Messung von Schwermetallen auch noch nach Jahrzehnten nützlich?

25.06.09 07:10 #1
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grischa2 ist offline
Beiträge: 140
Seit: 06.06.09
Hallo miteinander

Es geht um meine Mutter. Sie ist 65.

Sie hat noch 4 natürliche Zähne, alle anderen sind Weg. Goldzähne waren 100% drin, ob Amalgamzähne drin waren weiss niemand.

Krankheitsgeschichte: Schilddrüsenfehlfunktion (nimmt Eltroxin).
Es war mir nie klar woher diese Fehlfunktion kam, in der Familie hat niemand Probleme mit der Schilddrüse. Eine tiefe Depression ist nun leider noch dazugekommen.

Wie können Schwermetalle im Körper auch nach mehr als 10 oder 20 Jahren noch gemessen werden? (Müsste doch möglich sein bei so langen Halbwärtszeiten wie z.B. Quecksilber)

Merci im voraus

Martin

Geändert von grischa2 (25.06.09 um 07:13 Uhr)

Messung von Schwermetallen auch noch nach Jahrzehnten nützlich?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Wie können Schwermetalle im Körper auch nach mehr als 10 oder 20 Jahren noch gemessen werden? (Müsste doch möglich sein bei so langen Halbwärtszeiten wie z.B. Quecksilber)
Die langen Halbwertszeiten sind im Gehirn... Das Quecksilber im Gehirn ist aber nicht messbar.

Es kann sein dass der Körper auch noch vergiftet ist. Das kann passieren wenn die Entgiftung sehr gestört ist, muss aber nicht sein.

Wenn die Exposition schon so lange zurückliegt kann es sein das sich nur noch Quecksilber im inneren der Zellen und Organe befindet und bei einem DMPS Test nicht mehr viel rauskommt.

Messung von Schwermetallen auch noch nach Jahrzehnten nützlich?
Männlich Bodo
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Wenn die Exposition schon so lange zurückliegt kann es sein das sich nur noch
Quecksilber im inneren der Zellen und Organe befindet und bei einem DMPS Test
nicht mehr viel rauskommt.
Stimme 123 zu, durchaus denkbar, dass nun nicht mehr viel Hg mobilisiert wird.


Zu den Organen noch der Hinweis aus unserem Wiki:

DMPS (2,3-Dimercaptopropan-1-sulfonsäure, Natriumsalz) bildet mit den
folgenden Schwermetallen in absteigender Affinität (Zn, CU, AS, Hg, Pb, Sn,
Fe, Cd, Ni, Cr) wasserlösliche Komplexe. Es eignet sich daher für die
Mobilisierung von Schwermetallen (sog. Depots) aus Organen. Diese
Eigenschaft wird beim DMPS-Test diagnostisch genutzt.

Der DMPS-Test wird hauptsächlich zum Nachweis einer chronischen
Schwermetallbelastung eingesetzt. Diese ist oft nur an einer erhöhten
Schwermetallausscheidung im Harn nach DMPS-Gabe und nicht an den Blut-
und/oder Spontanurinkonzentrationen zu erkennen. Der DMPS-Test wird
daher auch als „toxikologisches Vergrößerungsglas“ bezeichnet.

Verlinkte Wiki-URL
Grischa: Frage Deine Mutter, ob sie Amalgamplomben hatte.
Sie müsste sich doch daran erinnern können. Sie sollte doch
auch mitteilen können, ob direkt Gold in die Löcher gestopft
wurde oder ob die Goldfüllungen Amalgamplomben ersetzten.






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Messung von Schwermetallen auch noch nach Jahrzehnten nützlich?

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
DMPS Tests können nur kurzfristig zurückliegende Exposition feststellen. Dass heisst so ein Test ist sinnlos.

Messung von Schwermetallen auch noch nach Jahrzehnten nützlich?

grischa2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 140
Seit: 06.06.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Wenn die Exposition schon so lange zurückliegt kann es sein das sich nur noch Quecksilber im inneren der Zellen und Organe befindet und bei einem DMPS Test nicht mehr viel rauskommt.
Gibt es dann überhaupt eine Testvariante wo man im innern der Zellen und Organe noch Reste von Quecksilber aus vergangenen Zeiten feststellen kann?
Es ist leider nicht mehr nachvollziebar ob Amalgamfüllungen drin waren.


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