Sanierung, aber wo?

21.02.08 00:30 #1
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steinmi ist offline
Beiträge: 131
Seit: 04.11.07
Hallo Forum

Nehmen wir einmal folgendes an: Man hat nach Durchführung der empfohlenen Diagnostik (z.B. ToxCenter.de) absolute Klarheit, dass es sich um, ein Schwermetallproblem mit im Kiefer eingelagerten Giften/Metallen/Eiterherden handelt. Weiterhin gehen wir davon aus, dass der Patient aufgrund der Empfehlungen diese Speicher zuerst mechanisch auszuräumen will, bevor er die Entgiftung der weiteren Körperareale mit Medikamenten oder anderen wirkenden Substanzen in Angriff nimmt. Dann kommt der Patient unweigerlich zu der Frage „Wo muß ich jetzt etwas tun?“.
Genauer: „Wo sind Problemzonen im Kiefer?“ und „Wo muß ich ausfräsen?“ und „Wo muß ich einen Zahn ziehen?“ und „Wo muß ich nichts machen?“. Mit welchen diagnostischen Mitteln bekomme ich also einen genauen Hinweis auf die zu behandelnde Stelle bzw. Zähne ?
Hier ist meiner Meinung nach die wesentliche Schwachstelle aller üblichen diagnostischen Mittel. Keine kann immer 100%ig sagen „Wo“ genau im Kiefer die Probleme sind. Sicherlich gibt es Situationen in denen bestimmte Stellen in der Kieferpanoramaröntgenaufnahme (OPT) so auffällig sind, dass sich alle Zahnärzte, Kundigen und Laien einig sind, wo genau ein Problem ist. Doch bei vielen, über lange Zeit chronisch Kranken lässt sich das am OPT eben nicht 100%ig sagen. Nicht umsonst haben wir über die Deutung von OPTs hunderte Threads im Forum mit unterschiedlichsten Meinungen von Fachleuten und sehr kundigen Laien. Das selbe gilt für MRTs und CTs/DVTs.

Ich stelle einmal folgende Diagnostik gegenüber:

Diagnostik..................................... Aussage zum Ort möglich?
OPT.............................................. ja, Deutung nur in klaren Fällen eindeutig
MRT.............................................. ja, Deutung nur in klaren Fällen eindeutig
CT/DVT......................................... ja, Deutung nur in klaren Fällen eindeutig
Kaugummitesttest (Metallabrieb)........ nein
Morgenspeichel (Kadaverin/Putrescin). nein
Mobilisationstest (DMSA/DMPS).......... nein
Epikutanallergietest.......................... nein
LTT Allergietest............................... nein
Symptombeschreibung...................... schwierig, Rückschlüsse zu Kieferbereichen und Zahngruppen möglich über Organbeziehungen
Autoimmunscreening........................ Rückschlüsse zu Kieferbereichen, manchmal Zähnen möglich über Organbeziehungen

EAV und Kinesiologie kenne ich nicht im Detail, sind aber wohl energetische Tests, die dann auch nur Rückschlüsse auf bestimmte Zahnbereiche zulassen. Wobei die Zuverlässigkeit der Kinesiologie wohl häufig angezweifelt wird. Um ehrlich zu sein kann ich mich damit auch nicht anfreunden.


So weit so gut – oder auch nicht gut.
Mit all den Ergebnissen kann man sich eine Matrix aufbauen, in der man für jeden Zahn und jedes Diagnosekriterium Schulnoten vergeben kann. 1= null problemo 6= pathologisch. Dabei kann man alle Schulnoten nach eigener Einschätzung bzw. gesundem Menschenverstand vergeben, wenn man keine genaue Aussage hat - in der Hoffnung, dass sich in der Summe mögliche Fehler ausgleichen. (Herausgekommen ist bei mir zum Beispiel dies hier Einzelzahnbefundung.pdf).


Kommen wir nun zurück zu meiner Kernfrage: Welche diagnostische Möglichkeiten, die ich nicht kenne oder aufgeführt habe, bieten einen genauen Rückschluss auf den Speicherort der Vergiftung/Eiter, Metalle usw. im Kiefer ?

Cavitat-Ultraschall ?
Ein Verfahren, dass Dr. Lechner zur Lokalisierung von ostitischen Störfeldern anbietet. Es soll in den USA als wissenschaftlicher Nachweis überprüft und zugelassen sein. Angenommen, das Verfahren ist zuverlässig: ist denn dort, wo Gift gespeichert ist auch ein ostitisches Störfeld? Umgekehrt ist allerdings klar, dass eine Ostitis einer mechanischen Behandlung bedarf -egal ob Gifte oder nicht.


„Drucktest“ ?
Dr. Kr. hat bei mir einen „Drucktest“ (so nenne ich den jetzt mal) gemacht. Er hat mit der stumpfen Rückseite des Zahnarztspiegels (glaube ich) jeweils für etwa 2-3 Sekunden in das Zahnfleisch gedrückt. Dadurch wusste er für sich sehr zuverlässig, an welchen Stellen Gifte/Metalle gespeichert sind. Möglicherweise bildet sich die Druckstelle anders zurück oder reagiert farblich anders als gesunde Stellen. Leider habe ich Ihn nicht danach gefragt. Obwohl das Ergebnis ein bisschen konträr zu anderen Vermutungen aus dem OPT und dem DVT war, so muß ich doch zugestehen, dass ich genau an den erkannten Stellen recht druckempfindlich im Zahnfleisch/Kiefer reagiert habe, obwohl ich generell im Kiefer seit Jahren schmerzfrei bin. Was ich mich natürlich Frage ist, wie kann man über die Beschaffenheit des Zahnfleisches generell eine Aussage zur die Gifteinlagerung im Kiefer machen. Vielleicht weiß jemand von Euch mehr.

Was gibt es sonst noch ?

Wie immer danke für Eure Hilfe und Kommentare.
Gruß
steinmi

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