Mein Mann ist Alkoholiker, was kann ich tun?

03.05.09 12:39 #1
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Mein Mann ist Alkoholiker, was kann ich tun?

Barbarasch ist offline
Beiträge: 69
Seit: 23.04.10
Hallo Hexe,
ich könnt mir vorstellen das dein Mann es im Moment ernst meint was er sagt.Leider ist es sehr schwer es zu schaffen,denn das Problem mit dem Alkohol ist eben eine Psychisch /Seelische Erkrankung,die nicht so einfach geheilt wird vor allem nicht mit nur reden. Puhhh so ein Mist.
Ich war gestern bei einer Frau und mir hat es so weh getan wie sie ein Bier nach dem anderen getrunken hat. Ich weiss aus ihrer Geschichte jetzt nicht viel ich denke das sie schon länger was trinkt,warum auch immer das sie angefangen hat . Ihre Tochter ist gerade auf Langzeittherapie(Drogen und Alkohol),sie hat dieses Jahr ihren Bruder durch Selbstmord verloren....
Aber diesen Absprung in Angriff zu nehmen dauert.Ich würde ihr auch gerne helfen aber da steht man machtlos da.
Dieses Scheiss Zeug.
Glg. Bärbel

Mein Mann ist Alkoholiker, was kann ich tun?

Hexe316 ist offline
Beiträge: 63
Seit: 06.06.09
Guten Abend

Zur Zeit geht es mir Beziehungstechnisch wirklich viel besser.
Es bleibt meist bei 2 Feierabendbier und bringt mit mir zusammen die Kinder ins Bett also das jeder nur eine kleine hat zum ins Bett bringen. Die große und er reden als mehr als 5 Wörter miteinander net viel aber vor einem Jahr wäre das gar nicht möglich gewesen.
Ich weiß es sin Penuts aber mir gibt es eine Erholungsphase.
Dafür hat meine Freundin Eheprobleme und trinkt grad auch immer vor frust des is zum davon laufen manchmal.
So Diskutier noch bischen mit ihr wie se des vill wieder Bügeln können.
Gutes nächtle zusammen.
Eure Sandy

Bei Alkoholsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu trinken, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrumente, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Hexe316 ist offline
Beiträge: 63
Seit: 06.06.09
nabend mal wieder alles richtig pissig. Verdamt mir geht echt die aus das alles durchzuhalten und der scheiß sauferei zuzusehen.
Nach ausen hin zu spielen fällt mir nicht mehr ein. Seit einem Jahr arbeite ich morgens 2 mal seit 2 Monaten arbeite ich 3 mal morgends alles dreht sich im Kreis nichts läuft mehr alles hängt nur an mir. Warum sollen die Kinder den mithelfen wenn man sogar den DAD 1000 mal um was bitten muss?. Gutes Vorbild. Ich hab mit meiner Hausärztin gesprochen, die kennt meinen Mann schon seit Kindertagen sie war zu gleich die Nachbarin meines Mannes. Als ich zu ihr sagte ich kann nicht mehr alle sagen ich soll gehen, was sie mir sagte war das was ich weiß und keiner glaubt. Mein Mann gehört nicht zu denen die dann aufwachen er würde es akzeptieren, es ist mein entschluss den er nimmt wie ich es sage. Er ist anderst er braucht ganz viel selbstbewußtsein das er nie wirklich bekommen hat. Sie meinte wenn ich die Kraft habe soll ich mit ihm gehen. Ich weiß es nicht wie lang ich es noch schafe meine ist sehr aufs Minimum geschrumpft. So ich geh nun mal ins Bett den schlaf fehlt mir auch zur Zeit.

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ichauch90 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 12.01.12
Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. DArum habe ich mich bei einer Selbsthilfeggruppe für ANgehörige gemeldet.

Dort hat einer ein Buch vorgestellt. Die geschicht darin ist fast identisch mit der meines MAnnes.

Das Buch heist: Alkoholiker-Was nun?
Meine Sucht und das Wissen eines Therapeuten

ISBN: 978-3844811124

Ich hoffe, dass es EUch genau so helfen kann wie mir.

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Hexe316 ist offline
Beiträge: 63
Seit: 06.06.09
Danke ich werd mal nach dem Buch schauen ich war 1 Jahr bei der Selbsthilfe für angehörige mit der Zeit hat es aber sehr gefrustet damit ich gegangen bin um ihn zu verstehen zu lernen mit ihm umzugehen und von ihm kommt nix gar nix net mal mehr die 2 Stund konnte man sie allein lassen daheim.
Zur Zeit versucht er es wieder selber er strengt sich echt an mal sehen wann er es selber einsieht.
Gutes Nächtle und danke füüür den Tip.

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SALUTO ist offline
Beiträge: 2
Seit: 12.05.10
Servus HEXE!

vorweg TUN kannst du nur für dich selbst ......
ich war lange mit einen Alkoholiker verheiratet .... u. es kann nur der vestehen, der "egal wie das Trinken ausartet" was da läuft..
du musst dier die Frage stellen - will dein Partner sich dem Problem stellen, oder NICHT!!!
will er - so reich ihm die Hand .... TUN muss er ... kann mit deiner Hilfe - ihm Verständniss geben ....
ABER
DU musst DIR selbst treu bleiben - DICH wichtig nehmen ... Alkoholiker haben das Talent glaubhaft zu machen - ANDERE sind SCHULD!!!

Ich bin FAST daran zerbrochen .... mein Sohn ist psychisch gestört<>er hatte in der Zeit - die für ihn wichtig gewesen were, kein Vertrauen zu mir-mit der Begründung ICH habe ihn vor seinen Vater nicht geschützt- bzw ich habe mich von seinen Vater .... behandeln lassen !!!! manchmal glaube ich - ich bin daran zerbrochen ....
Ich wünsche dir .....viel Kraft
Ich wünsche EUCH ... viel KRAFT

SALUTO

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irgendwer1234 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 06.11.12
Du schreibst, dass dein Mann Alkoholiker ist. Warum schreibst du nicht, dass dein Mann zum Nachteil eurer Familie zu viel Alkohol konsumiert? Du klassifizierst, schubladisierst und wertest ihn ab als Alkoholiker. Ich bin einem ähnlichem Umfeld ausgeliefert und tendiere dabei wirklich dazu, alkoholabhänging zu werden. Ich bitte dich, dich darauf zu besinnen, dass dein Mann kein Alkoholiker ist, sondern dein geliebter Mann möglicherweise nur Geborgenheit oder Änliches sucht, was du ihm nicht geben kannst oder willst.
Was würden Frauen dazu sagen, wenn in Foren Männer sich in ähnlich schubladisierender Art und Weise beklagen würden, dass deren Frau eine Ess-Süchtige sei?
Bitte schenke deinem Mann Wertschätzung. Der Rest erledigt sich hoffentlich ganz von alleine.

Alles Gute an eure Familie!

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Wing ist offline
Beiträge: 1
Seit: 20.12.12
ein liebes hallo an alle

da ich auch verzweifelt bin und nicht mehr weiter weiss, habe ich im internet nach antworten gesucht die mir weiterhelfen und bin auf dieses forum gestossen ....
es ist traurig, dass es so vielen menschen geht wie mir!

mein freund der alkoholiker:
wir lernten uns vor 12j. kennen und arbeiteten beide im gastgewerbe, es war lustig und es floss reichlich alkohol ....
aber nach 3j. zog ich einen schlussstrich und hörte auf zu trinken, da ich merkte wie er meinen körper angriff und ich keinen appetit mehr hatte, zitterte mit herzrasen und ein aufgeschwollenes gesicht blickte aus dem spiegel.
so konnte es nicht weitergehn für mich, zu kostbar war mir mein leben!
mein freund wollte damals mitziehn und eine zeitlang funktionierte es sehr gut, da wir auf's land zogen und der freundeskreis ein anderer wurde.
doch dann kamen all die freunde zu uns und die sauferei begann aufs neue ...
sie führten sich auf wie die wilden, da wir kaum nachbarn haben und zerstörten unser (mein) idyll .... wenn ich etwas dagegen aussprach, wurde ich von allen beleidigt und ausgelacht .... die männer urinierten einfach in den garten und überall lag müll wenn sie wieder abzogen ....
mein freund war nur hörig wenn wir allein waren aber kaum war jemand auf besuch, vergass er alles und leugnete irgend etwas versprochen zu haben ....
es machte mich zuerst nur traurig, ich weinte sehr viel und räumte den müll weg, da ich mich schämte wie es bei uns ausschaut ....
hin und wieder schaffte ich es, dass er nicht's trank und den besuch der freunde absagte ....
jedesmal keimte in mir die hoffnung neu auf und ich freute mich, wie stark er seinen freunden gegenüber trat.
aber er wurde von mal zu mal schwächer und gab schliesslich seinen freunden nach und alles fing wieder von vorne an ...
es war und ist ein teufelskreis!
ich trank dann auch wieder mit damit es mir egal wurde und als ausgleich rannte ich in den wald um den dreck auszuschwitzen ...
mein freund lag nur da und schnarchte seinen rausch aus ...
aber heute ist er soweit, dass er nicht's mehr macht ausser sich den alkohol ohne ihn zu geniessen in den rachen schüttet um den nächsten tag mit zittrigen händen zu beginnen ....
ich weiss nicht wieso ich ihn noch liebe, vielleicht nur die vorstellung wie er sein könnte ....
aber solange er nicht einsichtig ist und von selbst aufhören WILL, habe ich keine chance, jedes gespräch artet als streit aus und seine beleidigungen peitschen meine seele ...
es geht ihm heute sehr schlecht und noch immer keine einsicht ...
ich frage mich, was muss passieren, damit er aufwacht!

ich habe wirklich vieles probiert aber er braucht hilfe von einem profi ...

und heute lese ich von Witha: hilfe durch nicht hilfe ...
das ist der beste satz für mich, weil: jede hilfe gibt ihm kraft die er einsaugt und dadurch weitermachen kann, der helfer steht ausgesaugt da und fühlt sich schwach ....
ab heute schau ich auf mich und beobachte nur mehr aus dem augenwinkel, was er daraus macht ....

danke
ich wünsche allen alles liebe und viel kraft

Geändert von Wing (20.12.12 um 21:19 Uhr)

Mein Mann ist Alkoholiker, was kann ich tun?

Hexe316 ist offline
Beiträge: 63
Seit: 06.06.09
Nabend!!!
Wenn du mich meinst mit dem in die Schublade stecken dann komm her zieh meine Schuhe an nimm mein Nervenkostüm meine und seine Freunde und bestehe 4 Wochen ohne deine Meinung zu revedieren. Meine Ärztin hat es mir selbst bestätigt genau wie die Selbsthilfegruppe so wie mein Mann selbst. Wenn du meinst ich gebe zu wenig liebe zu wenig Zuneigung verbeuge ich mich vor deinen schlechten Hellseher fähigkeiten. Ich bin selbst raucher und ich weiß was sucht heißt. Genau so was es heißt aufzustehen und und den Morgen mit nem Aspach Kaba zu beginnen. Urteile nie über Menschen wenn du nicht ihren weg in ihren SChuhen gelaufen bist. In diesem Sinne eine wunderschöne gute Nacht.

Mein Mann ist Alkoholiker, was kann ich tun?
Männlich Windpferd
Hallo,

tut mir leid - nach dem Stand der Literatur und nach meinen Erfahrungen hilft bei Alkoholismus des Partners nur Trennung. (Nicht die Drohung damit - die wird nicht geglaubt.) Meine Schwägerin trank kontinuierlich, während sie - angeblich - an ihrer Magisterarbeit schrieb. Die kam nie zustande; ein Freund lästerte: "Die Schreibmaschine läuft mit Rotwein". Sie versprach beständig, aufzuhören - angeblich trinke sie bereits viel weniger als früher. (Alkoholiker lügen uferlos - ich weiß nicht, ob das überhaupt vorwerfbar ist.) Jedenfalls trennte sich mein Bruder abrupt von ihr - und sie hörte auf zu trinken, machte bald Examen und fand Arbeit. Ohne Rückkehr, ohne Rückfälle. Mein Bruder lebt seit langem in einer stabilen zweiten Ehe.

(Sie hatte eine interessante Methode, die berufliche Existenz meines Bruders zu unterminieren: Er war Arzt, arbeitete im Krankenhaus - und sie nahm gelegentlich eine Überdosis von Schlafmitteln. Nicht in Selbstmordabsicht sondern nur dann, wenn sie sicher sein konnte, daß er sie rechtzeitig finden würde. (Hätte freilich auch mal schiefgehen können.) Aber sie mußte jedesmal in dasselbe Krankenhaus gebracht werden, Magen auspumpen usw. Im Krankenhaus war man das schon gewohnt: "Ja, da haben wir wieder die Frau vom Herrn Doktor . . .".)

Mein Vater auch Alkoholiker. (Als Jugendlicher mußte ich ihm abends immer Cinzano kaufen.) Meine Mutter - von den Söhnen bedrängt - trennte sich von ihm, aber zu spät. Er starb an seinem zweiten Infarkt. Sekundenherztod (wie er es sich, zynisch, immer gewünscht hatte). Er sah nach dem Ende des "Dritten Reichs" als Ultranazi keinen Sinn mehr in seinem Leben, rauchte, bewegte sich nicht . . . Meine Mutter blühte auf nach der Trennung.

Ein Bekannter, auch Arzt, hatte eine Quartalssäuferin zur Frau. Er konnte sich nicht von ihr trennen; er sei ihr "sexuell hörig", sagte er. Sie "liebten" einander abgöttisch. Die Frau machte allerlei Therapien, ohne jeden Erfolg. Eines Tages, im schweren Suff, fackelte sie das Haus ab, in dem sie lebten und er seine Praxis hatte. Ein paar Monate später blieb sein Herz stehen.

In meinem Erfahrungsbereich gibt es kein Gegenbeispiel. (Verstehen, Geduld usw. helfen nie - im Gegenteil.) Vermutlich spielt Co-Abhängigkeit eine große Rolle: der eine ist vom Alkohol abhängig, der andere von der Abhängigkeit des Ersten. Auch daraus kann man durchaus Krankheitsgewinn ziehen. Es handelt sich um sehr stark verdeckte, unheilvolle Prozesse hinter diesem Begriff. Wer viel über den alkoholsüchtigen Partner klagt, aber bei ihm bleibt, ist verdächtig. (Immerhin hat er ja den - vielleicht noch latenten - Alkoholiker gewählt. Und in der Regel viel zu lang mit "Verstehen" belohnt.) Generell muß man ja mit dem Sachverhalt rechnen, daß, wer über sein Leben klagt, dieses dennoch gewählt hat - vielleicht nicht wissend aber möglicherweise ahnend, was ihm bevorsteht.

Viele Grüße,
Windpferd


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