Schlaflähmung/Schlafparalyse

02.07.09 22:18 #1
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Schlaflähmung/Schlafparalyse

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Wie groß ist die rOLLE der Psyche tatsächlich?
Da gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Leider wird meines Erachtens nach oft zur Psyche gegriffen wenn sich die Suche nach der Ursache als schwierig herausstellt.

so nach dem Motto: bessere eine notdürftige (oft falsche) Erklärung als sich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Schlaflähmung/Schlafparalyse

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Wie groß ist die rOLLE der Psyche tatsächlich?
schon wieder OFF Topic

Ich denke die Rolle der Psyche ist nicht so gross sie ist eher das Ergebniss einer guten Gesundheit, besonders eines gesunden Nervensystems.

Neben Vererbung entscheidet sicher auch der restliche Lebenswandel ob man durch das Rauchen krank wird. Jemand der raucht und sonst ganz gute Gene hat, aktiv ist sich gut ernährt, andere Gifte meidet hat sicher bessere Chancen das Rauchen zu überstehen als jemand der noch zusätzlich trinkt, keinen Sport macht und sich von Fast-Food ernährt.

Ich denke nicht dass die Psyche schuld ist wenn jemand durch Zigaretten bzw. durch Amalgam krank wird.

Ausserdem macht exzessives Rauchen immer krank. Das sieht man sofort wenn ein Kettenraucher ein wenig Bewegung macht.

Er ist zwar vielleicht nicht-offiziell an etwas erkrankt aber wenn er mal ein wenig Sport macht, ist er sofor ausser Atem, hustet vielleicht etc. Die Lunge ist bereits geschädigt.

Bei Amalgam ist es ja genauso. Viele Amalgamträger sind noch offiziell gesund, benötigen aber vielleicht mehr Schlaf als sie wirklich brauchen würden, haben eine geringe Stresstoleranz als sie ohne haben würden, sind vielleicht leichter reizbar, sind geistig nicht mehr so fit wie in ihrere Jugend und schieben es aufs Altern usw.

Geändert von dmps123 (06.07.09 um 17:21 Uhr)

Schlaflähmung/Schlafparalyse

Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Ja es wär gut wenn es nicht zu sehr Off Topic abgleitet jetzt.
Nur kurz zur Amalgam-Thematik: Es macht mich schon lange wütend, dass die ganze Sache so verharmlost wird. Die Propaganda hat da ganze Arbeit geleistet. dass die Mehrheit der Bevölkerung Amalgam wirklich noch für harmlos hält und Menschen, die dadurch ernste gesundheitliche Probleme bekommen haben, als Psychotiker abstempelt.
Mand, Du schreibst, dass Du auch solche Schlafzustände hast. Was, wenn das eine Auswirkung Deiner Amalgamfüllungen ist? Wie viele Menschen da draußen laufen mit Amalgam im Mund rum und halten sich für gesund - bis auf die Schlafstörungen, die gelegentlichen Migränen oder was weiß ich? Gesundheit scheint heute ein weit gedehnter Begriff.
Abgesehen davon sagt man dass ca. 25 % der evölkerung schlechte Entgifter sind, also sensibler auf Umweltgifte reagieren.
Ich bin heute nach einiger Entgiftung psychisch derart gefestigt, dass von Panikmache in Bezug auf Amalgam keine Rede mehr ist. Im Gegenteil, meine früheren Angstattacken und Depressionen sind durch die Entgiftung komplett verschwunden.
Ich wollte in diesem Thread eigentlich auch keine Ratschläge - trotzdem danke! - aber ich weiß, dass der Großteil meiner Symptome, auch die Herzrhythmusstörungen durch das Hg kommen. Ich wollte eher fragen, ob andere auch diese Erfahrungen der Schlaflähmung gemacht haben.

Und jetzt wieder zum Thema - ansonsten bitte ein neues Thema aufmachen.
__________________
Liebe Grüße Carrie

Geändert von Carrie (06.07.09 um 22:26 Uhr)

Schlaflähmung/Schlafparalyse

Iris ist offline
Beiträge: 295
Seit: 24.08.05
Hallo Carrie,


habe Ähnliches auch schon erlebt und es betraf dann auch meist den Mittagschlaf.
Könnte an dem etwas oberflächlicheren Tagesschlaf liegen oder eben auch mit der Leberzeit zusammen hängen. (Nach einer Hypothese der TCM beherbergt die Leber die sogenannte Wanderseele und wenn es innerhalb dieses Organsystems zu Disharmonien kommt, kann die wandernde Seele sich vielleicht auch mal "verfliegen" )
So etwas kommt ja auch oft bei Narkolepsie vor und ist dann häufig verbunden mit hypnagogen Halluzinationen. Bewegungsunfähigkeit im Schlaf ? Wikipedia

Hier gab es übrigens auch schon mal was zu dem Thema:
http://www.symptome.ch/vbboard/krank...flaehmung.html

Als wünschenswerte Erfahrung würde ich es nur im Zusammenhang mit gesunden bzw. gut "geerdeten" Menschen sehen. Da dies bei mir kaum der Fall ist, bin ich auch kein großer Fan solcher Trips.

Bei mir kommt es während der Ausleitungsphasen ansonsten eher zu Atemproblemen und Aussetzern beim Einschlafen, wenn es mal wieder im Stammhirn rund geht. (Habe dann parallel meist auch verstärkte Koordinationsprobleme)
Herzrhythmusstörungen hatte ich über viele Jahre und die tauchen nun auch immer wieder mal kurzzeitig auf.


Viele Grüße
Iris

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Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Hallo Iris,
ja das mit der Leberzeit kann gut sein, ich wache ja nachts auch oft noch um die Zeit auf. Es ist schon "lustig" wie viele verschiedene Symptome sich im Lauf der Entgiftung so zeigen. Aber das ist wohl echt kein Wunder, wenn man bedenkt, das man dabei ist, ein Nervengift aus dem Hirn zu bewegen
Danke fürs Teilen Deiner Erfahrungen!
__________________
Liebe Grüße Carrie

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Mand ist offline
Beiträge: 12
Seit: 02.07.09
Hallo,

danke in die Runde, für die Antworten auf meine Frage. Möchte hier aber nicht weiter drauf eingehen, da es ja nicht passend ist. Habe es jedenfalls mit Interesse gelesen!

@ Carrie,

ich weiß, daß Amalgam nicht das prickelnste Zeug ist. Spätestens als ich das Buch "der große Gesundheitskonz" las, wurde mir bei einigen Sachen so richtig übel. Und ich kann so manchen Zahnarzt nicht verstehen, der dies noch heute als harmlos empfindet und seinen Patienten einsetzt.

Die Gründe, warum ich das Zeug noch im Mund habe: zum einen des Geldes wegen, zum anderen, da die Kunststoffalternativen auch nicht immer sehr viel besser sein sollen und auch ihre Macken haben (für Vollkeramik oder Gold habe ich eben nicht die Kohle), und letztendlich, da ich diese Füllungen schon ewig im Mund habe. Mit der Zeit sollen sie scheinbar nicht mehr ganz so aggressiv sein, und ich weiß nicht, was nun besser ist: raus damit und so alles aufwühlen, oder eben warten, bis sie von selbst brüchig werden und es eh nicht mehr anders geht. Oder warten, bis eine noch bessere Alternative gefunden wird, als es sie momentan auf dem Markt gibt.

Einerseits wird das ganze verharmlost, andererseits kommt es mir mitunter aber auch so vor, als wenn es sehr übertrieben wird. Ich meine, auch Zahnärzte verdienen an dem Ganzen, auch Heilpraktiker. Ist nur so ein Gedanke, aber auch im Naturheilbereich bin ich schon an Leute geraten, die mir sehr das Geld aus der Tasche ziehen wollten und mit immer neuen Sachen ankamen.

Ich versuche einfach, mich wegen dem ganzen nicht mehr verrückt machen zu lassen. Als ich jenes Buch einst las, habe ich so einen Ekel empfunden, daß ich am liebsten gar nichts mehr gegessen hätte, nie wieder eine Arztpraxis betreten wollte usw., usw. Aber ich lebe noch, habe einiges geändert, wenn ich mich auch nicht von Urkost ernähre (finde ich auch sehr übertrieben).

Die Schlafprobleme hängen wirklich nicht mit meinen Zähnen zusammen, da einstige Übungen die ich mir antrainierte und der Beginn danach zu ofensichtlich sind. Es müßte dann ja auch jetzt jedesmal auftreten, wenn ich mich nachmittags z.B. hinlege. Tut es aber nicht. Es ist wirklich mit abhängig von meiner geistigen Verfassung, ob ich sehr entspannt bin, wütend bin oder meditiert habe usw. Ich weiß auch schon vorher, daß jetzt wieder so eine Nacht kommt, wo "es" passieren wird. Ganz einfach, weil ich zu wach bin oder innerlich eben fast platze vor Anspannung (weil irgendwas mich furchtbar aufregte).

Kopfschmerzen und migräne kenne ich überhaupt nicht. Bin ich auch echt froh drüber. Ich weiß, es kann mich aber noch überfallen, glaube ich aber nicht, da ich ganz einfach auch Dinge tue, um dies zu vermeiden (viel Bewegung, trinken usw.). Auch kenne ich keine bleiernde Müdigkeit oder Konzentrationsmangel. Möchte nicht behaupten, daß ich der aufmerksamste Mensch bin - gewiss nicht. Aber es läuft alles völlig normal. Das kann in ein paar Jahren ganz anders aussehen, ist mir auch bewußt. Von heute auf morgen bekommt man sicher auch keine Nachwirkungen von Metallen im Mund zu spüren.

Meine Frage nach der Psyche... Ist eine Sache, die mich schon länger beschäftigt. Es gibt Menschen, die rauchen, saufen, trinken Cola, essen von früh bis spät Gummibärchen - haben aber noch alle ihre Zähne im Mund, sind kerngesund usw. Andere sind ständig krank, obgleich sie nur Bioobst essen etc. Ich denke schon, daß die Psyche eine Rolle spielt. Oder man sich auch Krankheiten einreden kann, da man plötzlich hinter jedem ziehen etwas vermutet, sich darauf versteift und es dementsprechend schlimmer wird. Darum denke ich lieber weniger daran, was ich alles so an Giften in mir rumschleppe, und konzentriere mich lieber auf was anderes.
Und letztendlich beschäftige ich mich am Rande mit Yogis etc., welche scheinbar Gift trinken können, und nicht davon sterben. Oder die ihren Körper soweit kontrollieren, da sie sich tagelang eingraben lassen, ohne zu ersticken. Ein Leben lang nur Reissuppe essen und gesund sind usw. An irgendwas muß es ja liegen, irgendwie bekommen sie es hin. Nicht zu vergessen, die Spontanheilungen, von denen man auch bei uns immer wieder hört. Ein todkranker Mensch springt dem Tod plötzlich von der Schippe - und das nicht, weil er plötzlich eine Chemo hinter sich hatte. Es ist etwas anderes in ihm geschehen.

Wenn nun jemand krank wird, und ein anderer nicht, heißt das nun nicht, daß der eine ein Psychotiker ist oder nicht ganz dicht im Kopf. Und dennoch hat der eine vielleicht mehr "Blockkaden", der andere weinger. Oder ich könnte auch sagen "Sorgen". Oder eben Sachen, die nicht so durchschaut werden, wie der andere es in gewissen Bereichen vielleicht tut. An sich glaube ich schon, daß jeder gesund sein könnte - unabhängig von den Genen. Zumindest manchmal glaube ich dies, dann schwankt es wieder...

Interessant ist jedenfalls, daß ich bis vor kurzem eine MS-kranke junge Frau betreute, die meint, sie hätte sich die Krankheit selbst gewünscht. Ob das nun ihre Methode ist, mit dem ganzen umzugehen, ob mehr dran ist... Ich weiß es nicht. Sie hat drunter gelitten, zu wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, sich deswegen diese Krankheit gewünscht. Damit sie gepflegt wird, im Mittelpunkt steht. Na, daß ist ja bestens gelungen. Nur war es irgendwann nicht mehr lustig, da der Rollstuhl wartete, die Sprache nach liess, der Katheder anstand, jetzt demnächst die künstliche Ernährung. Sie kam aber nicht mehr raus. Hätte sie es schaffen können? Wenn sie ihr Denken hätte ändern können? Ich war fast 5 Jahre dabei und habe ihren Abbau miterlebt. War nicht immer leicht. Und darum mache ich mir z.B. über sowas Gedanken. Über das "wie funktionieren wir eigentlich wirklich?"

So, nun hab ich doch noch was dazu geschrieben, hoffe, es paßt wenigstens etwas. Ansonsten entschuldige...

Mandy

Schlaflähmung/Schlafparalyse

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
die Kunststoffalternativen auch nicht immer sehr viel besser sein sollen
Das ist eine Zahnarztlüge. Jedes Füllmaterial ist besser als Amalgam.

Ich weiß auch schon vorher, daß jetzt wieder so eine Nacht kommt, wo "es" passieren wird. Ganz einfach, weil ich zu wach bin oder innerlich eben fast platze vor Anspannung (weil irgendwas mich furchtbar aufregte).
Leichte Erregbarkeit und mangelnde Stresstoleranz ist ein Amalgamsymptom.

Und letztendlich beschäftige ich mich am Rande mit Yogis etc., welche scheinbar Gift trinken können, und nicht davon sterben
Na ja wir sind keine Yogis. Yogis trinken zb. eine tödliche Dosis flüssiges Quecksilber und sterben nicht daran und es scheint auch sonst nichts zu passieren.

Wir können auch eine tödliche Dosis Quecksilber trinken ohne dass etwas passiert, da dieses vom Darm kaum reabsorbiert wird. Das heisst nicht dass ein kleiner Teil aufgenommen wird und wir vielleicht nach einer Zeit Vergiftungserscheinungen bekommen werden.

Die Yogis haben diese möglicherweise auch, genau wie viele Leute in der EU.(Dank Amalgam)

Die meisten Leute die Amalgam bekommen leben auch noch viele Jahrzehnte weiter, vielleicht sind wir ja alle doch Yogis ?

Ich denke schon, daß die Psyche eine Rolle spielt.
Selbst wenn es so wäre macht es deswegen keinen Sinn sich freiwillig einem Gift auszusetzen.

Interessant ist jedenfalls, daß ich bis vor kurzem eine MS-kranke junge Frau betreute, die meint, sie hätte sich die Krankheit selbst gewünscht. Ob das nun ihre Methode ist, mit dem ganzen umzugehen, ob mehr dran ist... Ich weiß es nicht
MS wird u.a durch Amalgam verursacht. Quecksilbervergiftete Leute sind oft verwirrt und geben sich für ihre gesundheitlichen Probleme die Schuld obwohl sie nichts dafür können. Liegt zum Teil warscheinlich daran dass das ein Vergiftungsymptom von Quecksilber ist ständig grundlose Schuldgefühle zu haben.

Wird warscheinlich durch die Hemmung von Neurotransmittern verursacht. Dann fühlt man sich schuldig, als hätte man versagt, als würde man das alles verdient haben, Selbstwertgefühl ist im Keller usw...

Geändert von dmps123 (08.07.09 um 14:29 Uhr)

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Mand ist offline
Beiträge: 12
Seit: 02.07.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Das ist eine Zahnarztlüge. Jedes Füllmaterial ist besser als Amalgam.
Das schon, ja. Aber all das andere Zeug hat auch seine Nachteile. Hat mir übrigens kein Zahnarzt erzählt, las ich zum ersten mal im "Gesundheitskonz", was nun absolut gegen die Ärzte schlechthin ist. Das das andere auch nicht zu 100 Prozent positiv ist, heißt ja noch lange nicht, daß ich Amalgam vorziehe - habe den Eindruck, das es vielleicht so angekommen ist?? Zum anderen sind diverse neue Füllungen eben neu - wer weiß, was man in ein paar Jahren diesbezüglich rausfinden wird?!


Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Leichte Erregbarkeit und mangelnde Stresstoleranz ist ein Amalgamsymptom.

Weil ich mir manchmal Gedanken mache oder Probleme habe, ist das nun ein Zeichen, daß ich nur leide und weniger in den Schlaf finde, weil ich Amalgam im Mund habe? Ganz sicher nicht. Zumindest habe ich noch nie gehört, daß eine Trennung vom Partner z.B. spurlos an einem vorüber geht. Oder das kranke Kind, Arbeitslosogkeit oder, oder. Ist für mich in solchen Fällen eine ganz normale psychische Reaktion.

Mangelnde Stresstoleranz wäre, wenn ich mich über meine Kollegen aufrege, weil sie scheinbar zu langsam arbeiten. Oder ich durchdrehe, weil ich in der Warteschlange im Supermakrt so lange warten muß. Zumindest aus meiner Sicht. Und ein längerer Zwangsaufenthalt in einer Kaufhalle hat bei mir jedenfalls noch nicht zu Schlafproblemen geführt.



Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Na ja wir sind keine Yogis. Yogis trinken zb. eine tödliche Dosis flüssiges Quecksilber und sterben nicht daran und es scheint auch sonst nichts zu passieren.

Na immerhin. Sie überleben es.



Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Wir können auch eine tödliche Dosis Quecksilber trinken ohne dass etwas passiert, da dieses vom Darm kaum reabsorbiert wird. Das heisst nicht dass ein kleiner Teil aufgenommen wird und wir vielleicht nach einer Zeit Vergiftungserscheinungen bekommen werden .

Keine Ahnung, ob wir es überleben würden. Ausprobieren möchte ich es lieber nicht.


Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Die Yogis haben diese möglicherweise auch, genau wie viele Leute in der EU.(Dank Amalgam)
Kann alles möglich sein, dennoch sehe ich unterschiede zwischen ihnen und uns. (was nicht heißen soll, daß in Indien nur solche "Erleuchteten" rumlaufen. Ganz sicher nicht, auch dort dürfte sowas selten sein, doch es kommt vor - und nicht nur iNDIEN, man hört gewisse Geschichten auch von überall anders her. Und diese einzelnen Fälle zeigen ja doch, daß viel mehr möglich ist, als wir es uns erträumen.)


Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Die meisten Leute die Amalgam bekommen leben auch noch viele Jahrzehnte weiter, vielleicht sind wir ja alle doch Yogis ?

Wer weiß.



Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Selbst wenn es so wäre macht es deswegen keinen Sinn sich freiwillig einem Gift auszusetzen.

Darum ging es mir ja auch nicht. Es ging mir darum, das etwas möglich ist, was uns meist unmöglich scheint. Würden wir dahinter kommen, würde sich einiges ändern.


Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
MS wird u.a durch Amalgam verursacht. Quecksilbervergiftete Leute sind oft verwirrt und geben sich für ihre gesundheitlichen Probleme die Schuld obwohl sie nichts dafür können. Liegt zum Teil warscheinlich daran dass das ein Vergiftungsymptom von Quecksilber ist ständig grundlose Schuldgefühle zu haben.

Tja, diese Person stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie und hatte keine einzige Amalgamfüllung. Sie legten Wert darauf, daß die Zähne schön weiß aussehen, und keinesfalls mit Silber gefüllt sind. Und nun? Davon abgesehen, hatte diese Person sehr gute Zähne und es mußte selten gebohrt werden.

Es kann ja alles sein, Impfungen sollen ja auch zu MS führen können. In diesem Fall hat Amalgam aber tatsächlich keine Schuld.

Weiß auch nicht, was so abwegig an dem Gedanken ist, sich unglücklich in einer Familie zu fühlen, und sich dann eine Krankheit zu wünschen. Dieses Mädel kam auf die Idee, durch ein Buch, was ihre Schwester ihr im Kindesalter vorgelesen hatte. Das hat sie so fasziniert, daß sie diese Krankheit wollte - eben wegen der liebevollen Pflege, die im Buch beschrieben war.

Als ich in der Pupertät war, habe ich mir sehnlichst eine Krebskrankheit gewünscht. Aber nicht, weil ich gepflegt werden wollte. Sondern weil ich zornig auf meine Mutter war. Und weil ich ihnen beweisen wollte, daß ich mich selbst davon wieder heilen kann und sie nicht brauche. Schön blöd. Und heute bin ich froh, daß sich nichts manifestiert hat, denn so sicher, daß ich die Kraft hätte, wieder zu gesunden, bin ich nicht mehr.

- Zwei Fälle, die ähnlich sind. Beide sind unterschiedlich ausgegangen. Ich finde es faszinierend und mir ist es zu einfach, es auf irgendwelche Füllungen und etc. zu schieben. Mich interessiert der Mensch. Sein Denken, sein Handeln, seine Schleifen im Kopf, in denen er fest hängt. Da ich selbst lange Zeit psychisch mit mir zu tun hatte und Traumatas mit mir herumschleppte, weiß ich wie heilend und befreiend es sein kann, wenn man diese endlich endlich erkennt und durchschaut und auflösen kann. Da ist plötzlich viel mehr Kraft, das Denken ist ganz anders, viel klarer. Wenn ich hier so lese, so müßte ich mich damit abfinden, daß sowas ja gar nicht möglich ist, das das Amalgam mein Hirn vernebelt und Heilung nicht möglich ist. Statt zu erwachen und zu mir selbst zu stehen, meinen Weg zu finden und zu gehen, müßte ich von Jahr zu Jahr schwachsinniger werden und alle möglichen Krankheiten bekommen. Kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Bisher ging es bergauf, möge es so bleiben. Ich leide nicht mal unter Mangelerscheinungen, selbst in der Schwangerschaft nicht, wo die meisten Frauen Probleme mit Eisenwerten, Krampfadern, geschwollenen Beinen usw. bekommen. Und das, wo ich eine der bösen Vegetrarierinnen bin, wo Mangelerscheinungen ja vorprogrammiert sein müssten.

Vielleicht gibt es unterschiedliche Wege. Vielleicht geht alles irgendwie. Ich bin jedenfalls froh, daß es bei mir ist, wie es ist. Und dennoch würden mich viel mehr die Gründe interessieren. Ganz einfach, weil ich es wissen möchte. Eben wie alles funktioniert... Weil ich es manchmal nicht mitansehen kann, wie andere vor sich hin leiden, und da einfach nicht raus kommen. Jenes junge Mädchen z.B., mit ihrer MS - es war teilweise unerträglich. Sie kam aber aus ihren Gedankenkreisen nicht raus, hat andere für sich beten lassen, damit Heilung geschieht - aber wie soll das geschehen? Sie selbst hätte etwas ändern müssen oder können?! Vielleicht. Oder meine Mutter, ist auch so ein Spezialfall. Es gibt nichts, was sie nicht hätte - sie tut aber auch nichts dagegen, weil sie ihre Krankheiten braucht, um rumjammern zu können. Ihre Töchter damit unter Druck setzt, daß wir uns mehr um sie kümmern. Sie ist das beste Beispiel dafür, wie ich nicht werden möchte. Und wie sie ist, hängt nicht damit zusammen, daß sie Amalgam im Mund hat. Das sind ganz andere Ursachen.

Aber das ist nun schon wieder ewiges ot. Tut mir leid, die ganze Sache beschäftigt mich einfach, paßt aber wohl einfach nicht hier her...

Schlaflähmung/Schlafparalyse

KidA ist offline
Beiträge: 1
Seit: 16.12.09
guten tag.

also. bin neu hier und leide seit einigen wochen unter dieser schlafparalyse. und ich such verzweifelt nach einer lösung, zumindest eine vorbeugung, aber ich find einfach nichts. :(

ich steh kurz vor dem durchdrehen. ich halte mich krampfhaft wach (mit allem möglichen) um nicht einzuschlafen. ja, ungesund. letzendich schlaf ich trotzdem ein. aber dann passiert es wieder. es ist nicht zum aushalten und brauch dringend hilfe.

aber bevor ich einen artz aufsuche, wollt ich selbst auf eine lösung (ursache, wie auch immer) stossen.

diese diskussion hier ist etwas verlaufen. und hat mich nur noch verwirrt. kann mir jemand was genaueres sagen?


lieben gruss,
alexis.

Schlaflähmung/Schlafparalyse

DonScalpello ist offline
Gesperrt
Beiträge: 431
Seit: 28.11.09
Die Symptome der Narkolepsie


1. Tagesschläfrigkeit

Tagesschläfrigkeit ist entweder ständig vorhanden oder tritt in Form anfallsartiger Einschlafattacken von meist nur wenigen Minuten Dauer auf. Häufig kann ein Schläfchen von 15 bis 30 Minuten die Schläfrigkeit der nächsten paar Stunden beseitigen.
In unterschiedlichen Abständen kehrt die Müdigkeit mehrmals pro Tag zurück. Dieser Rhythmus erinnert an den etwa 4-stündigen Schlaf-Wach-Rhythmus des Neugeborenen. Wenn keine Möglichkeit besteht einige Minuten zu schlafen, verstärkt sich die Einschlafneigung und wird unwiderstehlich.
Kommt ein Narkoleptiker nicht zu seinem erforderlichen Schlaf, so fällt er für kurze Momente in einen Halbschlaf. Dann werden geistesabwesend unsinnig erscheinende Handlungen ausgeführt.


2. Kataplexie

Kurzandauernde und plötzliche Erschlaffung der Gesichts-, Arm- oder Beinmuskulatur. Der Körper des Narkoleptikers fällt in die REM-Phase. Man spricht von einem _affektiven Tonusverlust_, weil diese Anfälle meistens durch eine Gemütsregung ausgelöst werden. Je nach Schweregrad eines Anfalls führt die Erschlaffung zu undeutlichem Sprechen oder Stimmverlust, zum Fallenlassen eines Gegenstandes, zu einem Weichwerden der Knie oder zum vollständigen Zusammensinken.
Das Bewusstsein ist bei einer Kataplexie nicht beeinträchtigt.


3. Hypnagoge Halluzination

Im Gegensatz zu normalen Schläfern beginnen die Schlafepisoden von Narkoleptikern mit dem REM-Schlaf. Beim Einschlafen können sich Inhalte des REM-Schlafs (Verlust der Muskelspannung, Traumwahrnehmungen) mit dem Wachbewusstsein vermischen und überlappen. In diesem Zustand kann der Betroffene nicht klar erkennen, ob er wach ist
oder schläft.


4. Schlaflähmung

Bei intensiven Träumen fällt der Betroffene in eine Schlaflähmung, eine sogenannte Schlafparalyse. Er möchte aufstehen, das Licht anzünden – doch der Körper ist in der Muskelerschlaffung des REM-Schlafs gefangen. Dieses Phänomen kann beim Einschlafen oder beim Erwachen auftauchen. Der Narkoleptiker will wach werden, doch der Schlaf lässt ihn nicht los.


5. Gestörter Nachtschlaf

Der gestörte Schlaf in der Nacht kann als Weiterführen des 4-stündigen Ruhe-Aktivitätsrhythmus angesehen werden. Typisch ist ein abruptes Erwachen ohne ersichtlichen Grund. Der Narkoleptiker ist hellwach und angeregt, verrichtet mitten in der Nacht irgendeine Arbeit oder bringt seine Ideen und Gedanken zu Papier.





Diagnose:

Bei Verdacht auf Narkolepsie wenden sie sich am Besten an den Hausarzt. Er kann Sie für eine genaue ärztliche Abklärung an einen Spezialarzt für Neurologie weiterverweisen.
Meistens ist eine Untersuchung im Schlaflabor unabdingbar. Im Schlaflabor können die einzelnen Schlafphasen gemessen und aufgezeichnet werden. Es werden noch fünf Einschlaftests am Tag vorgenommen, um definitiv abzuklären, ob eine Narkolepsie oder eine andere Schlafstörung für die Symptome verantwortlich ist.

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