Alkohol

08.12.09 18:14 #1
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nebel ist offline
Beiträge: 285
Seit: 08.08.09
hallo laui,

abstreifen wäre der falsche weg, das würde für mich heißen, ich werfe ein teil von mir weg. 10 jahre sind 10 jahre mit allem drum und dran

nebel


Laui ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 08.12.09
Guten Morgen Ihr lieben,
heute ist heilig Abend. Leider gehen mir die Gedanken an meinen Partner nicht aus dem Kopf. Ich habe ihm einen Brief geschrieben, in welchem ich ausschießlich meine Gefühle geschildert habe. Zuerst kamen einige leere SMS. Dann hat er meine Mutter angerufen, um frohe Weihnachten zu wünschen und dass alles sehr schade ist. Wahrscheinlich hätte ich einen anderen... (dies stimmt nicht). Meine Mutter meinte daraufhin, dass dies nicht das Problem sei. Gestern hat er sich mit meiner Tochter getroffen, um ihr das Weihnachtsgeschenk zu übergeben. Er hat geweint und es tut ihm alles so fücherterlich leid. Meine Tochter ist 13 Jahre alt. Ihr gegenüber hat er zugegeben ein Alkoholiker zu seiner (zum ersten Mal). Meine Tochter war am Boden zerstört, als er sie beim Aussteigen aus dem Auto in den Arm genommen hat und sagte er liebt uns immer noch und dass er sie jetzt wohl nie mehr sehen wird. Wir haben ihm auch ein Weihnachtsgeschenk gekauft, in welches ich nochmals einen Brief legen werde (natürlich ohne Vorwürfe, allerdings mit dem öffnen der Türe, dass er zurückkommen kann, wenn er das Alkoholproblem bekämpft hat). Ich wünsche allen ein Frohes, besinnliches Weihnachtsfest
Liebe Grüße Laui

Bei Alkoholsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu trinken, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrumente, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Hallo Laui.
Danke für deine Wünsche. Auch dir ein schönes, ruhiges Weihnachtsfest!
Natürlich hat man gerade in dieser Zeit Mühe, unschöne Tatsachen zu akzeptieren.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass viele solcher Tage folgen werden.
Als Nächstes folgt Silvester. Danach kommen Geburtstage, Ostern, Todestage, usw....
Alles Möglichkeiten, traurige Gedanken zu wälzen. Oder halt Tage wie alle anderen, wo man mit einer Sucht konfrontiert ist und daran arbeiten muss.
Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht!
Liebe Grüsse, Sine


hanky48 ist offline
Beiträge: 22
Seit: 14.07.09
Hi Laui,

ich wünsche Dir, dass Du mit der veränderten Situation ganz gut zurecht kommst!
Siehe es auch als Möglichkeit, ganz neue Wege; interessante, spannende Wege zu gehen!
Ich denke, die Kommentare hier sind alle hervorragend; haben wohl schon alles gesagt!

Ein Hinweis vielleicht von mir zu:

Wir haben ihm auch ein Weihnachtsgeschenk gekauft, in welches ich nochmals einen Brief legen werde (natürlich ohne Vorwürfe, allerdings mit dem öffnen der Türe, dass er zurückkommen kann, wenn er das Alkoholproblem bekämpft hat).

Du schreibst von "kämpfen" ... er wird diesen Kampf nicht gewinnen.... Erst dann, wenn er das Alkoholthema nicht mit einem "MUSS" verbindet; sondern von sich aus mit einer harmonischen Einstellung beginnt, etwas, dass er ändern möchte, wird dauerhafter Erfolg möglich sein!

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute und den Erfolg, den DU Dir wünscht!

Einen guten Rutsch!

Horst


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