Meine Geschichte

13.01.04 20:43 #1
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saranga ist offline
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Seit: 13.01.04
MS und Irrtum.
Verhängnisvolle Interessengemeinschaft zwischen Pharmaindustrie und Ärzten.

Wenn ich alle meine Erfahrungen und Erlebnisse, während meiner 16-jährigen MS-Überlebenszeit, zusammenfasse so komme ich zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass die meisten Schulmediziner kein wirkliches Interesse an der Gesundung ihrer Patienten haben.
Sie glauben, dass sie mit ihrer Studienzeit ausreichend Lernleistung erbracht haben und dass es nun an der Zeit wäre, die Ernte in Form eines hohen Einkommens einzufahren. Wenn überhaupt Weiterbildung stattfindet, dann in Form von Seminaren, die von der Pharmaindustrie in Luxushotels abgehalten werden und die dazu dienen, Ärzte zum verschreiben von teuren Medikamenten und zur Betreibung von sogenannten Studien zu veranlassen.
Jeder Arzt, der diesem System nicht folgt und eigene therapeutische Wege geht, wird ausgestoßen, verfolgt und der Lächerlichkeit preisgegeben. Patienten, die nicht mitspielen, werden nicht mehr unterstützt und müssen ihre Therapie selbst bezahlen.
Das geht soweit, dass die Schulmedizin sogar im Fall der Unfähigkeit (unheilbare Krankheiten) ihr Behandlungsmonopol einfordert. Das führt zwangsläufig zu Konflikten zwischen Patienten, Ärzten und Krankenkassen.
So werden zum Beispiel MS-Patienten mit völlig wirkungslosen, aber sündhaft teuren, Medikamenten vollgestopft, die Ihnen zu allem Überfluss auch noch schwere Schäden zufügen.

Mein Problem war, dass ich mit der falschen Diagnose "MS“ 16 Jahre lang mit Cortison, Betaferon und Antidepressive therapiert werden sollte. Die Tatsache, dass ich dies verweigerte, führte dazu, dass ich meine Behandlung selbst bezahlen musste und, als dies nicht mehr möglich war, keine Behandlung mehr bekam. (Außer Schmerztherapie) Mittlerweile gibt es im Internet pharmagesteuerte MS-Foren, die nur dazu dienen, die Patienten weiter mit Falschinformationen zum Verbrauch teurer, schädigender und sinnloser Medikamente zu animieren.
Zu meinem Glück stellte sich nun heraus, dass sich meine MS als Borreliose entpuppte, die sich bei einer Behandlung mit Cortison bestens entwickelt hätte, denn sie hätte mit einem unterdrückten Immunsystem ideale Bedingungen vorgefunden und leichtes Spiel gehabt.
Zuerst war ich sehr froh darüber, dass es nicht die MS war, bis ich feststelle musste, dass es auch für diese Erkrankung keinen wirklich kompetenten Schulmediziner gibt. Eine alternative Behandlung wird von Schulmedizinern und Krankenkassen abgelehnt, obwohl es bis heute noch keine Standardtherapie für diese Erkrankung gibt. Die meisten Ärzte erkennen eine Borreliose gar nicht, oder bewerten sie als harmlos und versäumen so die Behandlung in einem leicht heilbaren Stadium. Mit serologischen Daten können die meisten nicht umgehen. Die Mehrzahl der Patienten erhalten ihre Diagnose erst wenn es zu spät ist und werden dann auch noch falsch behandelt. Für mich und viele meiner Leidensgenossen bedeutet das, dass wir kaum Aussicht auf Heilung haben. Trotzdem sollen wir uns weiterhin den Behandlungsmethoden unfähiger Ärzte unterwerfen. So finde ich zum Beispiel keinen Schulmediziner, der eine schulmedizische Antibiotika-Therapie, die mit Toxinausleitung und Immunstärkung kombiniert ist, unterstützt. Weitere Einzelheiten hier auszuführen, wäre zu umfangreich. Während meiner MS-Zeit wurde mir die Bezahlung einer erfolgreichen Therapie mit geringen Kosten verweigert und dafür eine Therapie aufgedrängt mit Betaferon und anderem, mit jährlichen Kosten von 20 000 Euro, die Kosten von Paracetamol, Antidepressiva und anderer Medikamente für die Folgen dieser Therapie nicht mitgerechnet. Und so stehen wir nun vor einer neuerlichen Gesundheitsreform, die wiederum vonderPharmaindustrie bestimmt wird und deshalb die Interessen von Betroffenen noch weniger berücksichtigt. Nun gilt die Maxime, dass nur Tote keine Kosten mehr verursachen.


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