Meine Amalgamgeschichte...

16.08.11 22:28 #1

Wie gefährlich ist Amalgam? Welche Symptome stehen im Verdacht, durch Schwermetalle ausgelöst zu sein?
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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 751
Seit: 14.09.09
hey biene,


dmps kann sowohl für chronische als auch für aktute schwermetallvergiftungen eingesetzt werden.

es gibt diesbezüglich auch einen thread oder wiki

vielleicht wäre dmsa auch eine alternative für dich? (kostet ca. 35€ für 45 tabletten a 100mg wirkstoff).

wenn dies deine geldressourcen nicht übersteigt, könntest du so unabhängig von deinen eltern eine entgiftung angehen lassen.

ich habe jetzt nicht den ganzen thread gelesen, empfehle dir aber noch ein paar weitere dinge:

* unbedingt einlesen zu dmsa/dmps! ich will nicht dafür verantwortlich sein, wenn du hier blindlings 100mg dmsa reinwirfst.

* rizinusöl könntest du auch einmal versuchen --> reinigt leber/darm
* vitamin d testen lassen
* ernährungumstellen: kein getreide, milchprodukte, zucker (in konzentrierter form) und fabrikfette (gehärtete fette). dafür frische, grünkostlastige kost mit viel wasser

bin gerade totmüde.

ich schreib am weekend nochmal eine ergänzung
__________________
Liebe Grüße G01

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derstreeck ist offline
Beiträge: 3.093
Seit: 08.11.10
Hallo Biene 94,

Zuerst mal möchte ich die Aussagen von gentlemen01 unterstreichen.

Vor allem diesen Satz:
unbedingt einlesen zu dmsa/dmps!
Weil du musst entscheiden, weil es um dich geht und die Grundlage dafür ist gut informiert zu sein.

Auch die anderen Punkte wie Vitamin D und eine Ernährungsumstellung wie sie gentlemen01 kurz zusammengefasst hat, könnte dir schon eine Linderung der Beschwerden verschaffen.

Jetzt zu deinem speziellem Fall.


ich hab jemanden gefunden der DMPS machen würde.
Entschuldige, aber das klingt nach Hinterhofwerkstatt. Hast diese Person wirklich Erfahrung? Kannst du seine Webseite nennen, vielleicht kann ja jemand was dazu sagen?

das hätte viele Nebenwirkungen, könnte zu Langzeitschäden führen
Ich weiss auch nur das, was ich gelesen habe aber danach hat dein Heilpraktiker recht. Desshalb ist es ja auch so wichtig, dass es jemand macht der wirklich Bescheid weiss und Erfahrung hat.

Vor allem müssen auch die richtigen Nahrungsergänzungsmittel gegeben werden und die anderen Metalle, die mitausgeleitet werden, müssen ausgeglichen werden.

wäre eigtl. nur für Akutvergiftete.
Auch das stimmt. Es gibt hier im Forumn jedoch einige Bericht, von Betroffenen, denen ich auch glaube, dass die die meisten Zusammenhänge verstanden haben, die damit erfolgreich ausgeleitet haben. Dazu gibt es jedoch einige Punkte zu beachten, was wieder einen sehr erfahrenen Behandlers erfordet oder sehr viel eigenes Hintergrundwissen.

Anders gesagt, es geht nicht auszuleiten ohne Chelattherapie, egal ob akkut oder chronische Vergiftungen.

Nur hab ich jetzt ein riesengroßes Problem, meine Eltern wollen nicht, das ich damit ausleite!
Ich gebe deinen Eltern recht. Du weisst nicht wirklich, ob es überhaupt eine Amalgambelastung ist. Die Umstände sprechen dafür aber es zum Beispiel auch eine Allergie auf die Acrylate in den Kunststofffüllungen möglich.

Dazu kommen diese scheinbaren Kleinigkeiten am Rande, die aber oft übersehen werden werden wie Vitamin D oder B12 Mangel.

Ich würde es gut finden, wenn sich deine Eltern selbst mal informieren und sich mal das Wiki zu Amalgam durchlesen und die Antworten zu deinen Fragen hier im Forum, weil Information ist die Grundlage für weitere Entscheidungen.

Grüsse
derstreeck

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.829
Seit: 05.09.08
Zitat von Biene 94 Beitrag anzeigen
Ich weiß nu nich weiter...!?!
Hat jemand ein Tipp??
Hallo Biene,

Das wichtigste, den Expositionstopp hast du schon hinter dir(glaube ich zumindest?) Dein Körper hat bereits begonnen mit der Entgiftung. Du solltest jetzt nichts überstürzen und ruhig bleiben, der Ausleitungsprozess dauert meistens Monate bis einige Jahre.

Du und deine Eltern sollten sich nicht nur auf andere verlassen. Vielleicht lest ihr euch selbst intensiv in die Thematik ein damit du dann die diversen Aussagen besser bewerten uind hinterfragen kannst. Ich würde dir keine Ausleitung mit Chelatbildnern(wie zb. DMPS, DMSA) empfehlen wenn du nicht auch selbst gut informiert hast.

Eine Amalgamvergiftung ist nicht anerkannt offiziell und deshalb geht es bei Amalgamausleitungen zum Teil noch zu wie im Wilden Westen.

Wenn du "blind" beginnst auszuleiten oder einen Therapeuten auswählst, sprich ohne selbst eine Ahnung zu haben kann das leicht nach hinten losgehen.

Das was gentlemen0 gesagt hat: Ernährungsumstellung.. das ist etwas wo du nicht so viel falsch machen kannst und was du sofort probieren könntest.

Grüsse

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maarit ist offline
Beiträge: 389
Seit: 13.05.06
Hallo,
ich empfehle auch die einschlägige Literatur, vor allem von Mutter und Daunderer und die Sachen hier im Wiki zu studieren.

Diese habe ich gerade beim Suchen gefunden, vielleicht hilft es weiter, es muss aber ein Arzt mal richtig diagnostizieren, am besten einer der einschlägigen UmweltmedizinerInnen:

Amalgam
"Seit dem Urteil (Az.: 56U 1663/95 am 14.06.2000) vorm Sozialgericht Stuttgart sind aber die Gesundheit - Schäden einer Zahnarzthelferin als Quecksilber bedingte Berufskrankheit anerkannt worden."


Tod einer Zahnarzthelferin - ZM Nr.4, 51
1990 Zahnarzthelferin vergiftete sollte ungeschtzt weiterarbeiten

Gruß
Maarit
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Biene 94 ist offline
Themenstarter Beiträge: 351
Seit: 16.08.11
Gestern war es endlich soweit und ich war bei einem Spezialisten, Dr.med.Patrick Assheuer in Berlin.

Ich empfand ihn als sehr kompetenten, netten, jungen Arzt. Er hat sich meine Geschichte und Symptome in Ruhe angehört. Anschließend mich u. meine Eltern sehr gut beraten, was DMPS angeht. Mir aber auch gesagt, das die Ausleitung nach Klinghardt durchaus Sinn macht, nebenbei weiter zu machen. Nur die Dosen erhöhen. Meine HP hat mir scheinbar viel zu niedrige Dosen vorgegeben.

Wir hatten einen Beratungstermin am späten Nachmittag. Anschließend hat er uns gleich Angeboten, diesen DMPS-Test sofort durchzuführen, da wir ja einen sehr langen Anfahrtsweg haben. Der wurde dann auch gemacht, auch wenn es schon lange über die Öffnungszeiten drüber hinaus ging und was für ein Wunder, ich hatte keine Nebenwirkungen(bis auf schlechten Geschmack im Mund), anders als es meine HP prophezeit hat.

Frage: Weiß jemand wie lang es ca. dauert, bis der Befund des Testes ausm Labor da ist??(vor Aufregung vergessen)

Lg Biene

Geändert von Biene 94 (03.01.12 um 10:23 Uhr)

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maarit ist offline
Beiträge: 389
Seit: 13.05.06
Ich denke, dass das Ergebnis der Urinuntersuchung innerhalb einer Woche da sein sollte.
Gruß
Maarit
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Biene 94 ist offline
Themenstarter Beiträge: 351
Seit: 16.08.11
So.. meine Testergebnisse sind da und der Arzt hat mit mir gleich telefonisch drüber gesprochen. Genauen Werte habe ich außer Hg noch nicht schriftlich. Das Wesentliche was raus kam:

-Zinkmangel
-Kupfer wurde bissl was ausgeschieden
-Quecksilber 1,70 µg


Also hilft mir DMPS vorerst auch nicht. Das steckt bei mir i-wie fest und kann auch damit nicht mobilisiert werden.

Deshalb empfiehlt der mir jetzt den HPU-Test zu machen, den er mir bereits mitgegeben hat. Er vermutet das bei mir ne Stoffwechsel/Entgiftungsstörung vorliegt. So was hab ich mir schon gedacht..das würde auch erkären, warum ich in so kurzer Zeit, so stark reagiert habe und die Anderen nicht. Den werde ich dann wahrhscheinlich auch machen müssen.

Er empfiehlt mir daher erstmal meine Ausleitung zu stoppen, damit sich mein Körper bissl erholen kann und Zink soll ich dann täglich einnehmen. Test abwarten und mal schaun wie es dannach weiter geht....

Falls jemand nen Tipp hat, immer her damit.

lg Biene

Geändert von Biene 94 (13.01.12 um 21:54 Uhr)

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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 751
Seit: 14.09.09
nach dr. joachim mutter kommt es auch oft vor, dass erst nach ein paar weiteren dmpsgaben die messbare ausscheidung der patienten zunimmt.

man sollte daher nicht nach der 1.dmpsgabe schlussfolgern "ich hab also doch kein smproblem"

der hputest kann sicher nicht schaden. danach kann man ja gucken, wie und womit man die therapie fortsetzt.
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Liebe Grüße G01

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Biene 94 ist offline
Themenstarter Beiträge: 351
Seit: 16.08.11
Das schlussfolger ich nicht.
Nur wenn der Stoffwechsel gestört ist und ich deshalb das nicht ausscheiden kann, nützt doch vorerst keine weitere gabe was, oder? Genauso wie mit Chlorellas...na mal sehn..
Trotzdem Thx

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maarit ist offline
Beiträge: 389
Seit: 13.05.06
Hallo,
das mit dem HPU-Test ist gut!
Meine Tochter, Jg. 1998, hat es sehr schlimm und das Depyrrol wirkt Wunder!
Sie reagiert sehr schlimm auf Gifte. Der Umweltarzt sagt, wir sollten uns glücklich schätzen, das zu wissen, denn das kann sie dann vor allem auch bei der Berufswahl berücksichtigen!
Fragen gerne an mich.
Schau doch mal, ob ich Beiträge dazu geschrieben habe, ich erinnere das gerade gar nicht!
Bisher hat sie nur DMSA geschnüffelt gegen die Hirnvergiftung. das hat auch gewirkt!
Gruß
Maarit
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