Fluor

19.01.04 13:13 #1
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Marcel ist offline
Beiträge: 53
Seit: 01.01.04
Hey, ich habe den 500sten Beitrag erwischt! :)

Wie schädlich ist es wirklich, Fluor-Zahnpastas oder -Spüllösungen zu verwenden, wenn man noch Amalgamfüllungen gesetzt hat? Ist es vernachlässigbar oder setzt das tatsächlich ein Vielfaches an Quecksilber aus den Füllungen frei? Wie ist es verglichen mit z.B. süssen, sauren oder heissen Speisen sowie mit Kaugummi?

Marcel



Susy ist offline
Beiträge: 268
Seit: 13.01.04
Lieber Marcel, bezüglich Deiner Frage zu Fluor: Ich lehne Fluor generell ab! Was ist Fluor- ein Aluminiumabfallprodukt! Und- Karies ist trotz Fluor wieder massiv am zunehmen!! In den USA ist ein Kind an einer Uberfluoridierung gestorben! Besonders schlecht sind Fluorzahnpasten bei Amalgamträgern! Das Hg wird extrem aus den Füllungen gelöst! Ich hörte schon von Fällen von einer schwarzen Zahnbürste- nach dem Putzen! Gesunde Ernährung, Mund spülen direkt nach dem Essen und 30 Min. später die Zähne putzen- thats it! In den Drogerien Zahnpaste ohne Fluor, Farb- und Konservierungsstoffen verlangen! Der Vergleich mit Kaugummi etc. erübrigt sich- auch schlecht, solange Amalgamfüllungen im Mund! Und tschüss Susy


Marcel ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 01.01.04
Das hört sich so an, dass Fluor-Zahnpastas auch bei Leuten ohne Amalgamfüllungen nicht zweckmässig sind?
Und andere Frage: Inwiefern ist Fluor bei Trinkwasser heute ein Thema und beeinflusst uns ebenfalls negativ?

Marcel


Susy ist offline
Beiträge: 268
Seit: 13.01.04
Lieber Marcel, ja genau! Ich brauche keine Fluorzahnpaste mehr! Wie gestern schon geschrieben: Gesunde Ernährung, wenn Süssigkeiten, unmittelbar nach den Hauptmahlzeiten, dann Mund mit Wasser gut spülen und erst nach 30 Minuten die Zähne putzen! Fluor- ist ein reines Geschäft! So viel ich weiss ist nur im Kt. Basel das Trinkwasser fluoridiert! Medis in Lebensmittel oder eben Trinkwasser- wie jetzt die Folsäure in Backwaren sind sehr problematisch! Es ist ja eine grosse Jodkontroverse im Gang! Es gibt schon Beratungsstellen für Jodgeschädigte! Calcium schützt die Zähne! Eben- gesunde Ernährung!Danke für Dein Aufstellermail! Guat Nacht Susy


aqua ist offline
Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
hi marcel!

gibt sicher infos im netz zu dem thema. empfehlenswert scheint das buch von dr. bruker zu sein "vorsicht fluor!" in dem über den stoff aufgeklärt wird.
in reformhäusern und naturkostläden oder auch großen drogerien wirst du zahnpasten ohne fluor finden.

[geändert von aqua am 02-09-04 at 08:27 PM]


Hildegard ist offline
Beiträge: 198
Seit: 10.01.04
Früher altern mit Fluor- ist der Titel eines Buches!
Das Fluorproblem unterscheidet sich von den anderen Arznei- Routineproblemen durch den Umstand, daß für den Menschen Fluor ein absolut entbehrliches Element ist. Der Mensch hat nicht den geringsten Bedarf für Fluor und ins*besondere zur Gesunderhaltung ist es überflüssig und gar risikoreich und gefährlich .....

Fluorsiliziumwasserstoff ist das Ausgangsprodukt für die Fluoridierung mit Natriumfluorid. z.B. von Trinkwasser in Amerika. Fluoride sind Abfallprodukte der seit 1920 schier unglaublich gewachsenen Aluminiumindustrie und der Phosphor¬düngerindustrie. Menschen die in der Umgebung solcher Industriezweige wohnen, auch der Stahl-, Keramik-, Glas- und Emaillefabriken unterliegen einem hohen Gesundheitsrisiko, umso mehr auch die in diesen Fabriken arbeitenden Menschen. Über die Luft gelangt dieses Gift in die Umwelt. Nach dem Einbau von Filtern verlagert sich die Giftmenge in den Boden und damit in das Abwasser und Grundwasser bis hin zur Verunreinigung vom Trinkwasser. Kontrollierter Grenzwert hier ist: 1500 mcg/Liter
Andere Fluoridquellen sind : Zahnpasta, Mundspülwasser, Zahnlacke, Fluoridtabletten, Ratten-Mäuse und Insektengifte. Bei der Fluoridierung von Trinkwasser hat der Verbaucher keine Wahlmöglichkeit. Er kann sich nur schützen indem er sein Trinkwasser destilliert.
Lebensmittel, die mit Phosphatdünger behandelt wurden sind stark fluoridhaltig. Die Verwendung führt bis zum 6-12-fachen Fluoridgehalt im Gemüse und Obst. Fluorid ist biologisch nicht abbaubar und daher auf die Dauer eine Gefahr für Tier und Mensch.
[TAB]Wirkungsweise:
Der wahre Grund für die Fluoridisierung des Trinwassers ist nicht das Wohl der Kinderzähne sondern die Beherrschung der und die Kontrolle der Massen. Im hinteren Abschnitt der linken Gehirnhälfte gibt es ein kleines Gebiet, das für die Kraft eines Individuums einer Dominierung zu widerstehen, verantwortlich ist. Schon geringe , wiederholte Mengen an Fluorid werden den Betroffenen unterwürfig machen und seine Widerstandskraft gegen Dominierung schwächen. Jeder, der künstlich fluoriertes Wasser oder ähnliches über ein Jahr lang konsumiert wird niemals der Gleiche sein, nicht geistig und nicht körperlich .
Fluor zerstört als Gift Enzyme, ist ein Halogen, also ein Grenzmetall.
Die Krebsrate bei fluoridisiertem Wasser steigt in 10 Jahren.
Fluorid ist ein Gift. Es schädigt Enzyme schon bei einem Gehalt von 1 ppm im Trinkwasser; das ist die Konzentration, die von der öffentlichen Wasser¬versorgung benutzt wird. Enzyme sind Eiweiße. Die Cytochrom-c-Peroxidase enthält Eisen und Wasserstoffverbindungen mit denen das Fluorid eine Bindung eingeht. Damit wird die richtige Verwendung von Sauerstoff im Stoffwechsel verhindert und weniger ATP produziert. Schon zwei Zehntel ppm Fluorid genügen um eine 50%ige Bindung des Enzyms an Fluor zu bewirken. Auch die Cytochromoxidase wird geschädigt, somit entstehen durch Fluoride vermehrt freie Radikale im Körper (O2 + e- = O2-). Die Schädigung der Eiweiße geht soweit, dass auch die Wasserstoffbrücken der DNA-Stränge unterbrochen werden und damit eine genetische Schädigung von Zellen verursacht wird. Hierdurch ist ein Krebsgeschehen vorprogrammiert, weniger tödliche Gefahren sind hierbei die vorzeitige Alterung der Haut und der Gewebe von Bändern, Sehnen und Muskeln. Hierbei werden die Kollagenstrukturen gebrochen, was letzt endlich auch zur Verhärtung von Arterien mit Arteriosklerose führt. Die veränderten Eiweiße irritieren das Immunsystem, das nun in Form von Autoaggression reagiert mit entzündlichen Hautveränderungen und rheumatischer Arthritis.

.... Dem Menschen wird Fluor in Verbindung mit Natrium verabreicht als Natriumfluorid, welches ein leicht lösli*ches Salz ist. Nach Einnahme der Tabletten und besonders bei zu hohen Dosierungen (Vergiftungen) kann Fluor das Chlor-Ion aus der Salzsäure (HCI) der Magenschleimhaut verdrängen. So kann es zu Fluorwasserstoff (HF, Fluß*säure)-Bildung kommen, welche den Magen geschwürig schädigen kann. Diese Schädigung kündigt sich mit heftigen Bauchschmerzen, Erbrechen und dann Durchfällen an. Weiter zieht Fluor gezielt Calcium-Ionen an sich und bildet die schwer löslichen Calciumfluoridsalze.

Das im Blut frei zirkulierende Calcium kann dadurch im Vergiftungsfalle nicht mehr verfügbar sein, was sich in Krämpfen wie beim Tetanus auswirkt (tetanische Krämpfe). Desweiteren kann Fluor als aktives Fluorid-Ion Enzyme schädigen, die an der Blutbildung beteiligt sind. Im aku*ten Vergiftungsfall beobachtet man direkte Dämpfungen der Herz- und Gefäßarbeit, so daß der Tod durch akutes Herz-/Kreislaufversagen eintreten kann. Zu derartigen Schäden kam es, als anfänglich in der Anwendung bei Kin*dern Spüllösungen für den Mundraum eingesetzt wurden. Kinder neigen aber zum Schlucken derartiger Lösungen, die ausgespuckt werden sollen.

Sinn und Zweck der Fluor-Verabreichung ist die Bekämpfung der häufigsten Krankheit beim Menschen, dem Zahnkaries (Zahnfäule). Damit wird die Zersetzung des Zahnschmelzes, des Schutzmantels der Zähne beschrieben. Zahnschmelz und Zahnsubstanz aber auch Knochen werden überwiegend aus Calciumphosphat (Apatit) gebildet. Dieses Knochensalz ist gut lösbar - bei aller Härte - und daher geeignet, die Knochen in aktive Stoffwechsel-prozesse einzubeziehen. Fluor verdrängt nun Phosphor aus dem Knochensalz und bil*det schwer lösbare Calciumfluorid-Salze. Dadurch werden Knochen, Zahnsubstanz und Zahnschmelz härter, aber um den Preis nachlassender Knochenstoffwechselaktivität und erhöhter Knochenbrüchig-keit bzw. nachlassender Knochen*biegsamkeit. Fluor verdrängt außerdem Sauerstoff (O2) aus der Kieselsäure (SiO2), bildet Siliciumfluorid (SiF) und verändert so auch Bindegewebsstrukturen hin zu mehr Här*tung und Verlust von Nachgiebigkeit bzw. Elastizität.

Äußerst wichtige Information zum Thema „Fluor“

http://members.aol.com/avalonsilk/fluorine2.html (auf Englisch)

„Ist es nicht eigenartig, dass keiner die Chemikalien infrage stellt, sondern die körperliche Reaktion auf toxische Substanzen?“ Susanne Kehrbusch
Fluoride - Iodine Antagonism
see also : F-/I History

In 1950, this much was known:
May W - “Die Basedowsche Krankheit - Jod und Fluor”
Edition Cantor, Aulendorf i.Wttbg.;393 references (1950)

Table by May:

JOD FLUOR

Fördert dem Ausstoß von Glykogen in der Leber Verhindert den Ausstoß von Glykogen in der Leber
Fördert den Glykogenstoffwechsel im Muskel " den Glykogenstoffwechsel im Muskel
Vermindert das Körpergewicht Erhöht das Körpergewicht
Antagonist von Insulin Verstärkt die Wirkung von Insulin
Vermindert die Calciumspiegel im Blut Erhöht die Calziumspiegel im Blut
Erhöht den Jodspiegel im Blut Vermindert den Jodspiegel im Blut

Usw. usw. Hildegard


holgersz ist offline
Beiträge: 1
Seit: 06.04.04
Sind hier eigentlich alle so drauf?

Fluor ist bei Raumtemperatur ein stechend riechendes Gas, Sie müssen die Zahnpastatube nur einige Minuten offen lassen, dann ist da sicher kein Fluor mehr drin.
Und jetzt mal im Ernst:

1. Fluor kommt, soweit ich weiss, in Zahnpasta genauso wahrscheinlich vor wie Chlor im Kochsalz, nämlich gar nicht. Fluor kommt in ZP ausschliesslich als Flourid vor, dadurch ändern sich die chemischen Eigenschaften erheblich, am leichtesten daran zu merken, dass ZP, genau wie Kochsalz sehr selten bei Zimmertemperatur gasförmig vertrieben wird. Wenn Sie Fluor mit Fluorid gleichsetzen, dann können Sie auch Teflonpfannen in Ihrer Zahnpastatube vermuten, Teflon enthält nämlich auch "Fluor" (genauer Tetrafluorethan).

2. Karies ist in der Tat keine Fluoridmangelkrankheit, Karies ist, wie eine multifaktorielle Infektionskrankheit, soll heissen, ohne Bakterien, die man sich von irgendjemandem geholt hat (Familie) gibt es keine Karies. Und die Bakterien brauchen wiederum verschiedene Faktoren (Wirt=Zahnoberfläche, Substrat, Zeit etc.) um eine Karies zu verursachen. THEORETISCH ist es also möglich, Karies ohne externe oder interne Fluoridierung zu verhindern.

3. In der Praxis klappt das leider sehr sehr selten. Zwar weiss man bis heute nicht en detail wie die Geschichte mit dem Austausch von Natrium-Ionen gegen Fluorid-Ionen im Zahnschmelz funktioniert, gerade habe ich eine wissenschaftlich Untersuchung auf dem Tisch, die die gesamte Remineralisationtheorie deutlich in Frage stellt, was man aber empirisch nachweisen kann ist, dass (zumindest externe) Fluoridierung die Kariesinzidenz reduziert. Nobody is perfect, und aus meiner Erfahrung einer prophylaxeorientierten ZA-Praxis würde man einem Großteil der Menschen eine sehr wichtige Säule zur Vermeidung von Karies entziehen, würde man auf Fluoride verzichten. Wie gesagt denkbar ist es, aber es erfordert eine Menge Disziplin. Das Risiko Karies zu entwickel ist bei Kindern aus verschiedenen Gründen relative hoch, nimmt mit zunehmendem Alter ab, also gerade bei Kindern würde ich einen Verzicht auf EXTERNE Fluoridierung für problematisch halten.

4. In den letzten Jahren ist der Umgang mit Fluoriden deutlich zielorientierter geworden, soll heissen auf das "Giesskannenprinzip" der internen Fluoridierung wird zunehmend verzichtet, ich persönlich rate aus verschiedenen Gründen vollkommen davon ab, wir bestimmen ein individuelles Kariesrisiko und können dadurch spezifischer Massnahmen einleiten etc.

5. ..." Karieshäufigkeit nimmt wieder zu" wurde hier behauptet. Ist das in der CH so? In D hat die Karieshäufigkeit, gemessen am DMF-T (decayed, missing, filled-teeth)-Index zwischen 1980 und 2000 um 80% abgenommen, in den letzten Jahren etwas weniger rasch als in den 80ern und 90ern.

6. Auf die Verschwörungstheorien, Abfallbeseitigungsgeschichten und tote Kinder Berichte .... na ja, wer´s glaubt. Nur so viel, die letale Dosis für Fluorid beträgt 5-15 Gramm NaF, die Relation letale Dosisi zu therapeutischer Dosis liegt als bei > 100:1, zum Vergleich für NaCl (Kochsalz) liegt die Realtion bei ca 15:1.

Also alles in allem, mal ganz vorsichtig, nicht nur mit Fluorid, sondern auch mit dessen Verdammung.
Gruß
Holger


admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.283
Seit: 01.01.04
Hallo Holger

Keine Angst! Ich habe schon Verschwörungstheorien-Foren besucht und erlebt und es ist nicht mein Interesse, auch nur einen Schritt in diese Richtung zu gehen. Sobald nur über Verschwörung diskutiert wird, hat man das Ziel und die Verantwortung aus den Augen verloren. Man gibt sich hilflos, weil man ja von einer höheren "Macht" dominiert wird. Das ist dann ein guter Grund, um alle Verantwortung und alle Handlungsmöglichkeiten aus der Hand zu geben.

Dies hier ist aber ein Forum, in welchem zur Tat geschritten werden soll. Es soll die Möglichkeiten aufdecken, die jeder von uns hat, um in einem schwierigen und unklaren Umfeld dennoch den richtigen Weg zu wählen. Und vieles ist heute so unklar, dass so mancher sich handlungsunfähig erklärt.

In diesem Beitrag wurde ursprünglich der Zusammenhang von Fluorzahnpastas und Amalgamfüllungen angesprochen. D.h. inwiefern scheint es ratsam, auf solche Zahnpastas zu verzichten, wenn man Amalgamfüllungen hat. Im Verlauf der Diskussion ist man zugegebenermassen abgeschweift ... in einen Bereich, in welchem man sich tatsächlich wiederum eingeschüchtert fühlen dürfte. Ob was dran ist oder nicht, soll in meinen Augen in diesem Forum nicht unbedingt beleuchtet werden. Es lenkt ab. Im Endeffekt könnte es dazu führen, dass man überhaupt nichts mehr unternimmt, weil man sich ausgeliefert fühlt. Und das ist nicht Sinn der Sache.

Gruss, Marcel

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