)

Muskelschwäche durch DMSA / ALA?

Eukaryote ist offline
Gesperrt
Beiträge: 46
Seit: 08.05.12
Zitat von JensK Beitrag anzeigen
Ich bin mir eigentlich sicher, dass diese Muskelschwäche nach der Einnahme von ALA / DMSA angefangen hat.
Sollte ich eventuell weiter ausleiten mit ALA ?

Insofern die Symptome tatsächlich auf Schwermetalle zurückzuführen sind:

Verschiedene Muskelsymptome, darunter bei mir ganz vorne Krämpfe und Schmerzen, sind sozusagen normal bei Quecksilber.

Mach' dir keine großen Gedanken, das geht im Laufe der Ausleitung weg (so man denn WIRKLICH was ausleitet, und nicht nur "denkt", dass man das tut - schon erschreckend, was hier manchmal an wilden "gefühlsbasierten" Behauptungen aufgestellt wird).

Früher (vor mehr als 2 Jahren) hatte ich regelmäßig (alle paar Wochen bis Monate) Krämpfe (Unterkiefer (oft), Rücken, Waden, Cardia).

Nach Beginn der Ausleitung bei nachgewiesener Hg-Belastung (Haare sehr hoch, Blut hoch (akuter Schub wegen falscher "self-made" Ausleitung), DMPS-Test 80my-g) UND nachgewiesener Ausleitung (Urin-Werte jeweils nach Behandlung mit DMPS) hatte ich nur noch sehr selten einen halbherzigen Wadenkrampf, Rücken und Cardia gar nicht mehr, Unterkiefer auch heute noch, aber sehr viel weniger. Dafür aber ziemlich oft Muskelschmerzen (vor allem Waden) - war für mich immer eines der Zeichen, dass es Zeit für die nächste DMPS Behandlung wurde.

Muskel-SCHWÄCHE kenne ich selbst allerdings nicht, aber die genauen Auswirkungen sind ja je nach Person anders.

Wie gesagt, keine Panik - von allen Hg-Wirkungen sind mir die Muskelprobleme immer die gewesen, die ich am gelassensten wegstecken konnte, außer, wenn der Unterkiefer mal wieder extrem verkrampft war (musste manchmal vom Kieferorthopäten zur Entlastung des Unterkiefers angelegtes Teil in den Mund stecken, welches dessen Belastung am Oberkiefer auffing, da sonst sogar die Gelenke (unterm Ohr) stark schmerzten, so sehr wurde der Unterkiefer zurückgezogen).


Gegenüber den "Lass ihn sofort ziehen" Ratschlägen bei Zähnen bin ICH etwas skeptisch. Sicher KÖNNTE es hier und da, und besonders wenn da wirklich eine Schwermetallbelastung aus Füllungen vorhanden sein SOLLTE, eher Besserungen erfahren - nur, wenn man das Argument auf die Spitze treibt, dann hat man durch Abschneiden des Kopfes noch viel eher Ruhe. Das WEGWERFEN von Körperteilen finde ich etwas blöd, solange wir keine Methode haben, die nachwachsen zu lassen. Ansonsten abwägen: Zähne ziehen - Heilung in 1 Jahr. Nicht ziehen: Heilung 5 Jahre oder nie, bzw. am Ende doch ziehen. Ob man sich hier dafür entscheidet, doch den Selbstheilungskräften zu vertrauen, ist eine sehr persönliche Entscheidung, selbst bei exakt gleicher Faktenlage dürfte hier eine weite Streuung bei den getroffenen Entscheidungen bei verschiedenen Menschen anzutreffen sein.

Angst vor irgendwelchen Mängeln WEGEN Ausleitung ist, zumindest was DMPS, DMSA, ALA betrifft, bei seltener Anwendung vollkommen unnötig. Die Gründe dafür wurden in diesem Forum schon oft beschrieben, komischerweise wird konsequent ignoiriert und immer wieder gewarnt. Um es kurz zu sagen, eigentlich ist selbst die Top-Waffe gegen Quecksilber DMPS so beschissen, sprich sie erreicht pro Gabe nur einen winzigen Bruchteil des Körpers (vor allem Blut und Nieren), dass sich die GESAMT-Menge im Körper aller von DMPS gebundenen Stoffe praktisch nur um einen winzigen Betrag verändert. Kupfer z.B. ist IMMER nur zu 1-2% im Blut, der Rest steckt in Depots. Nur mit diesen 2% des Gesamt-Kupfers kommt DMPS überhaupt in Berührung, und davon bindet es wiederum nur einen kleinen Teil. Genauso mit allen anderen Stoffen, wie Zink - und leider eben auch Quecksilber. Deswegen dauert ja die Ausleitung einer CHRONISCHEN Vergiftung damit so lange. Akute Vergiftungen sind da "besser", weil da das meiste Gift noch im Blut herumschwirrt.


Alles von mir gesagte bezieht sich nur auf eine TATSÄCHLICHE Belastung mit Quecksilber, ich spekuliere NICHT darüber, ob das bei dir der Fall ist.

Geändert von Eukaryote (04.06.12 um 13:29 Uhr)


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