Fragen zu mir und Amalgam

12.08.08 22:06 #1
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Fragen zu mir und Amalgam

krebsbln ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 12.08.08
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo krebsbln,

jeden Beitrag, den ich von Dir bisher gelesen habe, klingt ziemlich nach PANIK.
Du unterstellst, dass bei Dir alles vom Amalgam kommt. Hast noch keinen Test mit DMPS gemacht, weißt überhaupt nicht, ob Du überhaupt zuviel Gifte im Körper hast und willst schon nach dem Entfernen des Amalgams eine Ausleitung dieser nicht bewiesenen Gifte machen.

Lasse Dir mal eines sagen:
Es gibt Tausende von Krankheiten.
Wenn Du hier im Forum nach den Ursachen Deiner Probleme mit dem Titel "Fragen zu mir und Amalgam" fragst, bekommst Du IMMMER die Antwort, dass Deine Probleme davon kommen.

Es wäre besser gewesen, Du hättest mal in der Rubrik
"Was könnte mein Problem sein"
http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnte-problem/
erst mal Deine Probleme geschildert.

Ich selbst hatte 20 amalgambehandelte Zähne. War jahrelang in dem (Irr-)Glauben, dass diese meine Krankheiten verursacht haben.
Ich hatte schon lange alles Amalgam draußen, als ich dies von 1995 bis ca. 1999 glaubte.
Da es nicht besser sondern schlimmer wurde, suchte ich weiter nach Krankheitsursachen und kam auf Borreliose. Auch so eine Modekrankheit wie Amalgam.
Doch auch dies überzeugte mich dann nicht wirklich.
Schließlich las ich in einem Wartezimmer etwas über eine Leberkrankheit, die zu einer Schwermetallvergiftung mit Kupfer führt. Wie jede Schwermetallvergiftung sind deren Symptome absolut identisch wie die einer Amalgamvergiftung, nur viel schlimmer.
Ich ließ mich darauf untersuchen und es wurde festgestellt dass ich diese Krankheit habe.

Also nichts mit Amalgamvergiftung, nichts mit Borreliose....

Du liest etwas über Amalgam, bekommst die Panik und glaubst, dass Du mit einer Ausleitung Deine Probleme lösen kannst, ohne überhaupt zu wissen, ob Du damit das Problem lösen kannst oder es nicht gar noch verschlimmerst.
Mit meiner Krankheit z. B. dürfte ich nicht diese Mittel nehmen, die hier zur Ausleitung von Amalgam empfohlen werden. Das würde eine kranke Leber nicht lange mitmachen, ohne dass ich nicht ein Leberversagen bekäme.

Wenn Du nicht mal untersuchen läßt, was Du genau hast, ist es meiner Meinung nach ein Risiko, einfach auszuleiten.
Das macht man nicht mal so nebenbei, das ist ein starker Eingriff in den Körper und je nachdem, welches Organ bei Dir wirklich krank ist, kann dies Dir auch schaden.

Denke mal darüber nach und informiere Dich erst mal über alles, bevor Du voreilig etwas falsch machst.
Du hast bestimmt viele Jahre das Zeugs im Mund und auf ein paar Monate mehr oder weniger kommt es da wirklich nicht an.

Gruß
margie

ich will mich nur ausreichend informieren !!!!!! und fakt ist das ich persöhnlich eher schlechte erfahrung gemacht habe mit den ärzten in deutschland und einige mich schon als psychisch krank angesehen habe bis ich auf eigenes drängen mal die schilddrüse überprüfen hab lassen und siehe da ursache gefunden ..... ich verlasse mich nicht auf ärzte !!!! wer das tut ist verloren (meine meinung)

und ich weiss ja was ich habe !!! mir geht es darum zu verhindern das ich noch mehr krankheiten bekomme und deshalb stell ich solche fragen hier

Zitat von margie Beitrag anzeigen

Hallo
Am Anfang dieses Themas hat Krebsbln geschrieben, dass er " Selen" einnimmt, damit sich die Schilddrüse wieder Hormone bildet usw. Ich hab aber gelesen, dass Dr. Daunderer schreibt, dass selen das Quecksilber in Organische umwandelt und dies dann ins Gehirn befördert. Dementsprechend bekommt mann eine Hirnvergiftung erst recht.
Habt ihr da Erfahrungen mit?
das selen nimmt man nicht damit die schilddrüse wieder produziert sondern damit der autoimmunprozess gemildert wird .... nur zur info falls das hier jemand liesst und denkt selen ist gut für die schilddrüse

zusätzlich verbessert selen noch die umwandlung von t4 in t3


und ich bin fest davon überzeugt das selen sehr wichtig ist für den menschlichen körper in jeglicher form

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Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Zitat von krebsbln Beitrag anzeigen
und ich bin fest davon überzeugt das selen sehr wichtig ist für den menschlichen körper in jeglicher form
ich bin da anderer meinung. ich selbst habe eine nachgewiesene sm-belastung und ich bekam nach der einnahme von geringen mengen selen hirnsymptome wie starken schwankschwindel und noch einiges mehr, was nicht sehr angenehm war. ich lass die finger von selen. und übrigens auch von zink. allerdings ist mein zinkspiegel auch im normbereich, womit wir wieder bei den tests wären. irgendwas ins blaue hinein zu geben halte ich für äußerst fragwürdig und nur bei nachgewiesenem mangel sinnvoll.

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Nochmals zu den Chlorellas, ich denke solange man nicht allergisch darauf reagiert, schaden die Dinger nicht (habe zumindest noch nichts Gegenteiliges gelesen) zumindest nicht wenn man noch alle paar Wochen mit DMPS ausleitet (Bärlauch nehm ich ja auch noch gerade und da sollte ja Chlorella im Darm sein), oder doch?
Schwierig, schwierig!
Werde auf alle Fälle meinen Arzt auf dieses Thema beim nächsten Termin ansprechen, ob ich die Chlorellas (und Bärlauch) lieber doch weglassen sollte, da sie evtl. mehr mobilisieren als sie binden könnten.
__________________
Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke/Vergiftete nur einen!

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Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
Nochmals zu den Chlorellas, ich denke solange man nicht allergisch darauf reagiert, schaden die Dinger nicht (habe zumindest noch nichts Gegenteiliges gelesen) zumindest nicht wenn man noch alle paar Wochen mit DMPS ausleitet
ja, genauso war das gemeint. es geht darum, dass die leute denken, sie wären mit chlorella gut versorgt, während der körper immer kränker wird, weil er eine "stärkere" ausleitung braucht.

ich allerdings nahm damals ja keinen bärlauch, sondern nur chlorella, und ich hatte trotzdem das gefühl, ich bräuchte immer mehr, weil die ausleitungssymptome immer schlimmer wurden. am schluss nahm ich handvollweise chlorella, aber es half nichts mehr. und dann kam die allergie.

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Nur mal so kurz zwischendurch, habt ihr eigentlich auch so Probleme mit den Wetterumschwüngen bzw. seid ihr auch so wetterfühlig?
Ich hab dann immer verstärkt, wie jetzt auch heute wieder, eine Matschbirne vom ganz Feinen, bleierne Müdigkeit und kann mich kaum konzentrieren.
__________________
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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Jepp. Das Quecksilber steigt und fällt mit den Temperaturen
__________________
Liebe Grüße Carrie

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krebsbln ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 12.08.08
ja aber nur im moment da ich noch inner einstellphase mit schilddrüsenhormonen bin und wenns plötzlich von kalt zu extrem heiss geht dann mag das der körper nich so lol andersherrum gehts

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krebsbln ist offline
Themenstarter Beiträge: 63
Seit: 12.08.08
achso und um das thread mal abzuschliessen hier ich werde nächste woche mal mein OPT posten und dann mach ich ein neues Thread auf und dann können wir etwas konkreter werden denke ich

gruß

Fragen zu mir und Amalgam

Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
Nur mal so kurz zwischendurch, ... seid ihr auch so wetterfühlig?
Nein, hier oben am Polarkreis bin ich nicht wetterfühlig (vom Kältestress abgesehen bei -20 oder 30°C), auf "meiner" magischen Atlantikinsel La Gomera bin ich auch nicht Wetterfühlig.

Ja, in Zentraleuropa bin ich extrem wetterfühlig.


So, Deine Antwort ist beantwortet, doch stellt sich eine neue Frage: Woher der geographisch bedingte Unterschied?

In den beiden erstgenannten weitgehend menschenleeren Räumen ist die Luft (fast) vorbehaltlos sauber, egal, woher der Wind weht, oder eben nicht.

Ganz anders in den dichtbesiedelten Senken südlich und nördlich der Alpen. Da, in der Poebene, im schwizerischen Mittelland oder im Becken von München herrschen starke Immissionen der Zivilisation vor. Solange ein ordentlicher maritimer Westwind diesen Dreck fortlaufend wegspült, Regen bringt, der den Staub aus der Luft auswäscht, geht es mir gut (Vorbehalt: Wegen dem Regen zuviel in der Wohnung, die nicht optimal "sauber" ist).
Kommt nun ein Hochdruckgebiet und erzeugt eine Bise, d.h. einen kontinentalen, trockenen kühlen Ostwind, weht dieser über die feuchte, in der Senke liegende, warme Luft weg. Es entsteht eine Inversionslage, unter der die Bodenluft gefangen ist. Darin sammeln sich im Winter Heizungs-, Verkehrs- und Industrieabgase. Sie können nicht hinaufdringen durch die Inversionsschicht, und selbst wenn aus dieser mal kein grauer Nebelkdeckel entsteht, wird die Luft täglich schlechter.
Im Gleichtakt zur Verschlechterung der Luft, steigt mein Blutdruck, sinkt meine Gesundheit ab, schnappe ich nach Luft - Dreckluft eben.
Bis der nächste Westwind mit einer Kaltfront durch das Land fegt, und die Dreckluft aufmischt und abführt.
Dann geht es mir innert Stunden sehr viel besser.

Im Sommer dasselbe bei Hochdrucklage, nur dass natürlich die Heizungsabgase fehlen, aber dafür bildet sich aus den Stickoxiden der Autoabgase bei der kräftigen UV-Einstrahlung der Sonne Ozon. Das greift die Bronchien an, treibt den Blutdruck nach oben, Tag für Tag höher. Natürlich dauert keine Hochdrucklage länger als 10 Tage, eine Kaltfront kommt von Westen, wäscht die Luft und weht den Dreck weg nach Osten, kurz bevor ich ... naja.

Das funktioniert bestens auch in Bergtälern, z.B. im fast auf 2000müM liegende Engadin: Entweder dringt der Smog aus der Poebene mit dem Maloja-Wind bis in das Tal, oder von den vielen Öl- und Holzfeuerungen bildet sich ein eigener Dreckluftsee bei den begehrten Hochdrucklagen, die den Bergtälern Sonnenschein bringen.

Im Jura habe ich einen solchen blau wabernden Holzfeuerungsdreckluft-See über einem Dorf von lediglich 20m Tiefe anlässlich des Transjurassienne-LL-Skirennen durchqueren müssen: Der "Wetterwechsel" hat mich 20 Minuten asthmatisches Tippeln gekostet, bevor ich auf der gegenüberliegenden Höhe wieder einigermassen ausziehen konnte.
Das Rennen hatte ich bereits abgeschrieben, war aber wegen der Hochdrucklage nicht stark genug, eine Absage zu formulieren und einen Arzt aufzusuchen. Ich kroch, körperlich, seelisch, geistig, ganzheitlich eben.
In der Nacht auf Samstag fegte eine Kaltfront die wochenalte Dreckluft weg, und am Sonntag konnte ich das 75km-Rennen - vorsichtig zwar - bestehen, von der beschriebenen Episode abgesehen.

Das ist keine Wetterfühligkeit, sondern schlicht und einfach eine normale Reaktion auf unseren Zivilisationsdreck, durch MCS oder ähnliches ein Bisschen verstärkt.


Puistola

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Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
oben am polarkreis herrschen auch ganz andere luftdruckverhältnisse als hier in zentral-europa. es gibt auch teile der erde, dort ist die luft pollenfrei, weil ein ständiger luftstrom alles mitnimmt. ja, nicht jeder kann sich aussuchen, wo er lebt...


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