Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!

28.03.06 22:31 #1
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klaudi ist offline
Beiträge: 305
Seit: 25.07.05
Hallo

Da bin ich mal wieder!

Ich hatte viele Arztbesuche und die meisten von euch kennen mich schon.
Ich hatte ja die Diagnose MB bekommen. Da dachte ich jetzt hast du was wo man anpacken kann. Denkste!
Das Ergebnis der Radiologie kommentierte das es nun mehr degenerative Veränderungen sein sollen.brrrrrrrrrrrrrrrrrrr Bei den Randleistenveränderungen entzündlichen Ursprungs streiten sich die Gelehrten nun. Also bin ich mit meinen ganzen Unterlagen nochmal zum Orthopäden gegangen . Hab ihm die gezeigt. Ich wollte seine Meinung darüber hören. Er ist der Meinung ich wäre total vergiftet. Toxine Metalle usw. Er sagte mir gleich das es schwierig werden wird da einen richtigen Arzt zu finden der michdabei unterstützt. Er ist aber bereit mich dabei zu unterstützen. Er hat mir etwas vorgeschlagen.

Ich möchte Eure Meinung dazu haben. Bitte schnell. Ganz ganz schnell
Mir geht es im Moment ziemlich schlecht. er hat gesagt das dies immer schlimmer werden würde. Ich könnte damit rechnen noch Neurodermitis oder Asthma zu bekommen.

Mir reichts jetzt auch. Ich würde jetzt ja gerne mit einer Entgiftung anfangen. Weis aber nicht ob ich die da unten für richtig halten kann. Ich soll auch noch zum Zahnarzt gehen. Termin hab ich schon.
Er empfahl mir eine Therpie mit Infusionen

Das schrieb er mir auf ein privat Rezept
NUX VOMICA INJ S AMP 10 St NI
L YMPHOMYOSOT N AMP 10 ST NI
HEPAR COMPOSITUM N AMP 10 ST NI
SOLIDAGO VIRGA INJ FORTE AMP 10 ST NI

kostenpunkt etwa 50 Euro in der Apotheke
und 100 Euro für die Behandlung

Ist das denn oben ein Anfang für eine Entgiftung. Ich habe diese Mittel hier bei Euch noch nicht gelesen. Helft mir mal bitte da durch zu steigen.

DAnke im vorraus.
Klaudia
ps. wenn ihr mir jetzt nicht helfen könnt sehe ich bald so aus

Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!

ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Nux vomica ist Brechnuss, ein homöopat. Mittel, bei Übelkeit z.B. Ampullen dazu kenne ich nicht.
Das 2. scheint ein Mittel für die Lymphe zu sein. Wahrscheinlich zweckmäßig.
Das Dritte kenne ich nicht und das 4. ist Goldrute, das ist gut für die Nieren. die bei der Entgiftung ja viel Arbeit haben.
Wahrscheinlich sollen diese Mittel die Gift-Ausscheidungsorgane stärken, damit eine Ausleitung von deinem Körper überhaupt bewältigt werden kann.

Kann dir leider nicht mehr helfen

LG

edit: Goldrute als Tee und Nux vomica als Kügelchen sind bestimmt billiger als Ampullen. Aber vielleicht ist das ja auch eine Intensivkur. Ich würd noch mal nachfragen
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Niveau ist keine Hautcreme!

Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!

Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Nux vomica ist außerdem noch ein Mittel zur Entgiftung. Insofern passend.

Hepar Compositum:
Hepar compositum N
Anwendungsgebiete:
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Dazu gehören: Anregung der entgiftenden Leberfunktion bei akuten und chronischen Leber-Galle-Affektionen, z.B. Cholangitis, Cholezystitis, aber auch bei toxisch bedingten Leberfunktionsstörungen als Ursache oder Folge sonstiger Erkrankungen, bei Hypercholesterinämie, Erythematodes, toxischen Exanthemen, Dermatosen und Dermatitis, Neurodermitis sowie zur Anregung der Leberzellfunktionen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.



Charakteristik der Einzelbestandteile:

Avena sativa (Hafer)

Calcium carbonicum Hahnemanni (Innere weiße Teile der Austernschale)

Carduus marianus (Mariendistel)

Chelidonium (Schöllkraut)

China (Chinarinde)

Cynara scolymus (Artischocke)

Histaminum (Histamin)

Lycopodium (Bärlapp)

Sulfur (Schwefel)

Taraxacum (Löwenzahn)

Veratrum (Weiße Nieswurz)

www.heel.de/public/arzneimittel/default.asp?smid=1&modus=2&id=24&suchen=hepar%20co mpositum

U.a. ist da auch Schwefel drin, und Schwefel bindet ja Schwermetalle.

Ich kenne diese Art der Therapie nicht, insofern kann ich nichts dazu sagen. Aber sie klingt auf jeden Fall nicht schlecht.

Könntest Du Dir denn nicht einen Klinghardt-Therapeuten suchen?

Gruss,
Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!
Lukas
Hallo Klaudi,

dass Du vergiftet bist ist ja schon lange klar, denn die Autoimmunerkrankungen sind ja schließlich irgendworin begründet - das Thema hatten wir ja schon - und zwar egal, ob nun Morbus Bechterew oder irgendwelche andere AIs. Das spielt da auch nicht mehr so die große Rolle (wobei ich nur sagen kann: hoffe Du, dass es Dich nicht ausgerechnet mit MB getroffen hat!).

Dass bei Vergiftung eine Entgiftung angesagt ist, ist ebenfalls klar.

Damit es die richtige Entgiftung sein kann (und nicht bloß bei einer allgemeinen Stärkung und Anregung der Ausscheidungsorgane - wie mit Deiner Infusionsbehandlung geplant - bleibt), musst Du erst einmal wissen, womit Du überhaupt vergiftet bist.

Wen ich nicht irre, habe ich Dir schon vor langem geschrieben, dass man, wenn man eine evtl. Schwermetallbelastung überprüfen möchte, den hierfür entsprechenden DMPS-Test durchführen müsste (zumindest liefert dieser das eindeutigste Ergebnis, das man aber auch zu interpretieren in der Lage sein sollte).

Der nächste Schritt für Dich kann und muss - vor irgendeiner Therapie - erst einmal Diagnostik sein (auch das war - glaube ich - bereits Thema).

Für Diagnostik bzgl. vielerlei Gifte und Chemikalien ist Dr. Binz in Trier der geeignete Arzt für Dich - wenn ich nicht irre, habe ich Dir auch das schon vor längerer Zeit geraten (oder aber es war der Tipp an eine oder mehrere andere Forumsuser). Vermutlich würde Dr. Binz keinen DMPS-Test machen, aber wie dieser richtig durchzuführen ist, habe ich Dir vor längerem bereits mitgeteilt. Also hierfür dann anderen Arzt finden (möglicherweise nicht so einfach, wie sogar Dein Orthopäde sagt) oder eben selber machen.

Die richtige(!) Diagnostik und die richtige, entsprechende Entgiftung. Das ist der korrekte Weg für Dich. Egal, welche (üblichen, schulmedizinischen) Diagnosen Du von irgendwelchen (gewöhnlichen 08/15) Ärzten noch vorgelegt bekommst - habe selber mehrere Dutzend -, lasse Dich davon nicht beeindrucken und schon gar nicht dadurch von Deinem Weg abbringen, den Du jetzt schnellstmöglich gehen solltest - ohne noch weitere Zeit zu vergeuden.

Alles Gute!
Lukas

Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Von mir auch noch einen Arschtritt (den Du wohl brauchst um aus den Hufen zu kommen). Achte beim ZA darauf das er weiss was er tut. Maximaler Schutz auch wenn es blöd aussieht und ein paar Euro extra kostet. Gaby hat z.B. Ihren ZA Besuch gut vorbereitet und scheint erfolgreich und unbeschadet durch zu sein. Also kein hektisches Durchbrennen aber lockerer Trab scheint bei Dir angebracht. Die Infusion und die Informationen über mögliche Folgen kriegst Du übrigens nur damit Du nicht auf halben Weg Pause machst und beim Traben bleibst...

Hüa!

Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!
Ringelblume
Hallo Klaudi,

eine Diagnostik, womit Du vergiftet bist, ist vor der Entgiftung notwendig. Ich halte jedoch nichts vom DMPS-Test. Nach meinem Wissensstand holt DMPS Schwermetalle nach einer bestimmten Reihenfolge aus dem Körper, zuerst Kupfer. Hg kommt erst viel später dran, so an 5.oder 6. Stelle. Wenn Du also nur eine DMPS-Spritze bekommst, kann es Dir passieren, dass Du zwar Hg-vergiftet bist, es aber nicht herausbekommst, weil vielleicht eine grosse Menge Kupfer ausgeschieden wird. Bei HPU ist dies wahrscheinlich, weil durch den Zinkmangel sind Kupfer in grösseren Mengen einlagert. Der DMPS-Test sagt Dir auch nichts über die Vergiftung im Zellinneren, sondern nur etwas über das Zelläussere. Es geht ja auch nicht nur um Schwermetalle, sondern evtl. auch um andere Giftstoffe. Da kannst Du viel untersuchen lassen. Ich bevorzuge immer noch den kinesiologischen Test. Damit kann ich auch die intra-zelluläre Vergiftung feststellen. Zudem ist es möglich zu ermitteln, welche Chemikalie sinnvoll als erste entgiftet werden sollte. Das ist nicht unwichtig, da man durch zielloses Entgiften den Körper auch blockieren kann. Weiterhin ist es mitunter (bei MCSlern) wichtig, nicht über die Leber, Niere,Darm zu entgiften, sondern andere Entgiftungswege zu nehmen, z.B. über die Haare.

Grüsse von Ringelblume

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Klaudi

Stimme im wesentlichen Lukas zu. Statt DMPS (mit den allfälligen Problemen gemäss Ringelblume) empfehle ich Dir aber 3 Tage lang DMSA zu nehmen. Am dritten Tag, wenn das Hg und andere Schwermetalle rauskommen) sammelst du den Urin, mischt ihn und schickst ihn zur Analyse. Das ginge sogar ohne Arzt.

Ausser Aluminium (DMSA bindet dieses nicht) wirst Du so alle Schwermetall erkennen können und gleichzeitig werden auch Mineraliendefizite (Zink etc) sichtbar.
Nebenbei Schwermetallbelastungen bzw ausleitungen sind auch eine der besten Massnahmen gegen Autismus, asperger, ADS und andere psychische sachen.
Andere Sachen hab ich Dir glaube schon mitgeteilt.

Alternativ könntest Du Deine Selbst-Ausscheidung aktivieren und andere Funktionen verbessern, wenn Du das spezielle Vitamin MB12 zu Dir nehmen willst. Dazu liess den entsprechenden Treat
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Stern100 ist offline
Beiträge: 6
Seit: 15.07.04
Hallo Ringelblume,
wie wird denn über die Haare entgiftet?
Gruß Stern

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
èber die Haare wird kaum entgiftet, aber inm den haaren ist in höherer Konzentration das vorhanden waqs im Blut ist. Und um zu entgiften muss zuerst das hg gelöst werden und ins Blut gelangen.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Orthopäde empfiehlt mir eine Entgiftung!
Lukas
Ich hatte Klaudi bzgl. des DMPS-Tests (Durchführung und Ergebnis-Interpretation) bereits in der Vergangenheit die genaue Vorgehensweise und die notwendigen Laboruntersuchungen erläutert, womit die von Ringelblume hier genannten evtl. Unzulänglichkeiten des DMPS-Tests (Fehler in der Ergebnis-Interpretation) definitiv ausgeschlossen werden.

Sollte DMPS-Amp. nicht aufzutreiben sein (aber mit etwas Mühe sollte einem das derzeit noch gelingen), wäre evtl. auch eine DMSA-Amp. in Erwägung zu ziehen. Allerdings fehlen hierzu wohl noch die empirischen Daten...

Ich hoffe für Klaudi, dass sie nicht aufgrund hier verbreiteten Halbwissens diese medizinisch ernsthafte Ursachen-Diagnostik (die zuleich Therapie darstellt) unterlässt zu Gunsten von Bioresonanztherapien o.ä., die ihr zwar tausende von Euro ausleiten werden - aber keine Gifte (ebenfalls eigene Erfahrung - wie auch die Erfahrung vieler tausender anderer...)

Lukas


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