Fragen zur MRT-Duchführung

23.06.08 08:39 #1
Neues Thema erstellen
start
Liebe Symptome.ch-Mitglieder,

mein Hauptanliegen besteht nicht in der Erkennung von Hirnherden, wäre natürlich auch interessant, wenn das von den Bildern abgelesen werden kann, sondern ich möchte wissen, ob Zähne zu ziehen sind, weil sich darunter Gifte oder Eiter befinden. Ich weiß, dass man das OPT dazu benutzen kann, scheint mir dieses Verfahren doch als ungenau.
1.Was soll ich dem Radiologen sagen, wie er sein Gerät bzw. die dazugehörigen
Software einzustellen hat bei meiner Untersuchung? (Daunderer sagt immer T2 und Metallmodus)
2.Kann man, also ein Radiologe/MKG-Chirug, im MRT einfache Vereiterungen oder Zysten einzelner Zähne als Gewebeveränderungen sicher erkennen?
Hilft das OPT bei der Entscheidung Ziehen und möglichen Herd beseitigen oder nicht, das ist hier die Frage.
Ich freue mich auf kundige Antworten.

MfG start

Fragen zur MRT-Duchführung

zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Hallo

> Ich weiß, dass man das OPT dazu benutzen kann,
> scheint mir dieses Verfahren doch als ungenau.

Ich fürchte, daß das MRT Dich dann auch enttäuschen wird.
Häufig sind die Zähne bei Hirnaufnahmen gar nicht mit drauf oder nur in einer Richtung geschnitten. Schichtdicke und Auflösung sind unbefriedigend.
Als ersten Schritt würde ich mal das OPT machen. Es kostet nicht viel und die Strahlenbelastung ist mit Einschränkungen hinnehmbar und für die Zahnherdbeurteilung ist es wahrscheinlich ergiebiger als das MRT

> 1.Was soll ich dem Radiologen sagen,
MRT
Meistens machen die sowieso T1 und T2 Bilder
Sagen mußt Du, daß Du die Zähne mit drauf haben willst!!!!!!!
Verweigern solltest Du das Kontrastmittel. Es ist potentiell gesundheitscheidsschädlich und nur für besondere Gefäßdarstellungen erforderlich, aber weder für die Hirndiagnose nach Daunderer noch für die Beurteilung von Zähnen und Knochen.

Zähne und Knochen sind im Röntgen CT besser zu sehen als im MRT. Bessere Auflösung, kleinere Schichtdicke, aber erhebliche Strahlenbelastung und in der Regel unnötig.

> 2.Kann man, also ein Radiologe/MKG-Chirug, im MRT einfache Vereiterungen
> oder Zysten einzelner Zähne als Gewebeveränderungen sicher erkennen?
schwierig
Gut zu erkennen sind Zysten in der Kieferhöhle

> Hilft das OPT bei der Entscheidung Ziehen und möglichen
> Herd beseitigen oder nicht, das ist hier die Frage.
Ja
Ich empfehle inzwischen digitale Röntgenbilder. (z.B.: Kodak 8000)
Laß dir die Original Dicom Daten oder pano Datei (ca. 2,5 MB) auf CD oder USB mitgeben oder per imehl schicken. Du kannst dann nachträglich an den 4096 Graustufen drehen und den Kontrast verändern.

Grüße von zorro

Fragen zur MRT-Duchführung
start
Danke für die guten Infos! Dann werde ich mal meine Röntgenbilder zusätzlich befunden lassen.
Gruß Start


Optionen Suchen


Themenübersicht