Doktorarbeit zur Ausscheidung von Hg (u.a.)

06.03.06 20:39 #1
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Oregano ist offline
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deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=968638465&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filen ame=968638465.pdf

Ich bedaure immer wieder, daß mein Chemieunterricht nicht gerade gut war und ich außerdem sowieso nichit aufgepasst habe .

Auf jeden FAll geht aus dieser Doktorarbeit hervor, daß Quecksilber beim Entfernen von Amalgam-Füllungen entweicht und daß es im Körper vom anorganischen in methyl-Hg verwandelt wird.

Gruss,
Uta
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Mike ist offline
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Da gibt es genau eine Passage die ich mal zitieren möchte:

Der Nachweis von Methyl-, Dimethyl- und Ethylmethylquecksilber in dieser
Speichelprobe deutet auf eine Methylierung des im Amalgam vorhandenen Quecksilbers durch die Mundflora hin.
Ebenso wurde in Stuhlproben ein und zwei Tage nach der Entfernung von vier
Amalgamfüllungen Methyl- und Dimethylquecksilber in Konzentrationen von 44 und 25 μg Hg/kg Stuhl nachgewiesen werden. Da im Rahmen dieser Studie ebenfalls nur das Amalgam als Quecksilberquelle zur Verfügung stand, gelang damit der Nachweis der Methylierung des Quecksilbers im Darm des menschlichen Körpers.
Diese Methylierung wurde bisher nur In-vitro beobachtet, hier liegen nun die ersten Hinweise auf eine In-vivo Methylierung des Quecksilbers sowohl in der Mund- als auch in der Darmflora vor.
Das ist der Knackpunkt den die Schulmedizin bzw. Schulphysik und Chemie bisher immer angezweifelt hat. Denn unter diesen Umständen würde eine Gefahr für Leib und Leben existieren und der Einsatz von Amalgam müsst aus meiner Sicht für sofort verboten werden. Sicher entsprechen die ermittelten Werte aber nicht dem BAT und somit bleibt es wie es ist. Gegen die Allmacht des Geldes ist noch kein Kraut der Weisheit gewachsen. Harren wir der Dinge die uns diesen Monat noch aus Brüssel ereilen aber erwarten wir am besten nur amtliches das längst schon im Kopierer liegt.

Doktorarbeit zur Ausscheidung von Hg (u.a.)

Oregano ist offline
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Ich habe gerade mal wieder einen Brief an das Gesundheitsministerium geschrieben mit Bezug auf diese Doktorarbeit....

Durch eigene ERfahrungen weiß ich, daß Amalgam vor allem zusammen mit anderen Metallen im Mund schlimme Folgen haben kann. Daß das nicht auf jeden zutrifft, weiß ich auch, aber das macht es für Betroffene nicht besser.
Würde von Ärzten wenigstens eine Routine-Untersuchung auf die GST gemacht, wäre eine mögliche Vergiftung schon wesentlich klarer. Aber auch die wird nur auf Wunsch und privat gemacht.

Jetzt habe ich gerade eine Doktorarbeit gelesen deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=968638465&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filen ame=968638465.pdf, aus der ganz klar hervorgeht, daß
1. Amalgam aus den Füllungen herauskommt
2. Zinn auch
3. Daß das anorganische Hg im Darm in organisches Methyl-Hg verwandelt
wird. Da Methyl-Hg bekanntermaßen außerordentlich giftig ist, ist das
doch total übel.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich wenigstens einmal gründlich mit dieser Doktorarbeit auseinandersetzen würden und an gegebener Stelle den Anstoß geben könnten, dies auch zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Gruss,
Uta
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Mike ist offline
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Ich tipp mal ins aktuelle Blau...

dies ist ein fiktiver Text den Ich (Mike) mir gerade ausgedacht habe.



Sehr geehrte Bürgerin,

sicher ist es Ihnen nicht entgangen das wir uns gerade in einer globalen sowie lokalen epidemischen Krise befinden und unser gesammtes Potential in die Vermeidung dieser Krisenherde stecken. Ihre Anfrage wurde auf unserer Seite zur Kentniss genommen, kann aber erst in ca. 3-4 Monaten zu Ihrer vollständigen Zufriedenheit beantwortet werden. Bis dahin bitte ich sie im Auftrag des von Ihnen konsultierten Amtes einen Arzt Ihrer Wahl aufzusuchen. Sicher kann auch ohne GST eine akute Situation auf Ihrer Seite mit üblichen Mittel der Schulmedizin eingedämmt oder reguliert werden. Über eine Verwendungsempfehlungen des Zahnfüllstoffes Amalgam sowie Risiken kann Sie Ihr örtlicher Zahnarzt aufklären.

an dieser Stelle folgt dann der übliche Copy and Paste Pamphlet über das Amalgam und der konsequent nichtssagende Schluss...

wir danken Ihnen für Ihr Interesse und wünschen Ihnen weiterhin alles gute auf Ihrem Weg zur Gesundheit

Ihr Gesundheitsamt

im Auftrag

B. Schnarchnase

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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.731
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So ungefähr dürfte die Antwort ausfallen. Aber man kann ja trotzdem immer mal ein Steinchen ans Fenster werfen... Vielleicht hört es doch irgendwann jemand.

Uta
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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.731
Seit: 10.01.04
Hier ist eine Antwort:
Sehr geehrte Frau...,
vielen Dank für ihre Zuschrift.
Die an das Bundesministerium für Gesundheit gerichteten Einzelfragen, aber auch
allgemeine Stellungnahmen werden hier ausgewertet. Der Gedankenaustausch mit
Bürgern dient dazu, Probleme zu benennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen
sowie die Diskussion darüber zu vertiefen.
Zum Thema Amalgam möchte ich folgendes ausführen:
Amalgam gehört mit den anderen Füllungswerkstoffen und Dentalgusslegierungen zu
der Gruppe der Restaurationsmaterialien in der Zahnmedizin. Es enthält
Quecksilber und andere Metalle. Die Restaurationsmaterialien unterliegen dem
Medizinprodukterecht. Für alle diese Produkte muss der Hersteller für das
Inverkehrbringen die in der Europäischen Union einheitlich vorgeschriebenen
grundlegenden Anforderungen erfüllen sowie eine Risikoanalyse und eine klinische
Bewertung ggf. mit klinischen Prüfungen durchführen. Im Rahmen der
Konformitätsbewertung ist eine Zertifizierung durch spezielle Prüfstellen
erforderlich, die dafür von Behörden benannt und überwacht werden. Die Produkte
unterliegen der Marktüberwachung sowie einem EU-weiten System zur Risikomeldung,
-erfassung, -bewertung und -abwehr. Für die Risikoerfassung und -bewertung ist
in Deutschland das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, für
behördliche Maßnahmen zur Risikoabwehr sind die Bundesländer zuständig. Die
Anwendung der Produkte durch den Zahnarzt unterliegt der
Medizinprodukte-Betreiberverordnung; die Verpflichtung zur Meldung von
Vorkommnissen und zur Mitwirkung an der Risikominimierung ergibt sich aus der
Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung.
Die medizinische und toxikologische Bewertung von Amalgam und den anderen
Restaurationsmaterialien ergibt, dass für Amalgam ebenso wie für alle anderen
Materialien Nebenwirkungen und insbesondere Risiken von Hautunverträglichkeiten
und Allergien bestehen. Weitere zugeschriebene Nebenwirkungen wie z. B.
Störungen des Nervensystems oder des Autoimmunsystems konnten nicht bestätigt
werden.

Weder das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte noch die
Europäische Kommission sehen z. Zt. einen begründeten Verdacht, dass das
Quecksilber aus Amalgam negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, die seine
Verkehrsfähigkeit in Frage stellen.

Die nach wie vor bei einem Teil der Bevölkerung bestehende Verunsicherung
gegenüber dem zahnärztlichen Füllungsmaterial Amalgam hat das Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte veranlasst, seine Informationsbroschüre
"Amalgame in der zahnärztlichen Therapie" zu aktualisieren. Diese
Informationsschrift beantwortet die 10 häufigsten Fragen zur
Nutzen-Risiko-Bewertung dieses quecksilberhaltigen Materials und gibt auch
Auskunft zu alternativen Füllungswerkstoffen. Sie kann beim
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
53175 Bonn
oder über die Internet-Adresse:
www.bfarm.de/de/Medizinprodukte/mp_akt/index.php
abgerufen werden.

Zu den Leistungen der Krankenkassen gilt Folgendes:

In den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses für eine ausreichende,
zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung heißt es in der
seit 1. Januar 2004 gültigen Fassung: "Es sollen nur anerkannte und erprobte
plastische Füllungsmaterialien gemäß ihrer medizinischen Indikation verwendet
werden. Die aktuellen Gebrauchs- und Fachinformationen und
Aufbereitungsmonographien sollen berücksichtigt werden." Zudem wird dort
klargestellt, dass alle medizinisch indizierten plastischen Füllungsmaterialien
im Front- und Seitenzahnbereich Gegenstand der vertragszahnärztlichen Versorgung
und somit für die Versicherten kostenfrei sind.

Andere Materialien und Versorgungsformen (z. B. Gold- und Keramik-Inlays) zahlt
die Krankenkasse nur in jenen seltenen Fällen, in denen eine Unverträglichkeit
bzw. Allergie gegen Amalgam und sämtliche anderen plastischen
Füllungsmaterialien unter Beachtung der Kriterien der Kontaktallergiegruppe der
Deutschen Dermatologischen Gesellschaft nachgewiesen ist.

Mit dem am 1. November 1996 in Kraft getretenen 8. Änderungsgesetz zum Fünften
Buch Sozialgesetzbuch ist im Bereich der Füllungstherapie eine
Mehrkostenregelung eingeführt worden, wonach Versicherte, die - aus welchen
Gründen auch immer - eine Füllungstherapie wählen, die über die
vertragszahnärztliche Versorgung hinausgeht (z. B. ein In- oder Onlay), von der
gesetzlichen Krankenversicherung die Kosten für die vergleichbare
preisgünstigste plastische Füllung erhalten. Zu der als Sachleistung gewährten
Kassenleistung zählen auch die anfallenden Begleitleistungen (z. B. Anästhesie,
Röntgen, besondere Maßnahmen beim Präparieren oder Füllen). Über die
vertragszahnärztliche Versorgung hinausgehende Mehrkosten sind vom Versicherten
selbst zu tragen.

Sofern eine Schwermetallvergiftung, unabhängig davon, wodurch sie verursacht
wurde, durch medizinisch anerkannte Testmethoden nachgewiesen ist, übernimmt die
gesetzliche Krankenversicherung auch die notwendigen Entgiftungsmaßnahmen.

Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung anerkannte Diagnose- und
Behandlungsverfahren sind Gegenstand des einheitlichen Bewertungsmaßstabes Ärzte
bzw. Zahnärzte. Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden dürfen in der
vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung dabei nur zu Lasten der
Krankenkassen erbracht werden, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss zuvor in
Richtlinien u. a. Empfehlungen über die Anerkennung des diagnostischen und
therapeutischen Nutzens der neuen Methode abgegeben haben. Dadurch soll
gesichert werden, dass grundsätzlich nur wissenschaftlich erprobte Diagnose- und
Behandlungsverfahren in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Anwendung
kommen. Im Einzelfall ist es jedoch möglich, dass die gesetzliche
Krankenversicherung auch von der Schulmeinung abweichende Diagnose- oder
Behandlungsverfahren vergüten muss. Diese spezifische Einzelfallentscheidung -
nach Vorlage entsprechender medizinischer Gutachten - fällt in die alleinige
Kompetenz der zuständigen Krankenkasse. Gegen eine ablehnende Entscheidung der
Krankenkasse kann Widerspruch eingelegt werden; gegen belastende
Widerspruchsentscheidungen steht der Sozialgerichtsweg offen.
Dieses Schreiben ist im Auftrag und mit Genehmigung des Bundesministeriums für
Gesundheit durch das Kommunikationscenter erstellt worden und dient Ihrer
Information.

Mit freundlichem Gruß

Gerlind Nestler

Kommunikationscenter
Bundesministerium für Gesundheit

info@bmg.bund.de
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Doktorarbeit zur Ausscheidung von Hg (u.a.)

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Ich hoffe ja nicht, das Du nach 2 Schachzügen schon den König umwirfst. Ich zitiere:

Der Gedankenaustausch mit Bürgern dient dazu, Probleme zu benennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen sowie die Diskussion darüber zu vertiefen.
Das Problem wurde bennant (leider falsch, aber das kennt man ja...) die Lösungsmöglichkeiten sind nicht zu erkennen und somit sollte eine Diskusion möglich sein. Wobei eine Diskussion auf Länderebene längst an die EU abgetreten wurde....

Hinweis von mir, weil ich heute schon telefoniert habe... das sogenannte EU-weiten System zur Risikomeldung, -erfassung, -bewertung und -abwehr funktioniert (sogar amtlich!) nicht. Es wurden im Jahr 2001 genau 50 Fälle (D-Land) in der dentalen Fehlversorgung genannt die auf Probleme schliessen lassen. Davon waren genau 5 wegen Amalgam und ansonsten Besteck, etc. Warum es nicht funktioniert habe ich auch weitestgehend entschlüsselt.

1. Müsste der ZA mit dem Finger auf sich selber zeigen wenn er Bockmist gebaut hat (macht keiner freiwillig!)
2. Greift dann die Haftpflicht die sich automatisch erhöht (macht auch keiner freiwillig)
3. Gibt es keinen Anreiz Fälle zu melden sondern nur unliebsame Schreibarbeit die einem keiner bezahlt.
4. War es bis vor kurzen so das nur Todesfälle als relevant (Beurteilungswert) gegolten haben. (ist inzwischen korrigiert)
5. Ist die Behörde viel zu klein alle Fälle die kommen könnten auch gewissenhaft zu untersuchen (lt. telefonischer Auskunft Personalmangel)
- Welcher Hersteller (der auch in der Meldepflicht ist) würde freiwillig sein Produkt auf Mängel anzeigen.

Damit hat sich die Meldepflicht selber ad absurdum (oder wie das heisst) geführt.

Weder das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte noch die Europäische Kommission sehen z. Zt. einen begründeten Verdacht, dass das Quecksilber aus Amalgam negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, die seine Verkehrsfähigkeit in Frage stellen.
Ist auch Quatsch, denn am 3.3. wurde der Antrag des zypriotischen Abgeordneten für ein totales Amalgamverbot ab 2007 nicht zur Vorlage beim EU-Parlament zugelassen weil es derzeit noch keine angemessene Alternative gibt und die Haltbarkeit anderer Füllungsmaterialien geringer ist.

Niemand (auch keiner in der EU) hat jemals bestritten das Amalgam keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Das Thema EU-Parlamentsdebatte im April wäre damit erledigt und es gibt jetzt die "Medical Devices Expert Group" die mit einem Gutachten beauftragt wurde. Da diese "Expert Group" bereits mit am Quecksilber Strategie-Papier gearbeitet hat kennen wir deren Antwort ja schon. Warum sollten die innerhalb 365 Tagen eine andere Meinung haben ? Naja, weniger Abnutzung der Fussmatten im Parlamentsgebäude ist doch auch was, oder ? Man muss so einem Lappen auch mal das positive abwringen, wenn auch nur ein links drehendes Molekül bei rauskommt...


H5N1 - der Todesvirus ausgelöst durch mit Quecksilber verseuchtes Wasser ?
Zahn-Amalgam als möglicher beschleuniger der Todesgrippeviren ?


neuen Studien zufolge sind von Amalgam im Immunsystem geschwächte Menschen sehr viel anfälliger gegenüber der tödlich verlaufenden Form von H5N1 die auch hierzulande schon zu ersten Massen-Notschlachtungen geführt hat.

so geht das !

Amalgam > Kontroverse

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Zitat von Uta
deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=968638465&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filen ame=968638465.pdf

Ich bedaure immer wieder, daß mein Chemieunterricht nicht gerade gut war und ich außerdem sowieso nichit aufgepasst habe .

Auf jeden FAll geht aus dieser Doktorarbeit hervor, daß Quecksilber beim Entfernen von Amalgam-Füllungen entweicht und daß es im Körper vom anorganischen in methyl-Hg verwandelt wird.

Gruss,
Uta
Mir ist es etwas besser ergangen: Zwar hat mein Chemieunterricht im Gymnasium auch nicht viel getaugt, jedoch hatte ich nach dem Abitur im Rahmen eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundstudiums u. a. eine Vorlesung in Experimentalchemie zu besuchen und danach eine Klausur zu schreiben, später ein Chemiepraktikum für Naturwissenschaftler zu absolvieren, schließlich fachfremd im Schuldienst Chemieunterricht bis zur Abschlußprüfung zu erteilen. Bei all dem bleibt es einem nicht erspart, sich intensiv in die Chemie einzuarbeiten, was den Vorteil hat, daß man sich nach all dem unschwer in pharmakologische Grundzusammenhänge einzuarbeiten vermag.

Alles Gute!
Gerold

Doktorarbeit zur Ausscheidung von Hg (u.a.)

klaudi ist offline
Beiträge: 305
Seit: 25.07.05
Puh , was ihr alles so an Wissen habt!
L.G. Klaudia

Doktorarbeit Zur Ausscheidung von Hg (u.a.)
Anne B.
Noch ein wichtiges Zitat aus dieser hochinteressanten Doktorarbeit, vorgelegt von Dr. Jutta Kresimon aus Mülheim an der Ruhr:

Yannai und Berdicevsky [1991] sowie Huppertz [1998] zeigten, dass Keime der Mundflora des Menschen in der Lage sind, anorganisches Quecksilber durch dessen Methylierung in organisch gebundenes Quecksilber zu überführen. So konnte die Bildung des Monomethylquecksilbers durch die Bakterien Steptococcus mitior, Steptococcus mutans und Steptococcus sanguis der Mundflora, die Quecksilberchlorid und pulverisiertem Amalgam als Quecksilberquellen ausgesetzt waren, nach vier Tagen Inkubationszeit nachgewiesen werden [Heintze et al. 1983].
Außerdem noch einmal etwas für ungläubige Amalgamgegener und gleichzeitigen Vitaminbefürwortern zur Methylierung von Schwermetallen im Zusammenhang mit Vitaminen:

Ebenso fördert die Anwesenheit der Vitamine C und E den chemischen Prozess der Umwandlung von anorganischem Quecksilber und Zinn in die entsprechenden Methylverbindungen. [Carl 2002].
Quelle: deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=968638465&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filen ame=968638465.pdf - S. 159

Wobei angemerkt sei, dass organische Zinnverbindungen hochtoxisch und dabei wesentlich giftiger als organische Quecksilberverbindungen sind.


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