Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

13.05.12 00:04 #1
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malk ist offline
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Seit: 26.08.11
Ich kann nun aus eigener unangenehmer Erfahrung sagen, dass Kokoswasser mit Quecksilber reagiert, es wirkt demnach (zumindest bei mir). Dies will ich hier nur mitteilen, falls andere über dieses Getränk stolpern (googlen).

Ich bin über diese unangenehme Reaktion durchaus froh.

Vorab: Ich hab noch Amalgamfüllungen drin (tlw. schon unter Schutz ausgebohrt) und daher auf alle Ausleitungssubstanzen (ALA, Glutathion, Chelate, schwefelhaltige Aminos, usw.) bisher tunlichst verzichtet.

Aus Neugierde habe ich nun mal Kokoswasser probiert, weil dies angeblich bei Hg positiv wirken kann. Bei mir hatte das einschneidenden (Miss)erfolg. Eine Stunde nach Einnahme überkam mich eine Müdigkeit, ein extremer Konzentrationsmangel und der berühmte "Nebel im Kopf" wurde stärker. Bis zu diesem Zeitpunkt für mich keine ungewöhnlichen Beschwerden, das kannte ich alles schon, nur nicht so intensiv und plötzlich, aber das war mir schon mal verdächtig. Am nächsten Tag ein zweiter Versuch. Reaktion wie oben und zusätzlich starkes Frieren und ich bekam aus heiterem Himmel Hustenanfälle (ohne Verkühlung). Am nächsten morgen brannten dann auch noch meine Augen (dies könnte allerdings auch mit beginnender Pollenallergie zusammenhängen).

Bemerung: Da ich letztere Entgiftungssymptome aus dem Forum hier kenne, allerdings selber noch nicht erlebt hatte, ist es nun für mich eindeutig, dass meine Leidensgeschichte viel durch Hg (mit)verursacht ist. Es ist sozusagen geistig bei mir der Knopf aufgegangen, mein Bewusstsein hat diese Tatsache nun akzeptiert und integriert. Es ist Schock und Erleichterung zu gleich. Bisher war ich sozusagen noch "Zweifler", denn ich konnte keine meiner Beschwerden "eindeutig" dem Hg zuordnen. Ein direkter Ursache-Wirkungsversuch im Sinne des Erfahrungslernens ist halt schon wirkungsvoller. Mein Geist hatte sich bisher sozusagen noch dagegen gesträubt und diverse Ärzte, Foren oder Ratgeber unterstützten dies indirekt, indem vielfältige andere Krankheiten als Ursache in Betracht gezogen werden konnten. Speziell die Psycho-Schiene kann ich jetzt mal abhaken.

Ob Kokoswasser nur aufwirbelt oder auch ausleitet, ob es ins Gehirn geht oder nur aufgewirbeltes Hg dort hinverschoben wurde und ob es somit nach Entfernung der Hg-Quellen sinnvoll zur Ausleitung sein könnte, kann ich nicht beurteilen.

Geändert von malk (13.05.12 um 00:06 Uhr)

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut
macpilzi
hallo malk,

hier gibt es auch schon einen Thread über das Thema:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...ntgiftung.html

was hast du den für einen Kokosdrink getrunken?

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

Oregano ist offline
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Seit: 10.01.04
Hallo Malk,

war das Kokoswasser in einer Blechdose?
Deine geschilderten Symptome erinnern mich auch an die Symptome einer Histaminintoleranz.
Histamin-Intoleranz

Irgendwo habe ich den Tipp gelesen, daß man Kokosmilch und Kokoswasser nach dem Öffnen einer Packung einfrieren kann, damit die Frische erhalten bleibt .


Grüsse,
Oregano
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Geändert von Oregano (13.05.12 um 10:00 Uhr)

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

malk ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
gekauft habe ich das hier: www.einkaufen.rs-vital.de/dr-martins-kokosnusswasser+kokoswasser+guenstig

Den anderen Thread kannte ich, hatte diesen aber nicht so genau gelesen. Dort schreibt auch jemand von Kopfweh nach Cocoswasser Konsum.

Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
war das Kokoswasser in einer Blechdose?
Deine geschilderten Symptome erinnern mich auch an die Symptome einer Histaminintoleranz.
Histamin-Intoleranz

Es ist einTetrapak, warum fragst du nach der Blechdose, hat das einen Grund?

Es scheint mir frisch (spätes Ablaufdatum).

An HIT glaube ich in diesem Fall nicht. Eine Ärztin hatte bei mir den HIT Verdacht. Meine Symptome waren ein typischer Kater (inkl. depressive Verstimmung) im Kopf und tlw. körperliche Erschöpfung und keine anderen Symptome (kein Husten, Augenbrennen, Hautjucken ...). Habe damals alles hier im Forum über (C)HIT gelesen. Dies passierte mir damals mehrmals nach Nusskonsum (Cashew, Erdnüsse etc.). Die Symptome traten immer erst am nächsten (!) Tag auf. Entweder ich hatte damals eine C-HIT und diese hat sich verbessert (durch Leberreinigungen?), oder es waren ranzige Nüsse und meine Leber hatte damals gestreikt (also "echter" Kater).

Denn wenn ich bei Nüssen aufs Ablaufdatum schaue (und nicht mehr an der Tanke kaufe, wo das Zeug monatelang im Sonnenlicht steht), kann ich zum Beispiel wieder kiloweise Nüsse, geräucherten Fisch, abgelagertes Fleisch, aufgewärmte Speisen und Rohschinken (monatelang gepökelt) essen, ohne Symptome zu zeigen. Auch biogene Amine (Tryptophan, Ornithin) gehen bei mir. Jedoch lasse ich mich gerne eines besseren belehren bzgl. HIT!

Die Kopfsymptome diesmal waren auch ganz anderer Natur, und sie kamen viel plötzlicher als damals bei HIT Verdacht. Noch dazu verschwanden die Symptome beim ersten Versuch wieder ziemlich schnell und ich hatte am Nachmittag dieses Tages eher eine euhorische Phase mit klarem Kopf, daher waagte ich auch einen zweiten Versuch.

Der Husten ist für mich ein weiteres eindeutiges Zeichen. Hatte seit mindestens einem Jahr keine Verkühlung mehr und der Hustenreiz kam so plözlich, wie er wieder verschwand. Ich war zu Hause in gewohnter Umgebung (wohne am Land) bei gewohnter Tätigkeit, also keine ungewöhnliche Belastung durch Dämpfe etc. möglich.

Geändert von malk (13.05.12 um 11:29 Uhr)

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

Oregano ist offline
Beiträge: 62.670
Seit: 10.01.04
Hallo Malk,

ich habe wegen der Dosenverpackung gefragt, weil ich der im Prinzip nicht traue. Da kann ja immer etwas in das Lebensmittel übergehen.

Ob Kokosprodukte im Tetrapack immer verträglich sind, weiß ich nicht. Es gibt ja auch zum Tetrapack kritische Stimmen.

Dosen und Tuben werden innen mit einem Lack beschichtet der verhindern soll dass die in der Dose befindlichen Lebensmittel und Getränke nicht nach Blech schmecken!

Die verwendeten Lacke in Dosen und Tuben und die Folien im Tetrapak verhindern dieses doch auch wenn der Blechgeschmack verhindert wird, so gehen deren Weichmacher jedoch in die Nahrung über.

Diese Weichmacher finden wir auch im Tetrapack oder in jeder Art von Plastik wiede und je weicher dieses ist, je mehr Weichmacher sind auch drinnen lautet die einfache Formel!

Die verwendeten Stoffe enthalten Bisphenol-A-diglycidylether (BADGE) und diese sind als Zellgifte unserer Gesundheit nicht zuträglich!
www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/menschen/gifte-aus-konserven-oder-getraenkedose-aus-tetra-pack-und-tuben-d790.html

Eine Histaminintoleranz scheint bei Dir wirklich nicht vorzuliegen. Sonst hättest Du mit den genannten Lebensmitteln Probleme.

Hast Du schon einmal ausprobiert, wie es Dir mit frischer Kokosnuß, Kokosöl und Kokosmilch bzw. -fleisch geht? Hast Du da die gleichen Reaktionen wie mit dem Kokoswasser?

Grüsse,
Oregano
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Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

malk ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Da sprichst du ein ganz anderes Thema an - alle Verpackungen mit Kunststoff sind ziemlich giftig. Schau dir mal den Film plastic planet an, da wird dir übel. Der filmemacher hat hunderte Studien über die Schädlichkeit zusammengetragen und KEINE EINZIGE über die Unschädlichkeit gefunden.

Mit anderen Kokosprodukten habe ich noch nicht herumexperimentiert, die Erfahrung ist ja noch ganz neu. Ich habe allerings Kokosfett zu hause, da könnte ich mal beobachten.

Allerdings ist das bei mir etwas schwierig, da ich sowieso immer wieder schlechte Tage habe, wenn es mir da eine Spur noch schlechter geht, fällt mir das nicht unbedingt auf. Wie soll ich schlechtes von schlechtem unterscheiden? ;-) Die Reaktion auf Kokoswasser war aber so signifikant schlechter, intensiv und somit eindeutig.

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

malk ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Tja, als Amalgami funktioniert das Hirn nicht so gut, denn greade fällt mir ein, dass ich des öfteren Kokoschips (getrocknetes Kokosfleisch ohne Zusätze) aus dem Bioladen nasche. Da hatte ich noch nie solche Symptome.

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malk ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Ein User hat mir PN geschrieben mit der Erlaubnis zu veröffentlichen:

Zitat von Bassboost
deine reaktion könnte aber auch auf die im kokoswasser enhaltene caprylsäure hinweisen. hast du vieleicht candida im darm? auf nen versuch mit kokosfett (wie du im thread meintest wäre ich gespannt) wenn es dir dann auch so seltsam geht ist es ehr candida nebst den darin enthaltenen schwehmetallen. kokoswasser entgiftet auch nur nicht so agressiv

Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob die Symptome (alleinig) vom Kokoswasser kommen, denn in abgeschwächter Form treten einige (Schwindel und Konzentrationsmangel) jetzt immer noch speziell am Vormittag auf. Bin grad am Beobachten was da los sein könnte. Es ging eindeutig gleichzeitig mit dem Kokoswasser los und die starken zusätzlichen Symptome (Husten, starker Kopfnebel, Müdigkeit, starke körperliche Erschöpfung) sind wieder weg. Das Zusamentreffen (Kokoswasser + Symptome) könnte aber auch zumindest Teilweise ein Zufall gewesen sein, oder das Kokoswasser hat etwas ausgelöst, was jetzt anhält?

Es könnte zum Beispiel eine unglückliche Kombination von NEMs sein, denn nach deren Einnahme tritt der Schwindel ein, bilde ich mir momentan ein. Allerdings nehme ich diese NEMs schon länger. Bin jetzt mal vorsichtiger mit meinen Vermutungen, das scheint alles etwas komplexer zu sein und nicht leicht zu entschlüsseln. Aber sonst wäre es ja nicht spannend mit dem Wunderwerk Mensch

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

lealee ist offline
Rubrikenbegleiterin Entsaften / Mixen
Beiträge: 780
Seit: 05.02.10
Die Symptomatik mit Kopfnebel, Müdigkeit, Schwindel hatte ich anhaltend nach der letzten Borreliose, aber sie trat erst etwa ab der 2. Hälfte der Antibiotika-Behandlung auf. Hörte nach Absetzen auch nicht mehr auf. Die Vermutung auf Herx/Borreliosesymtome bestätigte sich nicht.

Die Beschwerden gingen dann rasch während einer speziellen Diät zur Leberreinigung vollständig weg, weswegen ich vermute, dass die Symptome von der unzureichenden Entgiftung der Leber/Darm kamen. Ich hatte bereits das zweite Mal Borreliose in kurzer Zeit und die zweite AB-Behandlung, zusätzlich zu den bereits vorh. Problemen. Vermute, dass AB und Toxine der Borrelien Entgiftungssysteme endgültig überfordert haben.

Da sich im Lauf der AB-Behandlung auch meine Symtome der Mitochondropathie, der HIT und Unverträglichkeiten sowie Nitrostress verstärkt hatten, kann ich nicht zuverlässig sagen, ob die Diät nun in erster Linie allein durch die Reinigung der Leber und Wiederherstellung der Entgiftungsleistung so gut wirkte, oder ob ein Teil der Symptome von HIT und Unverträglichkeiten kam und durch das Weglassen die Symptomatik ausblieb.

Meinem Gefühl nach würde ich sagen, dass beides eine Rolle spielte, die Leberreinigung aber den Hauptanteil ausmachte.

Möglicherweise (reine Theorie) sind die Symptome in deinem Fall Zeichen dafür, dass Hg gelöst wird aber dann die bereits überforderten Entgiftungssysteme (Leber) nicht damit fertig werden.

Bevor ich mit der Ausleitung anfange werde ich zuerst nochmal die Leberreinigungsdiät machen, um die Ausleitung überhaupt erst möglich zu machen. Eine bereits toxische Leber wäre dazu nicht in der Lage.

LG Lealee

Kokoswasser & Hg im Hirn = nicht unbedingt gut

malk ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Wird sich im nachhinein nicht mehr klären lassen, was da los war. Ich hatte damals Kokoswasser abgesetzt und davor mein Pregnenolon Präparat gewechselt (gleiche Dosis anderer Hersteller) und bekam weiterhin die gleichen Symptome, auch bei der Ennahme von Hydrocortison hatte ich die gleichen Probleme. Daher vermute ich, dass ich Probleme mit dem Cortisol hatte.

Mittlerweile kann ich sowohl Kokoswasser als auch Pregnenolon wieder ohne Probleme einnehmen, daher muss damals irgendwa los gewesen sein. Die Überlastung der Leber ist eine mögliche Erklärung.

Geändert von malk (06.03.13 um 15:53 Uhr)


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