Befundungen durch Toxcenter in der Kritik

04.05.09 13:12 #1
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Befundungen durch Toxcenter in der Kritik
Weiblich KimS
Hallo Zusammen,

Ich denke Amalgamvergiftung hin oder her, dass ein Mangel oder mehrere davon eher die Ursache sind für die starke Verschlechterung, es gibt ja mehrere Hinweise in der Richtung. (Inklusive eine eventuelle Vergiftung als Ursache auch). "Falsche Ausleitungsmethode" wurde auch als Möglichkeit erwähnt. Ich möchte daraufhinweisen das wenn man fanatisch "Ausleitet" man oft nicht nur unerwünschtes sondern auch erwünschtes mit ausleitet (oder Aufnahme verhindert), wichtige Vitalstoffe.
Sogar aussergewöhnlich viel Wasser Trinken (was auch bei Ausleitungsfanatiker vorkommen kann) kann schon ziemlich ernste gesundheitliche Probleme verursachen, der Körper wird "Ausgespült" und der Elektrolytenhaushalt kann dabei durcheinander geraten, was auch zu "Hirnsymptomatik" führen kann.

Ich denke die Kritik ist hier schon gerechtfertigt, und der Fall hier ist ein weiterer Beispiel davon wie diese Form und Art der "Diagnostikbetreibung" und alles drum und dran eher sehr schädlich wirken kann, als irgendwas anderes.

Herzliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (04.05.09 um 23:30 Uhr)

Befundungen durch Toxcenter in der Kritik

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Klawi,

Die psychologische Suggestion die dadurch entsteht ist pathogen.
das ist für mich ein besonderer Punkt. Ich könnte es, ein wenig unfachlich, auch als Angstmacherei bezeichnen.

Da möchte ich mich gar nicht nur auf den oben genannten Doktor beziehen. Das Problem liegt meines Erachtens oft in einem großen Vertrauen, das hoffnungslose Menschen einem bestimmten Typus an Ärzten entgegenbringen. Und jedes, unbedacht oder absichtlich geäußertes Wort kann zur einer Fixierung in der Einstellung führen. Anders gesagt: es werden manchmal regelrecht "Urteile" gefällt, die eine hohe seelische und emotionale Beeinflussung bewirken können.

Gesprächsführungsqualitäten nach Rogers http://www.symptome.ch/vbboard/staer...ychologie.html ist, neben einer personenzentrierten Haltung, meiner Ansicht nach, sicher eine wünschenswerte Fertigkeit von Ärzten.

Ich denke, es wird wenig helfen, Deinen Bekannten direkt zu konfrontieren. Ich kann mir vorstellen, dass es gut sein kann, ihm wertschätzend erst mal zu folgen, seine Sorgen und Nöte wahrzunehmen und bei Gelegenheit die Einholung einer weiteren Meinung - vielleicht durch einen Ganzheits- oder Orthomolekular-Mediziner vorzuschlagen.

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Ich denke es wird schon ein reales Problem geben. "Psychogen" ist irgendwie abwertend. Ich denke nicht man bildet sich wirklich Probleme ein.. vieleicht schätzt man sie nicht realitätstreu ein, oder kann sie schlecht zuordnen... aber etwas geben wird es sicher.

Es ist gut möglich das Amalgam für vieles Veranwortlich ist.

Amalgam kann jedoch auch zu einer Notfallserklärung werden wenn Unklarheit herrscht (genau wie eine psychosomatsche Diagnose dies ebenso werden kann).


Mit dieser Unklarheit und dem Mangel an Informationen muss man leider fertigwerden. Das ist was Amalgamvergiftung so schlimm macht. Vermutlich ist es viel häufiger als man glaubt und vermutlich wird es meistens nie diagnostiziert... oder eben nur desswen Auswirkungen.

Ich finde es ist schrecklich das Menschen die vieleicht oder oft auch mit Sicherheit ein Schwermetallvergiftung haben so alleine gelassen werden.... kaum ein Arzt glaubt an so etwas, sinnvolle Testverfahren um dies wirklich zu diagnostizieren (oder auch auszuschliessen) gibt es eigentlich nicht bzw sind gänzlich unbekannt und existierende Verfahren sind auch wertlos.
Therapien sind primitiv und teilweise gefährlich, dauern lange, etc...


Man kann verstehen das sich ein Mensch an jegliches klammert was Hoffnung verspricht.

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Vielleicht kann es einem Menschen, der sich nun an eine Daundersche Diagnostik und Therapieempfehlung klammert, helfen, wenn man ihm klar macht, daß man auch Schritt für Schritt vorgehen kann und erst einmal die Baustellen bereinigen sollte, die eindeutig sind - auch von anderer Seite?
Ich denke, daß dieses Fixiertsein auf nur eine mögliche Lösung genau an der Quecksilberproblematik liegt: man hat Scheuklappen an und kann nicht mehr nach allen Seiten sehen.

Ansonsten schließe ich mich Stengel an.

Gruss,
Uta

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Ich kenne jemanden der auf diese dubiose Diagnose "hereingefallen" ist und nun stationär in der Psychiatrie liegt.
Wegen einer Diagnose kann man meiner Meinung nach nicht in der Psychiatrie landen!

Stelle Dir vor, ich gehe zu meinem Arzt und auf Grund seiner Diagnose komme ich in die Psychiatrie?
Wenn mich eine Diagnose also so umhaut, stimmt doch schon lange irgend etwas anders nicht, nach dessen Ursachen man eben suchen sollte.

Liebe Grüße
Anne S.

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Wegen einer Diagnose kann man meiner Meinung nach nicht in der Psychiatrie landen!
Ja diese Unterstellung finde ich auch nicht in Ordnung und unfair Daunderer gegenüber.

Ich meine wir wissen das viele Amalgamvergiftete psychisch krank sind und diese Krankheit eine organische Ursache hat und zu sagen die Diagnose sei schuld ist ein Blödsinn.

Befundungen durch Toxcenter in der Kritik

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo, einen Gruß an Alle;

Angst und negative Gedanken können - meiner Meinung entsprechend - Krankheiten auslösen oder verschlimmern. Die Art und Weise, wie eine "Diagnose" übermittelt wird, kann meiner Ansicht nach einen direkten Einfluss auf den Heilungsprozess ausüben.

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Ich stimme Leòn da voll und ganz zu.
Gerade Ärzte haben eine enorme Verantwortung und hier spielt die Kommunikationfähigkeit eine große Rolle. Psyche und Körper lassen sich nicht trennen.

Wir haben ein Krankenhaus bei uns in der Stadt, in dem eine Kommunikationtrainerin arbeitet. Ich habe vor kurzem ein Seminar bei ihr besucht. Sie hat einige Beispiele genannt, was schieflaufen kann, wenn man die Kommunikation nicht richtig beherrscht. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Es wurden deshalb schon schwerwiegende Fehler begangen, für die Psyche des Patienten und auch Fehler bei OP's.
Aus dem Grunde werden in diesem Krankenhaus die Ärzte geschult, so das die Fehlerquote möglichst gering bleibt und der Patient sich auch menschlich, psychisch aufgehoben fühlt.

Grüsse von Juliette

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Jean ist offline
Beiträge: 45
Seit: 09.04.09
Hallo zusammen,

Wer die Krankheitsursachen meidet, besonders die Nervengifte aus seinem Umfeld entfernt, der besitzt eine positive Grundstimmung, die ihn alle Schicksalsschläge ertragen läßt. Er ist frei von Ängsten und nichts kann an ihn mehr so nah herantreten, daß es ihn niederschlägt. Melancholie gibt es schon, aber keine Depressionen oder ähnliche “Gefühle”. Folter und verwandte extreme Ereignisse wollen wir einmal bei Seite lassen.
Seine Hausärzte und alle die einen gesundschwatzen wollen, kennt man nicht mehr. Nur noch ein paar Menschen, die sich jenseits ihres Standes den Dienst an ihren Nächsten verschrieben haben, sucht man ab und an noch auf. So denke ich manchmal an einen Zahnarzt und seine Assistentin, was ich mir vor ein paar Jahren nicht hätte vorstellen können.


Liebe Grüße Jean

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Dazu ein passendes Zitat von Dr. Klinghardt:

„Dr. Dietrich Klinghardt brachte in seinen Seminaren einmal sinngemäß zum Ausdruck, dass eine dumpfe Passivität, wie sie unsere Gesellschaft kennzeichnet, ein gutes Kennzeichen für eine allgemeine Schwermetallbelastung ist. Mit zunehmendem Alter schwinden bei vielen Menschen Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit – die eigene Situation wird einfach träge und passiv hingenommen. Der fehlende Antrieb zeigt sich auch in der Unfähigkeit, einen spirituellen Weg zu gehen. Man begnügt sich mit materialistischen Denkmustern und einer Art von Gewohnheitsglauben.“

Liebe Grüße
Anne S.

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