Antabus ja

30.01.09 05:05 #1
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Antabus ja

ella ist offline
Beiträge: 3
Seit: 27.07.08
Zitat von Sine Beitrag anzeigen
Hallo ella.
Schön, dass du dich zu Wort meldest!
Vielleicht möchtest du noch erzählen, wie die Entscheidung, Antabus zu nehmen, zustande kam?
Fühltest du dich vom Arzt gut beraten?
Und wie kam es dann zum Absetzen? Hast du das von dir aus gemacht und eine andere Lösung gefunden?
Und wie geht es dir denn heute?
Neugierige Grüsse, Sine
Hallo,
ich war im Traumazentrum Asklepios in Göttingen und hatte mich ganz freiwillig für Antabus entschieden; (sie meinten dort ich sollte mindestens 2-3 Tage gut darüber nachdenken). Über die Nebenwikungen wurde ich kaum aufgeklärt. Die gehen schon vorbei nach 2 Wochen. MÜDIGKEIT Extrem. Die Ganzen Monate habe ich 16 oder mehre Stunden geschlafen!!! Echt wahr!
Mein substituierender Arzt hat das Antabus dann einfach als Pflichtmedikation übernommen; mich fast ein Jahr lang GEZWUNGEN dies Medikament zu nehmen. Ich hatte trotzdem weitergetrunken; wäre 2 mal fast um mein Leben gekommen.Ein mal dachte ich nur noch so: scheiß aus den Cognac aus. Ich hätte auch aufgeben können. DIE WAhl hatte ich.
Dann (viel später), bin ich angefangen die Tabletten zu verstecken. Anstatt sie zu nehmen.
Aufgeklärt hat der Arzt mich damals über GAR NICHTS!! Auch nicht über die Gefahr, von Antabus mit Alkohol. Einen Beipackzettel hatte ich NIE gesehen.
ZUMINDEST hat das ABTABUS mich nicht fern gehalten vom trinken.
Über: Das Ende der Symptombekämpfung fand ich dann den Mut mit der Drobs zu reden.
Nun istalles vorbei.
Ich trinke noch immer. Aber nur alle paar (2-3) Tage. Und nicht mehr (als 2 oder 3 Bier). MEINE FREIHEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Bei wem ich mich über diese Freiheit bedanken kann? wiß ich nicht! Ich könnte weinen vor Glück. Ella

Antabus ja

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Liebe Ella.
Vielen Dank für deinen Bericht und deine Offenheit!
Es freut mich sehr, dass du so glücklich bist.
Zu der Verordnung von Antabus gehört meiner Meinung nach unbedingt ein Trinktest unter ärztlicher Begleitung.
Dass so etwas nicht gemacht wird, finde ich fahrlässig.
Unser Mitglied " Fastsuchtfrei " musste für diesen Test in eine spezielle Klinik fahren, weil der Test scheinbar nicht überall durchgeführt wird.
Nun, Antabus ist für dich jetzt ja Geschichte und ich wünsche dir sehr, dass du den richtigen Weg findest, mit Alkohol umzugehen.
Liebe Grüsse, Sine

Bei Alkoholsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu trinken, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrumente, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

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