Antabus

08.09.07 22:31 #1
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Sandra1980 Andel ist offline
Beiträge: 1
Seit: 30.06.11
Guten morgen .
Habe Seid Sonntag den Entschluss gefasst mit dem Alkohol aufzuhören nach einem Nervenzusammenbruch. Da ich an Depressionen leide im Zusammnhang mit Alkohl dann noch verstärkt. Mein Hausarzt verabreicht mir nun 3 mal wöchentlich Antubus. Als ich vorhin die ganzen Wirkungen von dem Mittel gelesen habe ist mir richtig schlecht geworden. Ich glaube da überlegt man 10 mal bevor man wieder etwas trinkt wenn es dann tödlich enden könnte. Soll mir bald einen Termin beim Psychologen machen da ich auch weider Citalopram 20 mg nehmen muss, die ich schon 6 Jahre genommen habe wegen den Depressionen aber von alleine 1 Jahr ausgesetzt hatte, danach hat sich alles nur noch verschlimmert... Mein Arzt hat mir heute zumindestens erst einmal die Angst genommen was die Kosten einer Psychtherapie anbelangt da ich mich damit noch nicht so auskenne in der Schweiz. Ich wohne erst seid fast 2 Jahren hier. Vielleicht kann darüber auch jemand etwas schreiben. Danke im vorraus. LG Sandra


Fix ist offline
Fix
Beiträge: 15
Seit: 28.09.11
Hallo zusammen

Ich weiss es ist eine doofe Frage, aber ich habe mich schon mehrfach gefragt,
wie schädlich der Alkoholkonsum in Kombination mit Antabus für Leber/Körper ist,
solange nicht mögliche Wirkungen wie Kollaps und Tod eintreten.

Ist es nicht besser/gesünder, mit Antabus weniger häufig und sehr kleine Mengen Alkohol zu sich zu nehmen,
als ohne Antabus täglich grosse Mengen?

mfg

Bei Alkoholsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu trinken, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrumente, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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desperado ist offline
Beiträge: 1.058
Seit: 30.10.08
Antabus + >3 g Alkohol ist dann kritisch,

Antabus

generell: grosse mengen Alkohol sind ja immer schlecht für die Gesundheit, während z.B. eine geringe Menge Rotwein die Ablagerungen/ schlecht verpackten Fette von Arteriosklerotikern konservieren dh gesundheitsfördernd wirken soll- nicht alternativlos, wenig Bier soll auch gesund sein
__________________
liberte egalite fraternite


Fix ist offline
Fix
Beiträge: 15
Seit: 28.09.11
Hm wobei in 3/4l Martini ein Vielfaches von 3g Alkohol drin sind...

kopf
worauf willst du hinaus ? ich kenne eine , die haben sie aus irgendeinem ostseebad mit dem hubschrauber geholt. sie hatte 2 kleine fläschen sekt getrunken. sie war insgesamt nur ein paar tage in freiheit,
sah fürchterlich aus und meinte ,sie sei fast gestorben.
LG


Fix ist offline
Fix
Beiträge: 15
Seit: 28.09.11
Ich will darauf hinaus, dass Antabus bei mir nicht (mehr) mehr Auswirkungen hat, als dass ich einfach schneller/mehr verkatert bin (sprich mit kleineren Mengen), müde werde und irgendwann einschlafe mit einem mühsamen Kopf.
Mein Körper baut den Alkohol usw. einfach viel zu gut ab,
ohne Antabus kannte ich das Katergefühl überhaupt nicht und auch so bleibt am nächsten Tag nicht sehr viel übrig ausser etwas Unfitsein.

kopf
ich weiß nicht so recht. ist aufhören denn nicht möglich ?
kater und sowas kannte ich nie und ich hab zum schluß 2 flaschen schnaps getrunken pro tag.das ist schon ein scheiß mit dem alkohol !
antabus dürfte dir oder anderen gar nicht verschrieben werden,les mal beipackzettel.
ich glaub da steht ,nicht anzuwenden bei leberschäden.fettleber ist z.b. beispiel einer.
von daher ist das medikament eigentlich schon völlig uninteressant.
LG

meiner schwester wollten sie das auch geben.gott sei dank ,hab ich das mit bekommen. die ist 1,60 und wiegt 45 kg und dann so´n hammer in so eine kleine person einfüllen. wahnsinn!
die ist übrigens ganz lang phasenweise trocken und niemand hätte das prognostiziert.auch ohne so´n zeugs .

Geändert von kopf (01.10.11 um 11:57 Uhr)


Fix ist offline
Fix
Beiträge: 15
Seit: 28.09.11
hallo
aufhören wäre theoretisch schon möglich, es wäre nicht so, dass ich es brauche, weder körperlich noch psychisch. es kommt manchmal auch vor, dass ich einfach keine lust habe.
aber meistens ist die lust nach dem gefühl, nach dem rauschzustand stärker als die motivation nicht zu trinken.
mein problem ist auch, dass ich noch ziemlich jung bin (23) und mich so nicht mit dem gedanken anfreunden kann, nicht mehr zu trinken.
und bei den aa hört man ja immer wieder von verschiedenen leuten, das gepflegtes trinken eigentlich nicht möglich ist.

wieso dürfte mir antabus nicht verschrieben werden? ich bin körperlich ja gesund und leberwerte tipptopp und es hat auch eine weile hingehalten weil ich respekt vor der gefährlichen wirkung in kombination mit alkohol hatte.
ausserdem ist es mir nicht verschrieben worden sondern ich habe selbst danach gefragt. beipackzettel habe ich schon gelesen, wieso?

kopf
Zitat von Fix Beitrag anzeigen
aufhören wäre theoretisch schon möglich, es wäre nicht so, dass ich es brauche, weder körperlich noch psychisch.
hey ,

und dann bekommst du antabus ?
das erscheint mir merkwürdig !

du sagst ,du hast das unter kontrolle ,deine leberwerte sind top.
abhängigkeit bedeutet kontrollverlust ,du schreibst abhängigkeit liegt nicht vor.
ich kann nicht folgen !
antabus , so habe ich es erlebt , wird nicht so gern verschrieben ,wegen möglicher ,auch tödlichen, komplikationen.
antabus u. alkohol gleichzeitig-------sehr schneller verfall der leber möglich.

schreib mal über deine trinkgewohnheien,das wäre nett.

lg


Fix ist offline
Fix
Beiträge: 15
Seit: 28.09.11
hey, ja ich bräuchte es nicht, trotzdem mach ich es häufig... :/
ich wollte das als hilfe um mit dem trinken wieder aufzuhören,
damit ich eine motivation resp. einen hinderungsgrund am trinken habe.
unter kontrolle würde ich nicht mehr sagen, ich sage lediglich, das ich es nicht bräuchte,
also kein problem bzw. entzugserscheinungen habe, wenn ich mal nicht kann oder so.
es ist fehlende motivation, der lust auf diesen rauschzustand zu widerstehen weil ich unter alkoholeinfluss die tollsten, schönsten, spasstigsten momente erlebt habe.
es ist dann irgendwie einfach alles ander, ev. besser, lockerer. halt eine flucht aus nem normalen alltagszustand.

über meine trinkgewohnheiten gibt's nicht so viel zu sagen.
ich trinke eigentlich praktisch ausschliesslich abends, tagsüber bin ich in der schule oder am arbeiten und am wochenende auch mal mit velo oder motorrad unterwegs
was ich trinke spielt mir eigentlich keine rolle, aber im normalfall eher die billigeren sachen und nicht teure vodkas und eigentlich nicht so harte sachen.
ich trinke eigentlich durcheinander etwas bier, etwas wein, sangria, so pseudo martini (15%) gemischt mit orangina oder so.
mengen variieren. kommt auch auf die dauer an, wann ich beginne und ins bett gehe und so.
deshalb kann ich schlecht sagen, was so die regel ist. über 2 flaschen wein ist auch schon vorgekommen oder ein bier und 3/4 liter von dem martini zeugs.
leider nicht mehr christliche mengen.


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