Frage an Stengel: Quecksilber als Auslöser von Autoimmunerkrankungen

15.07.09 20:59 #1
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Frage an Stengel: Quecksilber als Auslöser von Autoimmunerkrankungen

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Hier mal ein Beispiel.
Link 1 zeigt den Spannungshaarausfall (Mangeldurchblutung,die auch durch beispielsweise Quecksilber auftreten kann), Link 2 die Norwood Skala,also den typischen "vererbten" Haarausfall. Eine Unterscheidung fällt mir wirklich schwer,da die selben Areale vom Ausfall betroffen sind. Nun erscheint es mir fragwürdig, mit einer willkürlichen,selektiven Häufung von einer genetischen Haar Disposition zu sprechen. Desweiteren können selbstverständlich auch andere Umweltbedingungen wie Rauchen,Smog,Magnesiummangel,etc. vor dem Hintergrund dieser Recherche zu den typischen Haarausfallmustern führen. Eine Dunkelziffer kann es ebenfalls nicht geben,da eine Unterscheidung nicht möglich ist. Was sagt,vor dem Hintergrund,eine bestimmte Häufung eines Gens in Verbindung mit einer möglichen Komponente des Haarausfalls aus? Sind hier die Einflussmöglichkeiten nicht viel zu weit gesträut,um überhaupt eine Aussage treffen zu können? Wohlgemerkt spricht man nur von Häufung bei Studien mit einer abgezählten Summe von Probanden. Ebenso fand man Männer ohne Gen mit Haarausfall,aber auch Männer mit Gen ohne Haarausfall,weswegen mit der Zeit auch weitere Gene für den Haarausfall verantwortlich gemacht und selektiert wurden. Natürlich nimmt mit einer Gensequenz auch die Trefferquote zu.

www.alopezie.de/website/index.php%3Fmodule%3Darticle%26view%3D3%26page_num %3D3%26146b2d2edb806bc75f936ab7234012e2%3D6d1dd312 8a64c6d2fec4009313c9730f&usg=__GEZVrcvmZSnbTUC9zLB aNNBWxZA=&h=143&w=107&sz=10&hl=de&start=19&um=1&tb nid=RD3h3dT57OCc-M:&tbnh


www.topfstedt.de/weblog/%3Fm%3D200802&usg=__pfRFjjLytqRIV-DRJFQCHTas1Ck=&h=283&w=478&sz=31&hl=de&start=2&um= 1&tbnid=rBH0yGBnB00-8M:&tbnh=76&tbnw=129&prev=
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Geändert von Phil2k (13.08.09 um 14:27 Uhr)

Frage an Stengel: Quecksilber als Auslöser von Autoimmunerkrankungen

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Außerdem kann man sehr wohl mit Hashimoto, Rheuma, anderen AIs oder einer Quecksilber-Sensibilisierung nach Ausbruch der Krankheit Kinder bekommen!
Du kannst theoretisch Kinder bekommen aber den Überlebenskampf und Wettbewerb in einer rauen und gefährlichen Umgebung gewinnst du als chronisch kranker Mensch nicht. Das heisst als Mensch der chroniisch krank ist hast du einen klaren evolutionären Nachteil und dieser führt dazu dass die Gene aussortiert werden und sich gegenüber den gesunden nicht durchsetzen können. Das ist im Sinne der Natur.

Quecksilbersensibilisierungsgene können sehr wohl überleben da Steinzeitmenschen nicht mit Amalgam im Mund herumlaufen.... Und deshalb auch nicht Quecksilberkrank werden.

Bsp: Chronische Erschöpfung.

Jemand der an CFS leidet wird sich in der harten Steinzeit nicht selber versorgen können und deshalb nicht überleben können bzw. sich um seine daNachkommen kümmern und wird deshalb weniger erfolgreich seine Gene weitergeben können als ein gesunder.

Langfristig gesehen werden solche Gene deshalb aussortiert da sie sich gegenüber den gesunden nicht durchsetzen können.

Ich sage nicht dass es keine Gene gibt die einen anfällig für AIs machen, im Gegenteil. Ich bin mir sicher es gibt diese. Nur sind das keine Krankheistgene sondern einfach nur Gene die zu einer Krankheit führen wenn sie einem Einfluss ausgesetzt sind den es früher nicht gab. zb Amalgam/Chemikalien.

Geändert von dmps123 (13.08.09 um 13:17 Uhr)

Frage an Stengel: Quecksilber als Auslöser von Autoimmunerkrankungen

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Du hast es nicht verstanden. Du kannst theoretisch Kinder bekommen aber den Überlebenskampf und Wettbewerb in einer rauen und gefährlichen Umgebung gewinnst du als chronisch kranker Mensch nicht. Das heisst als Mensch der chroniisch krank ist hast du einen klaren evolutionären Nachteil und dieser führt dazu dass die Gene aussortiert werden und sich gegenüber den gesunden nicht durchsetzen können. Das ist im Sinne der Natur.

Quecksilbersensibilisierungsgene können sehr wohl überleben da Steinzeitmenschen nicht mit Amalgam im Mund herumlaufen.... Und deshalb auch nicht Quecksilberkrank werden.
Zu bedenken ist ja auch,dass bei der natürlichen Selektion,ein krankes Männchen oftmals nicht die Chance bekam sich zu paaren,da auch hier ein Konkurrenzkampf stattfand und eine Rangordnung,innerhalb der Gruppe, herrschte. Desweiteren ist die mangelnde Anziehungskraft zu beachten,die kranke Männchen auf Weibchen ausgeübt haben mussten. Man konnte ihm quasi ansehen,dass dieser die Familie nicht beschützen wird können. Es ist auch zu beachten,dass kranke Individuen,die Gruppe in Gefahr gebracht hätten und oftmals verstoßen oder aussortiert wurden,bevor es zur Geschlechtsreife kam. Ein Verhalten,dass zum Beispiel bei Rudeltieren noch häufig zu beobachten ist.
Natürlich konnten sich diese immernoch paaren und auf ebenso Ausgestoßene treffen,jedoch war die Chance recht gering,so dass sich im Sinne Darwins förderliche Gene stark vermehrt haben, nachteilige jedoch aussortiert wurden. Das ist die Quintessenz der Evolution.
Eine evolutionäre Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen kann dagegen nicht oder nicht in dem Maße stattgefunden haben und sind dem "Fortschritt" zu verschulden.
Interessant wäre hier zu wissen,ab wann sich der Mensch an die Verarbeitung mit Schwermetallen gemacht hat. Schätzungsweise ab der Bronzezeit,wobei auch jetzt eine Art der Selektion zu beobachten ist und scheinbar Individuen längere Resistenzen gegen umweltbedingte Einflüsse aufgebaut haben. Hier ist sicherlich ein evolutionärer Vorteil gegeben,da diese deutlich gesünder und jünger aussehen und auch nicht mit äusserlichen Makeln,wie Haarausfall gesegnet sind (Behauptung),was natürlich die Attraktivität deutlich steigert. Auch extrovertiertes,selbstbewusstes Verhalten steigert sicherlich die Anziehungskraft.
Hier ist wirklich zu diskutieren,in wie fern dies als natürliche Selektion zu bezeichnen ist und in wie weit dies heute noch eine Rolle spielen kann bzw. die Evolution noch Bestandteil des täglichen Überlebens und der Spezialisierung ist. In wie weit kann der Vorteil überhaupt ausgespielt werden,wenn umweltbedingte Einflüsse nicht konstant bleiben,sondern in der Intensität weiter zu nehmen. Wenn eine natürliche Selektion,aber nicht mehr in dem Maße stattfindet,wie es in der Steinzeit der Fall war,dann stellen sich für mich folgende Fragen.
Werden Länder wie Schweden und Norwegen uns mit der Zeit evolutionstechnisch überholen,weil Umwelteinflüsse bewusst gesenkt,bei uns jedoch zunehmen werden? Wie ist der Faktor mit den gesteigerten Gesundheitskosten mit den Jahren und Jahrzehnten zu bewerten? Kann eine Selektion auf Länderebene überhaupt stattfinden? Wahrscheinlich nicht kurzfristig,aber langfristig?Oder kann die Evolution nur durch Belastung weitergeführt werden?Wenn aber der Fokus der evolutionären Entwicklung auf der Entgiftung liegt,werden dann nicht andere Prozesse benachteiligt?Ich denke hier beispielsweise an die Vergrößerung des Gehirnpotentials. Entwickeln und Beeinflussen wir so unsere eigenen evolutionären Prozesse?
Wenn dem so ist,dann würde ich sogar so weit gehen,dass sich in Millionen von Jahren verschiedene und weitere Unterarten der menschlichen Rasse bilden können,die sich nicht nur durch die Hautfarbe unterscheiden werden, ähnlich einigen Tierarten,die zwar in die selbe Familie gehören,jedoch spezifische evolutionäre Schritte durchgemacht haben,abhängig davon,was gefordert wurde. Allerdings hoffe ich vorher auf Besinnung.Ist ja noch was hin,bis dahin...:P
Beispielsweise könnte in Schweden eine tiefere Selektion stattfinden (also weitere Kriterien gesucht werden),da alle Männer/Frauen oberflächlich gesund und äusserlich attraktiv,sowie subjektiv anziehend wirken müssen,wohingegen hier erst nach gesunden Männern/Frauen Ausschau gehalten werden müsste. Auch die Verhaltensmuster müssten im Querschnitt anders ausfallen. Natürlich ist mir klar,dass dies nicht zu verallgemeinern ist und Grenzen nicht willkürlich gezogen werden können. Im Grunde gibt es aber schon heute ursprungsspezifische Mutationen,die in naher Zukunft meiner Ansicht nach gravierender ausfallen könnten. Zu denken ist hier beispielsweise an die genetisch bedingte Laktoseintoleranz.

Ausserdem habe ich in dem groben Schema auch die Luftverschmutzung nicht in dem Maße berücksichtigt,da ich denke,dass direkte Quellen,wie Amalgam,Impfungen eine gänzlich andere Qualität besitzen,als eine mögliche Belastung durch die Luft. Ebenso denke ich nicht,dass die Luftverschmutzung in besagten Ländern ähnlich hoch ausfallen wird,wie in unseren Breiten.
Ich sehe die Menschheit aber tatsächlich an einem Scheideweg,der mit Beginn der Industrialisierung beschritten wurde und nun abzuzweigen beginnt,in der Hinsicht,dass einige Länder gesundheitliche Bedenken dem "Fortschritt" unterordnen,andere Länder jedoch das Gegenteil tun werden.
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Geändert von Phil2k (13.08.09 um 16:58 Uhr)


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