Palladium

18.12.13 00:47 #1
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kirsten68 ist offline
Beiträge: 225
Seit: 14.03.11
Wegen palladiumhaltiger Brücken, die nun rauskommen, möchte ich
entgiften.
Einmal die Woche DMSA 500 Kapsel und einmal im Monat DMPS Spritze.

Nun habe ich aber gelesen,dass DMSA Spritzen effektiver wären, für die
Hirnentgiftung.

Zb. hier:
Palladium erstmals mit DMSA Ampulle entgiftbar

Hier steht sogar,dass DMSA als Spritzen allgemein,auch für die Hg Aus-
leitung viel besser ist:
http://www.wasserkultur.com/Amalgam-...sserkultur.pdf
Seite 14 und 15

Nun weiß ich mich nicht zu verhalten. Hat jemand Erfahrungen?
Was ist nun besser, DMSA Sprizen oder DMPS Spritzen?

Geändert von kirsten68 (18.12.13 um 13:12 Uhr)

Palladium
Männlich Windpferd
Hallo Kirsten,

DMPS bildet mit Palladium stabile Komplexe, die durch die Nieren ausgeschieden werden. Die renale Ausscheidung - standardidisiert auf Kreatinin - wird durch DMPS auf das 40-Fache gesteigert. Im Tierversuch ist DMPS bei akuten Vergiftungen wirkungslos. Bei chronischen Vergiftungen ist eine klinische Wirkung nicht nachgewiesen aber zu vermuten. Entsprechende Untersuchungen mit DMSA liegen nicht vor (Johannes Ruprecht: Dimaval. Wissenschaftliche Produktmonographie, 7. Aufl, 2008,
S.32, 95, 176).

DMPS scheint für Quecksilber der im Vergleich mit DMSA bessere Komplexbildner zu sein. Nach oraler Gabe von 10 mg/kg KG DMPS wurden im 6-Std.-Urin 45 mg Hg/g Krea gemesseen, für DMSA lediglich 4. In einer anderen Untersuchung steigerte DMPS (10 mg/kg KG oral) die Hg-Ausscheidung von 5 mcg/L (vorher) auf 12 (nachher). Für DMSA (30 mg/kg KG!) von 5 auf 13. Für DMSA brauchte es also die dreifache Dosis, um eine mit DMPS vergleichbare Wirkung zu erzielen.

Vereinzelt wurde (von Max Daunderer und seinen Anhängern) behauptet, DMSA sei - im Gegensatz zu DMPS - gehirngängig. Dies ist niemals empirisch belegt worden (a.a.O., 237). Es ist auch biochemisch nicht plausibel in Anbetracht der sehr ähnlichen Strukturen beider Chelatbildner. Beide sind nicht fettlöslich - anders als OSR (nach Boyd Haley, das indes gegenwärtig nicht erhältlich ist). Messungen im Gehirn sind beim Menschen natürlich aus ethischen Gründen nicht möglich; es liegen jedoch offenbar auch keine im Liquor vor.

Es scheint dennoch nach Entlastung der übrigen Gewebe auch eine Ausleitung aus dem Gehirn zu geben; jedenfalls bessern sich die entsprechenden Symptome. Möglicherweise können DMPS und DMSA durch axonalen Transport ins Gehirn gelangen; dies könnte die manchmal sehr eindrucksvollen Wirkungen der Kieferprovokation nach Daunderer (Infiltration der Bucalfalte mit DMPS) erklären. (Leider ist Daunderer in seinen letzten Jahren von seiner Empfehlung abgerückt.)

Nach Dietrich Klinghardt leitet Koriandertinktur (Cilantro) aus dem Gehirn aus; dies sollte aber nur im Kontext des gesamten Klinghardt-Protokolls versucht werden.

DMPS leitet Cu, Zn, Ni, und Cr besser aus, DMSA Al und As (a.a.O., 238); für diese Vergleiche ist die Faktenbasis etwas mager.

Mit besten Wünschen,
herzlich
Windpferd

Geändert von Windpferd (29.12.13 um 13:42 Uhr)

Palladium

kirsten68 ist offline
Themenstarter Beiträge: 225
Seit: 14.03.11
Danke Windpferd für das Raussuchen der Daten,
komisch,woher nahm Herr Daunderer dann seine Behauptung das DMSA intravenös wirksamer sei als DMPS? Naja egal,das Thema Entgiftung von Schmermetallen ist 'e ein Fass ohne Boden. Habe mich lange nicht mehr mit dem ganzen Thema beschäftigt,weil ich vor etwa 2 Jahren die Metallbrücken aus meinem Mund hab entfernen lassen,gegen angeblich biokompatible Kunststoffbrücken.Da hab ich extremst allergisch drauf reagiert,alles raus,Metalle wieder rein und ich hatte die Nase voll.
Nun, da es mir immer schlechter geht,geh ich das Thema wieder an.Die Brücken kommen nächste Woche raus und ich werde ohne Ersatz rumrennen.Wie das gehen soll weiß ich selber nicht aber muss ich durch.Ohne Moos nix los.
Muss dann natürlich versuchen so schnell wie möglich zu entgiften um zu schauen,ob da überhaupt die Ursache meiner Beschwerden liegt.
Lange Rede kurzer Sinn,wie am schnellsten,womit und der DMPS Arzt ist relativ weit weg,weiß nicht wie ich den Weg schaffen soll.Frage mich ob es sinnvoll ist, dass er mir viell. DMPS Kapseln verschreibt,das ich nicht immer zu ihm muss.Aber sind die überhaupt stark genug? Und und und...
Weitere DMPS Tests um 'Beweise' zu sammeln kann ich leider nicht bezahlen.
Allergietest beim Hautarzt war Negativ, bei Herrn Daunderer damals auf einige meiner Zahnmetalle positiv.Aber der wird von der Kasse nicht anerkannt.Also kein Geld für neue teure Brücken.
Es ist nun mal so: Unter Umständen kann man sich Gesundheit erkaufen! Ich leider,wie viele andere, nicht!
Zum Schluss noch ne "lustige" story: Ich glaube ich hab an meinem wurzelbehandelten Zahn eine Zyste.Ich letztens zum Kieferchirurgen,weil der wirds wohl erkennen können.Statt meine Panoramaaufnahme an das 'Licht' zu hängen,hatten sie eine Kopie der Aufnahme da hingehängt.Also ein Blatt Papier mit der Kopie meines Panoramabildes.Den Sinn dieser Aktion konnte der Doc mir natürlich nicht erklären,er wurde einfach nur frech,als ich ihn nett darauf hinwies,das man auf der Kopie doch sowas garnicht erkennen könne und er doch bitte die Panoramaaufnahme anschauen möge...Da fällt einem doch nichts mehr zu ein.
Frohes neues Jahr!


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