Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

24.05.15 20:36 #1
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Rofan ist offline
Beiträge: 154
Seit: 10.05.15
Hallo Amalgamspezialisten,

vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.
Nach der ungeschützten Entfernung von 2 amalgamgefüllten Weisheitszähnen hatte ich 3 Tage später plötzlich dramatische Zustände:
Extreme Müdigkeit, ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten, Pulsanstieg, Unruhe, Druck im Kopf... das ging ein paar Stunden so. Ich dachte, jetzt könnte das Leben bald vorbei sein, so schlecht habe ich mich gefühlt.
Danach war ich wochenlang massiv geschwächt, bekam Herzklopfen wenn ich in den ersten Stock ging. Seit der Sache schlafe ich auch sehr schlecht, bin jede Nacht Stunden wach.
So habe ich mich vorher noch niemals gefühlt. Ich bin nicht kreislauflabil und vertrug die Spritzen beim Zahnarzt bisher immer gut.
Haltet ihr es für möglich, dass die Entfernung der Weisheitszähne irgendwie einen Giftschub ausgelöst hat bei ohnehin schon belastetem System? Ist eine solche Reaktion denkbar?

LG, Rofan

AW: Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Hallo Rofan,
die komplette Entfernung solcher Zähne kann günstiger sein als vorherige stümperhafte Entfernung des Amalgams.
Oder wurden die Zähne im Mund zersägt?
Wenn der Kieferknochen durch Gifte stark belastet ist, dann kann es bei chirurgischen Eingriffen im Kiefer auch zu einer Giftumverteilung kommen. Wenn die Herz/Kreislaufbeschwerden überwiegen, wurden vielleicht auch Bakterien um verteilt?

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

Rofan ist offline
Themenstarter Beiträge: 154
Seit: 10.05.15
Zitat von zorro59 Beitrag anzeigen
Oder wurden die Zähne im Mund zersägt?
Diese Überlegung habe ich auch schon angestellt und werde demnächst den Kieferchirurgen dazu befragen. Kann denn ein Vergiftungsschub so plötzliche starke Symptome auslösen?
Gegen Bakterien habe ich drei Tage lang Antibiotika geschluckt.

LG,
Rofan

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Hattest Du eine Narkose?
Sonst müßtest Du doch ungefähr wissen, was sie mit Dir gemacht haben?

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

Rofan ist offline
Themenstarter Beiträge: 154
Seit: 10.05.15
So, das ist jetzt geklärt. Der Kieferchirurg hat die Zähne zersägt und damit einen Giftschub ausgelöst.
Am liebsten würde ich ihn verklagen.
Jetzt muß ich mich schnell schlau machen, wie ich am besten ausleiten kann.
Das Problem ist, dass ich massiv darmgeschädigt bin. Seit dieser OP gurgelt es nur noch im Bauch und ich bin auch mit den Spurenelemeten im Vollblut niedrig.
Wie geh ich das jetzt am besten an ohne noch mehr Probleme zu bekommen? Wo lesen?
Bitte helft mir.

LG, Rofan

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Zitat von Rofan Beitrag anzeigen
So, das ist jetzt geklärt. Der Kieferchirurg hat die Zähne zersägt und damit einen Giftschub ausgelöst. ...
Wie geh ich das jetzt am besten an ... ?
Eine akute Vergiftung kann im Urin und im Blut nachgewiesen werden.
DMPS ist zugelassenes Arzneimittel bei akuten Vergiftungen und muss dann auch von den Krankenkassen bezahlt werden.
Wie viele Wochen sind schon vergangen?
Dieser Nachweis muß relativ kurz nach der Vergiftung erfolgen, weil das Hg bald in Knochen, Fett und Hirn eingelagert wird und dann nicht mehr auf einfache Weise in Blut und Urin nachweisbar ist. Er ist auch Voraussetzung für eventuelle juristische Schritte.

http://www.mlhb.de/uploads/media/Sch...D_20141120.pdf
http://www.mlhb.de/uploads/media/Schwermetalle_oder_Spurenelemente_in_biologischen_ Materialien_D_20141120.pdf

Hast Du weitere vorgeschädigte Zähne?
Bei Darmproblemen könnten die Unterkieferbackenzähne beteiligt sein.

Meine Erfahrungen mit der Zahnmedizin habe ich hier zusammengefaßt:

http://www.directupload.net/file/d/3...zc8zkv_pdf.htm
http://www.directupload.net/file/d/3614/2fzc8zkv_pdf.htm

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

Rofan ist offline
Themenstarter Beiträge: 154
Seit: 10.05.15
Dieser Nachweis muß relativ kurz nach der Vergiftung erfolgen
Was ist denn relativ kurz? Das Ganze liegt 3 Wochen zurück, und ich bin ja erst durch Stöbern im Forum hier allmählich dahinter gekommen, was los ist.
Mein ganzheitlicher Zahnarzt hat mir durch kiinesiologische Messungen bestätigt, dass es so ist, wie vermutet und es waren natürlich die Weisheitszähne unten, deshalb gurgelt es in meinem Darm nur noch.
Schlechte Voraussetzungen für Chlorella...
Mit Beweisführung wird es nichts, denn vor den Weisheitszähnen wurden alle anderen Amalgamplomben entfernt, allerdings gechützt und ohne dass ich davon irgend etwas Negatives an mir bemerkt habe. Der DMPS Test vorher wird also als nicht aussagekräftig gewertet werden....und überhaupt muß ich mich jetzt darauf konzentrieren, wie ich das Gibt wieder loswerde.
Mit dem gewissenlosen Kieferorthopäden habe ich gesprochen, vor allem auch in Hinblick auf zukünftrige Patienten. Er sagt, ich hätte meine "Amalgamallergie" angeben müssen und der zuweisende Zahnarzt hätte das Amalgamproblem vermerken müssen. Putzt sich einfach ab und sagt auch noch dreist, dass er in Zukunft weiterhin mit seinen Hochleistungssägen in Amalgam schneiden wird!
Für ihn sei das keine Gefahr, weil durch die Hitze das Amalgam sofort verschmelze...Grusel. Der wird sich noch wundern, ich glaube, ich brauche ihn gar nicht zu verklagen.

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Bei chronischen Vergiftungen wird in Probe 1 kein oder sehr wenig Quecksilber in Blut und Urin nachweisbar sein, weil es erst wieder "mobilisiert" werden muß, bevor es dort nachgewiesen werden kann.

Bei einer akuten Vergiftung wird Hg auch ohne DMPS in der Probe 1 nachweisbar sein (schätze mal 8 - 12 Wochen). Dann bestehen wenig Zweifel, daß die akute Vergiftung auf die angeschuldigte Behandlung zurück zu führen ist, wenn Du vorher keine Beschwerden hattest. Diese Messung kann zur Beweissicherung auch alleine erfolgen, wenn Du noch keinen Arzt gefunden hast, der DMPS verschreibt.

Daunderer hat stets vor Chlorella gewarnt, weil die einerseits selbst mit Schwermetallen belastet sein können und weil sie die Methylierung von Quecksilber begünstigen können. Wenn das anorganische Quecksilber in organische Verbindungen eingebaut wird, dann ist es noch giftiger und kann ins Hirn verlagert werden.

Weisheitszahnextraktion ohne Schutzmassnahmen

Rofan ist offline
Themenstarter Beiträge: 154
Seit: 10.05.15
Bei einer akuten Vergiftung wird Hg auch ohne DMPS in der Probe 1 nachweisbar sein
Was verstehst du denn unter Probe 1? Diesen Schwermetalltest vom Labor Bremen?
Daunderer hat stets vor Chlorella gewarnt, weil die einerseits selbst mit Schwermetallen belastet sein können und weil sie die Methylierung von Quecksilber begünstigen können.
Unter welchen Voraussetzungen Können Algen die Methylierung begünstigen? Weiß man da Genaueres? Mutter z.B empfiehlt ja Chlorella.
Wie soll man sich da für etwas entscheiden?!

Danken möchte ich dir für deine Zusmamenfassung zur Amalgamproblematik. Ich finde es wirklich sehr umfassend und beeindruckend. Das solltest du als Buch veröffentlichen!


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