1881: George M. Beard beschreibt Amalgamkrankheit - Aufruf

09.01.04 08:52 #1
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1881: George M. Beard beschreibt Amalgamkrankheit - Aufruf

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Aber was ist mit dem Staat, der sollte im Grunde verantwortlich sein und Amalgam per Gesetz verbieten.....
Macht er nicht, weil er von Lobbyinteressen kontrolliert wird, u.a. auch die Pharmalobby.
__________________
Gruß Tobi

1881: George M. Beard beschreibt Amalgamkrankheit - Aufruf

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Interessante Tatsache:

In Amerika wurde 1980 (ungefähr) ein Gesetz erlassen welches besagt dass alle Materialien und Arzneimittel Sicherheitsprüfungen unterzogen werden müssen, bevor sie eingestuft werden können.

Es gibt dort drei Klassen: 1,2 und 3.

Amalgam war das einzige Material, dass ohne Prüfung eingestuft wurde. Und zwar vom Leiter der FDA (soweit ich mich erinnere). Und zwar in Klasse 2, welche besagt dass es "weitgehend sicher" ist.

Warum wohl? Weil niemand wollte dass es zu Untersuchungen bezüglich der wahren Verträglichkeit kam. Sie behaupten es wäre sicher, haben aber Angst vor Überprüfungen. Und das sind genau dieselben Leute die behaupten es wäre wissenschaftlich erwiesen dass Amalgam harmlos wäre....
Bis heute ist Amalgam in Klasse 2 eingestuft. Das ist ein Verstoss gegen das Gesetz. Trotzdem sind die damit fast 30 Jahre lang durchgekommen.

Amalgam zu verwenden, kommt einem gigantischem toxikologischen Experiment an der Bevölkerung gleich. Und niemand möchte das wahrhaben. Lieber wird getan als ob Amalgam immer sicher gewesen wäre.

Kürzlich wurde aber die Behörde mehr oder weniger gezwungen diese Untersuchung einzuleiten. Ich glaube die Frist endet genau diesen Sommer.

Mal sehen was sie alles fabrizieren um die Verträglichkeit zu "beweisen".

Geändert von Stengel (28.06.09 um 17:07 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Ich glaube der Trick von der FDA war dass Amalgam als "medical device" eingestuft wurde die sich "ausserhalb des Körpers" befindet.(im Mund)

Deshalb unterliegt es auch nicht so strengen Vorschrifen wie Dinge die mit dem menschlichem Körper in Kontakt kommen.

FDA Pressed by Lawsuit to Address Mercury Amalgam Safety


"-In recent years, the pro-amalgam FDA staff has made some moves to quietly place all amalgams in Class II (medical devices) which would remove it from serious examination of safety".

- Mercury amalgams have been classified by the FDA as a "medical device" and the U.S. Supreme Court recently ruled "that medical device manufacturers cannot be sued for injuries caused by their products if those products were pre-approved for use by the FDA".

-Mercury amalgams are currently classified by the FDA as Class II medical devices. The medical device classification system consists of three levels, Class I, which include bandages and tongue depressors, regulated by "general controls". Class II devices, subject to "special controls", include amalgams and powered wheel chairs. Class III devices require "pre-market approval" and include silicone breast implants and heart valve replacements.
Wenn die FDA Amalgam auf eine Stufe mit Silikon Implantaten stellen würde, wäre es wohl nicht mehr möglich es als harmlos darzustellen. Wie sollte man auch erklären es seit sicher 0.5-1 Gramm Quecksilber in den Körper einzupflanzen?

Es ist zumindets klar dass in den USA die FDA genau weiss wie schädlich Amalgam ist aber alles tut um die Zahnärzte und die Herstellerfirmen zu schützen.

Das selbe gilt auch für quecksilberhaltige Impfungen.

Geändert von dmps123 (28.06.09 um 17:34 Uhr)

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042 ist offline
Männlich 042
Beiträge: 24
Seit: 24.06.09
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Chronische "unheilbare" Beschwerden die meistens den Menschen trotzdem funktionstüchtig lassen, sind wohl der beste Freund der Pharmaindustrie. Und Psychiater. Und Ärzte.
Da könnte man ja schon auf Gedanken kommen...
Der Mensch nach dem Bilde seiner durch Jahrtausende Züchtung degenerierten Nutztierrassen;
Sie stehen harmlos, verblödet und friedlich grasend auf der Wiese und sind ohne ihren Herrn nicht überlebesfähig.

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042 ist offline
Männlich 042
Beiträge: 24
Seit: 24.06.09
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Interessante Tatsache:

In Amerika wurde 1980 (ungefähr) ein Gesetz erlassen welches besagt dass alle Materialien und Arzneimittel Sicherheitsprüfungen unterzogen werden müssen, bevor sie eingestuft werden können.

Es gibt dort drei Klassen: 1,2 und 3.

Amalgam war das einzige Material, dass ohne Prüfung eingestuft wurde. Und zwar vom Leiter der FDA (soweit ich mich erinnere). Und zwar in Klasse 2, welche besagt dass es "weitgehend sicher" ist.

Warum wohl? Weil niemand wollte dass es zu Untersuchungen bezüglich der wahren Verträglichkeit kam. Sie behaupten es wäre sicher, haben aber Angst vor Überprüfungen. Und das sind genau dieselben Leute die behaupten es wäre wissenschaftlich erwiesen dass Amalgam harmlos wäre....
Bis heute ist Amalgam in Klasse 2 eingestuft. Das ist ein Verstoss gegen das Gesetz. Trotzdem sind die damit fast 30 Jahre lang durchgekommen.

Amalgam zu verwenden, kommt einem gigantischem toxikologischen Experiment an der Bevölkerung gleich. Und niemand möchte das wahrhaben. Lieber wird getan als ob Amalgam immer sicher gewesen wäre.

Kürzlich wurde aber die Behörde mehr oder weniger gezwungen diese Untersuchung einzuleiten. Ich glaube die Frist endet genau diesen Sommer.

Mal sehen was sie alles fabrizieren um die Verträglichkeit zu "beweisen".
Am 28. Juli wird´s interessant. Das könnte ein Dammbruch werden. IAOMT News

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Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Ich glaube der Trick von der FDA war dass Amalgam als "medical device" eingestuft wurde die sich "ausserhalb des Körpers" befindet.(im Mund)

Deshalb unterliegt es auch nicht so strengen Vorschrifen wie Dinge die mit dem menschlichem Körper in Kontakt kommen.
Nicht ganz...

Hier aus dem Brief der IAOMT an die FDA:

B. FDA’s Regulation of Implants
When utilized as a dental filling material and placed in living tissue in a human body, mercury amalgam implants are a medical/dental device and as such, under existing law, must be classified. By definition, it must be classified as an implant and automatically placed in Class III, requiring scientific proof of safety. The FDA definition of an implant appears in FR 43 32994,
July 28, 1978: “Implant means a device that is placed into a surgically or naturally formed cavity of the human body. A device is regarded as an implant for the purpose of this part only if it is intended to remain implanted continuously for a period of 30 days or more, unless the commissioner determines otherwise in order to protect human health.” In 1978, the FDA Dental Device Panel requested that dental amalgam be exempted from
the FDA Rule definition for “implant” (“a device that is placed into surgically or naturally formed cavities of the human body.” [FR 42(177):46035, 13 Sep 1977.]) The FDA Commissioner denied that request [FR 43(146):32988, 28 Jul 1978.] The FDA Dental Device Panel ruled that dental amalgam was not an implant, in direct contravention of the ruling of the FDA Commissioner. [FR 45(251):85964, 30 Dec 1980.]
Kurzfassung für diejenigen die nicht so gut Englisch können:

Die Definition von Implantat trift eindeutig auf Amalgam zu (Implantat = Apparat der in künstlich erzeugte oder natürliche Aushöhlungen des Körpers eingesetzt wird und dort länger als 30 Tage bleibt)

Als solches müssten erst wissenschaftliche Beweise für die Sicherheit von Amalgam existieren bevor es zugelassen werden darf.

Im Jahre 1978 bat die Kommission für Zahnapparaturen der FDA darum, dass für Amalgam eine Ausnahme gemacht wird, und es somit nicht als Implantat eingestuft wird.

Die Anfrage wurde vom Beauftragtem abgewiesen.

Daraufhin setzte sich die Kommission für Zahnapparaturen über den Entschluss hinweg und stufte Amalgam trotzdem unter Klasse 2 ein, wo es keinen Sicherheitsnachweis benötigt um verwendet werden zu dürfen.

Im Jahre 2002 machten sie dann einen Versuch das ganze zu legitimieren, mit einer "Reklassifikation von Amalgam" und "Erlassung spezieller Genehmigungen bei Amalgam".

Die Ironie ist dass die FDA schon beschlossen hat dass Quecksilber in keinem Fall als allgemein sicher eingestuft werden kann.

Irgendwann wurden sie dann unter Druck gesetzt und gezwungen den Nachweis der Harmlosigkeit zu erbringen. Der demnächst (diesen Sommer) fällig ist.

Da es aber jede Menge Hinweise dafür gibt, dass Amalgam gesundheitsschädlich ist, dürfte es ihnen schwer fallen. Aber ehrlich gesagt ich erwarte mir wieder die üblichen pseudowissenschaftlichen Verrenkungen und dass man sich wieder auf Aspekte konzentriert die vollkommen belanglos sind ( nach dem Motto "Amalgam wurde ja soviel verwendet, und es gab noch nie Beschwerden", "kein Material hat sich so bewährt und ist so gut", Urintests zeigen kein Abnormalitäten (dafür aber die ganze Person um so mehr), etc)

Geändert von Stengel (28.06.09 um 17:59 Uhr)


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