Hirn-Entgiftung bzw. Intrazellularraum-Entgiftung

08.03.12 07:55 #1
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Hirn-Entgiftung bzw. Intrazellularraum-Entgiftung
Männlich Bodo
Hi Kayenileinchen.



Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
in diesem Thread wurde das Thema Koriander Überwindung der
Bluthirnschranke intensiv durchleuchtet: http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...-dr-omura.html
Ja. Und der TS kommt (nicht ganz unberechtigt) zu folgendem Schluss:

Zitat von Notoo Beitrag anzeigen
Die Aussage hier: ein Selbstversuch.
Aber welcher? Bioresonanz?
oder Akupunktur nach Voll?

Wo sind Beweise, also Meßwerte, über welche Organe das Hg ausgeschieden
wird, in welchen Mengen und in welcher chemischen Form bzw. Verbindung?

In keinen Beiträgen sind nur Ansätze solcher Werte zu finden. Klar, hier
ist mehr von einem Gerücht auszugehen als von einer wahren Ausleitung.



Liebste
Grüße
Bobochen

Hirn-Entgiftung bzw. Intrazellularraum-Entgiftung

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Bodo
Aus den diversen Grafiken geht hervor, dass die Muttersubstanz ganz überwiegend in der Leber ist, so dass mein Begriff 'Rest-ALA' zutrifft.
ich hatte erst jetzt Zeit und Lust mir das nochmal etwas genauer durchzulesen(weil sehr umfangreich)

aber was ich mir denke:

in dem Link von dir steht(wichtige Dinge in fett):

Aus den Untersuchungen von Peter und Borbe nach Gabe von radioaktiv markierte rac-a-Liponsäure zeigte sich, daß die verabreichte Radioaktivität im Organismus der Ratte sehr gut verteilt wurde.

Im Verlauf der mehrfachen oralen Gabe der radioaktiven Substanz erfolgte eine Anreicherung der Radioaktivität in allen untersuchten Organen[/B],
sowie im Plasma, sehr ausgeprägt war diese aber in den peripheren Nerven, dem Muskelgewebe und dem Cerebellum erkennbar.
Zitat von bodo
Aus den diversen Grafiken geht hervor, dass die Muttersubstanz ganz überwiegend in der Leber ist, so dass mein Begriff 'Rest-ALA' zutrifft.
in der Grafik steht dass die höchste Konzentration in der Leber auftrat (bei diesem Experiment, bei anderen gab es teilweise auch ganz andere Ergebnisse)

aber folgendes:

Rein fiktives Bsp (ich sage nicht dass das zutreffen muss)

du hast die höchste Konzentration in der Leber 10mg/kg und viel niedrigere Konzentrationen im Rest des Körpers (1mg/kg)

Trotzdem befinden sich in so einem Fall nur 1/7 des ALA in der Leber 6/7 im Rest des Körpers.

Was auch noch wichtiger ist wäre zu wissen wo die Metaboliten sind nicht das ALA selber.

ein paar andere Studien(aus deinem PDF)

Zwei Tiere wurden 1 h nach der letzten intravenösen Gabe untersucht. In allen Gewebeproben konnte a- Liponsäure quantifiziert werden (Abbildung 30, Anhang A.13). Die höchste Konzentration wurde in dem
Nervengewebe gemessen
.
Zitat von bodo
Immerhin - und dies bei oraler Applikation und bei Dosierung 10mg/Kg/KG.
Interessant wären vergleichende Studien mit Hinblick auf ALA-Injektionen.
Es stand was dort:

Die höchste Konzentration im Nervengewebe konnte nach orale Gabe von rac-a-Liponsäure in der höchsten Dosierung (30 mg/kg) und nicht nach intravenöser Gabe (10 mg/kg) erreicht werden
Zitat von bodo
Was das Rest-ALA macht, das die BHS durchdringt, ist nicht ganz klar. Fest steht wohl, dass es hier den Glutathion-Spiegel der Zellen anhebt.
dazu aus dem PDF.

Zitat von PDF
Der Schutzmechanismus der Zelle besteht aus Glutathion,
Vitamin C und Vitamin E. Diese Antioxidantien unterliegen einem ständigen Verbrauch und nur Glutathion kann intrazellulär regeneriert werden. Es zeigte sich, daß bei hohem oxidativem Stress der Glutathion-Spiegel drastisch erniedrigt ist.
Wenn man einen hohen oxidativen Stress hat braucht man das Glutathion auf, die Spiegel sinken.

ALA wirkt als Antioxdans also verhindert es das Glutathion aufgebraucht wird..

Wie wirkt es als Antioxidans?:

Dazu steht auch etwas im PDF:

Wirkung als Antioxidans a-Liponsäure und Dihydroliponsäure als Redoxpaar sind in der Lage als Antioxidantien den Organismus
vor Radikale zu schützen (Kapitel 2.2.4).

Durch das Redoxpotential des a-Liponsäure Dihydroliponsäure–Redoxpaares, welches niedriger als das des Glutathion-Systems ist, kann die a-Liponsäure in ihrer reduzierten Form in das Netzwerk der Antioxidantien eingreifen und diese wieder
regenerieren.
Wirkung als Radikalfänger Das Redoxpaar a-Liponsäure und Dihydroliponsäure ist in der Lage Radikale abzufangen (Kapitel 2.4).
a-Liponsäure fängt vor allem Hydroxylradikale (HO•), unterchlorige Säure (HOCl), Peroxinitrit (NO2-O•) und einzelne Sauerstoffatome, die Dihydroliponsäure zusätzlich Superoxid- (O2
• -) und Peroxyl-Radikale
(HOO•) ab [Packer, 1999].
gleich danach steht:

Wirkung als Chelatkomplexbildner

Dihydroliponsäure und a-Liponsäure sind in der Lage über ihre Carboxylgruppe oder über die Schwefelatome Chelatkomplexe mit Metallionen einzugehen und können somit als Antioxidantien wirken (Kapitel 2.2.4). Die antioxidante Eigenschaft kommt dadurch zustande, daß entweder ein Komplex
gebildet wird, in dem alle Koordinationsstellen für O2 besetzt sind oder daß die Elektronendichte von dem Metallion zum Chelatkomplexbildner ausgeglichen ist, und dadurch kein Elektron zum O2 transferiert werden kann [Moini et al, 2002].
Die antioxidante Eigenschaft als Chelatkomplexbildner hat in-vivo eine bedeutende Rolle in dem Entstehungsprozess von freien Radikalen im Organismus

Auch die Metaboliten Tetranorliponsäure und Bisnorliponsäure besitzen die Eigenschaft Metallionen zu komplexieren. Die gebildeten Chelatkomplexe mit Cu2+, Zn2+ und Pb2+ zeigen sogar eine höhere
Stabilität, verglichen mit der Muttersubstanz. Vermutlich erfolgt der Komplex über ein Schwefelatom in Verbindung mit der Carboxylgruppe [Biewenga et al, 1997a]. Die Metaboliten Tetranorliponsäure und Bisnorliponsäure zeigen damit klar ein Wirkungspotential als
Chelatkomplexbildner, das sogar höher einzuschätzen ist als das der Muttersubstanz a-Liponsäure.
ALA wirkt auf mehrere Arten als Antioxidans.

ALA wirkt auch als Antioxidans laut PDF weil es Metalle bindet(und unschädlich macht) die daran beteiligt sind oxidativen Stress zu verusachen. Es chelatiert also Metalle die das Glutathion aufbrauchen.

Man sagt zb. das Methylquecksilber sehr starken oxidativen Stress im Gehirn auslösen kann und das zum Teil für die Vergiftungserscheinungen verantwortlich ist und andere Schwermetalle und auch Eisen und Kupfer verursachen auch oxidativen Stress.

Mehr kann man hier erfahren:

http://www.mercuryexposure.info/scie...idative-stress

http://www.oxidativestressresource.org/

Deshalb heisst OSR ja wahrscheinlich auch "Oxidative Stress Relief"

Das Gehirn ist das Organ das am empfindlichsten auf oxidativen Stress reagiert.

Also immer wenn man sagt ALA erhöhte das Glutathion könnte/sollte man eigentlich auch sagen ALA hat als Antioxidans gewirkt und letztendlich als Chelatbildner.

lg

Geändert von dmps123 (22.03.12 um 23:06 Uhr)

Hirn-Entgiftung bzw. Intrazellularraum-Entgiftung

Andrew ist offline
Beiträge: 269
Seit: 17.08.09
Auch die Metaboliten Tetranorliponsäure und Bisnorliponsäure besitzen die Eigenschaft Metallionen zu komplexieren. Die gebildeten Chelatkomplexe mit Cu2+, Zn2+ und Pb2+ zeigen sogar eine höhere Stabilität, verglichen mit der Muttersubstanz.
Wie ist das zu interpretieren? Wird also Kupfer doch gebunden? Warum sagt Cutler, dass ALA bei Kupferausleitung kontraindiziert ist?

Hirn-Entgiftung bzw. Intrazellularraum-Entgiftung
Esther2
Also nur die Erfahrung vom kinesiologischen Test: Wenn Hg im Gehirn testet, testet sehr oft ALA dagegen, seltener Koriander, nie DMSA oder DMPS.
Bitte keine Diskussion über den kinesiologischen Test, kann jeder glauben, wie er will. Ich poste es hier nur für die, die damit was anfangen können.
LG, Esther.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Andrew Beitrag anzeigen
Wie ist das zu interpretieren? Wird also Kupfer doch gebunden? Warum sagt Cutler, dass ALA bei Kupferausleitung kontraindiziert ist?
ALA hat auch die Nebenwirkung die (natürliche) Ausscheidung von Kupfer (in der Leber) zu verlangsamen... deshalb wurde es nicht empfohlen obwohl es Kupfer chelatiert...

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Andrew ist offline
Beiträge: 269
Seit: 17.08.09
Woran liegt diese Nebenwirkung? Welche Mechanismen stehen dahinter? Ist das bekannt??????

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Andrew Beitrag anzeigen
Woran liegt diese Nebenwirkung? Welche Mechanismen stehen dahinter? Ist das bekannt??????
ich weiss es nicht.. ich glaube die ausscheidung von Kupfer von der Leber in die Galle wird verlangsamt.

lg

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mikesta ist offline
Beiträge: 385
Seit: 13.03.12
kurze Zwischenfrage:
was ist denn mit ALA überhaupt gemeint?
Meint ihr die Afa Alge oder etwas ganz anderes?
Lieber Gruß
__________________
Amalgam ist nicht mal für den hohlen Zahn!

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Esther2
ALA= alpha lipoic acid = Alpha-Liponsäure.

LG, Esther.

Hirn-Entgiftung bzw. Intrazellularraum-Entgiftung

mikesta ist offline
Beiträge: 385
Seit: 13.03.12
ah okay, danke
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Amalgam ist nicht mal für den hohlen Zahn!

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