Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

07.04.16 08:21 #1
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Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
Ich habe mir 1992 alle Amalgamplomben entfernen lassen. Subjektiv und objektiv hat das an meinem Gesundheitszustand nichts geändert.
Macht doch mal eine Umfrage, wem die Amalgamsanierung wirklich geholfen hat und wem sie wie dir gar nichts gebracht hat. Dass sich Zahnärzte für diesen Schritt begeistern, wundert mich nicht, die machen so das Geschäft ihres Lebens.

Im Übrigen setze ich wie gesagt auf permanente Entgiftung, ich verharmlose also weder Quecksilber noch die tausend anderen Stoffe, die im Körper nichts verloren haben. Da Quecksilber zum größten Teil über die Nahrung in den Körper kommt, sehe ich überhaupt nicht ein, wieso ich mir eine aufwändige und teure Amalgamsanierung antun soll.

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

Bodo H ist offline
Beiträge: 952
Seit: 08.10.06
Hallo Max

Das Thema ist sehr komplex. Ich beschränke mich deshalb auf wenig Text-Zitate eines Gutachtens des Instituts für Toxikologie im Klinikum Kiel. Noch mehr Informationen findest Du bei Interesse in unseren Ressourcen.

Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Da Quecksilber zum größten Teil über die Nahrung in den Körper kommt, sehe ich überhaupt nicht ein, wieso ich mir eine aufwändige und teure Amalgamsanierung antun soll.
Aus dem Kieler Amalgamgutachten - (Medizinische, insbesondere toxikologische Feststellungen im Zusammenhang mit einer rechtlichen Beurteilung der Herstellung und des Vertriebs von Amalgam als Material für Zahnfüllungen - Prof. Dr. 0. Wassermann/M. Weitz/Priv. Doz. Dr. C. Alsen-Hinrichs/Dr. Sibylle Mai - (Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Brunswiker Straße 10, 24105 Kiel))

Die staatliche kanadische Gesundheitsbehörde "Health Canada" bestätigte im Jahre 1996 nach zweijähriger Expertenberatung u.a.: Amalgamfüllungen sind die bedeutendste Quelle für die Quecksilberexposition der Normalbevölkerung.
Das Gutachten ist wissenschaftlich fundiert und findet breite, auch politische Anerkennung. Es lohnt sich für Interessierte, sich dort einzulesen oder zu recherchieren. Aus der Einleitung:

Diesem Text liegt ein wissenschaftliches Faktenmaterial zugrunde, das auch Eingang in das "Kieler Amalgam-Gutachten 1995" gefunden hat. Dieses war von einer staatlichen Stelle mit dem Ziel der Klärung von Tat- und Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Amalgamproblematik auf Grund einer Vielzahl von dort bekannt gewordenen Schadensmeldungen beim Institut für Toxikologie der Universität Kiel in Auftrag gegeben worden. Die Fertigstellung des in Auftrag gegebenen Gutachtens erfolgte im November 1995.

Seitdem sind keine Erkenntnisse im Fachschrifttum bekannt geworden, welche die im Gutachten 1995 vorgetragenen Fakten und Argumente in Zweifel ziehen, geschweige denn widerlegen könnten.

[...]
Am Ende des Gutachtens findet sich dieses Fazit der wissenschaftlichen Autoren:

IV. Ergebnis der gutachtlichen Würdigung

Insgesamt ergibt die toxikologische Würdigung:
Amalgam war und ist ein toxikologisch ungeeignetes Füllungsmaterial "amalgam is a toxicologically unsuitable dental filling material", so wörtlich die Expertenkommission der schwedischen Sozialbehörde (Socialstyrelsens Expertgrupp 1987).

Amalgam als Zahnfüllungsmaterial hat in erheblichem Ausmaß gravierende, z. T. auch nach dem Ausbohren der Füllungen persistierende und sogar irreversible Gesundheitsschädigungen verursacht. Gemäß dem in der Zahnärzteschaft verbreiteten Satz "Der Fabrikant macht die Legierung, der Zahnarzt das Amalgam" (Lacroix 1954), meinten die Amalgamhersteller ab den 60er Jahren, bei ihren öffentlichen Äußerungen - so scheint es - quasi einen Freibrief zu haben gegenüber den berechtigten Belangen der Patienten im Hinblick auf den Schutz vor amalgambedingten toxischen Schädigungen. Die Aufrechterhaltung des Irrtums, Amalgam sei ein "schnell" zu verarbeitendes Füllungsmaterial, war den Herstellern offensichtlich wichtiger als die gebotenen Warnungen vor gesundheitlichen Schädigungen der Patienten insbesondere im Falle eines "schnellen" Verlegens dieser zu 50 % aus einem hochtoxischen Schwermetall bestehenden Legierung.

Im Wege einer institutionalisierten Gesundheitsgefährdung breiter Bevölkerungskreise haben Jahre und Jahrzehnte hindurch u.a. Amalgamhersteller, Zahnärzte, einschließlich zahnärztlicher StandesOrganisationen (mit Ausnahme der KZV Nordrhein), Krankenkassen (verbände), Medizinischer Dienst der Krankenkassen und Bundesgesundheitsamt in Reih' und Glied gestanden, wenn es darum ging, den Ruf des Amalgams als "schnell" zu verarbeitendes und daher "billiges" Füllungsmaterial zu verteidigen. Die intern durchaus bekannte und im Schrifttum eindeutig dokumentierte Giftanreicherung im Organismus als Folge von Amalgam und insbesondere die "Giftigkeit der Amalgame bei unrichtiger Verarbeitung" (Haubeil 1957) sind gegenüber der fachunkundigen Öffentlichkeit und vor allem gegenüber den Betroffenen seit den 60er Jahren weitgehend totgeschwiegen, z. T. sogar ausdrücklich abgestritten worden. Eine - aus der ex ante Sicht - unbestimmte Zahl von Gefährdeten und eine große Zahl von Betroffenen wurde gezielt in den Zustand der Ahnungslosigkeit versetzt - nicht nur während der Behandlung mit Amalgam, sondern auch dann, als sich die gesundheitlichen Beschwerden zeigten. Durch dieses Verhalten der übereinstimmend und z. T. gemeinschaftlich Agierenden sind bereits eingetretene Amalgamschädigungen mangels Beseitigung der Giftquelle und mangels Ausleitungstherapie vermeidbar intensiviert und verlängert und neue Amalgamschädigungen verursacht worden. (eig. Anm: Es folgen diverse Belege)

[...]

Das Ausmaß der durch das Verhalten der Amalgamhersteller eingetretenen gesundheitlichen Schädigungen war und ist erkennbar. Rechtliche Würdigung ist geboten.
Weitere Erörterungen zum Thema (auch insbesondere mit Blick auf die politische Ebene) lassen sich im Forum finden über die erweiterte Forensuche, dazu viele Kasuistiken geschädigter User. Daneben (erfreulicher Weise) auch viele Fälle von Usern, denen es nach Zahn-Sanierung und/oder (Chelat)Ausleitung wesentlich besser geht.




Viele
Grüße
Bodo
__________________
carpe diem

Geändert von Bodo H (07.04.16 um 22:21 Uhr)

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Danke, dass hiermit nochmal sehr deutlich gezeigt wird, aus welchen Richtungen wirklich populistische Sektiererei kommt.

Gerd

.
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Die Diskussion pro/contra Amalgam wogt nun seit bald 200 Jahren hin und her, da werde ich sicher nichts Neues und Originelles beitragen können. Am Ende muss jeder für sich entscheiden, wie er mit der Quecksilberproblematik umgeht. Ich setze auf Entgiftung und bin damit sehr gut gefahren. Quecksilber ist nur eines von sehr vielen Umweltgiften, denen wir ausgesetzt sind, das darf man nicht vergessen.

Den Versuch, mir industriefreundliche oder gar populistische Absichten zu unterstellen, finde ich übrigens ziemlich daneben. Ich komme aus der MMS-Ecke und konnte in den letzten Jahren sehr interessante und auch erschütternde Einsichten in das Presse- und Gesundheitswesen sammeln. Dagegen ist Amalgamsanierung Mainstream - und somit selbst zu einem profitablen Wirtschaftsfaktor geworden .

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

ullika ist gerade online
Beiträge: 3.014
Seit: 27.08.13
Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Quecksilber ist nur eines von sehr vielen Umweltgiften, denen wir ausgesetzt sind, das darf man nicht vergessen....
Das sehe ich auch so, aus Erfahrung am Bioresonanzgerät.

Amalgam ist nicht das Hauptproblem, bzw. Hauptgift, sowie Borreliose auch nicht die alleinige Infektion ist, sondern nur eine von vielen, die wie Herpes eh fast jeder in sich trägt. So hat man vor jeder Zecke Angst, aber nicht vor anderen Stechmücken, Fliegen, Flöhen, Bremsen.... mit anderen Infektionen, weil es da keine "Werbung" gibt.

An Amalgam und Borreliose wird halt inzwischen auch von der alternativen Seite gut verdient und wenn man mit anderen unbekannten Dingen kommt, wird man belächelt.

Aber Amalgam oder gerade auch die ungeschützte Entfernung der Plomben war bei vielen halt der Auslöser einer chronischen Erkrankung.


Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Macht doch mal eine Umfrage, wem die Amalgamsanierung wirklich geholfen hat und wem sie wie dir gar nichts gebracht hat....
Ich hab mir die Plomben leider ungeschützt entfernen lassen und hab über 10 Jahre für die Entgiftung gebraucht, hab das allerdings nur langsam über gesunde Ernährung gemacht.


Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Im Übrigen setze ich wie gesagt auf permanente Entgiftung,....
das sehe ich auch so, wenn das Amalgam weg ist, ist noch genug anderes Gift da und kommt immer nach.


Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Da Quecksilber zum größten Teil über die Nahrung in den Körper kommt, sehe ich überhaupt nicht ein, wieso ich mir eine aufwändige und teure Amalgamsanierung antun soll.
Dennoch halte ich Quecksilber von der Nahrung nicht für so schlimm, weil man Fisch z.B. nicht jeden Tag konsumiert, Quecksilber im Mund ist aber immer da, das halte ich persönlich für schlimmer, aber eben schleichend und oft unbemerkt, aber das Entfernen ist eben auch nicht ungefährlich.
__________________
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

Geändert von ullika (08.04.16 um 08:12 Uhr)

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

blunsi ist offline
Beiträge: 353
Seit: 14.05.14
Macht Amalgam krank - oder eher nicht ?

Ist die Frage überhaupt ernst gemeint ? Denn Amalgam besteht zu über 50 Prozent aus dem hochgradig toxischen Quecksilber und ist somit auf jeden Fall schädlich, ob es jedoch dauerhaft krank macht, ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu im Detail Folgendes:

1. Meine persönlichen Erfahrungen:
Ja, Amalgam hat mich krank gemacht, bzw. ganz erheblich dazu beigetragen, dass ich schon in ganz jungen Jahren Probleme bekam wie Rücken- und Muskelschmerzen, Tinnitus und später fast wöchentlich Migräneanfälle, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit usw. Heute, "im Alter", seit meine Füllungen von einem Spezialisten entfernt wurden und seit ich meine Ernährung und etliche andere Dinge bewusst "anders gestalte", bin ich schmerzfrei und habe auch keine Migräne mehr. Ich hatte aber auch sehr viele Füllungen. Näheres dazu weiter unten.

2. Die schädlichen Mechanismen von Quecksilber:


a) Oxidativer Stress und Bildung Freier Radikaler
Eine Belastung mit Schwermetallen, und hier ganz besonders auch mit Quecksilber, führt zu oxidativem Stress und zur übermäßigen Bildung Freier Radikaler, und somit dauerhaft auch zu entzündlichen Prozessen (wenn der Körper die Belastungen nicht mehr kompensieren kann), und trägt somit ganz erheblich zur Pathogenese fast aller chronischen Erkrankungen bei. Die Entstehung des oxidativen Stresses beruht dabei u.a. auch auf der Hemmung des Enzyms Katalase durch Quecksilber. Genaueres dazu kann man erfahren, wenn man z.B. einfach mit diesen Stichworten "googelt": https://www.google.de/#q=quecksilber+katalase

Damit bin ich gleich beim nächsten Punkt, nämlich der

b) Hemmung von Enzymen durch Quecksilber:
Thiole und Schwermetalle
Der alte Name Mercaptane deutet auf eine weitere Eigenschaft der Thiole hin: Thiole bilden leicht Komplexe mit Quecksilber (Mercurium), sowie mit einigen anderen Schwermetallen. Quecksilber-Ionen können sogar Disulfid-Brücken, die Proteine stabilisieren, aufbrechen und damit Enzyme deaktivieren. Dieses Verhalten kann man experimentell am Beispiel des Enzyms Katalase nachweisen.

Quecksilber als Enzymgift
Auf diesem Verhalten beruht insbesondere die Giftwirkung des Quecksilbers.
Im Organismus wird die hohe Affinität vieler Schwermetall-Ionen zu Thiol-Gruppen ausgenutzt. Spezielle Cystein-reiche Peptide (Cystein enthält eine Thiol-Gruppe in der Seitenkette) binden durch Komplexierung die Schwermetall-Ionen. Die Thioneine genannten Peptide ermöglichen damit Transport und Ausscheidung von Schwermetall-Ionen und verhindern somit die Schädigung der Zellen. Bei einer hohen Belastung mit Schwermetallen reicht dieser Mechanismus jedoch nicht aus, so dass Vergiftungen auftreten.

Quelle: Chemie für Mediziner: Funktionelle Gruppen - Chemgapedia
So kann es durch eine starke Belastung mit Quecksilber auch zu den gleichen Symptomen kommen, wie man sie durch genetisch bedingte Erkrankungen kennt, z.B.:
Erworbene Porphyrien

Vergiftungen z. B. mit Blei, Quecksilber oder bestimmten Pflanzenschutzmitteln schädigen Enzyme der Häm-Biosynthese und verursachen die gleichen Symptome wie die jeweilige genetisch bedingte Porphyrie.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Porphy...ene_Porphyrien
Wie stark jemand auf eine Belastung mit Quecksilber reagiert, hängt also auch von genetischen Faktoren ab. D.h. wenn jemand eh schon Schwächen bei bestimmten Enzymsystemen hat, die jedoch noch nicht auffällig würden, dann kann eine Belastung mit Quecksilber zum Ausbruch solcher Erkrankungen führen. Dabei reichen dann häufig auch schon ein paar wenige Füllungen aus.

Probleme bei der Porphyrinsynthese bspw. ziehen dann einen ganzen Rattenschwanz an weiteren Problemen nach sich, wie z.B. eine eingeschränkte Entgiftungsfähigkeit, da Häm u.a. die prosthetische Gruppe der P450-Enzyme der Phase I bei der Entgiftung bilden, welche auch bei der Synthese und dem Abbau von Steroidhormonen mitwirken usw. Weiterhin findet sich Häm auch im Myoglobin, wodurch es eben auch zu Muskelproblemen durch Schwermetalle kommen kann. Usw. Einfach mal selber weiter recherchieren...

c)Absinken des intrazellulären Glutathionsspiegels
Weiterhin kommt es als Folge von Enzymhemmungen, oxidativem Stress usw. durch Quecksilber auch zu einem Absinken von Glutathion, dem wichtigsten Antioxidanz und Schutzschild unserer Zellen, welches bei der Zell-Entgiftung und Immunabwehrreaktionen und vielen anderen lebensnotwendigen Prozessen eine ganz zentrale Rolle spielt.

Näheres dazu siehe auch hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/impfu...tml#post598170

d) Antibiotische Wirkung von Quecksilber auf die Darmbakterien
Last but not least wäre da noch die antibiotische Wirkung von Quecksilber zu nennen, welche bei entsprechend hoher Belastung (wie sie bspw. auch bei mir durch ca. 15 großflächige Füllungen, die obendrein noch sehr schlecht verarbeitet waren) auch unmittelbar zu schweren Störungen, besonders auch im Verdauungstrakt, führen kann.

Fazit: Ob, und wie schnell man jetzt durch Amalgam krank wird, hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere z.B. auch davon, wie viele Füllungen man hat, wie lange die Liegedauer ist, wie gut sie verarbeitet wurden usw., kurz gesagt also von der Ausgangs-Belastung. Wie schnell man dann dadurch erkrankt, hängt auch von der Tatsache ab, wie stark man das Quecksilber im Körper anreichert, bzw. umgekehrt, wie gut man es ausscheidet. Hierbei ist einmal die Ernährung ganz entscheidend oder auch allgemein die Lebensführung (Stress, Schlaf, Bewegung, usw.). Quecksilber, welches nicht ausgeschieden wird, findet jedenfalls treffsicher über die Jahre sämtliche Schwachstellen im Körper. Nicht umsonst ist es berühmt-berüchtigt als Nerven- und Enzymgift und somit als toxischstes nicht-radioaktives Element des Periodensystems.

Und jemand, der so viele Füllungen wie ich hatte, und nur wenig Körperfett hat (eine weitere Determinante), der wird wohl sein ganzes Leben darauf achten müssen, dass er gesund lebt, d.h. gesund isst, genügend Schlaf bekommt, sich ausreichend bewegt, sich gut ernährt, gezielt einige Nahrungsergänzungen nimmt (u.a. um die Enzymhemmungen zu kompensieren und allgemein um den erhöhten Bedarf an Antioxidanzien usw. zu decken) und einiges mehr, denn sonst wird so jemand durch Amalgam sehr krank ! Ein anderer hingegen, der nur ein paar wenige Füllungen hat, und ein halbwegs gesundes Leben (im Sinne der o.g. Maßnahmen) führt, der hat wahrscheinlich keine spürbaren Beeinträchtigungen dadurch.

Ich habe meine Füllungen jedenfalls alle von einem Spezialisten entfernen lassen, so dass ich durch die Entfernung selbst glücklicherweise nicht noch weitere Schäden davon getragen habe. Häufig ist es ja so, dass die Leute auch erst durch die unsachgemäße Entfernung der Füllungen massiv erkranken, wie dies bspw. auch in diesem Buch eindringlich geschildert wird:
Bücher von Amazon
ISBN: 3833493739

Hochgiftigen Quecksilberemissionen, insbesondere auch durch "unsere" Kohlekraftwerke, ist jedoch jeder von uns ZUSÄTZLICH ausgesetzt:

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...telligenz.html

Viele Grüße blunsi
__________________
"Eine gesunde Wirtschaft braucht eine kranke Gesellschaft" [Erich Fromm]

AW: Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

philia ist offline
Beiträge: 305
Seit: 13.03.11
@ Max

Manchmal führt Amalgam sogar zu einem jähen Tod. Zumindest weiß ich von einem ehemaligen Zahnarzt, der u. a. Amalgamplomben entfernt hat - wohl nicht mit Kofferdam etc. - der stehenden Fußes während seiner Arbeit in der Praxis umgekippt und gestorben ist. Er war eigentlich noch im besten Berufstätigenalter und ansonsten ein sehr pfiffiges Kerlchen.

Aber ihn kann man nun nicht mehr nach den Nachteilen von Amalgam auch für Zahnärzte befragen...

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Zahnarzt ist ein Risikoberuf, das Quecksilber verdampft beim Bohren und wird so regelmäßig in großer Menge eingeatmet. Ich finde, Zahnärzte sollten auch regelmäßig entgiften.

Aber wenn einer in den besten Jahren einfach so umfällt, würde ich auf einen Hirnschlag und keine Quecksilbervergiftung tippen. Das ist die wahrscheinlichste und häufigste Ursache für so einen Abgang, insbesondere wenn vorher keine Anzeichen einer chronischen Quecksilbervergiftung zu bemerken waren. Viele Ärzte arbeiten permanent am Leistungslimit, das drückt die Lebenserwartung.

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

ullika ist gerade online
Beiträge: 3.014
Seit: 27.08.13
Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Aber wenn einer in den besten Jahren einfach so umfällt, würde ich auf einen Hirnschlag und keine Quecksilbervergiftung tippen....
Das eine schließt das andere nicht aus oder?
__________________
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

AW: Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

short ist offline
Beiträge: 74
Seit: 23.03.13
Ich bin völlig deiner Meinung, Max Joy.
Es ist ein lukratives Geschäft, mit den Ängsten der Pat. zu spielen, und wenn ich jemandem sage, das er schleichend vergiftet wird, und das ich die ultimative Lösung für alle seine Probleme habe, nämlich, seine ganzen "Amalgamzähne" -schönes Wort übrigens- zu ziehen, oder, alles Amalgam aufwendig auszubohren inklusive weiterer Zahnsubstanz, dann ist es in unserer heutigen Gesellschaft sowieso nicht verwunderlich, das da einige wenige, oder viele, drauf anspringen und viieeeeel Geld bei vermeindlichen Heilbringern lassen.
Das ungefragte Übernehmen von Meinungen und Vorfällen ist typisch für solche Pat., wie eben grad auch hier gelesen:" der Zahnarzt ist einfach tödlich umgekippt, das lag am Amalgam.....", hier liegt wohl eher ein plötzliches Herzversagen vor, aber kein Uhhhhhhh: "Amalgamopfer".
Unsere Gesellschaft steht auf "Bio, Ganzheitlich, Vollkommen" usw. unsere Gesellschaft lebt im ständigen Panikmodus, andere Pseudotherapien wie "Craniopsacraltherapien, Atlastherapien" usw. schiessen aus dem Boden und versprechen heilbringende Wirkung, da passt das bestuntersuchte Füllungsmaterial, was es gibt wenn man seriöse evidenzbasierte Studien liest, nämlich eben das Amalgam....als Übeltäter für alles und jeden gut ins Bild...es lässt sich gut verdienen mit diesem ganzen Firlefanz, der um diese Ganzheitsmedizin betrieben wird.
Das die Leute aber eben durch durch Ausbohren und Herumschleifen an den Amalgamplompen nichts Gutes tun, und es erst dadurch problematisch werdeb kann, das kapieren sie nicht, deshalb zieht man dann gleich alle Zähne raus und verstümmelt die Kiefer derer durch "Ausfräsen"....es ist in meinen Augen schon kriminell, was mit Leuten passiert, die glauben, "Amalgamvergiftet" zus ein und alles tun, was ihnen gesagt wird.
Haben diese Leute, die behaupten, "vergiftet " zu sein, einmal gesehen, wie es jemandem geht, der tatsächlich eine Amalgamvergiftung hat? Diese Personen müßen akut intensivmedizinisch versorgt werden, und sind sicher nicht mehr in der Lage, in irgendwelchen Foren über ihre Vergiftung zu schreiben!!!!!
Aber, wenn ich lange genug dran glaube, das irgendwelche Massnahmen mir helfen, dann hilft schon der Glaube daran, das nennt man auch Placeboeffekt. Die Psyche kann einem alles vorspielen, das ist so, aber, davon wollen die Betroffenen nie etwas hören.
Ich jedenfalls habe 5 Amalgamplomben, 4 davon seit sage und schreibe knapp 40 Jahren.
Ich bin kerngesund, habe nie irgendwelche Allergien gehabt, und erfreue mich noch immer an diesen Zähnen, mit denen ich wunderbar fest zubeissen kann!!
In diesem Sinne......


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