Vitamin C macht "verrückt"?

04.03.06 17:44 #1
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Vitamin C macht "verrückt"?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Lukas

Hast recht, habe 2 Namen verwechselt (verlegen mich schäme)

Interessant, Deine Versuche und Labortests und schade Dauwalders Uneinsichtigkeit
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Vitamin C macht "verrückt"?
Lukas
Zitat von Beat
Hallo Lukas

Hast recht, habe 2 Namen verwechselt (verlegen mich schäme)

Interessant, Deine Versuche und Labortests und schade Dauwalders Uneinsichtigkeit

Daunderers Uneinsichtigkeit. Daunderer. Daunderer... Daunderer... Daunderer

:-)

Vitamin C macht "verrückt"?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
grrr Dr. Daunderer , muss es wahrscheinlich 50 mal abschreiben bis ich Esel es intus habe.... smile
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

u.s.
aus: Daunderer M.: Handbuch der Umweltgifte. Klinische Umwelttoxikologie für die Praxis - 3 Erg. Lfg 5/92, S. 6f.

Edwards and Mc Bride 1975
Rowland et al. 1975
Abdulla et al. 1973
Macholh and Lewerenz 1989
Klein 1986
Heintze et al. 1983

Bakterien verwandeln anorganisches in organisches Quecksilber auch nach folgenden Autoren:

- Abdulla M. et al.:Methylation of mercury in intestinal deseases? Läkartidn 71 1974 810 (Swe, engl abst)
- Abdulla M. et al.:Methylation of inorganic mercury in experimental jejunal blindloop. Scand J Gastroenterol 8 1973 565
- Compeau G. and Bartha R.: Methylation and Demethylation of mercury under controlled redox,. pH and slinity contitions. Appl Environm Microbiol 48 1984 1203
- Hou HSK and Nimura N.: Biotransformation of mercury compounds by Clostridium cochlearium T-2 Pan. Pharmacobio-dyn 3 1980 s2
- Landner L.: Biochemical model for the biological methylation of mercury suggested from methylation studies on vivo with Neurospora crassa. Nature 230 1971 452
- Landner L.: The biological alkylation of mercury. Biochem. J 130 1972 67 P
- Miller Dr. and Akagi H.: pH affects mercury distribution, not methylation. Ecotox Env Safety 3 1979 36
- Ramial PS et al.: Methods for measuring specific rates of mercury methylation and degradation and their use in determining factors controlling net rates of mercury methylation. Appl. Environm Microbiolo 51 1986 110
- Rowland I. et. al.: Biosynthesis of methylmercury compounds by the intestinal flora of the rat. Arch Envir Hith 32 1977 24
- Rowland IR et. al.: The methylation of mercuric chloride by human intestinal bacteria. Experimentia 31 1975 1064
- Trevors JT.: Mercury methylation by bacteria (review). J Basic Microbiol 26 1986 499
-Tonomura K. et al.: Study on the action of mercury-resistant microorganisms on mercurials I. The isolation of mercury-resistant bacterium and the binding of mercurials to the cells. J Ferment Technol 46 1968 506; II The vaporisation of mercurials stimulated by mercury-resistant bacterium Ibid p. 685
- Zorn NE and Smith JT: In vivo methylation of inorganic mercury in guinea pigs. Biochem Arch 5 1989 141
Umweltbundesamt: Gefährliche Stoffe in Sonderabfällen. Materialien 3/1976.

Dies ist das Geheimnis der unterschiedlichen Quecksilbertoxizität. Insbesondere Candida-Pilze, Vitamin C, Vitamin F (Folsäure) und Vitamin B 12 fördern diese Methylierung (Zorn, Smith: Life Sci 47 (1990), 167-73)

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Hallo u.s.,
bist Du eigentlich das Sprachrohr vom ToxCenter? Oder hast Du auch eigene Erfahrungen?

Mich würden neuere Veröffentlichungen zum Thema interessieren. Die LIteratur , die hier angegeben ist, liegt ja schon eine ganze Weile zurück.

Gruss,
Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo US

Wegen bakterien hab ich nichts geschrieben, sondern nur wegen den Vitalstoffen.

Dh, die einzig relevante Studie wäre die von Zorn, Smith. Hast Du die als Datei?
Ausserdem ist zu beachten, das zumindest B12 auch den Gluthadiontransfer und somit auch die Ausleitung von Quecksilber fördert, was wieder in die andere Richtung geht
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Liebe Grüsse
Beat

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Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
U.S, hallo und herzlich willkommen!

Habe ich Dich richtig verstanden: es gibt einen Prozeß, der anorganisches (giftiges?) Quecksilber in organisches (ungiftiges oder verträgliches) Quecksilber umwandeln kann?

Und: Du hast Informationen, aber wie denklst/fühlst Du persönlich über den Umwandlungsprozeß - und, wie gehst Du damit praktischg um?

Wäre sehr nett, wenn Du mir antwortest - ist für meine weitere Arbeit sehr wichtig.

Wolfgang

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Wolfgang, ich finde Deine Art der provokativen Kommunikationsaufbereitung für Deinen Studienzweig "Trolle und deren verbale Degeneration durch Fremdverwirbelung grobstofflicher Gegebenheiten" ganz bemerkenswert aber kannst Du das nicht auf die Rubriken "allgemeines" oder "Seele" hier im Forum redizieren ? Wäre ganz nett, wenn Du kein echtes Interesse an einer Thematik aufbringen kannst.

Gruß und viel feinstaubliches in den gerade offnen Kanal auf Deiner Seite

Mike

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Hallo Wolfgang,
es ist anders herum:
anorganisches Quecksilber ist wenigstens in Brocken aus Amalgam im Körper relativ ungefährlich, weil es wieder ausgeschieden wird. Wenn es sich allerdings im Körper ablagert, weil man ständig den Abrieb schluckt bzw. beim Amalgam-Legen oder -Entfernen den Quecksilber-Dampf einatmet, dann ist es auch im Körper gefährlich. Vor allem deshalb, weil es durch Bakterien im Darm z.B. (aber auch andere Stoffe, über die gerade diskutiert wird) "methyliert" werden kann, also in die organische Form verwandelt . Wenn über den Hg-Dampf Quecksilber ins Hirn kommt, liegt es dort in anorganischer Form vor. Einen Hirnschaden bekommt man trotzdem.
Ißt man z.B. Fisch, der Quecksilber-belastet ist, nimmt man das Hg in organischer Form auf. Deshalb ist Fisch nur begrenzt gesund.

Organisches Quecksilber ist viel giftiger als anorganisches.
Abgesehen davon: Quecksilber ist hochtoxisch, von Verträglichkeit und Ungiftigkeit keine Rede.

Quecksilber:
Quecksilber führt neben Schädigungen an der Niere vor allem zu Nervenstörungen, für die Kinder empfindlicher als Erwachsene sind. Speisepilze und bestimmte Fische wie Thun- und Schwertfisch weisen zum Teil hohe Werte von Quecksilber auf, insbesondere dann, wenn sie in belasteten Gewässern gefangen wurden. Da in Lebensmitteln organisch gebundenes Quecksilber sehr viel leichter aufgenommen und besser gespeichert wird, ist es viel gefährlicher als anorganisches Quecksilber, das z.B. im Fieberthermometer enthalten ist. Organisches Quecksilber entsteht durch bakterielle Umwandlung und kann sich im Laufe der Nahrungskette anreichern (Anorganisches Quecksilber in Abwässer -> Bakterien -> Organisches Quecksilber -> Plankton -> Friedfische -> Raubfische -> Mensch).
http://www.uni-hohenheim.de/wwwin140...wermetalle.htm

Was genau ist für Deine weitere Arbeit wichtig? Wenn Du Dich überhaupt mit Vergiftungen befassen willst, solltest Du wenigstens etwas besser über die organischen Aspekte davon informieren.

Uta
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Vitamin C macht "verrückt"?
u.s.
Zitat von Uta
Hallo u.s.,
bist Du eigentlich das Sprachrohr vom ToxCenter? Oder hast Du auch eigene Erfahrungen?

Mich würden neuere Veröffentlichungen zum Thema interessieren. Die LIteratur , die hier angegeben ist, liegt ja schon eine ganze Weile zurück.

Gruss,
Uta
Mein Gesundheitszustand (MCS) hat sich, nachdem ich eine komplette Diagnose über das TOXCenter habe machen lassen, erheblich verbessert.(OPT,MRT,Autoimmunteste, Allergieteste, Cadaverin-Putrescin-Wert - www.toxcenter.de/artikel/VQ5DNU.php ... ist mein Wert) - so wusste ich welche Gifte schuld an meinem miserablen Zustand waren. Monatelang wurden meine fast nur körperlichen Symptome erfolglos psychiatrisch behandelt, bis ich meine Gesundheit selbst in meine Hände nahm. Ich war gezwungen mir viele Informationen selbst anzulesen. Was ich nicht verstand oder kritisch betrachtete, habe ich in Medizinischen Teilbibliotheken nachgelesen (z.B. die Zorn/Smith-Studie - die bekommt man nur über Uni-Bibliotheken). Daunderers Ergänzunglieferung, die ich hier gepostet habe, ist von 1993. Ich habe leider keinen Überblick über aktuellere medizinische Forschungen, weil die meisten online-Zeitschriften dazu gesperrt sind. ( http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezei...notation=WW-YZ ) Nachdem, was ich mir angelesen habe, weiß ich, dass der Expositionsstopp und die weitere Giftmeidung grundlegend sind, wenn man Umweltvergifteter und chronisch Vergifteter ist. Allergisierende Substanzen (bin auch auf chem.-synt. Vit.C,B12,Selen u.a. typVI-allergisch, ohne es je gewusst zu haben) muss man unbedingt meiden. Das sind meine Erfahrungen. In einigen Monaten werde ich meine Fallbeschreibung an das TOXCenter schicken. Ich will lediglich versuchen Leute aufzuklären, dass man mit einem geschädigten Organismus alles meiden sollte, was den Gesundheitszustand nur noch weiter verschlimmert.

ciao


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