Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

14.11.10 18:10 #1
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Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Katharina2 ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 48
Seit: 13.11.10
Danke, Snorri, für die netten Worte.

Kannst Du oder sonst jemand mir etwas dazu sagen, ob eine kleine herausgebrochene Ecke an einem Backenzahn überhaupt unbedingt repariert werden muss? Sie stört nicht beim Essen, aber sie gibt einen Querschnitt auf die Füllung bis fast hinunter zum Zahnfleisch frei. So weit ist die Ecke abgebrochen. Nur noch ca. 1 mm Zahnsubstanz oberhalb des Zahnfleisches. Wenn da jemand die Ränder mit dem Bohrer für eine Füllung vorbereitet, muss ich doch damit rechnen, dass er/sie mir auf das Zahnfleisch bohrt, oder? Würde eine Ausbesserung mit Kunststoff (ist ja jetzt Kunststoff drin) überhaupt halten? Und ist es kein Problem, einen anderen als den bereits für die Füllung verwendeten zu nehmen? Jeder Zahnarzt arbeitet ja mit anderen Kunststoffen. Es ist einfach ätzend. Aber wenn man mal so was anfängt, hat man das Gefühl, man ist in der medizinischen Maschinerie gefangen.

Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
O weia, da hast Du ja einen Stümper erwischt wie er im Buche steht!

Ich kenne mich mit Zahnbehandlungen nicht aus, aber da bei mir Kunststoff eine extrem kurze Halbwertszeit hat, da ich ganz arg mit den Zähnen knirsche, schätze ich, dass er ohne stützende Seitenwand auch bei Dir nicht lange halten wird. Ob sich verschiedene Kunststoffmischungen vertragen weiß wohl keiner so recht. Schulmedizin ist auch im 21. Jahrhundert manchmal noch recht experimentell.

Ich würde einfach mal den nächst besten Zahnarzt ausprobieren (vielleicht kann Dir im Familien- oder Bekanntenkreis jemand einen Tip geben).

Zur Not kenne ich einen ganz hervorragenden Zahnarzt in Mainz, aber das ist ein ganzes Stück weit weg vom Bergischen Land entfernt und ich weiß nicht, ob er auch Kassenpatienten annimmt.

Wenn sich jedoch einer mit Füllmaterialien auskennt, dann ER.

Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Mein Ziel mit meinem Beitrag ist es, die vielen verzweifelten hier im Forum, etwas aufzurütteln und zum selbstständigen Nachdenken zu bewegen, ob sie denn wirklich auf dem richtigen Weg sind, oder ob es nicht besser wäre, mal wieder den gesunden Menschenverstand einzuschalten.

Am gesündesten lebt der, der sich vollwertig ernährt (naturbelassene Lebensmittel) und keine Medikamente nimmt. Das ist die beste und natürlichste Ausleitung, die es gibt. Und sie kostet nur das Geld für die Lebensmittel!
Hallo Katharina,

und was willst Du den Leuten raten?
Das Amalgam trotz der Beschwerden drin lassen?

Je nach genetischer Disposition, also vorliegenden Entgiftungsstörungen und einer hohen Amalgambelastung von Kindheit an, kann sich jemand noch so gesund ernähren und keine Medikamente nehmen, das nützt im Endeffekt alles nichts.

Das was die meisten verlangen.........nämlich die Wunderheilung nach der Sanierung, das funktioniert eben aus vielerlei Gründen nicht.
Außerdem wäre es ziemlich unlogisch, da bereits eingetretene Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden können und weil der Körper oft lange Jahre braucht um wieder zu regenerieren. Aber nach einem Expositionsstopp und einer Sanierung hat der Organismus die Chance zu regenerieren, was er meiner Meinung nach sonst nicht hat.

Ich sehe es an meinem eigenen Beispiel:
Mein gesundheitlicher Zusammenbruch war 2003, dann folgte das übliche.......eine lange Ärzteodyssee......keinerlei Therapie der Schulmedizin hat mir eine Verbesserung gebracht. Der Zufall wollte es, dass mich jemand auf Zahnherde und Amalgam hingewiesen hat. 2004 habe ich mit der Zahnsanierung angefangen.........aus Unwissenheit natürlich auf viele Fehler gemacht. Trotzdem ist mein Gesundheitszustand heute mit dem von 2003 nicht mehr zu vergleichen, da liegen Welten dazwischen und ich denke mit Grauen an diese vergangene Zeit zurück.
Ich habe Daunderer vertraut und es nicht bereut.

Ich kenne einen Fall, da war vor 15 Jahren der gesundheitliche Zustand mit Lupus lebensbedrohlich und heute lebt die Betroffene mit Lupus gesundheitlich erstaunlich fit und beschwerdefrei und ihre Rheumatologin wundert sich jedes mal, weil es bei der Betroffenen über die Jahre immer besser wurde, und ihren übrigen Patienten geht es immer schlecht.
Der Unterschied ist, dass bei der Betroffenen die Amalgamzähne gezogen wurden und bei den anderen Patienten der Müll schön restauriert im Mund und Kiefer bleibt.

Hier Menschen von einer Amalgamsanierung abzuhalten finde ich aus meinen Erlebten und meinen Erfahrungen unverantwortlich.

Dass mit der Sanierung und Entgiftung auf ärztlicher Seite oft überzogen Geld verdient wird, steht wieder auf einem anderen Blatt. Kein Mediziner wird wohl umsonst arbeiten.
Die größte Schuld tragen die amalgamverharmlosenden Ärzte die bekanntlich in den federführenden Positionen im Gesundheitswesen sitzen und unsere Politiker die Amalgam nicht verbieten und Amalgamvergiftungen leugnen, darum brauchen Sanierungen und Entgiftungen nicht von den Kassen bezahlt zu werden.

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

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Katharina2 ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 48
Seit: 13.11.10
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Hallo Katharina,

und was willst Du den Leuten raten?
Das Amalgam trotz der Beschwerden drin lassen?
Nein, rausmachen vielleicht schon, aber dieses Ausleiten mit Mitteln, die Quecksilberdepots im Körper aktivieren oder verschieben, das ist mir nicht so geheuer. Und da können ja anscheinend starke Nebenwirkungen auftreten.
Aber ich denke, wenn man Amalgam entfernen läßt, kann ja keine weitere Vergiftung mehr stattfinden, wenn denn Amalgam die Ursache für Beschwerden war, und dann kann man durch gesunde Ernährung nebenwirkungsfrei entgiften. Ich denke z.B. die gute alte Milch ist immer ein wunderbares Mittel zum Entgiften. Vielleicht besser als DMPS oder Chlorellaalgen. Auch wenn es dauert, aber wenn es von Tag zu Tag etwas besser wird, ohne Rückfälle oder Nebenwirkungen, ist das doch eine gute Sache. Ich glaube schon, dass der Körper in der Lage ist, sich selbst zu entgiften, ohne solche dubiosen Mittel wie DMPS.

Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Dora ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Ganz so einfach ist das Ganze nicht!

Patienten denen es schlechter nach der Sanierung geht als vorher,
kann so nicht aufrecht erhalten bleiben.

Da ein Quecksilberpatient, generell unter dieser Situation leidet!

Sie müssen grundsätzlich lernen, mit ihrer eingeschrenkten Lebensweise umzugehen. Nur das begreifen die allerwenigsten, dass selbst Kosmetik, Waschmittel, Weichspüler, Wasser und letztendlich das Essen für sie belastet sein kann.


Schaut doch mal unter Mercurius, dann findet ihr die Problematik solcher Patienten.

Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Und jeder hat seine eigene andere Wahrheit, wie die beiden Beiträge hier im Thread zeigen:

Wissen ist Macht: "Im Falle einer Amalgamfüllung REAGIERT man nicht auf Karies und Zahnverfall, weil dieser toxische Stoff (fast) jede Entzündung unterdrückt. Der Zahn fault weiter, und dann heißt es mal: Zahnziehen."

Manno: "Nur Amalgam in Dampfform dringt tief in die Dentinkanälchen ein und verhindert so, daß sich dort Bakterien ausbreiten können. Nun - ich kann bestätigen, daß dies stimmt, denn nachdem meine Dentinkanälchen sich damit vollgesogen hatten, faulten meine Zähne auch nach längt herausgefallenen Plomben nicht mehr weiter. Für jemanden, der nur auf bedingungslosen Zahnerhalt setzt, ist Amalgam sicherlich der beste Füllstoff."
Nunja - wir tippen hier in die Tasten und lassen den Text nachher nicht überprüfen. Insofern schrieb "Wissen ist Macht", daß der Zahn weiterfault, anstatt, daß der Zahn weiter abstirbt. Im Prinzip wird er das wohl auch so gemeint haben, denn wenn er sagt, daß "dieser toxische Stoff (fast) jede Entzündung unterdrückt" dann bedeutet es soviel wie: "fast alle Bakterien abtötet" - sonst käme es ja trotzdem zu Entzündungen. Genau das habe auch ich nicht ausgeschlossen, denn nur weil sich Bakterien nicht mehr halten können und nur weil es zu keinen Entzüdnungen mehr kommt, bedeutet das noch lange nicht, daß der Zahn deswegen nicht abstirbt. Das in die Dentinkanälchen eingedrungene Quecksilber tötet dort eben auch die zahnerneuernden und reparierenden Ausläufer der Pulpa ab (die dentinbildenden Odontoblasten). Der Zahn kann dann nach einem Säureangriff (CocaCola) nicht mehr remineralisiert werden und (jetzt hätte ich beinahe selbst "fault" gesagt) "zerfällt" immer mehr.

Ich kann für meine Amalgamfüllungen sagen, dass sie teilweise seit 30 Jahren liegen und scheinbar nichts faulte, da ich keine Probleme hatte und habe. Aber der Zahnarzt, der 2 entfernte, hat behauptet, dass sooo viel Karies drunter saß, dass man ganz tief und fast bis zum Nerv bohren mußte. Glaubwürdig? Ich sage: NEIN!
Das würde ich auch nicht glauben, denn das müßten schon sehr widerstandsfähige Kariesbakterien gewesen sein. Ob's diesem Zahnarzt gelingen würde Bakterien in einer Quecksilberlösung wachsen zu lassen ;-) Damit sind wir dann auch schon bei Deinem aktuellen Problem, denn am Zahnfleischrand ist Kunststoff mehr wie kritisch. Der zieht wie schon gesagt die Karies wie einen Schwamm in sich auf und deswegen legen dort Zahnärzte keinen Kunststoff. Nur Glasionemerzement kann dort mit Hilfe des hochgiftigen Fluorids oder Amalgam mit Hilfe des hochgiftigen Quecksilbers noch Karies unterdrücken. Es gibt einige Zahnärzte die in diesem kritischen Bereich als "Bakterienbarriere" ein Kügelchen Quecksilber einbringen, bevor sie den Rest des Zahns mit Kunststoff auffüllen. Ich hatte einen Zahnarzt der zwar schon lange kein Amalgam mehr verwendete, die Kavität aber gewohnheitsmäßig immer noch dafür präparierte. Er bohrte dafür rechts und links am Zahnfleischrand ein kleines Loch, um darin ein Kügelchen Quecksilber zu versenken, bevor er die Kunststofffüllung einbrachte. Ohne diese Kügelchen konnte er dort nur noch Glasionomerzement einbringen. Ich gestehe, daß ich mir "ganz kurz" überlegt habe, ob's bei mir noch auf so ein winziges Kügelchen ankommt. Ich meine ich hatte vorher riesige Plomben aus Amalgam in den Zähnen und da werde ich ja jetzt wohl auch noch so ein winziges Kügelchen vertragen. Ich hab den Gedanken dann aber schnell wieder verworfen ...


Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Jetzt habe ich immer noch 5 Amalgamfüllungen, an die ich mich nicht mehr ran traue, weil ich keine Lust auf Kronen und dergleichen habe ...
Dann laß sie einfach drin !

2 Kunststofffüllungen, die gut aussehen, aber ab und zu, besonders nachts, leicht schmerzen, und kälteempfindlich sind.
Das klingt nach einer chronischen Reizung durch sich herauslösende toxische Kunststoffadditive. Das passiert, wenn der Kunststoff nicht ausreichend auspolymerisiert wurde - also fast immer ! Ganz besonders wenn der zahnarzt die Füllung nicht in Mehrschichttechnik gelegt hat, bei der er immer wieder eine Schicht von maximal 2mm durchgehärtet hat und dann erst die nächste Schicht legte. So eine "one Track Füllung" das heißt, wenn alles in einem Batzen reingefüllt wurde und dann nur die obersten 2mm gehärtet wurden ist eine Brutalität gegenüber dem Patienten. Das Problem ist, daß der Zahnarzt seine Lampe da nicht beliebig lange draufhalten kann, denn sonst wird die Füllung immer heißer und das überlebt dann der Zahn auch nicht. Also müßtest Du den Zahn abkühlen lassen, am nächsten Tag noch mal die Lampe drufhalten lassen, dann wieder abkühlen lassen und am nächsten Tag nochmal draufhalten lassen ... Welcher Zahnartz macht sowas schon ? Es gibt aber etliche Zahnärzte die halten ihre Lampe beim nächsten Termin nochmal drauf und das solltest Du bei Dir auch nochmal machen lassen.

sowie eine nach dem Polieren herausgebrochene Ecke an einem der beiden Zähne, weil die verbliebenen Seitenwände nur noch sehr dünn sind und die noch repariert werden muss.
Das Problem habe ich ja schon angesprochen, wobei es wahrscheinlich schon Zeit für eine Krone wird. Aus eigener Erfahrung zerbröseln solche dünnen Seitenwände sehr schnell und dann läßt sich auch keine Krone mehr drauf befestigen. Was dann ? Wurzelfüllung mit Stiftaufbau ? Das fault wie die Pest und Du spürst bei einem toten Zahn nicht einmal mehr etwas davon !
Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Danke, Snorri, für die netten Worte. Kannst Du oder sonst jemand mir etwas dazu sagen, ob eine kleine herausgebrochene Ecke an einem Backenzahn überhaupt unbedingt repariert werden muss? Sie stört nicht beim Essen, aber sie gibt einen Querschnitt auf die Füllung bis fast hinunter zum Zahnfleisch frei. So weit ist die Ecke abgebrochen. Nur noch ca. 1 mm Zahnsubstanz oberhalb des Zahnfleisches. Wenn da jemand die Ränder mit dem Bohrer für eine Füllung vorbereitet, muss ich doch damit rechnen, dass er/sie mir auf das Zahnfleisch bohrt, oder ? Würde eine Ausbesserung mit Kunststoff (ist ja jetzt Kunststoff drin) überhaupt halten? Und ist es kein Problem, einen anderen als den bereits für die Füllung verwendeten zu nehmen? Jeder Zahnarzt arbeitet ja mit anderen Kunststoffen. Es ist einfach ätzend. Aber wenn man mal so was anfängt, hat man das Gefühl, man ist in der medizinischen Maschinerie gefangen.
Kunststoffe kann ich am Zahnfleischrand wie gesagt überhaupt nicht gut heißen. Wenn da so ein Zahnhöcker abgebrochen ist, bis runter zum Zahnfleischrand, dann rechtfertigt das eine Krone. Den 1mm wird der Zahnarzt dann wohl sehr pfleglich behandeln müssen, sonst hat die Krone keinen Abschluß mehr. Eventuelle Karies wird er dann nicht "ausbohren" sondern chemisch behandeln, um die Zahnsubstanz zu erhalten. Eine mit Kunststoff aufgeklebten Keramikkrone würde ich dort ablehnen.

Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Nein, rausmachen vielleicht schon,
es reicht ja schon aus, wenn Du Dir kein neues Amalgam mehr legen läßt.

aber dieses Ausleiten mit Mitteln, die Quecksilberdepots im Körper aktivieren oder verschieben, das ist mir nicht so geheuer. Und da können ja anscheinend starke Nebenwirkungen auftreten.
Ja, deswegen habe ich sowas auch nur einmal gemacht (und wäre fast dran gestorben). Danach hab ich alle 6 Wochen nur eine Kapsel DMSA eingenommen. Eine Minidosis die jedoch selbst lt. Dr.Daunderer ausreichend sein soll, wenn man sie über Jahre nimmt. Selbst Umweltkliniken verabreichen die 20fache Dosis pro Woche ! (was vielen Patienten auch nicht bekommen ist)
Aber ich denke, wenn man Amalgam entfernen läßt, kann ja keine weitere Vergiftung mehr stattfinden, wenn denn Amalgam die Ursache für Beschwerden war, und dann kann man durch gesunde Ernährung nebenwirkungsfrei entgiften.
Wenn das Gift 30 jahre lang in Dich hineingesickert ist, dann dürfte in den Plomben längst kein Quecksilber mehr enthalten sein. Mein Kaugummitest ergab einen Quecksilberwert von "Null", dabei sollte er mir beweisen, wieviel Hg aus meinen Plomben entweicht. Dann kannst Du sie auch gleich drin lassen, weil sie Dich nicht mehr vergiften können. Irgendwann fallen sie dann von selbst raus. Das Problem ist eher das Quecksilber rauszuholen, daß in den 30 jahren in den Organismus gelangt ist. Sicher - man kann warten bis es auf natürliche Weise wieder entgiftet wurde. Einige Stoffe aus Nahrungsmitteln (Sauerkraut, Zwiebeln, Eier, Apfelpektin, ect.) können dabei hilfreich sein, doch ich befürchte, daß das dann etwas arg lange (30 Jahre ?) dauert. Ich persönlich habe da noch ein bißchen mit 100mg DMSA (nicht DMPS) nachgeholfen, weil das Quecksilber nicht nur über Niere und Leber "entgiftet" wird, sondern auch zu gleichen Teilen weiterhin aus dem Körper ins Gehirn verschoben wird. Ich wollte eben nicht, daß noch 30 Jahre lang weiteres Hg in mein Gehirn verschoben wird. Also habe ich alle 6 Wochen alles was sich im Blut angesammelt hat, mit 100mg DMSA gebunden. Somit konnte es nicht mehr ins Gehirn gelangen und nur noch über den Darm/Nieren ausgeschieden werden. (Das beruhigte zumindest mein Gewissen). DMSA wirkt absolut sicher, ist nicht teuer und man bemerkt bei so geringen Dosen auch keine Wirkung.

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Thomas1 ist offline
Beiträge: 23
Seit: 16.11.10
also das mit dem Kügelchen Quecksilber habe ich ja noch nie gehört und es tut mir leid das kann ich auch irgendwie nicht wirklich glauben

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Katharina2 ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 48
Seit: 13.11.10
Hallo Manno,

sowohl der Zahnarzt, der den Mist fabriziert hat, meinte per Ferndiagnose (ich war ja bis jetzt nicht mehr da), dass man den Zahn mit Kunsstoff ausbessern kann) als auch ein anderer Zahnarzt, bei dem ich wegen einer Zeitmeinung war. Wiederum ein dritter ganzheitlich tätiger Zahnarzt, den ich konsultiert habe, nachdem die Ecke rausgebrochen war, will mir Trans-Lit Silikophosphatzement als Provisorium einsetzen, um dann später den Zahn zu überkronen. Könnte nicht dieser Zement, der kunststoff- und metallfrei sein und für dauerhafte Füllungen geeignet sein sollt, auch dauerhaft drin bleiben?
Ich bin so sauer auf den ersten behandelnden Zahnarzt. Bis jetzt hatte ich keine solche Problemfälle im Mund. Finde es katastrophal, dass dieses Amalgam entfernen zu solchen Kratern in meinen beiden Zähne geführt hat. Diese Borwut mancher Zahnärzte ist einfach nur zum K...

Amalgamhysterie - auch nur ein Milliardengeschäft?

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Hallo, kurz zum Translit:

Ich habe zwei große Translitfüllungen seit 16 Jahren (Kaufläche), zwei weitere seit einigen Jahren. Für mich kommt nichts anderes in Frage. Wie groß ein Loch sein darf, um mit Translit zu arbeiten, weiß ich allerdings nicht. Wenn Du einen Zahnarzt hast, der sowieso mit Translit arbeitet, wirde der wohl Erfahrungen damit haben, aus meiner S€icht ein Sechser im Lotto.

Liebe Grüße
Datura

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Zitat von Katharina2 Beitrag anzeigen
Ich denke z.B. die gute alte Milch ist immer ein wunderbares Mittel zum Entgiften. Vielleicht besser als DMPS oder Chlorellaalgen.
Die "gute" alte Milch ist mittlerweile neben Zucker eine der größten Geißeln der industriellen Länder.

Kennst Du nicht das Buch "Milch besser nicht" ?

Informationen zum Buch Milch besser nicht

Lies das mal und Du trinkst garantiert keine Milch mehr!

Ausleiten und Entgiften sollte man nur mit den dafür geeigneten Präparaten und am besten nach dem Schema der bekannten Ärzte.

Mit Lebensmitteln alleine kann man nicht entgiften, da sie keine Chelatbinder enthalten, es sei denn, Du verzehrst täglich gigantisch große Mengen Koriander, Bärlauch und Algen, was ich jedoch bezweifle.


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