Was für Kronen?

08.01.05 09:14 #1
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Klaus201 ist offline
Beiträge: 156
Seit: 28.04.04
hi,
ich habe in der letzten zeit immer wieder gelesen, das auch kronen, die zum teil aus
metall bestehen, möglichst raus sollten. weil sie vielleicht stoffe abgeben?
also bei mir soll jetzt der zement wieder raus (nach ca. einem jahr) und da frage ich mich,
was ich nun machen soll. was für kronen ich wählen soll? und wie die unterschiedlichen
preise so ausschauen?
bisher habe ich metall kronen (glaube ich), die aus einem zahnstumpf + metallgerüst!
(kleine metallkappe) bestehend und darüber dann eine keramikverblendung (innen ist
dort auch metall zu erkennen). muss diese metallkappe aus einem anderen material sein
oder das innenleben der verblendung? wovon wird gesprochen?
grüsse klaus

Was für Kronen?

Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Hallo Klaus,
Amalgamis sind oft auch auf andere Metalle sensibilisiert. Deshalb sollte man mit Metallen generell vorsichtig sein egal, ob nun als Krone oder als Brücke oder als Teleskop-Arbeiten.

Wenn bei Dir der Zement nun raus soll, dann bedeutet das doch eigentlich, daß der Löcher bei Dir stopft? Da könnten dann Inlays in die Löcher rein, noch keine Kronen. Oder verstehe ich da was falsch?
Metalle geben nicht nur evtl. Teilchen ab, von denen man dann nicht wirklich weiß, was sie anrichten. Metalle können auch einen "Batterieeffekt" mit anderen Metallen im Mund bzw. im Kiefer erzeugen. Das irritiert die sowieso schon strapazierten Nerven evtl. noch mehr, ist also unerwünscht.
Wenn schon Metall, dann wäre es am besten, wenn alle Metallteile im Mund die gleiche Legierungszusammensetzung hätten.
Besser wäre meiner Ansicht nach Keramik. Mit einem Epikutantest und einem LTT-Test sollte aber auf jeden FAll fachgerecht getestet werden, ob Du die verträgst.

Wenn möglich, würde ich den Zement noch eine Weile drin lassen..

Gruß,
Uta

Was für Kronen?

Klaus201 ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 28.04.04
hi uta... danke für deine schnelle antwort.
also für inlays sind meine löcher doch schon zu gross. mein za meinte das wäre die schlechtere wahl, weil er nicht glaubt, das die länger wie 4 jahre (garantiezeitraum) halten würden und schliesslich das gleiche wie eine krone kosten würden... mal abgesehen von den schwierigkeiten mit der krankenkasse.
inceramkronen sind leider nichts für die backenzähne, hab' da schon beim labor nachgefragt. wegen "glasfaserverstärkte kunststoffkronen" warte ich noch auf antwort.
die sind ja eigentlich die einzige alternative oder?
..denn "zirkonkronen" kann ich mir nicht leisten, denn ich soll 6 kronen bekomen und das wären dann gut 2000 euro, sorry aber die habe ich nicht!
das mit den tests muss ich erst noch mal genauer mit meiner homöpathin besprechen,
kann da noch nichts zu sagen... denn tests fallen bei mir eigentlich regelmässig ohne befund aus.
gruss klaus

ps: ca. 1 jahr zement sollte reichen, da der irgendwann durchlässig wird und ich keine
lust habe auf eine dritte wurzelbehandlung... das sind qualen pur für mich, geschweige denn das solche "schrecklichen" erlebnisse schaden im gehirn anrichten und später zu krebs führen können (buch der neuen medizin/pdf/tauschbörsen).

Was für Kronen?

Oregano ist offline
Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Hallo Klaus,
das ist wirklich eine dumme Situation.
Ist Deine Homöopathin Ärztin oder Heilpraktikerin?
Den LTT-Test können nur Ärzte verschreiben, und vor einiger Zeit kam mal irgendwo, daß nur noch ein Labor in Berlin den auf Überweisungsschein macht. Das Labor in München macht ihn anscheinend nur noch privat.
Von Glasfaserverstärkten Kunststoffkronen habe ich noch nichts gehört. Ich weiß nur von einem Zahntechniker, der in Teilprothesen Glasfaserstreifen eingelegt hat, damit die nicht so leicht brechen. DAs hat wohl auch sehr gut funktioniert im Gegensatz zu vorher, wo die Teilprothese nur aus Kunststoff bestand (Palapress).
Leider weiß ich auch keinen Rat für Dich ~_~ . Hoffentlich kommst Du weiter...

Gruß,
Uta

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Klaus201 ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 28.04.04
???
und was empfehlen mir die anderen amalgam-geschädigten?

@uta ...
sie ist schulmedizinerin mit homöopathischen ausbildung ...
hat aber auch längst nicht auf alles eine antwort! ~_~

gruss klaus

Was für Kronen?

Susy ist offline
Beiträge: 268
Seit: 13.01.04
Hallo Klaus, verstehe ich das richtig, dass auf wurzelbehandelte Zähne Kronen kommen sollen? Davon rate ich dir dringend ab- ausser du bist kerngesund!! Tote Zähne können massive Störherde sein! Du gibst viel Geld für Kronen aus- und hast dann Zeitbomben im Mund, welche jederzeit losgehen können! Irgendwann Kronen wieder raus und Zahn ziehen? Ich habe ALLE toten Zähne ziehen lassen- war allerdings schwer krank- dein AZ kenne ich nicht! Und- METALL gehört NICHT in den Körper! Auch da wieder- je kränker ein Mensch, desto vorsichtiger die Sanierung! Es gibt auch Kunststoffkronen! Gut- wenn das künftige Material getestet wird! Liebe Grüsse Susy

Was für Kronen?

Klaus201 ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 28.04.04
hi susy.
ich habe bisher eine metallbrücke (mit palladium anteil 3 % ) und zwei metallkronen (auf der anderen seiten) wo keiner weis was darin ist . seit der brücke habe ich zwar lymph & mandel-probleme aber das kann auch zufall sein und mit der entgiftung zusammenhängen. hab das noch nicht ganz geklärt.
will mir jetzt aber nicht noch mehr metalle in den körper einbringen lassen, wenn die metallkronen tatsächlich gifte abgeben.
-
nein, auf wurzelbehandelte zähne kommt natürlich keine krone. das habe ich nicht sagen
wollen. meinte nur das der zement sich langsam "auflöst" und ich nicht will das sich da eine
entzündung im zahn entwickeln kann.
du bist für kunststoff oder vollkeramik? - die krankenkasse zahlt ja ab 2005 für alle
materialien etwas dazu, man ist also nicht mehr auf metall fixiert. natürlich ist beim
falschen labor der eigenanteil dann ziemlich hoch.
gruss klaus



[geändert von Klaus201 am 01-12-05 at 04:59 PM]

Was für Kronen?

Susy ist offline
Beiträge: 268
Seit: 13.01.04
Hallo Klaus, Keramik hat den Nachteil, dass es, wenn du auf etwas Hartes beisst zerspringen kann- also ja keine Nüsse aufbeissen und bei Nusskuchen, Würsten, Oliven etc. vorsichtig sein! Und- die Okklusion (Zusammenbiss) muss bei Keramik absolut top sein! Wenn die Kronen auch nur einen Tausendstel Millimeter zu hoch sind- entstehen zu hohe Drücke mit ev. Auswirkungen auf dein Kiefergelenk/Nacken (Schmerzen). Ich glaube im Monent ist das beste Material: Zirkonium. Mein Mann hat eine solche Brücke und ich Implantate. In der Schweiz werden Studien mit diesem Material gemacht und sie sollen später auch als Hüft- und Kniegelenke gebraucht werden können. Es soll absolut Metallfrei sein. Besprich das mal mit deinem Zahnarzt, was er dazu meint, ob er es kennt und wie ie Preise sind! Alles Liebe Susy

Was für Kronen?

Klaus201 ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 28.04.04
@susy
also wie häufig kommt es denn vor das so eine keramikkrone aus zirkonium springt?
genauso häufig wie bei "normalen" vollkeramikkronen?
kann man vielleicht auch kunststoff-kronen in die backenzähne einsetzen?

-
hat sich hier sonst schon mal jemand über ausländische labore gedanken gemacht?
da soll man ja über 60 % sparen könen? hat jemand ein tipp, bzw. erfahrungen mit solch
einem labor?

grüsse klaus

Was für Kronen?

Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Hallo an alle

Also bei mir soll nach meiner Vorderfrontsanierung auch eine Brücke reinkommen und zwar eine, die zwar Metall enthält, dieses aber IM Kunststoff sitzt und mit dem Körper selbst nicht in Berührung kommt.
Am Anfang hat sich das toll für mich angehört, aber nachdem ich jetzt eure Postings gelesen habe, kommen mir doch Zweifel :(
Ich habe erst neulich meine Krankenkasse angeschrieben, wie es denn mit ihrer Beteiligung aussieht, da ich doch Schwermetall-belastet bin und auch noch allergisch auf versch. Metalle bin. Bis jetzt noch keine Antwort.
Wahrscheinlich ~z~ dort alle und das sollte ich jetzt auch tun...

Liebe Grüße
Alanis


[geändert von Alanis am 01-19-05 at 05:07 AM]

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