Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

07.04.16 08:21 #1
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Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
die Verdauung beginnt im Mund, daher sind hier bereits viele nützliche Bakterien aktiv. Das Gleichgewicht dieser Population sollte also ebenso wenig gestört werden wie jenes im Darm.
So war es einmal zu der Zeit, als der Mensch noch Jäger und Sammler war und sich zu einem großen Teil von frisch gesammelten rohen Kräutern, Wurzeln und Blättern ernährt hat. Die enthalten natürliche Antibiotika und sorgen automatisch für eine gesunde Mundflora, wenn sie ausdauernd gekaut werden. Bei Wildtieren sind aus diesem Grund Karies und Parodontitis auch heute noch kein Thema.

Mit Beginn der Sesshaftigkeit und des Ackerbaus hat sich aber die Zusammensetzung der Nahrung beim Menschen grundsätzlich geändert, auf einmal kam ein großer Anteil an direkt verfügbaren Kohlenhydraten aus dem Getreide dazu. Kohlenhydrate sind das Gold der Nahrungskette, pure Energie, die leider bösartige Keime in den Mundraum gelockt haben. Ein Archäologe kann also am Zustand der Zähne ganz leicht erkennen, ob einer unser Vorfahren noch frei und ungebunden durch die Wälder gezogen ist oder bereits sesshaft war.

Aus diesem Grund halte ich eine regelmäßige Munddesinfektion einmal täglich für unverzichtbar, wenn man den Zahnverfall und die damit verbundenen Folgekrankheiten vermeiden will. Du musst auch kein fertiges Mundwasser kaufen, sondern kannst es dir selber mixen. Ich verwenden Peroxid 3% aus der Apotheke 1 : 10 mit Wasser verdünnt. Ca 1 Minute den Mund damit ausspülen, dann gurgeln und ausspucken. Nebenbei wird dadurch auch die Infektanfälligkeit stark reduziert, denn der Mund ist nun mal das Einfallstor für Keime aller Art.

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!
Clematis
Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Ich habe bei sowas großen Spaß, es ist so eine Art Gehirnjogging für mich .
Dein Gehirnjogging scheint sich jedoch nicht darauf zu erstrecken erst mal gründlich zu recherchieren, bevor Du Dich mit nicht fundierten Pauschalen und Allgemeinplätzen äußerst, dazu noch in einem Ton, der wenig mit Empathie oder Feinfühligkeit zu tun hat.

Gruß,
Clematis

AW: Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.165
Seit: 08.11.10
Hallo MaxJoy,

Was mir auffällt, du bist genau das, was du anderen vorwirfst. Du bist extrem.

Dass man Amalgam nicht an allen seinen gesundheitlichen Problemen die Schuld geben und auch an andere mögliche Ursachen denken sollte. Man es nicht panikartig entfernen sollte, sondern gut geplant informiert um Sicherheitsvorkehrungen und die Risiken von anderen Materialien. Dass das Ausfräsen des Kiefers zu weit geht, das sind alles vernünftige Überlegungen.

Dagegen steht dann deine Füllungen, die du seit 40 Jahren im Mund hast. Die Füllungen halten doch nicht ewig. Das finde ich extrem und ignorant irgendwie.

Den Vorschlag mit der täglichen Anwendung von Mundwasser finde ich auch extrem übertrieben und für die falsche Vorgehensweise.

Grüsse
derstreeck

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Hallo derstreek,

ich habe von Fixierung auf Amalgam gesprochen, nicht von Extremismus. Meine Füllungen halten nach wie vor bombenfest, also werde ich sie nicht austauschen. Entgiften tue ich auch, allerdings nicht mit DMPS, Chlorella & Co, sondern mit Bewegung, Gerstengras, MSM und MMS. Mit den Mundspülungen habe ich beste Erfahrungen gemacht und sie auch gut begründet. Mein Zahnverfall ist seitdem gestoppt und Infekte bekomme ich auch keine mehr.

Soweit mein Programm. Jeder kann sich nun dazu seine eigene Meinung bilden und mitnehmen, soviel er tragen mag. Alle eingesetzten Mittel sind spottbillig und eignen sich somit für die Selbsthilfe, egal ob man reich oder arm ist. Verdienen tue ich keine Cent daran ... hm, das ist vielleicht wirklich ziemlich extrem, aber was soll's!

Viele Grüße!

Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

blunsi ist offline
Beiträge: 353
Seit: 14.05.14
Aus dem Kieler Amalgamgutachten 1997:

Die Halbwertszeit
von Quecksilber im Gehirn
- also diejenige Zeitdauer, die vergeht, bis
sich die Konzentration im angegebenen Organ
bzw. im Blut auf 50 % der Ausgangskonzentration
reduziert hat,
d. h. , daß etwa sechs Halbwertszeiten verstreichen
müssen, bis die betreffende Substanz
den Körper bzw. das Organ weitgehend verlassen
hat -
beträgt bis zu 18 Jahren (Ohnesorge 1982, abgedr. auch
1992; Sugita 1978).
Das Gehirn als eines der Zielorgane des Speichergifts
Quecksilber ist bei einer längerfristigen Hg-Dampf-Exposition
also besonders gefährdet. Durch die spezifische
Anreicherung von Quecksilber in den Hirnarealen lassen
sich die Schädigungen des zentralen Nervensystems und
die zentralnervösen Symptome erklären, die das Krankheitsbild
einer chronischen Hg-Dampf-Vergiftung mit prägen.
Angesichts der extrem langen Halbwertszeit des ins
Gehirn gelangten Quecksilbers ist auch die Fortdauer der
Symptomatik selbst nach Beendigung der Exposition wissenschaftlich
erklärbar.
Nach dieser Rechnung dauert es also ca. 120 Jahre bis das Quecksilber, welches ja permanent aus den Amalgamfüllungen entweicht, abgebaut ist. D.h. das wird vermutlich keiner von uns hier erleben.

Daher ist für mich nur der logische Schluss, dass man diesen Sondermüll, so schnell wie möglich aus seinem Kopf entfernt (-> Expositionsstop von vermeidbaren Quellen) und dass man danach einfach so gesund wie möglich lebt, siehe dazu z.B. hier:

http://www.symptome.ch/vbboard/demen...ml#post1109380

Ansonsten hatte wohl Daunderer recht, als er bemerkte "Einmal Amalgam, immer Amalgam...", aber immerhin sollte man sich vor einer immer weiteren Vergiftung schützen ! Meine Meinung.

Hier noch einige Symptome der Quecksilbervergiftung (speziell auch des Nervensystems):

Es kann bis zu richtigen Wutausbrüchen führen. Einfache Beobachtung (Zuschauen) seiner Arbeit kann den kranken Quecksilberarbeiter zu hilfloser Unsicherheit bringen, während ein geringer Tadel schon imstande ist, hemmungslose Erregungszustände wachzurufen. Beeinträchtigung der Merkfähigkeit, Gedächtnisausfälle, ein Gefühl intellektueller Insuffizienz mit Menschenscheu vervollständigen das Bild. Der Arzt wird also gut tun, unmotiviertes psychisches Verhalten von Arbeitern immer als verdächtig für chronische Quecksilberschädigung anzusehen (S.16). Diese Charakterveränderungen werden von Unkundigen häufig verkannt. Man hält die Kranken für Neurastheniker [Nervenschwäche], Hysteriker, Schizophrene usw. Nichtärzte glauben an bewusste Ungezogenheit und Widersetzlichkeit." (Baader 1961)

[Wenn die Patienten nie Amalgam hatten und doch solche psychisch krankhafte Zustände zeigen, so kommen familiäre Traumata oder genetische Umstände in Betracht].

Die beginnende chronische Quecksilberdampf-Vergiftung ist ist gekennzeichnet durch ein unspezifisches asthenisch [schwächlich]-vegetatives Syndrom, das als Mikromerkurialismus bezeichnet wird [lat. mercurium = Quecksilber]. Die Symptome sind u.a.:

Schwächegefühl, Müdigkeit, Denklähmung, Unruhe, Zittern, unvermitteltes Schwitzen, nervöse Störungen, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, in zeitlichen Abständen wiederkehrende Entzündungen der Schleimhäute (Zahnfleischentzündungen, Mundschleimhautgeschwüre), akute Entzündungen der Magen-Darm-Schleimhäute mit Durchfällen, Koliken, Brechreiz.
usw.

Quelle: II. Quecksilber (Vorkommen und Wirkungen)
Ich denke, diese Symptome kennt jeder Amalgambelastete hier, mehr oder weniger, und v.a., wenn er ehrlich zu sich selbst ist !

Grüße blunsi
__________________
"Eine gesunde Wirtschaft braucht eine kranke Gesellschaft" [Erich Fromm]

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MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Ich hatte früher auch einige dieser Symptome, insbesondere Jähzorn und Konzentrationsstörungen sowie Antriebsschwäche. Das hat sich aber mit den MMS-Kuren von 5 Jahren stark verbessert. Damals hatte ich regelrechte Energieschübe, was mich dann auch zum Krafttraining gebracht hat. Heute nehme ich MMS nur noch sporadisch in kleinen Dosierungen, Energieschübe bekomme ich davon keine mehr. Ich werte das als Zeichen, dass ich den meisten Dreck aus meinem Hirn herausbekommen habe. Mein IQ hat erstaunlicherweise um 20 Punkte zugenommen, obwohl er altersbedingt eigentlich längst abbauen müsste - auch das ein Zeichen für eine mentale Erholung. Die Quecksilberentgiftung kann also deutlich schneller als 120 Jahre gehen.

Man darf auch Krafttraining und Gymnastik als Maßnahmen zur Hirnverjüngung nicht unterschätzen. Bewegung regt in jedem Alter die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn an und kann so bestehende Schäden wieder reparieren. Dieser Effekt wird auch bei Schlaganfallpatienten genutzt.

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Kathy ist offline
Beiträge: 3.383
Seit: 06.03.07
Man darf auch Krafttraining und Gymnastik als Maßnahmen zur Hirnverjüngung nicht unterschätzen. Bewegung regt in jedem Alter die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn an und kann so bestehende Schäden wieder reparieren. Dieser Effekt wird auch bei Schlaganfallpatienten genutzt.
Neue Nervenzellen sind toll! Neue Nervenzellen in dreckiger Brühe??? Und dann?
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Die Flöte des Unendlichen wird ohne Ende gespielt und ihr Ton ist Liebe. (Kabir)

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MaxJoy ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.668
Seit: 18.03.16
Ich muss sagen, die Zeugen Jehovas sind noch harmlos gegen eure Bemühungen, mich zum Zahnarzt zu schubsen. Vergiss es einfach.

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Kathy ist offline
Beiträge: 3.383
Seit: 06.03.07
Ich muss sagen, die Zeugen Jehovas sind noch harmlos gegen eure Bemühungen, mich zum Zahnarzt zu schubsen. Vergiss es einfach.
Sorry Max Joy -

ich will Dich nicht zum Zahnarzt schubsen.

Ich bin sehr FÜR Information und FÜRs Nachdenken, aber total GEGEN jede Art von Manipulation. Tut mir leid, falls das falsch rüberkommt.
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Die Flöte des Unendlichen wird ohne Ende gespielt und ihr Ton ist Liebe. (Kabir)

AW: Macht Amalgam krank oder eher nicht?!

Prema ist offline
Beiträge: 753
Seit: 11.01.10
Ich kann MaxJoy schon verstehen, worum es ihm hier geht. Es könnte aber auch sein, dass man so einen Thread startet weil man sich selber damit in der Meinung stärkt und sich beruhigt, dass eh alles in Ordnung ist wie es ist, mit weiter liegenden Amalgam-Füllungen...

Ich tu mir auch schwer Rat zu geben, wenn mich jemand fragt ob er seine Füllungen rausmachen lassen soll, weil ich weiß, dass es in meiner Großstadt keinen ZA gibt, der von sich aus sicherheitshalber auch Atmungsschutz anbietet. Die Entgiftungsgenetik weiß man eben nicht. Wenn die betreffende Person kaum gröbere gesundheitliche Probleme hat, rate ich nicht dazu. Dasselbe natürlich mit wurzelbehandelten Zähnen.

Wir haben nur einen typischen DMPS-Arzt in unserer Gegend, der tausende Spritzen in seiner Karriere gegeben hat, und der gibt sie wenn gewünscht auch wiederholt bei liegenden Füllungen. Damit ist er unter DMPS-Ärzten vermutlich eher ein Aussenseiter. Er braucht ca.5 Spritzen um die Werte der Urin-Analyse für seine Einschätzung genügend zu senken, manchmal auch 8, wenn ich mich recht erinnere. DMPS hat an Bindungs-Fähigkeit aber auch keine Konkurrenz unter Ausleitungs-Mitteln.
Wenn man wirklich beschwerdefrei wird mit seinen Maßnahmen, warum nicht, wenn das körpereigene Entgiftungssystem noch gut genug funktioniert, Darm, Leber, Nieren mitspielen...

Nach meiner eigenen Erfahrung würde ich das nicht mit liegenden Füllungen machen wollen und somit schleichend weiterer Vergiftung; mein Körper tut sich zu schwer damit.

Gruß
Prema

Geändert von Prema (13.05.16 um 17:41 Uhr)


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