Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

21.02.05 14:59 #1
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Vino1 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 21.02.05
Hallo zusammen,

vor ca. 1,5 Jahren plötzliche Panikattacke. Seither durchgehend enorme psychische Probleme, vor allem Ängste (vor Neuem, vor Herausforderungen, auch vor fremden Menschen usw.), bin seelisch nicht belastbar, stehe neben mir, sehe teilweise alles wie duch einen Schleier. Mein Nacken ist ständig verspannt. Weitere gesundheitliche Probleme liegen in letzter Zeit bei Gelenkschmerzen nach sportl. Belastung der Knie und muskulären Problemen. Zudem habe ich Probleme mit dem Sehen - mir macht die Helligkeit sehr zu schaffen - Blendung. Auch im Bereich der Nieren habe ich Schmerzen.

Nach der Gabe der zweiten DMPS-Spritze lagen meine Kupferwerte immer noch bei 1313 / Kreat., der Quecksilberwert lag bei 28 ( mir wurden aber nur 4 mg injiziert). Nach der ersten Spritze (5 mg) lagen meine Werte bei 1700 und 52.

Ich hätte gerne eine Einschätzung von Euch bzgl. der hohen Kupferwerten und welche weitere Therapien Ihr mir vorschlagen würdet und ob Ihr auch einen Zusammenhang zwischen meinen Problemen und den Meßergebnissen seht.

Danke für Eure Antworten.

Gruß

Uwe

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

su ist offline
su
Beiträge: 46
Seit: 11.04.04
Hallo Uwe
Ausser Nierenschmerzen hatte ich alle Deine Beschwerden auch und das während Jahren. Dazu kamen noch starke Migräne, Nervosität, innerliches Zittern und noch mehr. Meine Kupferwerte waren vor 1 1/2 Jahren bei 3000, Zinn leicht erhöhrt, der Rest war normal. Ich habe bei der 6. DMPS Spritze eine Allergie erhalten, und darf nun keine mehr haben, die 7. wäre wieder ein Test gewesen. Ich muss im Moment abwarten wies weitergeht, habe erst im Frühjahr wieder einen Termin beim Arzt.

Viele Grüsse
su

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Regina ist offline
Beiträge: 4
Seit: 28.02.05
Hallo Uwe,
ich weiß seit Freitag, dem 25.02.05, dass ich eine Kupfervergiftung habe (die genauen Werte muss ich noch mal erfragen) - und das nach 3 schmerzreichen Jahren und Arztrennerei ohne wirkliche Diagnose.
Auch ich hatte Sehstörungen (eine Netzhautentzündung wurde festgestellt und auf Borreliose untersucht - negativ! - und man hat keine Ursache für die Entstehung der Netzhautentzündung finden Können). Die Schmerzen in der rechten Schulter zogen sich langsam bis in die Hand hinunter - ein Kapaltunnelsyndrom grenzwertig zur Operation wurde festgestellt, d.h. es wurde nichts unternommen und ich muß die Schmerzen weiterhin ertragen. Woher die Schulterschmerzen kommen, weiß bis heute keiner. Die Schmerzen sind nun auch in der anderen Schulter/Arm/Hand. Du schreibst von Angstzuständen. Ich verspüre sehr häufig Angst - vor allem Angst, der Arbeit nicht gerecht zu werden oder plötzliche Angst vor einem Menschen, der mir gegenübersteht. Dann bekomme ich einen Schweißausbruch und / oder werde ganz plötzlich knallrot im Gesicht / oftmals nur eine Gesichtshälfte. Ich schlafe seit mehr als einem Jahr furchtbar schlecht, d.h. ich schlafe wunderbar ein, bin aber nach 2 Stunden wieder wach und schlafe dann nur noch ganz oberflächlich oder bleibe tatsächlich den Rest der Nacht wach. Das ist das Furchtbarste für mich, da ich bis Mitte der Woche so fertig bin, dass ich auf Arbeit total zittrig bin und mir oftmals bis 12 Uhr mittags leicht über ist. Nierenschmerzen habe ich auch schon sehr lange. Ich dachte aber immer, dass es zu meiner Morgensteifigkeit gehört oder von der Wirbelsäule her kommt. Auch die immer wieder auftretende Übelkeit konnte ich mir nicht erklären. Ich bekomme dann immer so eine Art Blähbauch und es bleibt dann 1-3 Tage, dann ist es wieder für ein paar Tage oder eine ganze Zeit weg.
Meine Ärztin,die nun die Kupfervergriftung per DMPS-Test festgestellt hat, gibt mir nun 7-10 Tage je 5ml Spritzen DMPS, insgesamt 5 Stück. Gleichzeitig nehme ich ein Nierentonikum und beginne eine Eigenblutbehandlung.
Ich weiß nicht genau, woher die Kupfervergiftung kommt, denn eine Amalgamvergiftung liegt nicht vor (ich habe mir das Amalgam vor 4 Jahren entfernen lassen und nur unzureichend homöopathisch ausgeleitet). Lt. meiner Ärztin testen wir nach 6 Wochen noch einmal die Kupferwerte zudem auch noch Blei. Normal könnten die Kupferwerte dann schon im normalen Bereich sein.
Ich hätte gerne noch mehr Feetback über die Symptome einer Kupfervergiftung und die Erfahrung anderer über die Länge und Methodik der Ausleitung.
Liebe Grüße
Regina

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Regina ist offline
Beiträge: 4
Seit: 28.02.05
Hallo Uwe, hier noch mal Regina!
Muskelschmerzen sind wohl typisch für eine Kupfervergiftung. Ich habe extreme Nackenprobleme (so fing alles an) und auch Akupunktur und manuelle Therapie (28 Anwendungen!!) haben überhaupt keine Linderung gebracht. Heute weiß ich, dass es sich um fibromyalgische Schmerzen handelt, d.h. Schmerzen ausgehend von der Gelenken, es sind aber Sehnenansatz- und Muskelschmerzen. Schau mal unter Fibromyalgie im Netz nach.
Die Lichtempfindlichkeit teile ich übrigens auch mit dir. Zudem bin ich außerordentlich kälteempfindlich, d.h. ich habe ständig eisige Hände und kalte Füße (Raynaudsyndrom).
Wie soll deine Behandlung denn jetzt weiter gehen und was sagt dein Arzt zur weiteren Behandlung?
Gruß Regina

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Regina,

ist bei Dir Morbus Wilson ausgeschlossen worden? Benutze mal die Suchfunktion hier im Forum, da gab es schon einiges darüber. Bei Schwermetallvergiftungen immer auch an Kryptopyrrolurie denken.
Und denk bitte daran, Schwermetalle bekommt man kaum mit DPMS wieder aus dem Nervengewebe heraus. Ich empfehle eine alternative Ausleitung mit Chlorella, Bärlauch/Knoblauch und Koriander. Durch die Füllungen und das Amalgamausbohren hast Du bestimmt noch Schwermetalldepots.
Habt ihr Wasserleitungen aus Kupfer?
Liebe Grüße

Günter

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.674
Seit: 10.01.04
Hallo Regina,
wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du das Amalgam seit einiger Zeit draußen. Mit Schutzmaßnahmen oder ohne? Wie sah die Ausleitung aus? Waren das nur homöopathische Mittel? Dann war sie wohl eher keine Ausleitung :( .

Es gibt bei der Ausscheidung nach einer DMPS-Spritze eine Reihenfolge. Solange die vorderen Schwermetalle noch nicht abgeräumt sind, kommen die hinteren noch kaum dran. Erst wenn z.B. Kupfer niedrig ist, erhöht sich im allgemeinen der Quecksilberwert. Insofern könnte ich mir vorstellen, daß Du nicht nur mit Kupfer belastet ist (obwohl sich das im Moment hoch zeigt) sondern auch noch mit QUecksilber. Nur zeigt sich das noch kaum.
Die Reihenfolge der Ausscheidung von SM nach DMPS sieht so aus:

Zink > Kupfer > Arsen > Quecksilber > Blei > Zinn > Eisen > Cadmium > Nickel > Chrom

Als "Normalwert" für Kupfer wird hier < 500 ug/g Kreatinin angegeben.
(Gerz: Applied Kinesiology, AKSE-Verlag)

Es ist gut, wenn Du etwas für die Nieren nimmst. Für die Leber wäre es auch gut, z.B. ein Mariendistelpräparat oder Herbanest von Nestmann. Leberwickel kann man selbst machen..

Mit Eigenblut wäre ich etwas vorsichtig, falls Du merkst, daß Du Dich damit schlecht fühlst. Es könnte ja sein, daß Du jedes Mal wieder ein bißchen Kupfer zugeführt bekommst? :? Erkundige Dich lieber mal genau, bevor das schiefläuft.

Gruss,
Uta

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Regina ist offline
Beiträge: 4
Seit: 28.02.05
Hallo Günter,
vielen Dank für die Informationen und Tips.
Ich hatte mich bezüglich Morbus Wilson schon belesen, es aber ausgeschlossen, aufgrund der angegebenen Symptome. Das gleiche gilt für die Kryptopyrrolurie. Ich entnehme dem Gelesenen, dass dann schon sehr früh (in der Kindheit zumindest) Symptome hätten auftreten müssen. Ich bin als Mensch sehr diszipliniert, sehr gut organisiert und stark kontrolliert. Da ist nie Platz gewesen für psychische Aussetzer, Hyperaktivität etc. Die Augen sind mehrfach im letzten Jahr kontrolliert worden aufgrund der Netzhautentzündung. Das Augeninnere ist kein bisschen gelblich - um auf einige beschriebene Sypmtome kurz einzugehen.
Du fragtest mich nach dem Trinkwasser - ich bin sehr oft umgezogen, doch habe ich nie die von meiner Ärztin beschriebenen Ablagerungen im Wasser erkennen können. Woher kann die Kupfervergiftung denn dann eigentlich noch kommen?
Was bringt denn nun eigentlich die Ausleitung mit DMPS, zumal es so umstritten ist? Sollte doch nur mit Kräutern und Algen ausgeleitet werden? Ich bin echt verunsichert, zumal eine Selbsthilfegruppe in Berlin sagt, dass nichts wirklich hilft außer DMPS.
Nun finde ich hier in meiner Nähe nicht einmal einen Arzt der das macht (die aufgesuchte Spezialistin ist so weit entfernt, dass ich mir jedesmal für einen Termin Urlaub nehmen muß).
Liebe Grüße
Regina

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Regina ist offline
Beiträge: 4
Seit: 28.02.05
Hallo Uta,
auch dir lieben Dank für die Infos.
Ich weiß nicht mehr genau, wie die Amalgamentfernung abgelaufen ist, aber ich glaube, dass nur bei einer Sitzung die Schutzfolie angelegt wurde, bei weiteren Entfernungen nicht mehr. Ausgeleitet wurde mit Phönix Antitox, Phönohepan und Solidago.
Deine Informationen über den Abbau der einzelnen Metalle ist sehr interessant. Mir war zwar die Reihenfolge des Abbaus bekannt, aber nicht wirklich klar, dass der Abbau sozusagen nacheinander abläuft und die Messwerte sich somit verändern können. Dann ist es ja möglich, dass ich zudem noch eine Amalgamvergiftung habe, was den mir bekannten Symptomen und meinen Beschwerden ja entschieden näher käme. Überhaupt finde ich so wenig über die Symptome der reinen Kupfervergiftung. Sind sie fast identisch mit denen der Amalgamvergiftung?
Lieber Gruß
Regina

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.674
Seit: 10.01.04
Hallo Regina,
soviel ich weiß, war früher in Amalgam-Füllungen auch Kupfer drin. Das wurde dann aber abgeschafft. Vielleicht hattest Du ja solche Füllungen?
Sonst weiß ich jetzt auch nicht, woher viel Kupfer herkommt, es sei denn aus Wasserleitungen.
Zu den Symptomen einer Kupferbelastung habe ich gefunden:
Bei Diabetes, der Einnahme der 'Anti-Baby-Pille', während der Schwangerschaft, bei einigen Lebererkrankungen, bei Nierensteinen sowie bei Rheumatismus kann es zu erhöhten Kupferwerten im Blut kommen.
http://www.m-ww.de/gesund_leben/erna...en/kupfer.html
und das da:
Krankheiten und Symptome bei Mangelzuständen:
Schwäche und Müdigkeit
Hautpigmentationsstörungen, Vitiligo
Schwaches Immunsystem, geringere Immunaktivität.
Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin, hohe Triglyzeride), schlechte Blutzuckerkurve (schlechte Glukosetoleranz)
Gefahr von Gefäßaussackungen (Aneurysmen)
Wann bekommt man einen Mangel?
Kleinkinder mit Kuhmilchernährung (Kuhmilch hat nur einen geringen Kupferanteil)
Chronische Darmentzündungen, chronische Durchfälle (geringere Aufnahme, erhöhter Verlust)
Gebrauch von säurebindenden Medikamenten
www.biomedicus.de/vitamin/kupfer.htm
und noch mehr für den, der mag, über Kupfer:
[URLhttp://www.umweltschutz.ch/standpkt/tmein98.htmURL]

Bei einer chron. Kupfervergiftung scheinen Leber und Niere und enzymatische Vorgänge betroffen zu sein. Das paßt aber genauso gut zu einer Quecksilbervergiftung. Schwermetalle tun eben keinem gut :( ~_~ ...

Gruss,
Uta

Kupfer- und Quecksilberwerte nach DMPS

margie ist offline
Beiträge: 4.779
Seit: 02.01.05
Hallo Regina,

ich lese gerade Deine Beiträge im Forum betreffend Deine hohen Kupferwerte und Deine Symptome. Du hast auf Günthers Einwand hin betr. M. Wilson geantwortet, dass Du das nicht haben kannst, weil Du dann schon in der Kindheit hättest Symtome haben müssen.
Da ich selbst M. Wilson habe und bei mir die Sache mit 32 Jahren anfing, möchte ich Dich darauf hinweisen, dass es verschiedene Formen von M. Wilson gibt.
Der leberbetonte M. Wilson beginnt oft schon in der Kindheit. Der neurologisch und psychiatrisch betonte M. Wilson beginnt meist erst im Erwachsenenalter meist noch vor dem 40. Lebensjahr (zum Teil auch schon zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr). Du schilderst einige typische Symptome wie ich sie auch kenne.

Ich vermute mal, dass Du zwischen 20 und 40 Jahre alt bist, oder? Dann wäre es nicht ausgeschlossen, dass Deine Beschwerden mit einem M. Wilson zu erklären sind.

Bei mir hat es 15 Jahre gedauert, bis ich selbst darauf gekommen bin, dass ich diese Krankheit haben könnte. Ich bin jetzt 47 Jahre und weiß seit Dezember 2004, dass ich zuviel Kupfer in der Leber habe (festgestellt durch Leberbiopsie).

Wenn Du Dich auf die Krankheit untersuchen lassen willst, solltest Du es bald tun, möglichst bevor Du viele DMPS-Spritzen bekommen hast, weil dann die Untersuchungen auf M. Wilson evtl. "verwässert" werden, da das DMPS einen Teil des Kupfers ausleitet und dann Messungen schwieriger sind.
Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass sich kein (bzw. kaum ein) niedergelassener Arzt damit auskennt, rate ich Dir, gleich in eine Fachambulanz zu gehen, wenn Du Dich untersuchen lassen willst.
Ich habe den Fehler gemacht, dass ich glaubte, dass sich die niedergelassenen Ärzte damit auskennen und habe den vereinzelt vorgenommenen Messergebnissen, die nicht sehr auffällig waren, vertraut.
Aber wie ich heute weiß, können die Blutwerte und die Urinwerte (=nicht mobilisierter Urin) normal sein und man hat die Krankheit dennoch.

Wie sind denn Deine Leberwerte? Im niedrig normalen Bereich, an der oberen Grenze des Normbereiches oder evtl darüber?
Die Leber ist auch bei der neurologisch/psychiatrischen Form von M. Wilson mal mehr und mal weniger beteiligt. Bei mir waren lange Zeit die Leberwerte nur ab und zu leicht erhöht, aber sehr oft auch im Normbereich. Wenn sie jedoch im oberen Normbereich liegen oder leicht darüber, könnte dies schon mit M. Wilson zusammenhängen.
Im Ultraschall kann die Leber anfänglich noch normal aussehen, später wird sie evtl. leicht vergrößert sein, aber auch das wechselt immer wieder zurück in den Normalbereich.

Eine nicht zu unterschätzende Folge von M. Wilson kann eine Hämolyse sein, d. h. dass die roten Blutkörperchen vorzeitig absterben. Hierzu wird das Haptoglobin bestimmt, das dann erniedrigt ist. Da auch bei DMPS eine Hämolyse auftreten kann, sollte man vor Gabe von DMPS zumindest eine Hämolyse ausgeschlossen haben, denn bei Vorliegen einer Hämolyse würde ich wohl kein DMPS mir geben lassen.

Doch ich will Dir die Krankheit nicht einreden, wenngleich ich aufgrund Deiner Beschwerden schon einen Verdacht auf diese Krankheit hätte.
Gerade das Zittern, die Steifigkeit, die Muskelschmerzen, die Augenprobleme, die Schlafstörungen passen auf M. Wilson.
Deine Art von Schlafstörungen habe ich auch. Ich schlafe schnell ein und wache nach ein paar Stunden wieder auf und habe dann nur noch leichte Schlafphasen mit häufigem Aufwachen. Als ich noch berufstätig war, war ich abends immer so fertig, dass ich mich sofort hingelegt habe.
Die Übelkeit solltest Du mal mit einem Gastroenterologen besprechen, Kupfer macht aber auch Störungen im Verdauungstrakt. Es schädigt z. B. die Darmflora. Ich selbst habe seit 10 Jahren mehr oder weniger Durchfall und heftige Verdauungsprobleme (z. B. Fettstühle, Blähungen, etc.).
Auch die Angstzustände sind bei M. Wilson möglich, weil auch die Psyche betroffen sein kann. Man kann u. a. Depressionen, Stimmungsschwankungen etc. bekommen?
Hast Du evtl. manchmal Schluckstörungen oder viel Speichelfluss? Beides wäre auch typisch bei M. Wilson.

Da ich schon etliche Beiträge zu diesem Thema geschrieben habe, will ich ergänzend darauf verweisen.

Solltest Du fragen haben, kannst Du mir auch eine E-Mail schicken.

Gruß
Margie

Hier ein paar Links zu der Krankheit:

http://www.dgn.org/186.0.html
Der Morbus Wilson, als Krankheitsentität erstmals 1912 von S.A.K. Wilson erkannt und seither auch hepatolentikuläre Degeneration genannt (1), ist eine autosomal rezessiv vererbte Kupferstoffwechselstörung, die sich unbehandelt durch rein internistische, rein neurologische, rein psychiatrische Symptome oder durch ihre komplexe Kombination im Alter zwischen 6 und 40 Jahren manifestiert.

www.charite.de/ch/neuro/klinik/patienten/ag_bewegungsstoerungen/index/info/Morbus_Wilson/Morbus_Wilson.htm
Symptome:
Es werden zwei verschiedene Verlaufsformen unterschieden:
juveniler (=jugendlicher) Typ (sog. Wilson Typ)
Beginn zwischen dem 5. und 20. Lebensjahr, rasch fortschreitend, führt in der Regel unbehandelt innerhalb von 5 - 7 Jahren zum Tod
adulter (=erwachsener) Typ (sog. Westphal-Strümpell-Pseudosklerose)
Beginn zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr, langsamer fortschreitend

Fachkliniken:
www.morbus-wilson.de/klinik.html


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