Klinische Studie: Amalgamentfernung bessert chronische Leiden

16.05.09 13:15 #1
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Stengel ist offline
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Seit: 07.04.09
Die Entfernung dentaler Amalgame und anderer Metallegierungen bei gleichzeitiger unterstützender Antioxidantstherapie lindert Symptome und erhöht die Lebensqualität von Patienten mit Amalgam-assozierter schlechter Gesundheit.
Ulf Lindh, Romuald Hudecek, Antero Danersund, Sture Eriksson, Anders Lindvall
Neuroendocrinol Lett 2002; 23(5-6):459-482
Quelle

Abteilung für Onkologie, Radiologie und Klinische Immunologie, Rudbeck Labor, Uppsala, Schweden.
Zentrum für Metallbiologie in Uppsala, Rudbeck Labor, Schweden.
Biomedizinisches Dentalzentrum, Wallingatan 10, Uppsala, Schweden.


Abstrakt
Zielsetzung: Der Sinn dieser Studie war die Auswertung der Behandlung von Patienten die an chronisch schlechter Gesundheit litten und eine Vielzahl verschiedener Symptome hatten die mit Metallexposition aus Zahnamalgam und anderen Legierungen in Verbindung gebracht werden.

Umgebung und Studiendesign
Wir zogen 796 Patienten in eine retrospektive Studie ein. Ein Fragebogen wurde verwendet um Informationen über Änderung der Symptome und der Lebensqualität nach Behandlung sowie auch eine Bewertung der Pflege zu sammeln.

Methodik
Die Behandlung erfolgte durch die Entfernung der schädlichen Metalle bei gleichzeitiger Therapie mit Antioxidantien nach dem Uppsala Modell das auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Zahnärzten beruht.

Ergebnisse
Mehr als 70% der Patienten die den Fragebogen ausfüllten, nach Ausschluss der Patienten die mit Metallentfernung noch nicht begonnen oder sie nicht abgeschlossen hatten, berichteten von wesentlicher Besserung und erhöhter Lebensqualität. Vergleiche mit anderen ähnlichen Studien zeigten übereinstimmende Ergebnisse.
Quecksilbergehalt im Plasma vor und nach Behandlung befürworten das Metallexposition die Ursache der schlechten Gesundheit ist.

Hauptbefunde
Behandlung nach dem Uppsala Modell zeigte war für mehr als 70% der Patienten angemessen. Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Genesung könnten möglicherweise an ihrem Symptomprofil vor der Behandlung erkannt werden.

Schlussfolgerungen
Die Hypothese das Metallexposition durch Zahnamalgam schlechte Gesundheit in empfindlichen Teil der Bevölkerung hervorrufen wurde bestätigt.
Weiter Forschungen sind angebracht sowohl um Labortests zu entwickeln die eine Erkennung der Patientengruppe ermöglichen die auf die gegenwärtige Therapie anspricht, sowie um die Ursachen der Probleme in der Patientengruppe zu finden die keine oder negative Resultate erziehlte.





Habe das übersetzt weil es immer noch Menschen gibt die nicht wissen wem sie glauben sollen: dem (Zahn)Arzt der sagt Amalgam sei harmlos und Entfernung bringe nichts oder eben anderen die das Gegenteil behaupten.

Es würde mich interessieren wie dieses Uppsala Modell jetzt genau funktioniert. Ich nehme einfach mal an das es kein Entgiftungsprogramm, sondern vielmehr eine Amalgamentfernung+Antioxidantien Sache ist.

Geändert von Stengel (16.05.09 um 13:37 Uhr)


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