Wie argumentiere ich beim Zahnarzt gegen Amalgam

29.01.04 08:59 #1
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Wie argumentiere ich beim Zahnarzt gegen Amalgam

Sasa ist offline
Beiträge: 391
Seit: 26.02.04
Ich sehe auch keinen großen Sinn darin, mit so einem Amalgamarzt zu diskutieren, erstens, so wie schon seife sagte und 2. gegen Dummheit gepaart mit Arroganz kann man eh nicht anstinken, auch nicht mit besten Argumenten...verschwendete Energie. Such dir lieber einen besseren Zahnarzt!
%) Da hast du viel mehr von...und: Einer der mich vergiftet hat würde ich auch nicht mehr an einer meiner intimsten Stellen lassen :@ ;)

Wie argumentiere ich beim Zahnarzt gegen Amalgam

Susy ist offline
Beiträge: 268
Seit: 13.01.04
Kann ich nur bestätigen! Ich war 9 Jahre Zahnarztgehilfin! Alle meine Chefs waren geschädigt! Das Tragische: Zahnärzte vergiften den Patienten, die Gehilfin und sich selber! Ich sage immer: Deren Gehirn ist sooooo vernebelt, dass sie nicht mehr klar denken können und diskutieren kann man schon gar nicht mit ihnen! Da gilt nur eines: Wenn man bei Diskussionen mit Zahnärzten primitive Bemerkungen hört. sagen- und tschüss! Nunr wenn wir als Patienten mündig sind, Eigenverantwortung übernehmen, ändern wir was an der Situation! Als mir letztes Jahr ein Zahnarzt sagte- sie sind eine schwierige, anspruchsvolle Patientin, gab ich ihm zur Antwort: Jawohl, und darauf bin ich stolz!! Früher, bevor ich schwer krank wurde (Beruf!), waren Zahnärzte für mich Halbgötter in Weiss, heute- wird ein Untertitel meines Buches, welches ich am schreiben bin, heissen: Zahnärzte- verehrt- verachtet! Die haben mir 40 Jahre meines Lebens kaputt gemacht- ob sie es wirklich nicht wussten? Das Schlimmste, dass man von genau diesen Dentisten noch als hysterisch bezeichnet wird! Ich kotze mir mit meinem Buch endlich mal alles von der Seele! Habe schon viele Tränen vergossen- aber auch viel geschmunzelt! Euch allen Kopf hoch und alles Liebe und Gute Susy

Wie argumentiere ich beim Zahnarzt gegen Amalgam

jontev ist offline
Beiträge: 83
Seit: 21.02.04
Hallo, Mandy.
Als ich Deine Frage gelesen habe, fühlte ich mich sehr an meine Situation vor einigen Monaten erinnert.
Ich hatte mich Jahre lang (Jahrzehnte lang) von einer ZÄ behandeln lassen, mit deren "handwerklichen" Fertigkeiten ich sehr zufrieden war (soll heissen: sie arbeitete zügig, alles, was sie einsetzte, hielt ewig - von anderen weiss ich, dass schon mal dieser oder jener Ersatz heraus fällt, sie hat nie ein Karieschen übersehen). ich fühlte mich finanziell nie über den Tisch gezogen, sie praktiziert nicht allzu weit von meiner Wohnung - aber von Problemen mit Amalgam hatte sie zwar gehört, aber hielt die Amalgamgegner wohl für übertrieben hysterisch oder verwies auf die finanzielle Seite von Nicht-Amalgam im Mund.
Ich wollte aus verschiedenen Gründen aber eine Gesamtmetallentsorgung durchführen lassen und die Frage war: bei ihr oder bei einer anderen ZÄ, die das mit Clean-up, Kofferdam und mit der behandelnden Ärztin abgestimmt tut.
Ich habe doch wirklich wochenlang überlegt!! Warum wollte ich der Amalgamfreundin "die Chance geben", was zu lernen? Prinzipiell bestimmt nicht falsch, wenn mehr ZÄ das kapierten, aber dann habe ich mir mal vor Augen geführt und führen lassen, was es für mich bedeutet.
Natürlich -wie ich auch lernen mußte- bleibt mir nicht erspart die Leuten, die an "mir" werkeln, zu kontrollieren und zu hinterfragen.
Aber das ist praktisch doch sehr schwer (Thema Halbgötter in weiss, von denen sich viele doch nur ungern auf kritische Patienten einlassen).
In welcher Position wir uns im Moment (oder den Stunden...) der Zahnbehandlung befinden, weiß auch fast jede und jeder. Und da wollte ich mir den zusätzlichen Stress ersparen, noch aufpassen zu müssen, ob sie nun wirklich nicht etwa Amalgam oder andere Harmlosigkeiten unterbaut oder überhaupt mich von jemandem angefassen zu lassen, der das gegen seine Überzeugung tut (was nicht nur durch Auspendeln spürbar/sichtbar würde).
Seifes Argument ist doch Klasse.., aber wenn Du wirklich mit dem ZA diskutieren willst, findest Du bei Elisabeth und Susy bestimmt Seiten, die Dir weiter helfen.
Meine Frage ist nur, ob ich mir bzw. Du Dir das über ein bestimmtes Maß hinaus antun solltest, da es doch um Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden geht, das Du ja zeitweise in seine Hände legst. Dazu gehört auch ein Minimum -besser ein Maximum- an Vertrauen, das mir dann abginge, wenn ich weiss, dass er das gegen seine Überzeugung tut.
Was bringt es DIR, wenn Du ihn missionierst?
Wenn Hg als Sondermüll behandelt und entsorgt wird, nicht nur bei ZÄ, auch in Batterien u.a., dann verstehe ich nicht, wieso ich es im Mund haben soll. Und wie unangenehm sich auch die anderen Metalle anfühlen, habe ich auch erlebt. Das ist nur die primitive Argumentation von Betroffenen...
Und übrigens die "alternative ZÄ" handwerkt auch gut.
"In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige" (Karl Kraus)

Das Du das für Dich tust wünsche ich Dir und grüsse Dich - Jontev



Wie argumentiere ich beim Zahnarzt gegen Amalgam

Sasa ist offline
Beiträge: 391
Seit: 26.02.04
Hey Susy,
dein Buch will ich mal haben...den genauen Titel will ich dann wissen, wenn es soweit ist...
dann schick mir mal ne Mail!!!! :)

Wie argumentiere ich beim Zahnarzt gegen Amalgam

Susy ist offline
Beiträge: 268
Seit: 13.01.04
Danke, lieber Sasa! Ich bin momentan auf Seite 97! Bei 100 öffne ich einen Champagner!! Bin im Jahre 1984- der eigentliche Absturz ist 10 Jahre später! Aber-mein Buch beginnt in der Kindheit- und mit 14 Jahren Lehre als Zahnarztgehilfin- ab erster Stunde Symptome! Ich habe vor meinem Laptop schon oft geheult, aber auch geschmunzelt- Erinnerungen!! Wenn du mir einen guten Buchtitel hättest- für Ideen bin ich dankbar!! Dir alles Liebe und heb Dir sorg! Susy


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