Stern Artikel: Amalgam ungefährlich ?!

30.01.08 16:57 #1
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Artikel in der Süddeutschen: Amalgam - Plomben mit ungewisser Wirkung
Binnie
Hier mal wieder ein Artikel zu Amalgam, der das Thema m.E. in erster Linie "ausgewogen" in der Sprache der Amalgambefürworter darstellt: www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/48/160609/

Falls die Addresse nicht funktioniert hänge ich das ganze auch nochmal als pdf an.

Eigentlich sollten wir hier unsere Krankengeschichten hin schicken... damit die endlich kapieren, was Sache ist! Oder mindestens einen Leserbrief. Was meint Ihr ?

Viele Grüße
Sabine
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Stern Artikel: Amalgam ungefährlich ?!

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Diese SCENIHR Kommission wird sich ebenfalls aus Amalgambefürwortern, genau wie die RKI-Kommission zusammensetzen. Natürlich fallen deren Entscheidungen entsprechend aus.

Das "Wissenschaftliche Komitee für neu entstehende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken" (SCENIHR) befasste sich mit der Frage, ob Amalgam in den Zähnen den Plombenträger gefährdet. Es handelte sich, wie das Komitee selbst formuliert, um eine der ältesten Kontroversen in der Medizin. Doch sieht die EU-Bürokratie kein spezielles Gremium für ebenso alte wie ungeklärte Fragen vor.
Der Parlamentarische Staatssekretär Rolf Schwanitz, zuständiger Mann im Bundesministerium für Gesundheit rolf.schwanitz@bmg.bund.de
hat mir unter anderem folgendes dazu geschrieben:

...............Aktuell hat die Europ. Kommission im Internet einen Report des Scientific Committee on Energing and Newly Identfied Health Risks zum Thema "The Safety of ental amalgam and alternative dental restoration materials for patients and unsers" veröffentlicht. Sie finden den Bericht auf der Seite:
Europa - Public Health - Risk Assessment - Scientific committees - Emerging and Newly-Identified Health Risks - Questions
Als Fazit des Berichtes wird geschlussfolgert, dass sowohl Amalgam als auch die Alternativen Füllungskunststoffe als sicher anzusehen sind und sehr geringe Raten lokaler Nebenwirkungen aufweisen. Anzeichen bzw. Beweise für einen Zusammenhang mit systemischen Erkrankungen gibt es nicht. Bis 22. Januar 2008 konnte dieser Bericht von Jedermann kommentiert werden.
Das ist übrigens recht zynisch, als ob der normale Bürger diese Internetseite kennt und somit die Möglichkeit hat diesen Bericht zu kommentieren. Dann soll der liebe Herr Schwanitz doch mal in der Bevölkerung nachfragen, wer weiß, dass eine solche Kommission überhaupt existiert.

Weiter hat er geschrieben:

Ich bitte aber Ihrerseits um Verständnis, dass die Politik eine solche weitreichende Entscheidung nicht nur mit tragischen Einzelfällen begründen kann, sondern auf eine ausreichende wissenschaftliche Basis stützen muss.
Die Wissenschaft kommt aber zu einem gegenteiligen Ergebnis.............
Auch die in Deutschland vorhandenen Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass es zwar Fälle von Unverträglichkeiten gibt, aber die weit überwiegende Mehrzahl der Patienten mit Amalgamfüllungen keine Probleme hat.
Also wisst ihrs, ihr seit alles tragische Einzelfälle.
Solange nicht alle anfangen die zuständigen Leute von ihrer Amalgamvergiftung in Kenntnis zu setzen, können die auch schön behaupten, ich bin nur ein tragischer Einzelfall. Vielleicht bin ich ja wirklich die "einzig Blöde" die sich an solche Leute wendet und eine Einzelperson hat man ja gleich abgeschmettert.

Deshalb finde ich die Idee von Binnie auch sehr gut einen Leserbrief oder die Krankengeschichten an die Zeitung zu schicken.

Es hat auch jeder die Möglichkeit seine Kritik dem Herrn Staatssekretär oder der RKI-Kommission mitzuteilen.
Wenn wir uns natürlich alle in "Schweigen hüllen" passiert auch nichts.
Ebenfalls sollte man den Dr. Harhammer vom BfArM anschreiben, weil dieser auch einer der Verantwortlichen ist, der immer wieder verhindert, dass Amalgam verboten wird. Das wird dann so schön ausgedrückt "er ist ständiger Gast in der RKI-Kommission".

Da kann man sich vorstellen was untereinander "ausgemauschelt" wird, wie man die Gegner mundtot macht und sich mit welchen spitzfindigen Formulierungen am besten aus der Affäre zieht.

Liebe Grüße
Anne S.


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