Hg und Schweine

11.10.06 18:49 #1
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Wenn mit Quecksilber behandeltes Getreide an SChweine verfüttert wird, leiden die auch an einer Quecksilbervergiftung:

http://tinyurl.com/hvmoy

Gruss,
Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Hg und Schweine

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Guter Link, danke!
Die Preisfrage ist nun: Wenn jahrzehntelang mit Quecksilber gebeiztes Saatgut auf das Feld ausgebracht wurde, wo ist das Quecksilber heute?
Guten Appetit!
Liebe Grüße
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Obiger Beitrag ist meine Meinung als Laie! Er ersetzt weder das eigene Denken, noch den Gang zum Arzt oder anderen Spezialisten und ist nur als Anregung für eigene Recherchen und Überlegungen gedacht!

Hg und Schweine

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Danke, gleichfalls, Günter .
Ein Argument mehr für den ökologischen Anbau. Die verwenden Saatgut ohne Quecksilberbehandlung - sagt wenigstens die Bäurin, wo ich einkaufe.

Gruss,
Uta
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Hg und Schweine

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Soviel ich weiß, ist quecksilbergebeiztes Getreide nun generell in Deutschland verboten.
Weiß es jemand anders?
Es wäre mal interessant, die Menge der jährlichen Produktion von Quecksilber mit der recycelten Menge zu vergleichen.
Liebe Grüße
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Obiger Beitrag ist meine Meinung als Laie! Er ersetzt weder das eigene Denken, noch den Gang zum Arzt oder anderen Spezialisten und ist nur als Anregung für eigene Recherchen und Überlegungen gedacht!

Hg und Schweine

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Früher war es üblich, Saatgetreide mit "Beizen" zu behandeln, die Methylquecksilber enthielten. Vergiftungen durch unsachgemäße Handhabung traten dabei zwar auf, viel gravierender waren jedoch die Fälle, wo Vergiftungen die Folge eines irrtümlichen Verzehrs von gebeiztem Saatgetreide waren. Im Irak wurden im Winter 1971/72 über 6000 Menschen mit Vergiftungserscheinungen nach einem Verzehr von Brot, das aus gebeiztem Saatgetreide gebacken war, in die Kliniken eingeliefert. 459 Menschen starben an der Vergiftung.
Als es in Schweden zu einem Massensterben von Wildvögeln durch mit Methylquecksilber gebeiztes Saatgetreide kam, wurde diese Form der Saatbeize 1966 dort verboten. Viele andere Länder schlossen sich an, so daß diese Form der Beize heute nicht mehr gebräuchlich ist.
http://www.chemievorlesung.uni-kiel....ung/metal2.htm



Da Milch am Ende der Nahrungskette steht, häufen sich in ihr Schadstoffe an: Pestizide aus dem Futter, Hormone, Antibiotika und andere Medikamente aus der Tierhaltung, jede Menge Umweltgifte wie PCBs, Dioxine und Schwermetalle: Cadmium, auch aus dem Phosphatdünger, Quecksilber aus Futtergetreide (Saatbeize), Aflatoxine (Schimmelpilzgifte) aus dem Kraftfutter (3. Welt), Radioaktivität (Strontium 90, Caesium 137), nicht erst nach Tschernobyl.
http://www.sylt-gesund-leben.de/texten/milch.htm

...erzählte die Weddinger Imkerin Ramona Mai, der 2002/2003 fast die Hälfte ihrer Bienenvölker einging, dass sie die Stöcke in der Nähe von Mais- und Rapsfeldern aufgestellt hätte, deren Saatgut mit einem starken Gift gebeizt worden war. Nachdem sich ihr Mann mit dem dabei verwendeten Pflanzenschutzmittel näher befaßt und darüber auch mit französischen Imkern korrespondiert hatte, besaß sie genug Beweise für ihren Anfangsverdacht, “dass diese Mittel für Bienen schädlich sind”....
http://taz.de/blogs/hausmeisterblog/...en-und-imkern/

(interessanter Artikel zur Imkerei ist das).

Auf jeden Fall sieht es wieder einmal so aus, als ob man sich als Privatmensch kaum ganz vor Umweltgiften schützen kann, auch bei besten Absichten.

Uta
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Hg und Schweine
MisterX
Wegen ihrer Bequemlichkeit und Sauberkeit, sowie wegen der sicheren Wirkung erfreuen sich die Quecksilberinjektionen großer Beliebtheit. Von den gelösten Hg-Salzen ist das gebräuchlichste das Sublimat in Form der Müller-Sternschen Lösung (1 Sublimat, 2 - 10 Kochsalz auf 100 Wasser), wovon täglich 1 Pravazsche Spritze injiziert wird - Injektionen größerer Mengen mit längeren Pausen rufen leicht Intoxikationserscheinungen hervor. Bequemer, weil mit größeren Intervallen zu verabreichen, und wirksamer sind die Injektionen mit ungelösten Hg-Präparaten, von denen die Kalomelinjektionen (Rp. Calomel. vapore parat. 1,0; 0,1. Oliv. sterilis. 9,0; jeden 4. Tag 1/2 Spritze, wenn ohne starke Reaktion vertragen, jede Woche eine ganze Spritze, für eine Kur reichen 5 ganze Injektionen (noch mehr zu empfehlen, weil weniger schmerzhaft, ist das 40% ige Neissersche Kalomelöl, das mittels der Barthelemyschen Spritze injiziert wird; jeder Teilstrich enthält 1 cg Jodipin, entweder intern 3mal täglich ein Kinderlöffel des 10% igen Präparates oder subkutan, was viel wirksamer, jeden Tag eine Injektion von 10g des 25% igen Jodipins bis zum völligen Schwund aller Symptome.

Therapie -Syphillis -Jacobi: Atlas der Hautkrankheiten


so ändern sich die Zeiten ...

vor ca. 100 jahren wurde man von Quecksilber und Arsen noch gesund - anstatt krank ...


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