Amalgamstudien

10.04.08 13:18 #1
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Amalgamstudien

Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Servus Sheep,

dann hoffen wir doch mal, dass Du genetisch bedingt zu den guten Entgiftern gehörst und Dich die Schwermetalle aus dem Amalgam niemals plagen werden (gelinde ausgedrückt) bzw. Dein Fass niemals überläuft.
Bezgl. der Besserung nach einer Amalgamsanierung kann ich nur für meinen Fall sprechen, da trat sie nämlich nicht plötzlich ein, sondern es wird von Woche zu Woche besser.
Ich kann z.B. wieder fünf Tage die Woche arbeiten, was vorher leider nicht mehr der Fall war.

Hab noch was:

Resolution Amalgam

Es gibt sonst noch wirklich genug Artikel, Studien, Berichte und v.a. Krankengeschichten die belegen, dass Quecksilber egal in welcher Form im Körper nichts zu suchen hat!
Oder bist Du wirklich der Meinung, dass alle Amalgam-Vergifteten, einschl. mir, sich Ihre Symptombesserung bzw. komplette Genesung nach einer Sanierung/Ausleitung nur einbilden?

Ansonsten viel Glück mit Deinen Amalgam-Füllungen!

Rübe

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santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Sheep!

Ich kann Deinen Ausspruch schon nachvollziehen:
Ich jedoch werde weiter mit meinen Amalgamfüllungen leben und glaube auch nicht an eventuelle Vergiftungen.
denn das dachte ich vor einigen Jahren auch noch.

Damals hatte ich noch 6 Amalgamfüllungen im Mund und mir ging es gesundheitlich blendend.

Dann hab ich sie mir allerdings ohne Schutzmassnahmen rausbohren lassen und mit schönem Kunststoff füllen lassen.

Nach nur wenigen Tagen bekam ich Herzrhythmusstörungen, Herzstolpern, dann ist mir ein Nerv am Fuss ausgefallen, der übrigens heute auch wieder "da" ist.

Dann bekam ich einen instabilen Rücken: Diagnose Gleitwirbel (obwohl ich immer sehr sportlich war), Nervenschmerzen am ganzen Körper, Dauerentzündungen: Mandelentzündung im 4 Wochen-Rhythmus, ein halbes Jahr lang Gebärmutterentzündung, immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Depressionen, PMS (das ist das Syndrom, wo man von Beginn des Eisprunges an bis hin zur Regel an allen möglichen Bauchschmerzen, Blähungen, Brustspannen, ... leidet). Allergien gegen alles mögliche: Duftstoffe, Kosmetika, Pollen, natürlich Nickel, Fisch, Waschmittel, ...

Dann kam die Candidainfektion die mit schulmedizinischen Mitteln nicht wegzubringen war - ich hab ein dreiviertel Jahr mehrere Mittel ohne irgendwelchen sichtbaren Erfolg genommen (Pilz bis zur Zungenspitze) und dann nicht zuletzt die Gürtelrose. Die Spitze des Eisberges war dann die Polyarthritis.

Ich war vorher nie krank und mir ging es immer gut. Dann sowas ...

Im deutschen Candida-Forum bin ich dann auf den evtl. Zusammenhang zwischen Schwermetallbelastung und Candida-Infektion gestossen.
Und dann fand ich dieses Forum hier, das mich motiviert hat, eine Schwermetallausleitung zu machen.

Jetzt, 3 1/4 Jahre später: Alle Infektionskrankheiten sind seit der Ausleitungsmitte etwa Geschichte, Polyneuropathie, Polyarthritis, Candidose, Gleitwirbel, Allergien ... alles weg. !

Auch die Dauermüdigkeit, und Depressionen, die mich jetzt jahrelang geplagt hatten sind weg.

Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, dann hätt ich es wahrscheinlich genauso wie Du nicht geglaubt. Aber mittlerweile bin ich schlauer, bzw. habe gelernt mir selbst zu helfen, auch dann, wenn niemand in meiner Umgebung an einen Zusammenhang meiner Symptome und einer Schwermetallbelastung glaubt.

Soviel noch von mir zum Thema

Lieber Gruss
Karin

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Sheep ist offline
Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Zitat von Rübe Beitrag anzeigen
Servus Sheep,

dann hoffen wir doch mal, dass Du genetisch bedingt zu den guten Entgiftern gehörst und Dich die Schwermetalle aus dem Amalgam niemals plagen werden (gelinde ausgedrückt) bzw. Dein Fass niemals überläuft.
Das hat nichts mit guten und wenigr guten Entgiftern zu tun sondern eher damit, dass anscheinend jeder anders auf Amalgamfüllungen reagiert und wie die Lebensumstände des Einzelnen sind.
Die Quecksilberbelastung kann aber auch unter bestimmten Umständen bei Amalgamfüllungen steigen, nämlich duch:
- nicht erfolgtes Polieren der Amalgamfüllungen
- Rauchen
- der übermäßige Verzehr säurehaltiger und süßer Lebensmittel
- zuviel Kaugummi kauen (kann die Quecksilberbelastung um das 10-20 fache steigern)
- Alkohol (steigert Quecksilberbelastung um das 5-10 fache)
- Zähne knirschen (verdoppelt die Quecksilberbelastung)

Wenn man jetzt zusätzlich noch Fisch, Muscheln u.ä. und/oder Innereien verzehrt wird ja gleich nochmal die Belastung erhöht. Dann kann es schon sein, dass man über längere Zeit eventuell eine Vergiftung bekommt, vorallem wenn noch eins oder mehrere der oben genannten Umstände hinzu kommt.

Gehe ich von meinem Fall aus: Ich hab 6 Amalgamfüllungen. Die sind alle poliert und auch recht neu max. 5 Jahre alt und in einem guten Zustand. Ich rauche nicht, trinke sehr selten, kaue absolut keine Kaugummis, trinke kaum Cola, Fanta oder dergleichen, knirsche nicht mit den Zähnen, esse keinen Fisch und auch so kaum Fleisch (Innereien schon gar nicht) aber esse höchstens zu viel Süßes. Dass ich jetzt aber allein durch meine Füllungen eine Vergiftung bekommen könnte schließe ich mal unter gegebenen Umständen aus. Dass es jedoch Risikogruppen gibt oder einfach nur zu empfindliche Personen kann selbst ich nicht ausschließen. Aber meines Erachtens ist einfach zu vieles Panikmache. Ich persönlich kenne auch niemanden in meinem Umkreis der jemals Probleme mit Amalgamfüllungen hat oder hatte. Amalgamfüllungen generell zu verteufeln halte ich daher für falsch.

Es gibt sonst noch wirklich genug Artikel, Studien, Berichte und v.a. Krankengeschichten die belegen, dass Quecksilber egal in welcher Form im Körper nichts zu suchen hat!
Ich habe ja auch nie behauptet, dass Quecksilber im Körper normal ist. Ein gesunder Körper kann jedoch eine gewisse Menge an Quecksilber vertragen ohne, dass gleich eine Vergiftung einher geht.

Oder bist Du wirklich der Meinung, dass alle Amalgam-Vergifteten, einschl. mir, sich Ihre Symptombesserung bzw. komplette Genesung nach einer Sanierung/Ausleitung nur einbilden?
Ich denke mal einige schon. Ausschließen kann man das nie!
Ob eine Quecksilbervergiftung allein durch das Amalgam kommt, halte ich auch für sehr bedenklich. Wie gesagt, es kommt auch auf die Lebensumstände an. Amalgam kann daher viell. auch nur eine Ursache von Vielen sein. Insofern hat der Körper durch die Amalgamentfernung nur eine Belastung weniger.

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Na dann !

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
.. Das hat nichts mit guten und weniger guten Entgiftern zu tun sondern eher damit, dass anscheinend jeder anders auf Amalgamfüllungen reagiert und wie die Lebensumstände des Einzelnen sind.
...
Genau das ist doch die Entgiftungsfähigkeit des Einzelnen. Wenn die Entgiftung genetisch oder erworben gestört ist, dann verträgt dieser Mensch Gifte wesentlich schlechter als einer, dessen Entgiftung einwandfrei funktioniert.

Natürlich spielen auch die Lebensumstände eine Rolle, u.a. das Geld: wer Geld hat, wird sich erst gar keine Amalgamfüllungen legen lassen, um dieses Risiko gleich von vornherein ausschließen zu lassen.
Die anderen Regeln, die Du nennst, sind ja ganz nützlich. Nur: wenn das Gift im Körper bereits sein Werk tut (und dass Gift abgegeben wird, bestreiten ja noch nicht mal die letzten Studien), dann beginnt der Schadensfall auch schon.

Ansonsten schließe ich mich Rübe an: Na dann!

Grüsse,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (08.05.08 um 08:41 Uhr)

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Sheep,

Die Quecksilberbelastung kann aber auch unter bestimmten Umständen bei Amalgamfüllungen steigen, nämlich duch:
- nicht erfolgtes Polieren der Amalgamfüllungen
- Rauchen
- der übermäßige Verzehr säurehaltiger und süßer Lebensmittel
- zuviel Kaugummi kauen (kann die Quecksilberbelastung um das 10-20 fache steigern)
- Alkohol (steigert Quecksilberbelastung um das 5-10 fache)
- Zähne knirschen (verdoppelt die Quecksilberbelastung)
ich kann da nur den Kopf schütteln.........ist es nicht irgendwie geradezu lächerlich, dass der Mensch auf diese von dir angeführten Dinge achten muss, um nicht durch Amalgam krank zu werden.
Bei jeder Amalgamfüllung müsste man demzufolge Verhaltensregeln mitbekommen, was man in Zukunft tun und lassen hat.
Allein diese Punkt sind doch schon Argument genug, wie schädlich Amalgam ist.

Ich habe bis zu meinem 42sten Lebensjahr auch ziemlich beschwerdefrei mit meinen Amalgamfüllungen gelebt.
Ich habe weder geraucht noch getrunken, war sportlich und habe mich in der Regel gesund ernährt.

Meiner Meinung sitzt man mit seinen Amalgamfüllungen auf einem Pulverfass,
weil jede zusätzlich unvorhergesehene Belastung, sei es durch die Umwelt, Viruserkrankungen usw. das Fass zum Kippen bringen können.

Ansonsten schließe ich mich den Anderen an und wünsch Dir noch viel Gesundheit mit deinen Amalgamfüllungen.

Liebe Grüße
Anne S.

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Sheep ist offline
Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Genau das ist doch die Entgiftungsfähigkeit des Einzelnen. Wenn die Entgiftung genetisch oder erworben gestört ist, dann verträgt dieser Mensch Gifte wesentlich schlechter als einer, dessen Entgiftung einwandfrei funktioniert.
Ok, in diesem Sinne hast du natürlich recht. Mein Fehler.
Aber ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass empfindliche Menschen viell. schon bei geringen Mengen an Quecksilber Probleme bekommen, auch bei normaler Entgiftungsfähigkeit.

Natürlich spielen auch die Lebensumstände eine Rolle, u.a. das Geld: wer Geld hat, wird sich erst gar keine Amalgamfüllungen legen lassen, um dieses Risiko gleich von vornherein ausschließen zu lassen.
Selbst wenn ich Geld hätte würde ich mir keine anderen Füllungen legen lassen. Nach hören sagen haben die nämlich auch sehr viele Nachteile, gerade was die Inlays betrifft. Bei Kunststofffüllungen lass ich sowieso die Hände davon, weil ich die Erfahrung machen musste, dass diese bei mir Schmerzen verursachen. Gerade beim Kauen hatte ich da immer starke Schmerzen. Amalgam habe ich da bis jetzt am Besten vertragen.

Die anderen Regeln, die Du nennst, sind ja ganz nützlich. Nur: wenn das Gift im Körper bereits sein Werk tut (und dass Gift abgegeben wird, bestreiten ja noch nicht mal die letzten Studien), dann beginnt der Schadensfall auch schon.
Wie gesagt, bestimmte Mengen verträgt der Körper auch und geringe Mengen richten auch noch keinen Schaden an. Ist doch wie mit Alkohol. Zuviel ist nicht gut aber geringe Mengen schaden den Körper auch nicht.

Ansonsten schließe ich mich Rübe an: Na dann!
Und das soll heißen?

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Sheep ist offline
Beiträge: 111
Seit: 07.05.08
Zitat von Anne S. Beitrag anzeigen
Hallo Sheep,



ich kann da nur den Kopf schütteln.........ist es nicht irgendwie geradezu lächerlich, dass der Mensch auf diese von dir angeführten Dinge achten muss, um nicht durch Amalgam krank zu werden.
Wo hab ich gesagt, dass Menschen mit Amalgamfüllung darauf achten müssen? Ich hab nur gesagt, dass man mit diesen Faktoren ein erhöhtes Belastungsrisiko durch Quecksilber hat. Muss aber nicht gleich heißen, dass man dadurch auch gleich Vergiftungserscheinungen bekommt.
Abgesehen davon ist es doch sowieso gesünder nicht zu viel Alk zu trinken oder zu rauchen oder zu viel Süßes zu essen etc.

Bei jeder Amalgamfüllung müsste man demzufolge Verhaltensregeln mitbekommen, was man in Zukunft tun und lassen hat.
Allein diese Punkt sind doch schon Argument genug, wie schädlich Amalgam ist.
Rauchen ist auch schädlich, Alkohol in bestimmten Mengen auch, zuviel Süß- und Teigwaren auch, zu salzhaltige Ernährung auch, zu viel Fleisch und fetthaltiges Essen auch...

Ich habe bis zu meinem 42sten Lebensjahr auch ziemlich beschwerdefrei mit meinen Amalgamfüllungen gelebt.
Ich habe weder geraucht noch getrunken, war sportlich und habe mich in der Regel gesund ernährt.
Und was soll mir das jetzt sagen?

Meiner Meinung sitzt man mit seinen Amalgamfüllungen auf einem Pulverfass,
weil jede zusätzlich unvorhergesehene Belastung, sei es durch die Umwelt, Viruserkrankungen usw. das Fass zum Kippen bringen können.
Ja, können. Muss aber nicht.
Aber wie gesagt, muss halt jeder für sich entscheiden, ob er Amalgamfüllungen nimmt oder nicht. Viele leben Jahrelang damit ohne jemals Probleme zu haben.

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Ich würde vorschlagen, diese Diskussion zu beenden. Hier stehen zwei Meinungen gegeneinander, und ich finde, jede Seite hat ihre Argumente gesagt. Mehr kann man nicht tun.

Gruss,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Sheep,

du hast folgendes geschrieben:

Die Quecksilberbelastung kann aber auch unter bestimmten Umständen bei Amalgamfüllungen steigen, nämlich duch:
- nicht erfolgtes Polieren der Amalgamfüllungen
- Rauchen
- der übermäßige Verzehr säurehaltiger und süßer Lebensmittel
- zuviel Kaugummi kauen (kann die Quecksilberbelastung um das 10-20 fache steigern)
- Alkohol (steigert Quecksilberbelastung um das 5-10 fache)
- Zähne knirschen (verdoppelt die Quecksilberbelastung)
so wie ich dich verstehe, steigt dadurch die Quecksilberbelastung.
Und eine erhöhte Quecksilberbelastung ist doch nicht gesund....oder?
Warum sollte man also nicht davon krank werden?

Im übrigen denke ich, dass man verstehen kann, wie ich es gemeint habe.

Ansonsten stimme ich Dir zu, es muss jeder für sich selbst entscheiden ob er mit Amalgamfüllungen leben möchte.

Wo ich dir allerdings nicht zustimme -"viele leben jahrelang ohne Probleme".
Viele Menschen sind chronisch krank, und wir hatten es hier schon oft genug, dass durch die chronische Amalgambelastung die Ursache und Wirkung einer Krankheit nicht mehr in Zusammenhang gebracht werden.
Dazu wurde schon viel geschrieben und ist es mir an dieser Stelle auch zu mühsam nochmals alles anzuführen.

Es ist weiter nicht in Ordnung, dass viele finanziell schwache Menschen nicht einmal die Möglichkeit haben sich gegen Amalgam zu entscheiden, wenn sie nur die Wahl der Kassenleistung haben.

Liebe Grüße
Anne S.

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