Amalgamauswirkungen?

07.11.09 10:01 #1
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han ist offline
han
Beiträge: 276
Seit: 06.11.09
Hallo,
ich bin neu im Forum und bin froh dieses gefunden zu haben.

Also, ich weiss gar nicht wie ich beginnen soll weil einfach so viel zu schreiben wäre, ich sehr viel Wut empfinde wenn ich an meine Krankheitsgeschichte denke und derzeit auch nicht weiter weiss.
Ich versuche mich daher nur auf das Aktuelle und Dringliche zu beschränken. Seit Jahren habe ich verschiedene Beschwerden, die wahrscheinlich auf eine Metallallergie (Metallbelastung?) bzw. Allergie auf Zahnfüllungsmaterial hindeuten evl. auch Amalgambeteiligung, da ich etliche Füllungen hatte und diese entfernt wurden.
Ich muß hier als Formulierung wahrscheinlich und hindeuten wählen, da keinerlei Anstrengungen seitens der verschiedenen Ärzte unternommen werden um dies zu belegen. Mittlerweile habe ich mich selbst informiert und weiß, dass verschiedene Untersuchungen gemacht werden könnten, die ich dann aber privat zu zahlen hätte. Dazu fehlen mir die finanziellen Mittel.
Dank meiner jetzigen Zahnärztin weigert sich die Krankenkasse nun auch sogar die Kosten für ein Provisorium (eine Brücke wurde entfernt - auf meinen Wunsch - und berechtigt wie sich raustellt) zu übernehmen.

Kurz zum berechtigten Verdacht möchte ich sagen, dass ich seit Jahren eine schwellung im Mundbereich (auf der Seite der Krone) habe und seit ca 6 Jahren einen Paukenerguss auf dieser Seite (andere Beschwerden haben nachgelassen z.B. Benommenheit). H-N-Ohrenarzt und Klinik konnten keine Ursache für diesen Erguss finden. Seit nun die Brücke entfernt wurde geht die Schwellung im Mundbereich zurück (ist noch ca 1/3 so groß wie vorher) Auch mein Ohr scheint sich zu bessern (habe nächst Woche noch einen Termin). Seit der Entfernung der Krone ging es mir die letzten Wochen sehr schlecht Atmungsbeschwerden, Herzstolpern Blutdruck hoch - hab dann Medikamente bekommen um den Blutdruck zu senken.

Schon in den vergangenen Jahren habe ich auf meinen Verdacht (kommt von den Zähnen) bei den Untersuchungen hingewiesen. Kommentar des Zahnarzt - kann nicht sein. H-N-Ohrenärzte äußern sich nicht dazu, nur in sofern das es keine Erkrankung des Ohres ist.
Grundsätzlich wäre es mir egal solange es mir besser geht, aber da hängt halt doch mehr mit dran. Derzeit wichtig für mich wäre zu wissen was ich unternehmen kann um abzuklären und ggf. zu belegen das meine Beschwerden auf das Zahmaterial zurückzuführen sind. Die Kosten könnte ich nicht privat zahlen, also was ist über die Krankenkasse möglich.

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Hallo han,

mit Deiner Wut und Ratlosigkeit b ist Du hier in bester Geselschaft. DAs ist zwar nur ein schwacher Trost, aber es zeigt, daß diese Probleme immer wieder auftreten und sich von Seiten der Zahnärzte so gut wie nichts ändert.

Was Du momentan tun könntest: Melde Dich bei einem Allergologen an und lasse einen Epikutantest (Hauttest) auf Amalgam machen. Sollte der positiv sein, hast Du wenigstens das ARgument in der Hand, daß Du allergisch darauf reagierst. Ob die Kassen dann bereitwillig zahlen, ist unklar, aber es ist einen Versuch wert.

Wie begründet die Kasse die Ablehnung der provisorischen Brücke? Da auf jeden Fall Widerspruch schriftlich einlegen.

Gruss,
Uta

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo han,

wichtig fände ich, einfach auch alles in einem Art Tagebuch zu dokumentieren, damit man immer wieder feste Anhaltspunkte hat, wie war es mit Beschwerden und Symptomen und Diagnosen vorher und wie ist es jetzt.

Auch die zurückgegangenen Schwellungen im Mundbereich, würde ich von vom Arzt dokumentieren und bestätigen lassen.

Leider wird der Epikutantest bei Allergologen zu kurz auf der Haut belassen, da solltest Du das Ablesen auf 7 Tage hinauszögern.

Den Epikutantest solltest Du auch auf alle Materialien in deinem Mund machen lassen, auch auf verwendete Kleber.
Vor allem auch auf die Materialien der herausgenommenen Brücke, da du darauf garantiert eine Allergie hast.

www.gesunder-zahnersatz.de/media/dentalmetalle.pdf

Um herauszufinden, wo es im Zahn- und Kieferbereich noch "Baustellen" sind, solltest Du eine Kieferpanoramaaufnahme von einem guten Herdspezialisten befunden lassen.

2009 OPT unser Spiegel der Gesundheit

Für alles andere gibt es gute Hinweise im Buch von Dr. Joachim Mutter.

www.haedecke-verlag.de/pages/print00298.htm


Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

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han ist offline
han
Themenstarter Beiträge: 276
Seit: 06.11.09
Danke für eure Anteilnahme.

Ich hatte vergessen zu schreiben, dass ein Hauttest vor ca 2 Jahren gemacht wurde. Zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings ein Basaliom. Der Test (was immer getestet wurde) war negativ. In wie fern der Test überhaupt valide ist (auf Grund des Basalioms) kann ich nicht beurteilen. Allerdings habe ich irgendwo gelesen das eine Allergietestung bei Vorliegen von einer Krebserkrankung nicht aussagekräftig ist.

Leider habe ich kein Vertrauen mehr in Ärzte. Dazu habe ich zu viele negative Erfahrungen gemacht.
Dokumentation ist gut. Nur wie will man das erreichen wenn die angegebenen Beschwerden überhaupt nicht im Krankenblatt erscheinen? So mehrfach erlebt.
Hier ein Beispiel:
Das Basaliom war am rechten Arm (ca. ½ cm groß). Der Hautarzt hat dies gar nicht zur Kenntnis genommen. Daher hat der Hausarzt den vermeintlichen dunklen Fleck entfernt. Die pathologische Untersuchung ergab dann, dass es ein Basaliom ist und nicht vollständig entfernt wurde. Also, dann in die Klinik und nochmals geschnitten. Seit der Entfernung beim Hausarzt hatte ich totale Beschwerden im rechten Arm (brennen und so kribbeln). Auf diese Beschwerden wurde gar nicht eingegangen (wahrscheinlich wurde das auf Einbildung des Patienten abgelegt). Ich habe mir dann selbst ein Mistelmittel besorgt und ein Basenpräparat. Innerhalb eines halben Jahres wurde das dann immer besser und war schließlich ganz weg.

Wo soll ich hier einen kompetenten Allergologen finden? Da habe ich auch schon dran gedacht. Meine Befürchtung an jemand zu geraten, der sich nicht gut auskennt hat bisher gesiegt. Diese Woche habe ich jedoch an der Klinik eine Stelle aufgetan (Umwelt und Hygiene). Dort werde ich am Dienstag mal anfragen.

Zu den Zahnfüllstoffen kann ich zumindest einen benennen bei dem ich totale Beschwerden hatte. Das Material der Krone bin ich gerade dabei nachzufragen was dies war.
Die Krankenkasse begründet die Ablehnung damit , weil ich letztendlich gesagt habe die Brücke kommt ab und somit dies auf meinen Wunsch hin gemacht wurde.

Die Idee mit dem Tagebuch ist nicht schlecht. Da diese Angelegenheit sich über Jahre hinweg hingezogen hat verliert man auch den Überblick wann was war und gemacht wurde mit welchem Ergebnis. Greif das auf und mach so ein in Retrospektive.
Ach, ich muß auch was positives sagen. Mein H-N- Ohrenarzt nimmt meine Beschwerden schon ernst. Er überweist mich immer in die Klinik. Das bringt aber nichts, weil vom Ohr her alles ok ist. Festgestellt wurde das die Eustas´sche Röhre zu ist. Warum weiß man nicht. Dazu habe ich so meine eigenen Überlegungen.

Gut, ich möchte dann hier doch mal fragen ob jemand eine gute Adresse hat in dem Bundesland wo ich wohne. Hessen. In meiner engeren Umgebung sind die Ärzte mit denen ich zu tun hatte nicht interessiert. Da bekommt man für die angegebenen Beschwerden halt ein Päckchen Medikamente und das wars. Zeit um sich eingehend zu unterhalten ist da auch nicht gegeben.

Geändert von han (07.11.09 um 17:32 Uhr) Grund: Korrektur

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
rechtsberatung ist anwälten vorbehalten.

allerdings bedenke folgendes:
die brücke wegen ungeklärten problemen entfernen ist sache.
das die kasse etwas neues bezahlen soll eine andere.

natürlich kann die KK bei der lage wie Du sie heute beschreibst "eigenen wunsch" entgegenhalten und hat damit juritisch erstmal recht.
amalgamprobleme sind nicht rechtlich anerkannt, sonst wären wir alle nicht hier.

wenn Du mit einem langzeit-epikutan-test die amalgam-allergie nachweisen kannst, ist die KK verpflichtet zu zahlen. das ergebnis des epikutan-test kann nicht bestritten werden. kannst Du nachweisen, das in der alten brücke amalgam enthalten ist, geht es dann um medizinische notwendigkeit. die kannst Du auch nachträglich belegen, der zeitpunkt ist unschädlich für dich. die KK zahlt allerdings frühestens wenn der nachweis vorliegt.

titan solltest Du gleich mit testen lassen.
wichtig ist: der test bleibt 7 tage auf der haut. erst nach zutritt von luftsauerstoff zeigen sich die allergischen reaktionen. das bedeutet es wird nach 1 stunde, am abend und am nächsten morgen abgelesen und per foto dokumentiert.

bei Amalgam & Co.: Das Tox Center e.V. informiert. gibt es viele infos dazu, unter anderem wo ein arzt die test-kits beziehen kann.

den allergiepass gibt es nur beim allergologen.
allerdings kann der nicht viel erzählen oder falsch machen. es wird gezielt ein allergietest gemacht. es ist auch legitim wiederholt das selbe zu testen - schließlich ist anerkannt das sich allergien auch später erst entwickeln.

weitere materialien wie nickel, titan, gold etc. und diverse kunststoffe & keramiken gleich mit testen lassen.

Amalgamauswirkungen?

han ist offline
han
Themenstarter Beiträge: 276
Seit: 06.11.09
@voster
Erst mal danke für deine Antwort. Es ist für mich so gewesen, dass ich seit fast 10 Jahren mit meinen Beschwerden und Hinweis darauf, dass es an der Brücke liegen könnte auf TAube Ohren seitens der Ärzte gestossen bin. Wäre dies gleich zu Anfang ernst genommen worden wäre mir viel Leiden erspart geblieben und er Krankenkasse viel Geld.
Als dann auch noch Krebs diagnostiziert wurde war bei mir Schluß. Sollte ich warten bis gar nichts mehr ging?
Ich weiß, ich werde da mit der Krankenkasse Ärger haben.

Die Entfernung der Brücke war gerechtfertigt, weil sich ja nun die Beschwerden (Schwellung im Mundboden und hoffentlich auch das Problem mit der Eustaschen Röhre) auflösen. Ich gehe daher davon aus, dass die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte dies auch belegen werden.

Das mit den Tests ist eben das andere Problem. Ich habe ja jetzt erst mal Info zu dem Material der Brücke angefordert.
Bei einem Füllmaterial hatte ich auch Probleme. Namen des Materials habe ich. Wie das getestet wird ist mir allerdings ein Rätzel weil ja mehrere Komponente darin enthalten sind.
Ich glaube nicht, dass in der Brücke Amalgam enthalten war, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich Vorbelastet bin und daher auch auf andere Materialien nun allergisch/empfindlich reagiere.

Muß dann nun versuchen einen Allergologen hier zu finden und die Tests machen lassen. Sind diese Tests privat zu zahlen? Gibt es unterschiede in den Tests?
Wieso muß man das per Foto dokumentieren? Das macht doch kein Arzt.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von han Beitrag anzeigen
Als dann auch noch Krebs diagnostiziert wurde war bei mir Schluß. Sollte ich warten bis gar nichts mehr ging?
Ich weiß, ich werde da mit der Krankenkasse Ärger haben.
Beim Thema Krebs solltest Du dich mit Frau Dr. Budwig und Frau Dr. Schatalova befassen.

Die Entfernung der Brücke war gerechtfertigt, weil sich ja nun die Beschwerden (Schwellung im Mundboden und hoffentlich auch das Problem mit der Eustaschen Röhre) auflösen. Ich gehe daher davon aus, dass die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte dies auch belegen werden.
Das wird der KK vermutlich nicht reichen, da sich das für die als Präzendenzfall darstellt wird man mit allen Mitteln dagegen angehen und das als Zufall oder Psychosomatisch darstellen. Deine HNO-Ärzte werden sich das nicht bis zum Ende geben da sie Zulassung und Ruf fürchten müssen.
Nur ein Allergietest ist in seiner Aussage nicht anfechtbar.

Das mit den Tests ist eben das andere Problem. Ich habe ja jetzt erst mal Info zu dem Material der Brücke angefordert.
Bei einem Füllmaterial hatte ich auch Probleme. Namen des Materials habe ich. Wie das getestet wird ist mir allerdings ein Rätzel weil ja mehrere Komponente darin enthalten sind.
Ich glaube nicht, dass in der Brücke Amalgam enthalten war, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich Vorbelastet bin und daher auch auf andere Materialien nun allergisch/empfindlich reagiere.
Alle Metalle haben unterschiedliche Plätze auf der chemischen Spannungsreihe. Zwischen diesen unterschiedlichen Materialen fließen Ströme.
Die dauerreizen Nerven. Sobald 2 unterschiedliche Metalle im Mund sind, ist das etwas so als ob Du ständiig eine Batterie kaust. Das beschleunigt außerdem die Zersetzung des Amalgams und verursacht Allergien.
Unter anderem auf eben diese Metalle. Dabei geht es nicht nur um Quecksilber sondern jedes Metall.

Muß dann nun versuchen einen Allergologen hier zu finden und die Tests machen lassen. Sind diese Tests privat zu zahlen? Gibt es unterschiede in den Tests? Wieso muß man das per Foto dokumentieren? Das macht doch kein Arzt.
Um einen gerichtsfesten Beweiis herzustellen ist das nötig. In der Absicht machht das auch ein Artz. Im Zweifel machst Du selbst eine Aufnahme in der die Anordnung der Substanzen ersichtlich ist. Dann machst Du hinterher eine Aufnahme. Solche Aufnahmen sind vor Gericht kaum anfechtbar, da die Zuordnung der Testsubstanz nicht mehr angezweifelt werden kann.

Die Testsätze werden nach Wahrscheinlichkeiit zusammengestellt. Titan sollte in diesem Fall mit dabei sein, ebenso Nickel. Und der Test sollte 7 Tage drauf bleiben. Etwa alle 4 Stunden nach dem Öffnen des Verbandes ein Foto etwa 24 Stunden lang reicht. Bis Du ein schönes Bild hast.

Allergietests sind immer Kassenleistung.

Würde dem Allergologen tunlichst nichts von Quecksilber erzählen, sondern nur das Du eine Allergie auf die Brücke vermutest und alle noch verträglichen Zahnersatzmaterialien bestimmen willst, damit Du bei der nächsten teueren Brücke nicht wieder Probleme kriegst. Die 24 verpennst Du bis die 7 Tage um sind. Mit den Fotos bist Du nicht auf den Arzt angewiesen irgendwas auszustellen - ob der hinterher zickig ist oder nicht spielt keine Rolle.
Mit den Fotos hast Du ihn juristisch in der Hand, da er eine fachliche Diskussion um die längere Einwirkzeit nicht gewinnen kann.

Wichtig ist, das Du auf Kasse die ganze Breite an Zahnmaterial gestestet bekommst. Titan wird selten genommen da es als unproblematisch gilt, nickel ungern weil es viel ausschließt. Kunststoffe und Keramiken enthalten auch einiges. Gold schließt eventuell Keramiken aus. du solltest also auch fragen, ob es mit Kunststoffen oder Keramiken Probleme geben kann und man die auch testen kann. Bei Daunderer findest Du unter dem Link Bezugsadressen für die Testkits, falls dein Arzt sich rausreden will, er weiß nicht wie er da herankommt.

Allergologen stehen Amalgam eher aufgeschlossen gegenüber. Die müssen weder um Zulassung noch Erstattung der Testkosten fürchten. Die Allergologen müssen sich gar nicht anstrengen um gut zu verdienen bei den ganzen Umweltgiften und der schlechten Nahrung

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han ist offline
han
Themenstarter Beiträge: 276
Seit: 06.11.09
Hallo voster,
ich danke dir vielmals für deine Geduld mir das Vorgehen haarklein zu erklären. Langsam schöpfe ich wieder Mut und fühle mich auch nicht mehr so allein in meinen Bemühungen.

Heute gehe ich erst mal zum Internist, weil ich immernoch mit der Atemnot kämpfe. Hoffe da wird alles genau untersucht (Herz, Niere, Leber).
Komisch ist, das ich nach dem Essen eher diese Beschwerden habe und ich habe festgestellt, wenn es ganz schlimm ist hilft viel trinken (Wasser).
Ich muß zugeben ich befürchte, das dies damit zusammenhängen könnte das diese Sachen im Mundbereich abschwellen. Ich habe ständig das Gefühl im Hlas verschleimt zu sein. Wie bei einer Erkältung. Da drückt es auch so und man hat das Gefühl schlucken zu müßen.
Jetzt muß ich weg. Schau später noch mal rein.

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Rudi Ratlos ist offline
Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Hallo zusammen,
ich mische mich hier mal rein weil das Thema passt.
Las gerade, ein gewisser Herr Meyer ("Der Greifswalder Zahnmedizinprofessor Georg Meyer") kämpft verbissen an der internationalen Front um die Erhaltung des Amalgam als Zahnfüllung.
Meyer, der wissenschaftliches Mitglied des Weltzahnärzteverband ist, forderte daher eine Ausnahmeregelung für Amalgam bei einem geplanten weltweiten Quecksilberverbot. Eine Vielzahl Studien hätten bisher keine Hinweise ergeben, dass diese Füllungen gesundheitsschädlich seien, sagte Meyer am Dienstag in Greifswald.

Hier arbeitet offensichtlich wieder die Lobby. Quecksilber soll bald weltweit nicht mehr gehandelt werden. Nun tritt dieser Quacksalber in den Ring um eine Ausnahmeregelung für Dentalquecksilber zu erstreiten. Im Mund ist das Gift doch nützlich.
Meyer wurde vor kurzem im Singapur auf dem 97. Weltzahnärztekongress als Mitglied des siebenköpfigen Wissenschaftskomitees des FDI gewählt. [Uni-Zahnklinik]: Rotgerberstraße 8, 17475 Greifswald
Quelle
Mir verschlägt es ob solch einer Unverfrorenheit glatt die Sprache.
__________________
Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Meyer, der wissenschaftliches Mitglied des Weltzahnärzteverband ist, forderte daher eine Ausnahmeregelung für Amalgam bei einem geplanten weltweiten Quecksilberverbot. Eine Vielzahl Studien hätten bisher keine Hinweise ergeben, dass diese Füllungen gesundheitsschädlich seien, sagte Meyer am Dienstag in Greifswald.
Also ich sage Quecksilber wird überall in der EU gebannt werden, nur nicht in unserem Mund!

Zitat vom Artikel:

Die vom Weltzahnärzteverband (FDI) präsentierten Daten gehen davon aus, dass die anteilige Umweltbelastung durch Dentalquecksilber auf der Erde nur rund 0,1 bis 0,7 Prozent der Gesamtbelastung mit Quecksilber ausmachen
Ja und im Menschen liegt die "Umweltbelastung" durch Amalgam bei über 70% laut WHO.
Die als Alternative gepriesenen Kunststofffüllungen bergen laut Meyer mechanische und biologische Risiken. So seien Kunststofffüllungen weniger haltbar, teurer und könnten zudem Allergien auslösen.
Hahaha. Amalgam birgt keine "biologischen" Risiken. Diese Zahnärzte haben vollkommen den Verstand verloren, ich frage mich ob die ihre eigenen Lügen wirklich auch selber glauben?

Die Umweltbelastung durch Quecksilber, das in vielen Entwicklungsländern bei der Goldgewinnung eingesetzt werde, liege wohl in einem zweistelligen Prozentbereich. «Folgerichtig müsste eher Gold als Amalgam verboten werden.
Ja das ist wieder so eine komplett geisteskranke Aussage.....

Der Mann hat KEINE Ahnung aber trifft die Entscheidungen.

Geändert von dmps123 (10.11.09 um 18:17 Uhr)

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