Umfrage - einfacher Test - Quecksilbervergiftung und elektromagnetische Felder

08.06.07 17:20 #1
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sikander ist offline
Beiträge: 20
Seit: 08.06.07
Hallo,

ich bin seit Jahren schwer betroffen von Auswirkungen einer Quecksilbervergiftung (Nachweis durch regelmäßige Stuhluntersuchungen erbracht, ausführlicher Krankenbericht folgt zu einem anderen Zeitpunkt).

Ein Teilaspekt meiner vielfältigen Beschwerden ist eine starke Reaktion auf elektromagnetische Felder. Ich möchte in diesem Thread andere Betroffene bitten, einen einfachen Test zu machen:

Ich reagiere sehr stark auf z.B. Energiesparlampen und Neonröhren. Schon einige Minuten neben einer Energiesparlampe oder einige Zeit in einem Raum, der intensiv mit Neonröhren beleuchtet ist, rufen bei mir Kopfschmerzen (gleichmäßig über den Kopf verteilt), Beschwerden im Oberbauch, Darmkoliken und bisweilen Muskelzucken aus. Je nach Länge der Exposition habe ich für mehrere Tage mit starken Schlafstörungen zu kämpfen.
Ich reagiere weiterhin reproduzierbar auf stark stromführende Stromkabel (arbeite in einem Großraumbüro - Kopf in der Nähe von zentralen Kabelkanälen führt zur gleichen Symptomatik), nachgewiesen ist auch die gleiche Reaktion auf einen Mobilfunkmasten und bestimmte DECT Telefone.

Meine Bitte an Betroffene von Quecksilbervergiftung ist nun, zu testen, ob ebenfalls eine Reaktion auf elektromagnetische Felder vorliegt. So könnte z.B. die Schreibtischlampe mit einer Energiesparlampe bestückt und beobachtet werden, ob sich etwas am Befinden nach einiger Zeit ändert. Stark sind bei mir auch Reaktionen, wenn ich eine solche Lampe an den Oberbauch halte, nahezu umgehend stellen sich bei mir Zucken und Koliken ein.

Danke für Beteiligung und Rückmeldungen!

Umfrage - einfacher Test - Quecksilbervergiftung und elektromagnetische Felder

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Hallo,
bei mir ist diese Empfindlichkeit wesentlich besser geworden. Aber ich erinnere mich gut daran .

Ich hatte damals einmal in der Woche einen Kurs. Zunächst war alles ganz normal. Dann zogen wir in einen anderen Raum: Über den Tischen, an denen wir saßen, waren an einem Kabel lauter kleine Halogenlämpchen angebracht. Ich bekam immer spätestens nach 2 Stunden Kopfschmerzen, wurde unruhig und fühlte mich unkonzentriert. Anderen ging es genauso. Letzten Endes saßen wir dann alle mit Hüten an unseren Plätzen; das half wenigstens ein bißchen weiter.
Die früheren ersten Halogenlampen hatten einen kleinen Anteil UV-Licht, der später herausgefiltert wurde.
Ebenfalls seltsame Symptome (hauptsächlich Kopf- und Augenschmerzen) bekam ich, als ich eine Schreibtischlampe mit Halogenlampe kaufte.


Gruss,
Uta

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sikander ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 08.06.07
Hallo Uta,

ich habe keine Beschwerden mit Halogenlampen - physikalisch besteht wohl ein grosser Unterschied in der Funktionsweise zwischen Neonröhren/Energiesparlampen und Halogenlampen/Glühbirnen.
Neonrören/Energiesparlampen erzeugen im Gegensatz zu Halogenlampen/Glühbirnen ein starkes hochfrequentes Feld.

Mich würde in erster Linie die Durchführung des genannten Testes mit einer Energiesparlampe/Neonröhre interessieren und der sachliche Bericht des Ergebnisses.

Das grosse Unglück bezüglich der Thematik Elektrosensibilität ist, dass dieser Bereich durch eine Kakophonie von ungesichterten Ergebnissen, Meinungen und Emotionen praktisch nicht gesellschaftsfähig ist.

Wichtig wäre mir auch, dass sich nur Leute beteiligen, die nachgewiesenermaßen an einer Quecksilbervergiftung leiden.
Vielleicht kannst Du denn Test durchführen und noch einmal berichten, wenn das bei Dir noch der Fall ist.

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo sikander,

was siehst du als nachgewiesene Quecksilbervergiftung an.

Die Kriterien die die Schulmedizin anerkennt sind ja bekanntlich nicht alleine aussagekräftig.

Liebe Grüße
Anne S.

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hier, im Bereich der ÜBersensibilität, ist es schwer Mitstreiter zu finden.

Man sollte vielleicht auch den Fokus nicht ausschliesslich auf die EM-Felder der Röhren lenken sondern auch mal den Gedanken einfliessen lassen das Röhren im Gegensatz zu Wendelleuchtmitteln flackern. Für die meisten Menschen ist dieses Flackern "unsichtbar". D.h. es wird zwar gesehen aber aufgrund der Geschwindigkeit (50Hz=50 Flackerer/Sekunde) wird es vom Gehrin als kontinuierlich erkannt.

Einige Personen scheinen aber dieses 50Hz Flackern wahrzunehmen und so gab es hierfür sogar einen Markt. Der 100Hz Fernseher sollte Menschen helfen die keine Werbung sehen konnten weil der Fernseher für Sie optisch flackerte. Bei Neonröhren und Sparlampen ist das was anderes. Damit verdient niemand Geld und der Mark ist doch relativ eingeschränkt. Niemand starrt freiwillig in eine Neonröhre und so wird dieses "Flackern" an den Reflektionsstellen (Raum/Gegenstände) nicht wirklich gesehen.

Also, bevor den EM-Wellen der schwarze Peter zugeschoben wird steht es zu prüfen ob der Effekt bei Dir (und anderen) nicht durch die Lichtpulsung ausgelöst wird.

Zudem ist in Röhren ein Quecksilberanteil um den Blaustich zu entfernen. Wie dieses Lichttuning nun letztendlich einen Einfluss auf das Geschehen hat wär ein zusätzlicher zu prüfender Punkt neben sicher noch anderen die ich nicht kenne.

Um den Beweis Deiner EM-Feld Theorie fast kostenfrei zu untermauern braucht es:

1. Eine zweite Person
2. Eine Lichtdicht verpackte Neonröhre die aber noch die Felder durchlässt.
3. etwas Geduld

Die Neonröhre wird völlig lichtundurchlässig mit Plastikfolie oder Papier umwickelt. Auch hier gilt es zu beachten das Papier und Folien den (wenn auch kleinen) Temperaturen der Neonröhre gewachsen sind. Aluminiumfolie oder andere Metallfolien sind an dieser Stelle kontraindiziert da Sie auch gleichzeitig einen Großteil des EM Feldes schlucken würden!

Am besten Musik im Hintergrund einschalten damit der zu prüfende das mögliche Summen des Röhrentrafos nicht hören kann. Ein Walkman reicht völlig!

Der Proband legt sich hin (schliesst die Augen) und der Prüfer hält die zufällig ein oder ausgeschaltete Neonröhre über den Bauch. Es wird während der ca. 20-30 Versuche das Resultat protokolliert und nachher ausgewertet. Dieser Versuch wird an 3 verschiedenen Tagen wiederholt und danach kann man dann von "wissenschaftlich" reden.

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sikander ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 08.06.07
Hallo Mike,

das Flackern scheidet aus, weil ich die Versuchsanordnung, die Du vorgeschlagen hast, auch schon ausgetestet habe. Jeder der auf den Versuch "positiv" reagiert, sollte sicher aber auch mit dieser Variante gegentesten.

Mitstreiter? - zunächst geht es mir einfach darum, dass Betroffene einer Quecksilbervergiftung, diesen Test machen.

Auch wenn ich ziemlich leide, sehe ich die elektromagnetischen Felder relativ wertungsfrei. Es ist Quecksilber (- ein Metall!) im Körper und das reagiert auf die Felder. In erster Linie ist das Quecksilber das Problem.
Tatsächlich hilft mir der "Elektro-Effekt" sogar in einer bestimmten Situation:
Jede Nacht wache ich nach 2-3 Stunden auf, der Oberbauch ist verhärtet und die Muskeln zucken. Eine Engergiesparlampe für einige Minuten an den Oberbauch gehalten und die Verhärtung löst sich!

Interessant ist auch der Aspekt, dass das Leuchtgas in den Energiesparlampen/Neonröhren normalerweise Quecksilber enthält.
Da jedes Element bekanntlich eine eigene Frequenz hat, könnte dies evtl. ein Anhaltspunkt sein, wieso die Felder von diesen Lampen so stark wirken.
Allerdings - ich reagiere (jederzeit reproduzierbar) auch auf niederfrequente Felder (stark stromführende Leitungen), diese müssen dann aber sehr stark sein.

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nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
VORSICHT - WARNUNG !

Wer Leuchtmittel einpackt muss damit rechnen, dass er seine Wohnung oder Haus abfackelt.

Durch den Hitzestau kann ein Brand der Umhüllung entstehen, usw. usw.

Übrigens Neonröhren sind nur die bunten Röhren in der Reklame etc. Die Sparleuchten bestehen i.d.R aus Leuchtstofflampen, die als Langfeldleuchten oder immer häufiger im Glühlamensockel (E27-Fassung etc.) auf dem Markt sind.

Etwas ist u.U. noch viel Ausschlaggebender bei Empfindlichkeiten. Die Wellenlänge des Lichtes ist abhängig vom ionisierenden Material, also Hg.

Diese Wellenlänge (im Übermass) ist im natürlichen Lich nicht vertreten.

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Ich kann hier nur schildern, wie Elektrosmog auf mich wirkt.
Ob es nun wissenschaftlich abgesichert ist oder nicht hilft mir da auch nicht weiter.

Schon vor vielen Jahren als ich mir über Amalgam und Quecksilber noch keine Gedanken gemacht habe, konnte ich z.B. nicht schlafen, sobald eine Radioweckeruhr mit Leuchtziffern im Schlafzimmer stand.
Mein Mann hat dann immer gemeint, das würde ich mir sicher einbilden, er könne doch auch schlafen. Ich konnte es eben nicht und die Uhr wurde aus dem Schlafzimmer verbandt.

Da mein Mann und meine Kinder an allen technischen Neuheiten interessiert sind wurde dann auch Wlan angeschafft. Kaum war das Wlan angeschlossen, konnte ich keine 10 Minuten mehr vor dem PC sitzten ohne einen knallroten Kopf zu bekommen, sowie Herzklopfen und Vibrieren im Körper.
Ebenso konnte ich wieder nachts nicht mehr schlafen.
Das es keine Einbildung war, konnte mein Mann selbst sehen, weil ich ja jedesmal den knallroten Kopf am PC bekam.
Jetzt wurde Wlan zum Leidwesen der männlichen Mitglieder der Familie wieder abgeschafft und Löcher durch die Wände gebohrt und Kabel verlegt.

Meine Beschwerden sind jetzt verschwunden.

Liebe Grüße
Anne S.

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Männlich Bodo
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Jetzt wurde Wlan zum Leidwesen der männlichen Mitglieder der Familie wieder abgeschafft und Löcher durch die Wände gebohrt und Kabel verlegt.

Meine Beschwerden sind jetzt verschwunden.
Liebe Anne.

Ach, die Armen mussten ja sooo leiden . . . Gut, dass Du Dich durchsetzen konntest.

Was elektronische Dinge angeht, habe ich ebenfalls dafür gesorgt, Strahlung zu vermeiden (Flachbildschirm, Kabeltastatur, Telefon mit Kabel, Internetverbindung über Kabel).

Bei meiner Mutter ist hausalts- und kosmetiktechnisch jedoch Nichts zu verändern: Weichspüler, "duftende" Waschmittel, Nagellack, Haarspray, Klosteine, Haushaltsreiniger aus purer Chemie, Geschmacksverstärker usw.

Da ist Hopfen und Malz verloren, alles Reden sinnlos. Ich für mich benutze diese Mittel nicht mehr und es geht mir besser seither.

Grüße, Bodo

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sikander ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 08.06.07
Nichts gegen Unterhaltungen unter netten Menschen - aber ich habe diesen Thread zu einem eindeutigen (mir sehr wichtigen) Anliegen gestartet - nämlich dem oben beschriebenen Test. Ich möchte alle bitten, nur daraufhin zu posten und focussiert zu bleiben!
Dankeschön!


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