Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

25.02.09 12:53 #1
Neues Thema erstellen
Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

tina1308 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 21.11.10
Ich weiss nicht mehr weiter , seit meiner Trennung von meinem Ex Mann wo auch Gewalt am ende der Ehe war , habe ich einen Mann kennen gelernt der alkoholiker ist .
Habe es aber erst nach einer Zeit gemerkt das er Co abhängig ist, das heisst er trinkt regelmässig nach der arbeit 6-8 Flaschen Bier und das von Montags bis Freitags am Wochenende trinkt er mehr .
Dann sind es schon mal 7-10 Flaschen bier er macht alle 3 wochen schluss weil ihm irgend was gegen den strich geht und immer bin ich und meine Kinder an allem schuld .
Dann betittelt er meinen Sohn als schwuler arschpopper den kleinsten als zucker weil er verwöhnt ist und mich beleidigt er auch vom feinsten ich sei trocken eine schlampe usw .
er begreift aber nicht das ich ihn sehr liebe .
Warum macht er immer wieder schluss und kommt nach einer woche wieder an jetzt sind es 3 Wochen wo er sich nicht mehr bei mir gemeldet hat warum tuen solchen Menschen sowas .

Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

Viktoria Tapp ist offline
Beiträge: 42
Seit: 15.09.09
Liebe Tina,
um Himmelswillen!!! Was bist du dir wert? Was sind deine Kinder dir wert? Und wer ist hier co-abhängig?
Wenn du es nicht für dich machst, sei wenigstens für deine Kinder stark.
Hole dir bitte sofortige Hilfe HEUTE NOCH!!! - (Etwa bei der Caritas. Ist anonym und kostenlos!!!

Glaube mir bitte, meine Kinder halten mir mein Fehlverhalten von damals teilweise heute noch bitter vor.
Je eher du dich von dem Trinker löst, ihn nicht mehr teilhaben lässt an eurem Leben desto besser.

Du schaffst das auch!!!

Viktoria

Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

ThePrettyReckless ist offline
Beiträge: 1
Seit: 11.06.11
Hey,
ich bin 18 Jahre alt & leben mit der Alkoholkrankheit meiner Mutter seit über 6 Jahren.Seit Anbeginn war ich immer diejenige die alles mitbekam & erst später bekam auch mein Vater mit was los war.
Ich habe jahrelang versucht meiner Mutter zu helfen wo es nur ging, hab ihr jeden Fehltritt verziehn & habe ihre Lügen ignoriert.
Mittlerweile bin ich an einen Punkt angekommen, wo ich hier stehe und absolut am Ende bin. Ich kann nicht mehr.Ich bin ausgelaugt und leide mehr als je zuvor unter der Krankheit meiner Mutter.
Ich kann ihr nicht mehr unter die augen treten,sobald sie wieder zum Alkohol greift. ich habe Angst, Hass gegenüber meiner eigenen Mutter aufzubauen.
Ich weiß,dass ich Hilfe benötige, weil es mir Angst macht jeden Tag aufs Neue auf dem Stuhl zu sitzen,zu weinen & sich wieder zu fragen,wie das weitergehen soll.
Die Krankheit hat meiner Mutter einmal fast das Leben genommen, ich versteh nicht, wie sie das nochmal aufs Spiel setzen kann und unserer familie bzw mir sowas antun kann.

wie genau kann ich vorgehen,bzw wo bekomme ich seriöse Hilfe?In welcher Form und wie finde ich die richtigen Beratungsstellen?
Liebe Grüße.

Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Ich bin mit 19 ausgezogen und habe eigentlich mein Leben lang versucht meine Mutter zu einer Kur zu überreden. War nichts zu machen.
Sie ist dann 14 Jahre später an Leberzirrhose gestorben.

Akzeptiere, dass sie krank ist und lebe dein Leben. Denn keiner kann ihr helfen, wenn sie es nicht will.
Wenn ein Mensch nicht ohne Alkohol sein will, dann ist da nichts zu machen.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von ThePrettyReckless Beitrag anzeigen
wie genau kann ich vorgehen,bzw wo bekomme ich seriöse Hilfe?In welcher Form und wie finde ich die richtigen Beratungsstellen?
Liebe Grüße.
Das steht im Eingangsbeitrag und in einigen Threads in der Kopfleiste. Für nichts gibt es so viele Hilfsstellen in D wie für Alkoholiker.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

Viktoria Tapp ist offline
Beiträge: 42
Seit: 15.09.09
Liebe PrettyReckless!

Deine Geschichte hat mich tief berührt. Du solltest dringend mit deinem Hausarzt reden. Er hat sicher genügend Adressmaterial, wo du Hilfe bekommen kannst.Was ist mit deinem Vater???

Ansonsten stehen dir für jetzt und heute auch telefonische Beratungen
zur Verfügung. (Etwa Anoyme Alkoholiker. Schau auf diese Seiten)

Diese Stellen unterliegen alle der Schweigepflicht. Also, bitte nicht lange um den heißen Brei reden.

Eine räumliche Trennung ist ideal und in jeden Fall machbar. Hierzu wende dich
bitte auch an genannte Beratungsstellen. Keine Scheu!

Deine Mutter ist krank - wichtig ist aber, dass du dabei nicht vor die Hunde gehst.

Gut, daß du dich gemeldet hast. Ein erster Schritt. in die richtige Richtung!

Pass auf dich auf.
Viktoria

Hier finden Angehörige von Alkoholikern Hilfe

angu ist offline
Beiträge: 1
Seit: 11.03.13
Hallo,

ich weiss nicht, was ich tun soll, und was ich fühlen soll und was nicht.
Ich bin mit meinem Freund seit ein einhalb Jahren zusammen. Von anfang an erzählte er mir, dass er ein alkohol und Drogenproblem habe. Da er aber schon Therapien, Klinik usw... hinter sich hat seit Jahren. Kann er wirklich sehr gut damit umgehen.
Er hatte in einem Jahr 3 Rückfälle (KLeine!! ca.4 h lang)
Aber nun ist es passiert, er hatte einen 5 tägigen schlimmen Rückfall.
Ich war so stolz auf ihn und liebe ihn sehr..... wir wollen zusammen bleiben , aber ich hab eine rieeesssennn Angst, dass dieser ,,schlimme" Rückfall nicht der einzige sein wird, und ich ihn verlassen muss. Ich kann so eine Zukunft nicht leben.
Aber er ist die Liebe meines Lebens..... ich bin verzweifelt.
(Nach diesem Rückfall holen wir uns hilfe bei der Suchtberatung und eine Gesprächstherapie für ihn)


Optionen Suchen


Themenübersicht