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22.01.06 21:28 #1
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heidi ist offline
Beiträge: 9
Seit: 22.01.06
Nach längerem überlegen hab ich mich zu einer Amalgamentfernung entschlossen. Jetzt habe ich die erste Sitzung hinter mir, aber ich frage mich, ob dieser Entscheid wirklich der richtige war. Leider sind meine Amalgamfüllungen (jeweils bei den 2 hintersten Stockzähnen) relativ gross und meist schon gegen 30 Jahre alt. Nun hat der Zahnarzt unter den Füllungen Karies gefunden, und musste z.T. bis auf die Wurzel ausbohren. Resultat: diese 2 Zähne sind mega empfindlich geworden, ich kann nur noch weiche Sachen essen. Er meinte, mal abwarten, vielleicht bessere es noch. Aber ich hab noch 7 solche Zähne im Mund, und einer ist schon draussen. Bei dem ist vor Jahren ein Stück Amalgam rausgeflogen, nachher wurde eine Wurzelbehandlung gemacht, die aber nach etwa 7 Jahren zu einer Entzündung führte.
Jetzt frage ich mich, ob ich da nicht vom Regen in die Traufe komme. Ich hatte keine grösseren Beschwerden mit dem Amalgam, der Zahnarzt hat eine mittlere Belastung gemessen. Wohl ab und zu Rheuma in den Händen und Probleme mit der Verdauung, was ich aber mit der Ernährung recht gut in Griff bekam.
Konkret: diese empfindlichen Zähne können kein Dauerzustand sein. Und dass es bessert, glaub ich nicht so recht. Dann wären wir bei der Wurzelbehandlung. Nur, was stört mehr, Amalgam oder Wurzeltoxine??? Dazu kommt noch, dass ich mit der gemachten Erfahrung nicht epicht auf Wurzelbehandlung bin. Ich denke, auch bei diesen Zähnen könnte es eine Entzündung geben. Bleibe noch die Zahnentfernung. Ein Gebiss wie die Grossmutter ist nicht sehr verlockend! Und Implantate sind sehr teuer und vom gesundheitlichen her wohl auch nicht unbedenklich.
Da ist mir das Amalgam schlusssendlich doch lieber, auch wenn ich damit ein paar "Zeitbomben" im Mund habe mit der Karies unter der Füllung. Nur bis das wirklich Probleme macht, kann es ja noch Jahre dauern, und dann wäre es immer noch früh genug, um über Zahnersatz nachzudenken.
Oder was meint Ihr? Wie habt ihr ähnliche Probleme gelöst?

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Mike ist offline
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Seit: 16.02.05
Wenn die Füllungen schon 30 Jahre alt waren, dann waren das verdammt gute Füllungen! Die typischen Symptome der Pilze hattest Du ja schon gefunden konntest Sie vermutlich nur noch nicht zusortieren. Da Du warscheinlich keinen Schutz verwendet hast, rate ich (eigene Erfahrung) erst mal ein halbes Jahr zu warten was Du da angestellt hast. Da vermutlich auch ohne Schweden-Absauge gearbeitet wurde hat Dein Körper jetzt was zu verdauen. Ich tippe mal darauf das die Gelenkbeschwerden schlimmer werden weil die Pilze "Gas" geben. Du könntest das ganze ein wenig Dämpfen indem Du Algen schluckst aber da Du nicht glauben wirst das es was damit zu tun hat und das die nix helfen werden gibt's halt in 6 Monaten Anti-Rheuma Tabletten wenn Du Glück hast. Du hast übrigens noch die "guten" alten Gammma-2 Füllungen die angeblich nicht ganz so kritisch sind wie die neuen. Da gibt es so viele Meinungen wie Menschen zu aber die Entscheidung das Zeug zu entfernen ist niemals falsch.
Du scheinst ja keine größeren Probleme zu haben und es nur aus esthetischen/prophylaktischen Gründen zu machen. Also wäre die erste Wahl hier wohl Inlays. Wenn es verträglich sein soll, dann mit Zement geklebt.Den Karies unter dem Zahn hat der "gute" neue Zahnarzt wohl ein wenig zu weit rausgeholt und die Nerven in der Pulpa verletzt. Sonst wären die Zähne jetzt nicht empfindlicher als vorher. Sagen wir mal der Zahnarzt der die alten Füllungen gemacht hat, hat sein Handwerk verstanden und wusste wo Schluss war und wie Amalgam richtig angemischt wird.

In jedem Fall gibt es auch im Netz inzwischen mannigfaltige Möglichkeiten sich über Materialien und Möglichkeiten zu informieren. gfrundsätzlich gilt das der Hersteller eines Produktes sein Produkt vermarkten möchte und somit alles negative darüber unter den Tisch fällt. Interessant sind Langzeitstudien (>5 Jahren) in denen neue Materialien getestet wurden. Es gilt: alle noch so Biokompatiblen Stoffe in Zahnfüllkunde sind TOXISCH. Die einen mehr die anderen weniger und bei falscher Verarbeitung sind alle nicht sonderlich gut für den Organismus.

Ich schreibe das hier jetzt zum ersten mal aber ich werde das Thema demnächst noch ausbauen.

Die zur Zeit geltende Regelung über die Prüfung von Werstoffen in der Zahnheilkunde ist extrem MANGELHAFT! Es werden nur einzelne Aspekte aus einer Gruppe von notwendigen Tests gefahren um den Werkstoff zuzulassen. Das führt immer wieder dazu das die entgültige klinische Prüfung am Patienten erfolgt. Dort greift die Meldepflicht aber nur wenn es nachweisbar beim verlegen eines Werkstoffen in nachgewiesenem Maße zum Tod des Patienten oder einer gravierenden Verschlechterung geführt hat die eindeutig dem Zahnfüllmaterial zusortiert werden kann. Also verschwinden 99,9% aller "kleinen" Nebenwirkungen im Mülleimer der Zahnärzte. Dazu zählen auch alle Veränderungen im Zahngewebe und ähnliches weil Sie keine Bedrohung für Leib und Leben darstellen.

Ganz übel wird es am Freitag kürz vor Ladenschluss wenn der Zahnarzt danach noch Joggen will und den Bürokram noch erledigen muss. Denn ein ordentlich versorgter zahn braucht schon so 15-20 Minuten (zumindest rechnet er die ab!) und er schafft das in 5 Minuten. Wie macht er das ?

Er spart, weil Du es so willst. Es muss nämlich schnell gehen und darf nicht weh tun!

Warum konnte Dein Zahnarzt sehen das Du unter der 30 jahre alten Füllung Karies hast ? Amalgam fällt aus und nach 30 Jahren ist mind. 1mm der Zahnsubstanz mit augefällten Bestandteilen schwarz gefärbt (oxidation). Da gibt es kein Karies zu sehen sondern nur schwarz. Er hat also neben den Amalgam, der Unterfüllung auch noch 1mm Zahnsubstanz entfernt was garnicht nötig gewesen wäre. So ruinieren Zahnärzte mit jeder "verbesserung" die zu erhaltende Substanz. Es wäre schön wenn der Zahnarzt die Verlegeempfehlung des Herstellers dem Kunden zur Einsicht zur Verfügung stellen würde aber da würde den Zahnarzt nur dazu verpflichen alles ordentlich zu machen und das kostet hat Zeit (und Geld) das heute niemand mehr hat. Du weisst nicht wer dein Amalgam hergestellt hat und Du wirst nicht wissen wer deine neue Füllung hergestellt hat und wenn Du glaubst das Dein Zahnarzt alles nach "lege artis" also den Regeln der Kunst macht, dann hast Du von dieser Gesellschaft nicht viel verstanden. Sorry für die harten Worte aber das muss langsam mal an die Öffentlichkeit. Hier nur ein kleiner Ausschnitt von dem "was geht".

nachdenklichst

Mike

Es gibt gute Werkstätten, aber Sie sind selten geworden.
Es gibt gute Hersteller, aber Sie sind selten geworden.
Es gibt auch gute Ärzte aber die sind auch selten geworden.
Werstätten und Hersteller leben zwar mit Konkurenz aber ohne Preisbindung!

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heidi ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 22.01.06
Hallo Mike
danke für Deine Antwort. Also, ich hab mir schon überlegt, zu was für einem Zahnarzt ich gehe. Er ist mir von meiner Kinesiologin empfohlen worden. Sie hat mir auch zur Amalgamentfernung geraten, da ich sonst die Verdauung nie vollständig in Griff bekommen würde. Der Zahnarzt hat einige Jahre in einer bekannten ganzheitlichen Klinik gearbeitet und sich vor ein paar Jahren selbständig gemacht, und macht vor allem diese Amalgamentfernungen. Gut 2 Wochen vor der Behandlung hab ich mit Chlorella schlucken angefangen, und bei der Amalgamentfernung habe ich eine Sauerstoffmaske getragen. Was für ein Absauggerät er hat, weiss ich nicht. Aber bis jetzt habe ich keinen Rheumaschub bekommen, im Gegensatz zum Auswechseln einer kleinen Amalgamfüllung bei einem "normalen" Zahnarzt. Da konnte ich mich ein paar Tage nach der Behandlung kaum mehr bewegen, so haben alle Gelenke geschmerzt. Von dem her denke ich, bin ich nicht an einem schlechten Ort gelandet.
Meine Frage ist eher, was ist gesundheitlich unbedenklicher, Amalgam oder Wurzelbehandlungen?
Auch habe ich den Eindruck, dass sich meine behandelten Zähne doch noch etwas mehr beruhigen. Heute hab ich wieder ein recht hartes Stück Brot essen können, ohne dass ich Schmerzen hatte. Aber ganz traue ich der Sache doch nicht. Auch finde ich den finanziellen Aufwand für Kunststofffüllungen zu gross, wenn sie innert Kürze doch einer Wurzelbehandlung weichen müssen.

Was verstehst du unter Inlays?

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Die ziemlich einhellige Meinung hier im Forum ist: wuzelbehandelte Zähne sind tote Zähne und tote Zähne sondern Toxine (Leichengift) am. Also gehören sie, nach Meinung hier im Forum, gleich gezogen.

Meine Erfahrung ist (2 Stück), tote Zähne machen Probleme und sind bei mir nach 2 Jahren eh raus...

In der Heilkunde, die nicht schulmedizinisch ist, spricht man von sog. Herden. Dort werden den Zähnen bestimmte Körperregionen oder Organe zusortiert und diese sind dann nach deren Meinung gestört. Mann kann es drehen wie man will es kommt auf das selbe raus:

30 Jahre Amalgam nimmt man nicht 'einfach so' raus. Es gilt abzuwägen wem es nutzt und wie hoch der Schaden ist der durch neue und notwendige Füllstoffe erzeugt wird. Was ich nicht verstehe ist, das Dein ZA für ein Komposit noch extra Geld haben möchte. Da Du scheinbar nicht weisst was ein Inlay ist und auch nicht bereit bist mal zu schauen (Internet?) kann ich an dieser Stelle nur sagen, überlass besser alles komplett den andern Entscheidungsträgern (Ärzte). Du ärgerst Dich nur im nachhinein, soltest Du Dich dann darum kümmern was man hätte alles machen müssen oder können. Mir ergeht es heute noch so und ich bin schon fast vom Fach! Die Materialexplosion (Anzahl) der letzten 2 Jahrzehnte ist im Dentalbereich gewaltig und kein Schuldmediziner hat die zeit sich alles bis ins Detail durchzulesen. Er hat sich vor einem Jahrzehnt auf ein Produkt oder einen Hersteller eingeschossen und dabei bleibt es dann auch.

Bisher hat Dein Kinesiologe Dir gesagt was die Ursache (eine von vielen Möglichen) für Deine Beschwerden sind und Dir Deinen Zahnarzt zugewiesen. Vielleicht fragst Du dort auch mal was jetzt das beste Material als Ersatz wäre und kommst dann mit der Antwort mal wieder vorbei. Man könnte daraufhin mit einem konkreten Werkstoffnamen mal eine laienhafte Risikoanalyse machen. Auch die Frage was Risikoärmer ist kann Dir in dieser Fragestellung aus meiner Sicht niemand beantworten.

Ich für meinen Teil lese seit einem Jahr alles über die nebenwirkungen von Ersatzmaterialien die Dentinfremd sind und bin nicht sonderlich begeistert über die Informationspolitik von Zahnärzten. Hätte ich 2001 schon um die möglichen Nebenwirkungen von Komposit-Kunstoffen gewusst, hätte ich mich vielleicht anders entschieden. Was z.B. im Nachhinein äußerst ärgerlich war ist die Tatsache das moderne Füllstoffe farblich kaum vom Dentin zu unterscheiden ist und das nachträglich ausbohren selbst mit Lupe zu einem Ratespiel mit erhöhtem Verlust von Zahnsubstanz war. Hier gibt es Lösungen mit angefärbtem Material das als unterste Füllschicht drunter gelegt wird aber das kennt kaum ein Zahnarzt. Auch werden die Verlegevorschriften selten eingehalten (eigene Umfrage bei Zahnärzten und Patienten) und das führt unweigerlich zu Komplikatinen da moderne Stoffe so klein sind das Sie im Vergleich zu denen aus den 90ern Gewebegängig sind. Das macht man auch nur um die Haftfähigkeit zu erhöhen und ist unter Umständen eine gefährliche Sache wenn die unten liegenden schichten langsam ins Gewebe sickern weil der ZA die Trennschicht 'verschwitzt' oder bewusst weggelassen hat. Denn das richtige Verlegen von modernen Füllstoffen ist und bleibt Zeitaufwändig. Zeit die kein Zahnarzt bezahlt bekommt und Zeit die kein Patient hat der mal in der Mittagpause zum Zahnarzt springt um sich mal eben versorgen zu lassen mit einer Sache die er dann sein Leben lang mit sich rumträgt.

Zum Thema "ein ganzes Leben lang" hier noch ein kleiner Hinweis. Kein Hersteller (z.B. Glühbirnen) möchte das sein Produkt ewig brennt bzw. funktioniert und so kann man heute mit dem Einsatz von modernen Gasen oder diffusionsoffenen Gläsern die Lebensdauer einer Glühbirne sehr genau vorhersagen bzw. einstellen. Das selbe gilt für Dentalfüllstoffe und eigentlich alle Bereiche des täglichen Lebens bei denen Verschleisskomponenten eingesetzt werden. Warum wird Dein Auspuff am Auto nicht gleich in Edelstahl ausgeliefert ? Damit Du in der Betriebsdauer (10 Jahre) deines Fahrzeugs mindestens 3-5 Stück nachkaufen musst! Hier solltest Du erkennen das Dein Zahnfüllstoff (hier Amalgam) weit über die anberaumte Lebensdauer funktioniert hat und vermutlich npch länger funktioniert hätte. Meine Amalgamfüllungen (70-90er Jahre) sind im 2 Jahres Rhytmus rausgefallen und mussten erneuert werden. Ein lohnendes Geschäft für meinen ZA! Ein grauseliges Los für meinen Körper... und für meinen ZA der sich erhängt hat. Ich vermute er hat das Zeug billig aus dem Ausland importiert oder halt sein Lieferant aber das kann heute keiner mehr kontrollieren. Ob die Mischung überhaupt so richtig war oder ob der Hersteller aus Gewinnsucht sich z.B. einen Teil des Silbers (als Legierungsanteil) eingespart hat will ich mal unkommentiert erwähnen. Das kann nach dem Ausbohren auch keiner mehr kontrollieren und da hat auch keiner Interesse dran! Im Land der Parkbuchtkontrolleure und Erfinder der DIN die kürzlich in eine EU-Norm überführt wurde, mangelt es an passenden Schnittstellen diese Normen auch zu kontrollieren.

Qualität oder Quantität, der Kunde hat sich längst entschieden und seine Urteilsfähigkeit beschränkt sich auf ein kollektives Gemurmel von "Geiz ist Geil"! Interessant ist jedoch das ein "und" optional besser passen würde als ein "oder".

unter http://www.zahnlexikon-online.de findest Du erstmal pauschale Antworten auf die wichtigsten Fragen für Laien aufbereitet.

Mike und auch eine Antort von mir
oli
1. Lieber Mike, ich lese immer gerne Deine Einträge und sehe die Sache, obwohl ich nicht so umfassend über Materialien Bescheid weiss wie Du, ähnlich.

2. Ich halte von Wurzelfüllungen überhaupt nichts. Das bringt nur Ärger. Es gibt Studien nach denen die durchschnittliche Verweildauer von ebendiesen maximal zwischen 5-30 Jahren beträgt. Das bedeutet, dass wenn ein wurzelgefüllter Zahn sich nach 5 Jahre entzündet und extrahiert wird, dass dieser Zahn schon Jahre vorher am "Kokeln" war, also schon degenerierte.
Bei W werden hochgiftige Substanzen eingefüllt, um die Bakterien zu töten. Nicht alle Kanälchen können so versorgt werden und deshalb bleiben immer Reste. In diesen feinen Gängen sind noch Bakterien, die weiter vor sich hin arbeiten und ganz viele tolle Stoffwechselprodukte produzieren (Thioäther, Mercaptane, Cadaverin, Putrescin ...). (vielleicht nich ganz richtig geschrieben alles, aber es lohnt sich mal, über die Gefährlichkeit dieser organischen Verbindungen zu forschen).
Es gibt also schonmal 2 Schädigungsmechnismen: Wurzelfüllstoffe (Arsen, Formaldehyd, soweit ich weiss..) und die organischen "Leichengifte".
Wenn man dann noch in die alternative Heilkunde geht, kommt man am Störfeld- und Meridianmodell nicht vorbei. Nach diesem stören abgestorbene oder getötete Zähne die Energieversorgung des ganzen Organismus.
Eigentlich müsste man jeden Zahn, der einmal geschädigt wurde gleich ziehen. Dann sieht man halt ohne Prothese scheisse aus, hat aber sonst keinen Ärger mit Folgekrankheiten.

3. "Ganzheitliche Zahnärzte"
Ist ja schon super, wenn der ZA mit Sauerstoffmaske usw gearbeitet hat. Aber Wurzelfüllungen sollte so einer nicht legen, finde ich.
Viele ZÄ schreiben sich in den entsprechenden Verbänden ein, machen die Mindestschulungen mit, belegen noch ein, zwei Kurse in Akupunktur oder Hypnose und schon haben wir einen ganzheitlichen ZA. Leider sieht man aber immer wieder auf deren Homepages, dass sie auch Wurzelfüllungen legen und Gold und Kunststoffe als unbedenklich empfehlen usw.
Meinen "ganzheitlichen" ZA musste ich mit Nachdruck zu einem Vitalitätstest bringen. Das Röntgenbild konnte er mir nicht im geringsten erklären und sprach immer nur davon, dass die Kronen und Inlays gut und "randdicht" wären. "Aus Schulmedizinischer Sicht ist alles ok", hörte ich immer wieder. Aber das war ja genau der Grund meines Besuchs bei ihm ,dass ich keine herkömmliche Zahn-Schulmedizin wollte. Naja, jetzt hat er einen Patienten weniger. Obwohl er sehr nett war und sich viel Zeit nahm. Aber beim Thema Zähne hört der Spaß auf. Da geht´s um´s Ganze, auch wenn man das u.U. erst 10 Jahre später merkt.

4. Informationen
Man sollte sich so umfassend, wie möglich informieren, denn, wie Mike sagt, es gibt Meinungen so viele, wie Menschen. Es gibt jedoch viele Quellen im Netz und auch Bücher zu Amalgam und Zahnherden. Lesen, lesen, lesen. Mit Betroffenen reden und dann irgendwann entscheiden.
Dann hat man wenigstens nach besten Wissen und Gewissen für sich eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen und sich nicht nur in den Stulh gelegt und Augen zu und durch nach dem Motto "mach mal, wird schon richtig sein."
Es ist unglaublich, es gibt Menschen, die nicht mal wissen, was sie überhautp so im Mund haben und waren seit Jahre nicht mehr zur Kontrolle. Wenn man sich mit diesem thema beschäftigt, stellt es einem die Nackenhaare auf, wenn man sowas hört.

Viele Grüße und alles Gute
Oli

An alle
Anne B.
Also wenn man nicht weiß, was einem bekommt und was man sich lieber nicht in den Mund einbauen lassen sollte, dann macht man ganz einfach Allergieteste. Heutzutage gibt es alles zu kaufen, auch eine Menge Epicutan-Tests auf zahlreiche Zahnfüllstoffe, von Amalgam über KetacFil, Formaldehyd bis....

Solche, aus meiner Sicht, vernünftigen Sachen trauen sich aber nur Menschen, die bereit sind ihr Leben zu verändern. Seine Eitelkeiten muss man daher vorher ablegen und für viele ist das schwer.

Schönheit kommt von Innen - wer sich selbst liebt hat keine Angst mehr davor, sich selbst oder anderen nicht zu gefallen, nur weil sein Gebiss nicht vollständig ist. So isses. Punkt.

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Ich komme nicht umher hier wehement zu wiedersprechen. Ein ALLERGIETEST auf sonstige Stoffe der Zahnmedizin bringt genausoviel wie der Allergietest auf Amalgam. Natürlich kann man das schon mal zum "grobe Richtung" bestimmen benutzen. Aber die Gefahrenstoffklassen um die es hier geht sind leicht entzündlich, gesundheitschädlich, giftig, ätzend, reizend und umweltgefährlich. Das sind die Stoffe aus denen Zahnfüllstoffe bestehen! Die meisten Reaktionen auf Füllstoffe entstehen meist Monate nach dem legen. Da hilft dann auch kein Allergietest. Das ist übrigens so, weil die meisten schädlichen Substanzen über einen Zeitraum von einigen Wochen bis Monaten aus dem neuen Gefüge herauskommen. In der Literatur werden übrigens nur lokale Reaktionen im Zahn nahen Gewebe aufgeführt weil alles andere spekulativ ist. Kontaktreaktionen bei ZA an der Hand mal ausgeschlossen. Das lokale Reaktionen im Mundgewebe natürlich ähnliche Reaktionen im Gastrointestinaltrakt (Speiseweg) auslösen können wird in keiner Literatur erwähnt weil da 'scheinbar' der Körper (Gewebe) anders damit umgeht. Umgekeht betrachtet, stellt sich die Frage was ein Pricktest an der Hand bringen soll, wenn es um den Mundraum geht.

Die Antwort bleibt die Allergietest-Gemeinde damit schuldig.

Ist doof, unlogisch und konseqent - halt menschlich! und wird von hochdotierten Humanoinden namens Ärzte favorisiert.

Ach, toxische Reaktionen, nekrosen, lichenoide Läsionen und solche Sachen incl. dem diffusen Begriff des Schmerzes gehören nicht zu den allergischen Reaktionen sind aber auch unangenehm und aus meiner Sicht eindeutig dem einbringen von Zahnfüllstoffen zuzusortieren.

Die Wahrheit ist manchmal nur schwer zu ertragen!
Anne B.
Ich hatte über 10 Amalgamfüllungen, habe mehrere Composite- und zwei verschiedene Zementfüllungen im Mund. Vor ca. 20 Jahren wurde mal ein Zahn abgetötet und ein zweiter aus Versehen mit.

Ich reagiere natürlich auf sämtliche Amalgambestandteile wie z. B. Zinn und Silber, auf Phenylquecksilber, Thiomersal (ist u. a. auch in einigen Zahnzementen enthalten!), Charisma, Ketac Fil, Voco, Harvard Zement, Arabsc, Nano paq, Ketac molar und Metalle wie Gold, Platin, Nickel, Palladium, Titan, Keramik sowie Formaldehyd...

Sicher gibt es noch mehr Füllmaterialien - wozu noch weiter testen? Niemand weiß worauf er allergisch ist, bevor er es nicht getestet hat.

Den Test habe ich übrigens überlebt - wie du siehst.

oli
Was hat denn jetzt, Flowerpower, Deine Antwort mit Mikes Posting zu tun ?
Er sprach sich ja im Grunde gegen die Allmacht der Allergieteste aus, da es ja noch viel mehr Reaktionen außer der Allergie gibt, die aber trotzdem unangenehm sind. Du schreibst daraufhin mal alles auf, wogegen Du allergisch bist. Und weiter ?
Was sagt uns das jetzt ?

Was Mike, glaube ich, darstellen wollte, ist das Problem, dass jemand zum Beispiel viel Metall im Mund hat. Er lässt es sich entfernen und macht einen Allergietest auf Kunsstoff xy. Dieser ist negativ. Mit gutem Gefühl lässt sich der Patient den Kunststoff einbauen. Nach einigen Jahren hat dieser Kunsstoff aber u.U. einiges an Giften in den Körper abgegeben. Diese Gifte schädigen und machen krank. Da keine Allergie bestand, kommt der Patient auch nciht auf die Idee, dass es dieser "gute" Kunststoff ist, der ihn weiter krank macht.
Verstehste?
Auf Palladium z.b. brauche ich keinen Allergietest zu machen, ich weiß, dass dieses Zeug mir nicht gut tun wird.

Ach ja: Herzlichen Glückwunsch, dass Du Dich traust einen Allergietest zu machen und Dein Leben verändert hast !

MannMannMann, wenn ich Deine Postings lese....
Da werden Allgemeinplätze à la Daunderer von der Kanzel gepredigt, dass es kracht. Auf andere Diskussionsbeiträge gehst Du auch nicht ein, es sei den als Dauerschleife mit Wahrheitsanspruch.
Ich würde Deinen Stil mal ganz salopp als neue Trendsportart aus Amerika mit dem Namen "Extreme-ego-satisfying-self-chatting" bezeichen.

An Oli Nr. 1
Anne B.
Heidi hat gefragt, wie sie weiter vorgehen kann! Da ich nur aus meiner Erfahrung schöpfen kann, habe ich natürlich hier geschrieben, was ich gemacht habe und nicht, was sie machen soll. Und ich weiß auch nicht, was euch das sagt, wenn ich aufschreibe, wogegen ich allergisch bin - nur dass es dich offensichtlich aufregt. Und darauf, dass man sich selbst liebt und es sich traut auszusprechen, gibt es ja Gott sei dank keine Todesstrafe.

Was Mike gesagt hat verstehe ich wirklich nicht - ist er nun für Zähne ziehen oder nicht? Und was du gesagt hast, verstehe ich auch nicht - bist du nun für Zähne ziehen oder nicht? Was anderes bleibt einem ja wohl nicht...

Dr. D. ist übrigens nicht zu mir gekommen und hat mir gesagt, was ich machen soll. Ich kenne nur das, was er verfechtet und finde es verfechtenswert. Aber eigentlich habe ich nur Langeweile im Moment und kann nicht schlafen.

Wenn dir meine Beiträge so missfallen, dann sei doch froh, dass ich mich nicht noch öfter beteilige.
(Kann ich aber noch machen !)

Danke für deine lieben Glückwünsche! Ich stehe nun mal für Veränderungen - dafür stehe ich ja auch fast immer alleine da...schluchz...


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