Symptome durch Gewichtsabnahme - nur Einbildung?

11.09.08 09:11 #1
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chindsmagd ist offline
Beiträge: 115
Seit: 15.08.08
Hallo,

seit ein paar Wochen beschäftige ich intensiver mit Amalgam und Ausleitung. Ich habe noch nicht damit angefangen, weil ich immer noch auf der Suche nach der richtigen Begleitung bin...

Vor den Sommerferien hab ich nun angefangen wieder ein bischen Nordic Walking zu machen, um meine Pfunde von der letzten Schwangerschaft loszuwerden.

Jetzt habe ich etwa 3-4 Kilo abgenommen. Seit ein paar Tagen habe ich immer so einen komischen GEschmack im Mund. Wenn ich husten muss oder mich räusper ist er etwas metallisch. Ich habe erst gedacht vielleicht ist ein Äderchen geplatzt, blut, usw. aber da war nichts zu sehen...

Nun kommt dazu, dass ich links wieder schlechter sehe und seit etwa drei Nächten mit links und rechts der Arm eingeschlafen ist. Dachte erst ich hätte ihn vielleicht irgendwie abgedrückt...aber heute Nacht war er eindeutig ausgestreckt und nicht blockiert...

Was haltet ihr davon. Kann es Einbildung sein, weil ich mich nunmehr wieder damit beschäftige?
Oder ist es von der Gewichtsabnahme?
Meinem Mann habe ich noch gar nicht davon erzählt...der bekommt sonst Panik.

Was tun?
Freue mich auf eure Antworten.

LG
Chindsmagd (immer noch Frischling auf dem Gebiet...)
Ach so: Kennt zufällig von euch jemanddie Naturheilpraxis in Rheinfelden Minseln?

kann das sein- oder nur Einbildung?

Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Nö, das kann gut sein. Durch Gewichtsabnahme wird das im Fett gespeicherte Metall freigesetzt. Sport fördert die Entgiftung. Kann also gut sein, dass das was mobilisiert wurde bei Dir, daher auch der metallische Geschmack.
Mir schläft auch immer nachts der Arm ein wenn ich gerade ausleite.
__________________
Liebe Grüße Carrie

kann das sein- oder nur Einbildung?

Oregano ist offline
Beiträge: 63.723
Seit: 10.01.04
Ein metallischer Geschmack im Mund kann auch durch manche Medikamente kommen, z.B. durch die Einnahme von Antibiotika. Ich habe irgendwo gelesen, daß der Metallgeschmack dann von der Leber kommt (?).
Angeblich kann das auch bei Diabetikern vorkommen, die im Unterzucker sind.
metallischer Geschmack im Mund
Bedeutung
Durch eine Missempfindung kommt es zu einem metallartigen Geschmack im Mund. Dies kann bei chron. Selenintoxikationen, bei zu hohen Saccharinkonzentrationen, Amalgamzahnfüllungen, erhöhten Eisen und Manganwerten im Wasser etc. vorkommen.
metallischer Geschmack im Mund - Bedeutung

Ein metallischer Geschmack im Mund hängt mit großer Wahrscheinlichkeit mit den Zahnfüllungen zusammen, die sich im Mund befinden.

Nahezu alle verwendeten Zahnersatzmaterialien enthalten Metalle. Auch hochwertige Legierungen wie Gold, Platin oder Palladium unterliegen einem kontinuierlichen Masseverlust. Das bedeutet, dass Füllungen, Brücken und Kronen ständig Metallteilchen abgeben, die in den Speichel gelangen und dort für den unangenehmen Geschmack sorgen.
Metallischer Geschmack im Mund - Zahnarzt Praxis Herne, Ganzheitliche Zahnmedizin Dr. Koch

Ich würde sicherheitshalber zum Zahnarzt gehen und ihn bitten, sich die Zähne noch einmal ganz genau anzuschauen.

Es kann auch sein, daß sich an den Zähnen/Biß etwas verändert hat durch das Abnehmen. Nicht nur am Bauch schwinden die Pfunde; es wird auch im Kiefer abgenommen, wenn auch nicht so viel.

Gruss,
Uta

kann das sein- oder nur Einbildung?

chindsmagd ist offline
Themenstarter Beiträge: 115
Seit: 15.08.08
Hallo,

danke für die schnellen Antworten.

Ich habe kein Metall mehr im Mund, in so fern weiß ich nicht was der Zahnarzt außer Karies (hatte früher immer sehr gute Zähne, aber jetzt...) finden sollte...Medikamente nehm ich nur was für die Schilddrüse, aber das habe ich bislang noch nicht erlebt. Eißen im Wasser? Könnte sein, wir haben teilweise noch Eisenrohre, aber ich trink meistens Mineralwasser, also nur das was ich zum kochen brauch ist aus der LEitung. Hm...

Was die Pfunde angeht Uta, schön wär es, wenn sie am Bauch verschweinden würden...

Wenn ihr meint, dass durch Sport etc. was mobilisiert wird, ja wo wird denn da was hinmobilisiert? Ich habe eigentlich keine Lust noch mehr ins ZNS zu verschieben. Sollte ich denn jetzt doch gleich mit Chlorella oder was weiß ich anfangen, damit da nix schief läuft?

LG von etwas ängstlicher Chindsmagd...aber so was wie vor zehn Jahren möchte ich eigentlich nicht noch mal erleben

kann das sein- oder nur Einbildung?

Oregano ist offline
Beiträge: 63.723
Seit: 10.01.04
Es wird immer wieder empfohlen, beim Abnehmen (Heilfasten) Chlorellas zu nehmen. Auf jeden FAll wäre es den Versuch wert, ob damit der Metallgeschmack verschwindet.

Grüsse,
Uta

kann das sein- oder nur Einbildung?

Sonora ist offline
Beiträge: 3.016
Seit: 10.09.08
Hallo, ihr Lieben!

Im Buch Naturheilkunde für Frauen von Diane Stein habe ich gerade gelesen, dass ein Zuviel an Jod einen metallischen Geschmack im Mund erzeugt (und kleine Mundgeschwüre...).

Das gibt wieder Wasser auf meine (Hashimoto-)Mühlen Im Hashi-Forum beißen wir wegen diesem Thema oft in die Tischkante ;-)

Falls ihr euch dafür interessiert, geht bei Hashimoto Thyreoiditis und Morbus Basedow mal in die Suchfunktion. Das Wort Jod wird euch erschlagen - und das, was ihr darüber erfahrt, auch!

Hier z.B. einige Links zu Sachen, die unsere Leni bzw. unser Norbert erarbeitet haben.

http://hl-reuters.de/jod/PDF/Jodflyer.pdf
http://hl-reuters.de/jod/PDF/FlyerHT.pdf
http://hl-reuters.de/jod/PDF/FlyerJod.pdf
http://hl-reuters.de/jod/PDF/FlyerHTIII.pdf

Denkzettel




Viele liebe Grüße
Sonora

kann das sein - oder ist es nur Einbildung?

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Hi Sonora.
Natürlich hast du Recht,vor zu viel künstlichem Jod zu warnen und auch der Zwangsjodierung stehe ich kritisch gegenüber,was aber gar nicht geht,wäre Jod generell zu verteufeln,wie ich es oft im Hashimoto Forum erlebt und gelesen habe.Da wird sich oftmals derart polemisch geäussert und argumentiert,wie es den sg. Jodbefürworten vergeworfen wird. Bestes Beispiel ist doch der Verweis auf die Seite Jodkrank.de. Sorry,aber die Seite kann man einfach nicht ernst nehmen.Ich finde es recht abstrus,wenn Werte dargestellt werden,die die jeweiligen und genannten Quellen überhaupt nicht wiedergeben.Die Idee ist sicherlich nett,jedoch disqualifiziert sich die Seite damit von selbst.Ich finde es ebenfalls grob unvollständig zum Beispiel dem Lebensmittel Bockwurst einen Wert zuzuordnen,sich auf eine Quelle zu berufen,dann aber nicht wiederzugeben,ob dies mit dem Zusatz Jodsalz (was wahrscheinlich ist)zu verstehen ist oder nicht.Das ist jedoch elementar wichtig.Nicht jede Bockwurst enthält den Zusatz Jodsalz.Da habe ich einfach höhere Erwartungen.
Es ist auch in keinsterweise so,dass ein Jodmangel heutzutage praktisch nicht mehr auftreten würde.Solche pauschalen Aussagen lese ich aber zu oft in besagtem Hashimoto Forum,ohne,dass jemand widersprechen würde. Ich sehe eher in der isolierten Gabe von Jod und in der künstlichen Jodverbindung die Gefahr,denn in der Jodgabe allgemein.Es ist doch so,dass natürliche Jodquellen,auch Selen enthalten.Neben der Gewöhnung an jodhaltige Gerichte ist doch auch nur so zu erklären,warum zum Beispiel Japaner Jod in Mg Mengen einnehmen können,ohne mit Problemen zu rechnen. Ich möchte dich nicht angreifen,Sonora,aber die Untersuchungen und Studien wurden ausschließlich mit künstlich zugesetztem Jod (ohne Selen)durchgeführt und wären,ob der Differenz beider Verbindungen,eigentlich nicht zulässig und aussagekräftig.Vielleicht ist das auch mal ein interessanter Denkanstoss und Diskussionsansatz.Wenn du magst,können wir das gerne mal in einem eigenen Jod Thread besprechen.Gehört ja nicht wirklich in diesen Thread....:P

Viele Grüsse

Geändert von Phil2k (08.01.09 um 00:43 Uhr)

kann das sein - oder ist es nur Einbildung?

Sonora ist offline
Beiträge: 3.016
Seit: 10.09.08
Hallo Phil2k!

Nö, brauchen wir keinen Thread aufmachen. Wenn ich glaube, ich muss wen auf was aufmerksam machen, dann tue ich das, und dann ist die Sache für mich erledigt. Denken kann jeder selbst.

Ich weiß nur, dass ich auf alles reagiere, wo Jod zugesetzt wurde, und das ist nicht lustig.

Liebe Grüße
Sonora

kann das sein - oder ist es nur Einbildung?

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Ich hab ja geschrieben,dass ich von zugesetztem Jod auch nichts halte,natürliches Jod ist aber dann doch noch etwas anderes.Das sollte man differenziert betrachten... Ich finde aber dennoch,dass du,wenn du etwas ansprichst,thematisierst und auf euer Forum verweist (dir ist ja klar,dass Jod dort verteufelt wird),auch auf aufkommende Kritikpunkte eingehen solltest.Diese haben ja durchaus ihre Berechtigung.Es hat ja nicht jeder Hashimoto und es macht den Ruf von Jod im Allgemeinen nicht besser,obwohl dieser Stoff so wichtig ist.Eine einseitige Meinungsbildung ist eben keine Gute und in sich unvollständig...:P
Viele Grüsse

Geändert von Phil2k (08.01.09 um 10:31 Uhr)

kann das sein - oder ist es nur Einbildung?

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Ich sehe Jod bei Hashimoto auch als sehr bedenklich an.
Wahrscheinlich ist es Ärzten überhaupt nicht bewusst und die Zusammenhänge von Verschlechterung des Befindens durch Jod werden auch oft vom Patient nicht wahrgenommen.
Bei kleineren Jodzufuhren fühlt man sich vielleicht nur eben nicht so gut, und weiß überhaupt nicht warum.
Erst bei größeren Dosen wird es auffällig.
Jod kann auf jeden Fall übelste Hashimotoschübe auslösen, wie ich es selbst erlebt habe.

Vor ca. 2 Jahren, meinte meine Hausärztin nach einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse, die Schilddrüse sehe soweit doch eigentlich ok. aus, und ich sollte statt dem Schilddrüsenhormone ab jetzt Jodid nehmen.
Gesagt, getan....nahm ich morgens dann ein Jodtablette.........in der darauffolgenden Nach wachte ich mit Herzrasen auf und hatte schlimmste Erstickungsanfälle. Ich konnte nicht mehr schlucken und mein Hals war regelrecht zugeschwollen. Die Nacht verbrachte ich sitzend im Bett und in Schweiß gebadet. Ich würde es wirklich niemand wünschen, einen solchen Zustand durchleben zu müssen.
Am Morgen habe ich rein intuitiv die Jodtablette weggelassen und wieder mein Schilddrüsenhormon genommen.

Ich war nicht mal fähig selbst zu meiner Hausärztin zu fahren, mein Mann musste sich freinehmen damit ich überhaupt hingehen konnte.
Die nachfolgende Blutuntersuchung ergab natürlich hohe AKs gegen die Schilddrüse.
Seitdem vermeide ich jegliche jodierten Lebensmittel wo ich nur kann und fühle mich dabei wohl.
Wenn ich da ab und zu mal nachlässig und schlampert werde, macht sich meine Schilddrüse innerhalb kürzester Zeit bemerkbar.

Liebe Grüße
Anne S.


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